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Nachfolger richtig einarbeiten – bei Groth & Co. mit Methode


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#Nachfolger #Unternehmensnachfolge #Fachkräfteberatung #WEP #Groth & Co

Die WEP Fachkräfteberatung unterstützt kleine und mittlere Unternehmen bei einer Vielzahl von Personalfragen, ganz individuell die richtigen Lösungen zu finden. Das Pinneberger Bauunternehmen Groth & Co. nahm diese Möglichkeit im Februar vergangenen Jahres wahr, um die Nachfolge ihrer langjährigen Oberbauleiterin im Hochbau mit einem bestmöglichen Übergang in die Hände eines neuen Mitarbeiters, einem jungen Ingenieur, zu legen.

Belegschaft in Veränderungsprozesse einbeziehen

„Eine der Führungsleitlinien unserer GrothGruppe lautet, bei Veränderungen alle Betroffenen so weitgehend wie möglich einzubeziehen. Das wollten wir natürlich auch bei diesem wichtigen Personalwechsel gewährleisten, mit dem ja für etliche Beschäftigte eine neue Situation einhergeht“, begründet Personalreferent Lars Rettig den Weg zu WEP Fachkräfteberater Kristian Lüdtke. Kennengelernt hatte er den Fachmann bereits vor längerer Zeit auf einem WEP-Workshop zum Thema Fachkräfte finden und binden.

Kostenlose Erstberatung durch die WEP

Da unter dem Dach der WEP eine der acht mit EU- und Landesmitteln geförderten Fachkräfteberatungsstellen Schleswig-Holsteins angesiedelt ist, kann den Unternehmen die Beratungstätigkeit Lüdtkes kostenlos angeboten werden. „Dabei handelt es sich um eine Erstberatung als Hilfe zur Selbsthilfe. Ist weitergehende Expertise nötig, kann ich in einem bestimmten Umfang Beratungsschecks für Unternehmensberaterleistungen ausstellen“, betont Lüdtke. Bei Groth & Co. schlug er als Erstberatung vor, einen Workshop zu veranstalten, in dem er den Teilnehmenden die sogenannte Fahnenbildung als Methode zur kollektiven Entscheidungsfindung vorstellte und sie anleitete, dieses Tool auf den konkreten Fall anzuwenden.

Mit Fahnenbildungsmethode zum Erfolg

„Fahnenbildung“, erklärt Lüdtke, „bedeutet, dass die Teilnehmenden eine möglichst vollständige Liste der aus ihrer Sicht notwendigen Bedingungen erarbeiten, die die gesuchte Lösung erfüllen soll. Diese Bedingungen werden linksbündig an eine Linie geschrieben, so dass optisch das Bild einer Fahne entsteht. Mit der gemeinsamen Auswertung dieser Fahne ergibt sich ein von allen getragener Konsens.“

Was muss geschehen, damit die Job-Übergabe ein Erfolg wird? Diese Kernfrage stellte Lüdtke dem teilnehmenden Team aus scheidender Oberbauleiterin, ihrem Nachfolger, zwei Bauleitern und weiteren Beschäftigten, die eng mit der Abteilung zusammenarbeiten, sowie Personalreferent Lars Rettig und Geschäftsführer Dr. Claus-Christian Ehrhardt. Als Antworten hatten alle den begonnenen Satz „Die Übergabe wird ein Erfolg, wenn…“ zu vervollständigen. Die formulierten Erwartungen, die sich sowohl sachlich-fachlich als auch emotional darstellten, wurden gemeinsam nach Priorität geordnet und als Handlungsleitfaden für den dreimonatigen Übergabeprozess festgehalten.

Gute Resonanz führt zu weiterer Anwendung

„An das Ergebnis haben sich alle Beteiligten gehalten, denn die Resonanz auf den Workshop war sehr gut“, berichtet Rettig. Man sei gezwungen gewesen, miteinander zu reden, sich gleich von Anfang an Gedanken zum Erfolg zu machen, habe die gegenseitigen Erwartungen kennengelernt und sich mitgenommen gefühlt, so hätten es die Teilnehmenden lobend hervorgehoben. „Nur ein halbes Jahr später konnten wir bei einem ruhestandsbedingten Personalwechsel im Einkauf die Methode der Fahnenbildung erneut mit Erfolg einsetzen“, freut sich der Personalreferent über das gelungene Ergebnis der WEP Fachkräfteberatung.

Die GrothGruppe auf einen Blick

Die GrothGruppe und ihre Gesellschaften sind Komplettanbieter für Bauen im Norden. Regionale Präsenz, verbunden mit der Leistungsfähigkeit der gesamten Gruppe, ist ihre Stärke. Sie erbringt mit über 400 Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen Bauleistungen für jeden Bedarf aus einer Hand.

Weitere Information unter: www.groth-gruppe.de

Foto: Personalreferent Lars Rettig (von links) und der neue Oberbauleiter Moritz Reuter waren sehr zufrieden mit dem Ergebnis der Fahnenbildung. Foto: HassPR