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B2B Wirtschaft Wirtschaft in Kreis Pinneberg Wirtschaft in Kreis Pinneberg

WEP

Firmendetails
Lise-Meitner-Allee 18
25436 Tornesch
Landkreis: Kreis Pinneberg
Branche: #Wirtschaft
Ansprechpartner
Frau Susanne Heyn
Tel. 0 4120 / 70770
E-Mail senden
www.wep.de
Susanne Heyn

Termine

Einzelberatungen "Arbeit und gesundheitliche Einschränkung"


Beginn:
Mittwoch, 21.04.2021, 09:00 Uhr
Ende:
Mittwoch, 21.04.2021, 16:00 Uhr
Location:
WEP
Lise-Meitner-Allee 18
25436 Tornesch
WEP Beratungsstelle Frau & Beruf: Sie richten sich an Frauen, denen es wegen gesundheitlicher Probleme schwerfällt, Arbeit zu finden oder den Anforderungen an ihrem Arbeitsplatz gerecht zu werden. Christian Brandes, Fachberater beim Integrationsfachdienst IFD, berät alle Frauen mit und ohne anerkannter Schwerbehinderung oder Gleichstellung kompetent, individuell und vertraulich.

www.wep.de/nachricht/einzelberatungen-und-workshop-der-wep-beratungsstelle-frau-beruf.html

Workshop "CHEFIN - Frauen gründen anders"


Beginn:
Mittwoch, 28.04.2021, 10:00 Uhr
Ende:
Mittwoch, 28.04.2021, 13:00 Uhr
Location:
WEP
Lise-Meitner-Allee 18
25436 Tornesch
Er richtet sich an Frauen, die sich haupt- oder nebenberuflich selbstständig machen wollen, eine Unternehmensnachfolge planen o. ihr junges Unternehmen ausbauen möchten. Referentin ist Gründungsberaterin u. Förderlotsin Ulrike Kiehne, Investitionsbank Schleswig-Holstein (IB.SH). Sie vermittelt Kenntnisse zu Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten, stellt dazu Antragswege und Voraussetzung vor.

www.wep.de/nachricht/einzelberatungen-und-workshop-der-wep-beratungsstelle-frau-beruf.html

Expertentipps

Wirtschaft im Kreis Pinneberg

Videoberichte

Fachkräfte-Safari: „Alles rund um Personalarbeit“
Neue Heimat für Schoenrock – WEP holt Schiffsbauzulieferer nach Tornesch

Veröffentlichungen

WEP

Neues Scale-up Projekt im Bereich Erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit

Neues Scale-up Projekt im Bereich Erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit
Das Interreg North Sea Region Projekt SCALE-UP etabliert Innovationen im Bereich Erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit im internationalen Nordseeraum. SCALE-UP sorgt für die schnelle Verbreitung von Innovationen im Bereich der Erneuerbaren Energien und Nachhaltigkeit, indem es Start-ups oder kleine und mittelständische Unternehmen, die innovative Produkte und Anwendungen aus dem Cleantech-Bereich anbieten oder entwickeln, mit großen Firmen zusammenbringt, die nach solchen Lösungen suchen. In diesem Jahr gab es bereits Anfragen zu Innovationen für nachhaltige Verpackungen und Rohstoffe, alternative Treibstoffe, Energiespeicher sowie Blockchain- und IoT (Internet of Things) - Lösungen. Aktuelles Projekt: First Base entwickelt mit lokalen Akteuren Pläne für ein modernes, gemischt genutztes Viertel in der Nähe des Bahnhofs von Cambridge. Devonshire Gardens umfasst Arbeitsflächen, Wohnungen sowie Freizeit- und Gemeinschaftsflächen, die um neue öffentliche Gärten herum angelegt werden. First Base ist auf der Suche nach innovativen Lösungen, Technologien und Produkten für diese neue Entwicklung in den folgenden Bereichen: Gebäudeintegrierte Photovoltaik-Lösungen Lösungen für die Luftqualität (Filtersysteme Innen- und Außenbereich) Zukünftige Mobilität / EV-Ladelösungen / Wasserstoff Heizung / Energieeffizienz / Speicherung & Ausgleich / Phasenwechselmaterialien Wasserwiederverwendung & Effizienz (Nachhaltige Entwässerungssysteme) Bewerbungsschluss: 26. April 2021 Interessierte Start-Ups/KMU können sich für ein digitales 1:1 Gespräch mit dem Unternehmen bewerben. Folgende Punkte sollte eine Bewerbung enthalten: • eine Zusammenfassung, warum Ihr Produkt/Ihre Lösung oder Dienstleistung den Bedürfnissen des Challenge Owners entspricht (englisch, max. 150 Wörter) • einen kurzen Überblick über Ihr Unternehmen (englisch, max. 150 Wörter) • Ihre Kontaktinformationen • einen Link zu Ihrer Website Ansprechpartnerin für das Projekt ist Martina Christiansen von der Netzwerkagentur EE.SH (m.christiansen@ee-sh.de oder Mobil 0170-2289883). Mehr Informationen zu dem Interreg Projekt SCALE-UP finden Sie auf unserer Website: https://ee-sh.de/de/scale_up.php
WEP

Corona Selbsttest in Unternehmen

Corona Selbsttest in Unternehmen
Bei der Umsetzung der Teststrategie unterstützt die Wirtschaft mit aller Kraft. Bei der Beantwortung von Fragen, die sich in diesem Zusammenhang für Geschäftsführerinnen und Geschäftsführer ergeben, helfen die folgenden Informationsseiten: www.wirtschafttestetgegencorona.de www.hk24.de/produktmarken/start/coronavirus/schnelltest-5051528?shortUrl=%2Fschnelltest Das von der Handelskammer Schleswig-Holstein herausgegebene Info-Blatt informiert außerdem über verschiedene Fragestellungen wie Beschaffung, Finanzierung und Durchführung dieser Selbsttests. Das Merkblatt können Sie hier downloaden. www.wep.de/nachricht/corona-selbsttest-in-unternehmen.html
WEP

Enge Verzahnung von Theorie und Praxis

Enge Verzahnung von Theorie und Praxis
Bildung ist ein Motor für Wachstum und Wohlstand. Insbesondere Hochschulen und wissenschaftliche Einrichtungen tragen zum wirtschaftlichen Erfolg einer Region bei. Sie ziehen Hochqualifizierte an und machen die Region für ihre Absolventen und Mitarbeiter als dauerhaften Arbeits- und Lebensort attraktiv. Mit der FH Wedel und der NORDAKADEMIE in Elmshorn sind zwei exzellente, mehrfach ausgezeichnete Fachhochschulen im Kreis Pinneberg ansässig. Was macht diese Privathochschulen aus, was macht Corona mit ihnen und wie blicken sie in die Zukunft? Der WEP REPORT online wollte dies wissen von Prof. Dr. Eike Harms, Hochschulpräsident der FH Wedel, und von Christoph Fülscher, Vorstand und Kanzler der der NORDAKADEMIE. Nachfolgend lesen Sie das Interview mit dem Vorstand der NORDAKADEMIE, das Interview mit dem Präsidenten der FH Wedel finden Sie in der Februarausgabe des WEP Report online. Herr Fülscher, wie würden Sie die Marke NORDAKADEMIE mit ihren wichtigsten Eckpunkten beschreiben? Die NORDAKADEMIE wurde aus der Wirtschaft heraus gegründet und hat sich dem Ziel verschrieben, die besten Kompetenzen und Nachwuchskräfte für unsere Praxispartner auszubilden. Dazu ist eine enge Verzahnung von Theorie und Praxis notwendig, denn nur wenn das Erlernte gleich „On the Job“ angewendet werden kann, ergibt sich ein wesentlicher Vorteil für unsere Kooperationsunternehmen. Das ist an anderen Fachhochschulen und Universitäten, die nicht dual oder berufsbegleitend lehren, anders. Unsere Studierenden bekommen also Wissen vermittelt, das aktuell und praxisrelevant ist. Dazu legen wir an der NORDAKADEMIE großen Wert darauf, die Persönlichkeitsentwicklung unserer Studierenden zu fördern und neben reinen Faktenwissen auch Soft Skills auszuprägen, die etwa für die fachbereichsübergreifende Kommunikation und das Zusammenarbeiten in unterschiedlichen Teamstrukturen wertvoll sind. Mit den dualen Studiengängen sind Ihre Studierenden von Beginn an nah an der Praxis und haben am Ende nicht nur einen Studienabschluss, sondern auch Praxiserfahrung in der Tasche. Ist ein solches Studienangebot für Hochschule und Student anspruchsvoller zu realisieren als ein herkömmliches Studium? Ein duales Studium bedeutet ein straffes Programm ohne lange Semesterferien. Mit etwas Zeitmanagement und Selbstorganisation ist es für alle, die ein strukturiertes, anwendungsorientiertes Studium suchen, genau das Richtige. Zudem bietet ein duales Studium viele Vorteile. An der NORDAKADEMIE wechseln sich die Theorie- und Praxisphasen ab: 10 Wochen pro Semester wird an der Hochschule studiert und 13 Wochen pro Semester kann das Erlernte im Partnerunternehmen direkt vertieft werden. Studiert wird in kleinen, überschaubaren Gruppen. Der Austausch mit den Dozierenden, die stets ein offenes Ohr für Fragen und Probleme haben, ist so ideal gewährleistet. Überfüllte Hörsäle, in denen man keinen Platz bekommt, gibt es an der NORDAKADEMIE nicht. Außerdem können wir unseren Studierenden als private Hochschule eine optimale Lerninfrastruktur bieten: etwa eine sehr gute Laborausstattung mit User Experience Labor im Informatikbereich bis hin zu den Techniklaboren, in denen zu spannenden Themen wie Karakuri oder Cardboard Engineering gearbeitet wird. Die NORDAKADEMIE hat inzwischen einen zweiten Standort im Hamburger Dockland - am Fischereihafen gelegen - eröffnet. Was ist Ihr Erfolgsrezept für die gute Resonanz bei Unternehmen und Studierwilligen? Während unsere dualen Bachelorstudiengänge grundsätzlich generalistisch aufgestellt sind, um ein möglichst breites Grundlagenwissen zu vermitteln und individuelle Schwerpunkte in aktuellen und branchenspezifischen Vertiefungsmodulen zu erlauben, sind die berufsbegleitenden Masterstudiengänge für eine gezielte Vertiefung mit Spezialwissen ausgerichtet. Dabei arbeiten wir sehr erfolgreich mit unseren Partnerunternehmen und Gremien kontinuierlich an der Verbesserung unseres Studienangebotes und passen die Inhalte an die Bedarfe der Wirtschaft und des Marktes an. Die nachweislich hohe Qualität der Studiengänge ist durch die Systemakkreditierung sichergestellt. Als erste Hochschule Deutschlands erhielt die NORDAKADEMIE diese anspruchsvolle Zertifizierung bereits zum zweiten Mal von der FIBAA, einer der renommiertesten europäischen Agenturen für Qualitätssicherung und Qualitätsentwicklung in der wissenschaftlichen Bildung. Die Experten bescheinigen der NORDAKDEMIE damit ein vorbildliches Prozess- und Qualitätsmanagementsystem, mit dem die Hochschule Studiengänge selbstständig entwickeln und langfristig auf hohem Niveau anbieten kann. Welche Herausforderungen bringt die rasante Digitalisierung für Ihre Hochschule und die Studierenden mit sich? Die Digitalisierung spielt an der NORDAKADEMIE eine große Rolle und ich sehe darin viele Chancen, nicht nur im Bereich der Lehre. Bevor ich als Alumnus zurück an die NORDAKADEMIE gekommen bin, war ich sowohl in diversen Konzernen als auch in der Beratung als Digitalisierungsexperte in IT- und Personal- und Organisationsbereichen leitend tätig. Daher arbeite ich als Kanzler und Vorstand der Trägergesellschaft nun daran, die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass wir die Digitalisierung und Flexibilisierung der Lebens- und Arbeitswelt in unsere Lehre und unser Campusmanagement einfließen lassen. Gerade vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie, die uns über Nacht dazu gezwungen hat, Lehrveranstaltungen und Hochschulprozesse weiter zu digitalisieren, wurden unsere initiierten Projekte signifikant beschleunigt. Grundsätzlich bin ich der Meinung, dass - wo immer die Digitalisierung von Prozessen sinnvoll ist, also die Effizienz gefördert wird - dieses weiterverfolgt werden muss. Das muss aber von Fall zu Fall konkret bewertet werden, denn wenn Sie einen schlechten Prozess digitalisieren, haben Sie am Ende viele Ressourcen investiert und nichts gewonnen, außer einem unzureichenden, digitalisierten Prozess, der niemandem weiterhilft oder Erleichterung in den konkreten Arbeitsabläufen verschafft. Die Investition muss sich am Ende, wie immer in der Wirtschaft, auszahlen und einen echten Mehrwert bieten. Wie stellt sich die Kooperation der NORDAKADEMIE mit Wirtschaft und Wissenschaft dar? Der enge Kontakt zwischen Wissenschaft und Wirtschaft ist an der NORDAKADEMIE ein zentrales Thema. Die Hochschule arbeitet mit unterschiedlichen Unternehmen und anderen Hochschulen in der anwendungsorientierten Forschung zusammen. Die Themen sind vielfältig und spannen den Bogen von Digitalisierung, E-Commerce, Compliance, computergestützter Textanalyse im CAPTA Institut bis hin zu Eignungsdiagnostik und Industrie 4.0. Neben der gemeinsamen Ausbildung mit den Partnerunternehmen in den dualen Bachelorstudiengängen kommen auch Kooperationen in den Masterstudiengängen zum Tragen. So gehören zum Beispiel interdisziplinäre Praxisprojekte zu den besonderen Highlights im berufsbegleitenden Masterprogramm der NORDAKADEMIE. Hier haben Praxispartner die Möglichkeit, wissenschaftlich fundierte Lösungen für konkrete Problemstellungen aus dem Unternehmen von einem Studierendenteam aus unterschiedlichen Masterstudiengängen erarbeiten zu lassen. Im Programm „Jobs for Master“ bietet die NORDAKADEMIE Unternehmen die Möglichkeit, ihr Stellenangebot kombiniert mit einem der berufsbegleitenden Masterstudiengänge anzubieten. Das ist vor allem in Mangelberufen wie bei Ingenieuren und Informatikern für viele Unternehmen ein interessantes Recruiting-Modell. Wo liegen Schnittmengen der NORDAKADEMIE und der WEP Wirtschaftsförderung, die sie gemeinsam nutzen oder nutzen können? Als NORDAKADEMIE Hochschule der Wirtschaft profitieren wir, also unsere Partnerunternehmen, Studierenden, Alumni und Mitarbeitenden von einem starken Netzwerk und einer großen Expertise auf unseren beiden Campus, die sich in unterschiedlichen Arbeitskreisen und anwendungsorientierten Forschungsvorhaben niederschlagen. Vernetzung ist also fester Bestandteil unserer DNA. Außerdem liegt uns als gemeinnütziger Organisation natürlich daran, dazu beizutragen, den regionalen Wirtschaftsstandort zu stärken. Sie weisen auf Ihren Präsenzen ausdrücklich darauf hin, bei der Qualifizierung von Fachkräften oder bei Impulsen der zeitgemäßen Mitarbeiterführung und -gewinnung als Ansprechpartner zu unterstützen. Ich denke, dass sich gerade hier Synergien ergeben, die wir in beide Richtungen nutzen und ihm Rahmen von gemeinsamen Projekten und Programmen fördern können und sollten. Die deutschen Hochschulen waren unterschiedlich gut auf solch ein Szenario wie die Corona-Pandemie vorbereitet. Folglich sind sie auch unterschiedlich hart getroffen worden. Wie sieht es bei der NORDAKADEMIE aus, stehen Sie schlechter, besser oder genauso wie vor der Pandemie da? Als private Hochschule haben wir einen sehr hohen Flexibilisierungsgrad und konnten so schnell auf die neue Situation reagieren. Auch konnten wir auf bereits vor der Krise vorhandene E-Learning-Expertise in der NORDAKADEMIE zurückgreifen. Das hat sehr geholfen. Gleichwohl war und ist die Pandemiesituation eine sehr herausfordernde Zeit, die uns aber als Team sehr zusammengeschweißt hat. Wir haben viel gelernt und sind neue Wege gegangen. Die besten davon werden wir als Chance auch nach der Pandemie weiter nutzen. Welche Corona-bedingten Herausforderungen für Lehre und Forschung konnten Sie gut meistern, wo gab es eher Probleme? Im Zuge der Pandemiesituation haben wir die Umstellung der Präsenzlehre auf Onlineformate quasi über Nacht und ohne Unterbrechung für unsere Studierenden erfolgreich umgestellt. Hierbei wurde ein überlegenes Konzept entwickelt, das im Vergleich zu anderen Hochschulen die bewährte Lehrqualität sicherstellt. Alle Online-Lehrveranstaltungen sind live und finden in einer überschaubaren Gruppengröße statt, damit die Interaktion stets gewährleistet ist. Die Vorlesung aus der Konserve kommt für uns nicht in Frage. Das gilt auch für Hybridlehrveranstaltungen; also Lehrveranstaltungen, die als Kombination von Präsenz und Online durchgeführt werden. Für das Hybridkonzept, das die NORDAKADEMIE im Oktober für einige Wochen im Einsatz hatte, wurden sogenannte „Meeting Owls“ angeschafft, ein intelligentes Videokonferenzsystem, das 360 Grad Audio und Video einfangen kann und so den Studierenden zu Hause einen umfassenden Live-Eindruck der Präsenzveranstaltung vermittelt. Das Onboarding der Erstsemester geschah 2020 und Anfang 2021 ebenfalls in einem digitalen Rahmen. Mit viel Aufwand und zahlreichen Maßnahmen haben wir in Zeiten der Pandemie digitales Studieren auf ein neues Level gehoben. Neben vielen organisatorischen Dingen, die es bei der Umstellung auf Online zu lösen galt, war der Datenschutz ein wichtiges Thema. Wir haben den Datenschutzaspekt sehr genau und aufmerksam gesteuert, damit sich Lehrende und Studierende sicher fühlen bei der Nutzung der Plattform für die Onlinelehre. Wie muss man sich den Hochschulbetrieb im Moment vorstellen? Und sind Dozenten und Studierende damit zufrieden? Sind Studentenzahlen vielleicht zurückgegangen? Dort, wo sonst geschäftiges Treiben in Hörsälen und auf dem Campus zu sehen ist, ist es aktuell im zweiten harten Lockdown sehr ruhig geworden. Die Mehrzahl der Mitarbeitenden arbeitet im Homeoffice und die Lehre läuft online. Die Online-Formate funktionieren erfreulich gut, so das Feedback von Dozierenden und Studierenden gleichermaßen. Die Gruppenarbeit in den sogenannten Breakoutsessions laufe oft sogar effektiver als in der Präsenz. Auf der anderen Seite ist es kognitiv sehr herausfordernd, den ganzen Tag digital zu interagieren – ich denke, das wird jeder von uns nach den zahlreichen Monaten in digitalen Meetings und Abstimmungsrunden bestätigen können. Der persönliche Kontakt zu den Studierenden fehlt schon sehr. Auf der anderen Seite schätzen die Studierenden das Engagement der Dozenten und fühlen sich mit den Online-Formaten gut abgeholt. Auch das digitale Onboarding-Konzept für die Erstsemester kam sehr gut an. Die Studierendenzahlen entwickeln sich auf einem guten Niveau. Wird die digitale Lehre auch nach Corona eine größere Rolle spielen oder zeigt die bisherige Erfahrung, dass Präsenz eher nicht ersetzbar ist? Wir wollen die digitalen Erfahrungen aus der Zeit der Pandemie für unsere Weiterentwicklung nutzen. Unsere DNA ist und bleibt jedoch die qualitative Präsenzlehre, die wir nach der Pandemie weiter fortsetzen wollen. Und last but not least: Blicken Sie hinsichtlich der wirtschaftlichen Entwicklung der NORDAKADEMIE mit Zuversicht in die Nach-Corona-Zeit? Das Team der NORDAKADEMIE fühlt sich auf die Zukunft gut vorbereitet. Durch die Krise haben wir gelernt, wie spontan, flexibel und engagiert wir sein können, wenn es darauf ankommt. Wir sind seit fast 30 Jahren erfolgreich als private Hochschule tätig und arbeiten weiter daran, diesen Erfolg auszubauen. Navigation überspringen Aktuelles Coronavirus: Aktuelle Informationen für Unternehmen Archiv Vergabe Veranstaltungen WEP REPORT online Kontakt Karriere Datenschutz Login WEPAktuellesNachricht 22.03.2021 Enge Verzahnung von Theorie und Praxis - Vorteil für Studierende und Unternehmen Die 1992 gegründete NORDAKADEMIE in Elmshorn gehört zu den größten privaten Hochschulen Deutschlands. Foto: Nordakademie Bildung ist ein Motor für Wachstum und Wohlstand. Insbesondere Hochschulen und wissenschaftliche Einrichtungen tragen zum wirtschaftlichen Erfolg einer Region bei. Sie ziehen Hochqualifizierte an und machen die Region für ihre Absolventen und Mitarbeiter als dauerhaften Arbeits- und Lebensort attraktiv. Mit der FH Wedel und der NORDAKADEMIE in Elmshorn sind zwei exzellente, mehrfach ausgezeichnete Fachhochschulen im Kreis Pinneberg ansässig. Was macht diese Privathochschulen aus, was macht Corona mit ihnen und wie blicken sie in die Zukunft? Der WEP REPORT online wollte dies wissen von Prof. Dr. Eike Harms, Hochschulpräsident der FH Wedel, und von Christoph Fülscher, Vorstand und Kanzler der der NORDAKADEMIE. Nachfolgend lesen Sie das Interview mit dem Vorstand der NORDAKADEMIE, das Interview mit dem Präsidenten der FH Wedel finden Sie in der Februarausgabe des WEP Report online und hier. Christoph Fülscher, Vorstand und Kanzler der NORDAKADEMIE, sieht in einem dualen Studium viele Vorteile. Foto: Nordakademie Herr Fülscher, wie würden Sie die Marke NORDAKADEMIE mit ihren wichtigsten Eckpunkten beschreiben? Die NORDAKADEMIE wurde aus der Wirtschaft heraus gegründet und hat sich dem Ziel verschrieben, die besten Kompetenzen und Nachwuchskräfte für unsere Praxispartner auszubilden. Dazu ist eine enge Verzahnung von Theorie und Praxis notwendig, denn nur wenn das Erlernte gleich „On the Job“ angewendet werden kann, ergibt sich ein wesentlicher Vorteil für unsere Kooperationsunternehmen. Das ist an anderen Fachhochschulen und Universitäten, die nicht dual oder berufsbegleitend lehren, anders. Unsere Studierenden bekommen also Wissen vermittelt, das aktuell und praxisrelevant ist. Dazu legen wir an der NORDAKADEMIE großen Wert darauf, die Persönlichkeitsentwicklung unserer Studierenden zu fördern und neben reinen Faktenwissen auch Soft Skills auszuprägen, die etwa für die fachbereichsübergreifende Kommunikation und das Zusammenarbeiten in unterschiedlichen Teamstrukturen wertvoll sind. Mit den dualen Studiengängen sind Ihre Studierenden von Beginn an nah an der Praxis und haben am Ende nicht nur einen Studienabschluss, sondern auch Praxiserfahrung in der Tasche. Ist ein solches Studienangebot für Hochschule und Student anspruchsvoller zu realisieren als ein herkömmliches Studium? Ein duales Studium bedeutet ein straffes Programm ohne lange Semesterferien. Mit etwas Zeitmanagement und Selbstorganisation ist es für alle, die ein strukturiertes, anwendungsorientiertes Studium suchen, genau das Richtige. Zudem bietet ein duales Studium viele Vorteile. An der NORDAKADEMIE wechseln sich die Theorie- und Praxisphasen ab: 10 Wochen pro Semester wird an der Hochschule studiert und 13 Wochen pro Semester kann das Erlernte im Partnerunternehmen direkt vertieft werden. Studiert wird in kleinen, überschaubaren Gruppen. Der Austausch mit den Dozierenden, die stets ein offenes Ohr für Fragen und Probleme haben, ist so ideal gewährleistet. Überfüllte Hörsäle, in denen man keinen Platz bekommt, gibt es an der NORDAKADEMIE nicht. Außerdem können wir unseren Studierenden als private Hochschule eine optimale Lerninfrastruktur bieten: etwa eine sehr gute Laborausstattung mit User Experience Labor im Informatikbereich bis hin zu den Techniklaboren, in denen zu spannenden Themen wie Karakuri oder Cardboard Engineering gearbeitet wird. Die NORDAKADEMIE hat inzwischen einen zweiten Standort im Hamburger Dockland - am Fischereihafen gelegen - eröffnet. Was ist Ihr Erfolgsrezept für die gute Resonanz bei Unternehmen und Studierwilligen? Während unsere dualen Bachelorstudiengänge grundsätzlich generalistisch aufgestellt sind, um ein möglichst breites Grundlagenwissen zu vermitteln und individuelle Schwerpunkte in aktuellen und branchenspezifischen Vertiefungsmodulen zu erlauben, sind die berufsbegleitenden Masterstudiengänge für eine gezielte Vertiefung mit Spezialwissen ausgerichtet. Dabei arbeiten wir sehr erfolgreich mit unseren Partnerunternehmen und Gremien kontinuierlich an der Verbesserung unseres Studienangebotes und passen die Inhalte an die Bedarfe der Wirtschaft und des Marktes an. Die nachweislich hohe Qualität der Studiengänge ist durch die Systemakkreditierung sichergestellt. Als erste Hochschule Deutschlands erhielt die NORDAKADEMIE diese anspruchsvolle Zertifizierung bereits zum zweiten Mal von der FIBAA, einer der renommiertesten europäischen Agenturen für Qualitätssicherung und Qualitätsentwicklung in der wissenschaftlichen Bildung. Die Experten bescheinigen der NORDAKDEMIE damit ein vorbildliches Prozess- und Qualitätsmanagementsystem, mit dem die Hochschule Studiengänge selbstständig entwickeln und langfristig auf hohem Niveau anbieten kann. Welche Herausforderungen bringt die rasante Digitalisierung für Ihre Hochschule und die Studierenden mit sich? Die Digitalisierung spielt an der NORDAKADEMIE eine große Rolle und ich sehe darin viele Chancen, nicht nur im Bereich der Lehre. Bevor ich als Alumnus zurück an die NORDAKADEMIE gekommen bin, war ich sowohl in diversen Konzernen als auch in der Beratung als Digitalisierungsexperte in IT- und Personal- und Organisationsbereichen leitend tätig. Daher arbeite ich als Kanzler und Vorstand der Trägergesellschaft nun daran, die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass wir die Digitalisierung und Flexibilisierung der Lebens- und Arbeitswelt in unsere Lehre und unser Campusmanagement einfließen lassen. Gerade vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie, die uns über Nacht dazu gezwungen hat, Lehrveranstaltungen und Hochschulprozesse weiter zu digitalisieren, wurden unsere initiierten Projekte signifikant beschleunigt. Grundsätzlich bin ich der Meinung, dass - wo immer die Digitalisierung von Prozessen sinnvoll ist, also die Effizienz gefördert wird - dieses weiterverfolgt werden muss. Das muss aber von Fall zu Fall konkret bewertet werden, denn wenn Sie einen schlechten Prozess digitalisieren, haben Sie am Ende viele Ressourcen investiert und nichts gewonnen, außer einem unzureichenden, digitalisierten Prozess, der niemandem weiterhilft oder Erleichterung in den konkreten Arbeitsabläufen verschafft. Die Investition muss sich am Ende, wie immer in der Wirtschaft, auszahlen und einen echten Mehrwert bieten. Wie stellt sich die Kooperation der NORDAKADEMIE mit Wirtschaft und Wissenschaft dar? Der enge Kontakt zwischen Wissenschaft und Wirtschaft ist an der NORDAKADEMIE ein zentrales Thema. Die Hochschule arbeitet mit unterschiedlichen Unternehmen und anderen Hochschulen in der anwendungsorientierten Forschung zusammen. Die Themen sind vielfältig und spannen den Bogen von Digitalisierung, E-Commerce, Compliance, computergestützter Textanalyse im CAPTA Institut bis hin zu Eignungsdiagnostik und Industrie 4.0. Neben der gemeinsamen Ausbildung mit den Partnerunternehmen in den dualen Bachelorstudiengängen kommen auch Kooperationen in den Masterstudiengängen zum Tragen. So gehören zum Beispiel interdisziplinäre Praxisprojekte zu den besonderen Highlights im berufsbegleitenden Masterprogramm der NORDAKADEMIE. Hier haben Praxispartner die Möglichkeit, wissenschaftlich fundierte Lösungen für konkrete Problemstellungen aus dem Unternehmen von einem Studierendenteam aus unterschiedlichen Masterstudiengängen erarbeiten zu lassen. Im Programm „Jobs for Master“ bietet die NORDAKADEMIE Unternehmen die Möglichkeit, ihr Stellenangebot kombiniert mit einem der berufsbegleitenden Masterstudiengänge anzubieten. Das ist vor allem in Mangelberufen wie bei Ingenieuren und Informatikern für viele Unternehmen ein interessantes Recruiting-Modell. Wo liegen Schnittmengen der NORDAKADEMIE und der WEP Wirtschaftsförderung, die sie gemeinsam nutzen oder nutzen können? Als NORDAKADEMIE Hochschule der Wirtschaft profitieren wir, also unsere Partnerunternehmen, Studierenden, Alumni und Mitarbeitenden von einem starken Netzwerk und einer großen Expertise auf unseren beiden Campus, die sich in unterschiedlichen Arbeitskreisen und anwendungsorientierten Forschungsvorhaben niederschlagen. Vernetzung ist also fester Bestandteil unserer DNA. Außerdem liegt uns als gemeinnütziger Organisation natürlich daran, dazu beizutragen, den regionalen Wirtschaftsstandort zu stärken. Sie weisen auf Ihren Präsenzen ausdrücklich darauf hin, bei der Qualifizierung von Fachkräften oder bei Impulsen der zeitgemäßen Mitarbeiterführung und -gewinnung als Ansprechpartner zu unterstützen. Ich denke, dass sich gerade hier Synergien ergeben, die wir in beide Richtungen nutzen und ihm Rahmen von gemeinsamen Projekten und Programmen fördern können und sollten. Die deutschen Hochschulen waren unterschiedlich gut auf solch ein Szenario wie die Corona-Pandemie vorbereitet. Folglich sind sie auch unterschiedlich hart getroffen worden. Wie sieht es bei der NORDAKADEMIE aus, stehen Sie schlechter, besser oder genauso wie vor der Pandemie da? Als private Hochschule haben wir einen sehr hohen Flexibilisierungsgrad und konnten so schnell auf die neue Situation reagieren. Auch konnten wir auf bereits vor der Krise vorhandene E-Learning-Expertise in der NORDAKADEMIE zurückgreifen. Das hat sehr geholfen. Gleichwohl war und ist die Pandemiesituation eine sehr herausfordernde Zeit, die uns aber als Team sehr zusammengeschweißt hat. Wir haben viel gelernt und sind neue Wege gegangen. Die besten davon werden wir als Chance auch nach der Pandemie weiter nutzen. Welche Corona-bedingten Herausforderungen für Lehre und Forschung konnten Sie gut meistern, wo gab es eher Probleme? Im Zuge der Pandemiesituation haben wir die Umstellung der Präsenzlehre auf Onlineformate quasi über Nacht und ohne Unterbrechung für unsere Studierenden erfolgreich umgestellt. Hierbei wurde ein überlegenes Konzept entwickelt, das im Vergleich zu anderen Hochschulen die bewährte Lehrqualität sicherstellt. Alle Online-Lehrveranstaltungen sind live und finden in einer überschaubaren Gruppengröße statt, damit die Interaktion stets gewährleistet ist. Die Vorlesung aus der Konserve kommt für uns nicht in Frage. Das gilt auch für Hybridlehrveranstaltungen; also Lehrveranstaltungen, die als Kombination von Präsenz und Online durchgeführt werden. Für das Hybridkonzept, das die NORDAKADEMIE im Oktober für einige Wochen im Einsatz hatte, wurden sogenannte „Meeting Owls“ angeschafft, ein intelligentes Videokonferenzsystem, das 360 Grad Audio und Video einfangen kann und so den Studierenden zu Hause einen umfassenden Live-Eindruck der Präsenzveranstaltung vermittelt. Das Onboarding der Erstsemester geschah 2020 und Anfang 2021 ebenfalls in einem digitalen Rahmen. Mit viel Aufwand und zahlreichen Maßnahmen haben wir in Zeiten der Pandemie digitales Studieren auf ein neues Level gehoben. Neben vielen organisatorischen Dingen, die es bei der Umstellung auf Online zu lösen galt, war der Datenschutz ein wichtiges Thema. Wir haben den Datenschutzaspekt sehr genau und aufmerksam gesteuert, damit sich Lehrende und Studierende sicher fühlen bei der Nutzung der Plattform für die Onlinelehre. Wie muss man sich den Hochschulbetrieb im Moment vorstellen? Und sind Dozenten und Studierende damit zufrieden? Sind Studentenzahlen vielleicht zurückgegangen? Dort, wo sonst geschäftiges Treiben in Hörsälen und auf dem Campus zu sehen ist, ist es aktuell im zweiten harten Lockdown sehr ruhig geworden. Die Mehrzahl der Mitarbeitenden arbeitet im Homeoffice und die Lehre läuft online. Die Online-Formate funktionieren erfreulich gut, so das Feedback von Dozierenden und Studierenden gleichermaßen. Die Gruppenarbeit in den sogenannten Breakoutsessions laufe oft sogar effektiver als in der Präsenz. Auf der anderen Seite ist es kognitiv sehr herausfordernd, den ganzen Tag digital zu interagieren – ich denke, das wird jeder von uns nach den zahlreichen Monaten in digitalen Meetings und Abstimmungsrunden bestätigen können. Der persönliche Kontakt zu den Studierenden fehlt schon sehr. Auf der anderen Seite schätzen die Studierenden das Engagement der Dozenten und fühlen sich mit den Online-Formaten gut abgeholt. Auch das digitale Onboarding-Konzept für die Erstsemester kam sehr gut an. Die Studierendenzahlen entwickeln sich auf einem guten Niveau. Wird die digitale Lehre auch nach Corona eine größere Rolle spielen oder zeigt die bisherige Erfahrung, dass Präsenz eher nicht ersetzbar ist? Wir wollen die digitalen Erfahrungen aus der Zeit der Pandemie für unsere Weiterentwicklung nutzen. Unsere DNA ist und bleibt jedoch die qualitative Präsenzlehre, die wir nach der Pandemie weiter fortsetzen wollen. Und last but not least: Blicken Sie hinsichtlich der wirtschaftlichen Entwicklung der NORDAKADEMIE mit Zuversicht in die Nach-Corona-Zeit? Das Team der NORDAKADEMIE fühlt sich auf die Zukunft gut vorbereitet. Durch die Krise haben wir gelernt, wie spontan, flexibel und engagiert wir sein können, wenn es darauf ankommt. Wir sind seit fast 30 Jahren erfolgreich als private Hochschule tätig und arbeiten weiter daran, diesen Erfolg auszubauen. Vor knapp acht Jahren eröffnete die NORDAKADEMIE ihre Graduate School im Hamburger Dockland. Foto: Nordakademie Profil der NORDAKADEMIE Mit über 2.500 Studierenden zählt die 1992 gegründete NORDAKADEMIE zu den größten privaten Hochschulen mit Präsenzlehre in Deutschland. Der Vorteil liegt in der engen Verzahnung von Theorie und Praxis. Mit der vor den Toren Hamburgs liegenden Privathochschule in Elmshorn haben bereits über 800 Unternehmen aller Branchen kooperiert. Die Hochschule der Wirtschaft bietet sechs duale Bachelorstudiengänge an. Wenn es um Qualität geht, hat die NORDAKADEMIE eine Vorreiterrolle: Seit März 2012 ist sie eine der wenigen Hochschulen in Deutschland, die vom Akkreditierungsrat das Siegel der Systemakkreditierung erhalten hat und 2018 als erste Hochschule Deutschlands system-reakkreditiert wurde. Im Oktober 2013 wurde die Graduate School im Hamburger Dockland eröffnet. Hier werden der englischsprachige Bachelorstudiengang International Business, berufsbegleitend organisierte Masterstudiengänge, Weiterbildungsmodule und Zertifikatskurse sowie ein berufsbegleitendes Promotionsprogramm angeboten. Trägerin der Hochschule ist eine gemeinnützige Aktiengesellschaft, an der rund 40 Kooperationsunternehmen sowie der Arbeitgeberverband NORDMETALL beteiligt sind. Weitere Information www.nordakademie.de Foto: Die 1992 gegründete NORDAKADEMIE in Elmshorn gehört zu den größten privaten Hochschulen Deutschlands. Foto: Nordakademie
WEP

Nachfolger richtig einarbeiten – bei Groth & Co. mit Methode

Nachfolger richtig einarbeiten – bei Groth & Co. mit Methode
Die WEP Fachkräfteberatung unterstützt kleine und mittlere Unternehmen bei einer Vielzahl von Personalfragen, ganz individuell die richtigen Lösungen zu finden. Das Pinneberger Bauunternehmen Groth & Co. nahm diese Möglichkeit im Februar vergangenen Jahres wahr, um die Nachfolge ihrer langjährigen Oberbauleiterin im Hochbau mit einem bestmöglichen Übergang in die Hände eines neuen Mitarbeiters, einem jungen Ingenieur, zu legen. Belegschaft in Veränderungsprozesse einbeziehen „Eine der Führungsleitlinien unserer GrothGruppe lautet, bei Veränderungen alle Betroffenen so weitgehend wie möglich einzubeziehen. Das wollten wir natürlich auch bei diesem wichtigen Personalwechsel gewährleisten, mit dem ja für etliche Beschäftigte eine neue Situation einhergeht“, begründet Personalreferent Lars Rettig den Weg zu WEP Fachkräfteberater Kristian Lüdtke. Kennengelernt hatte er den Fachmann bereits vor längerer Zeit auf einem WEP-Workshop zum Thema Fachkräfte finden und binden. Kostenlose Erstberatung durch die WEP Da unter dem Dach der WEP eine der acht mit EU- und Landesmitteln geförderten Fachkräfteberatungsstellen Schleswig-Holsteins angesiedelt ist, kann den Unternehmen die Beratungstätigkeit Lüdtkes kostenlos angeboten werden. „Dabei handelt es sich um eine Erstberatung als Hilfe zur Selbsthilfe. Ist weitergehende Expertise nötig, kann ich in einem bestimmten Umfang Beratungsschecks für Unternehmensberaterleistungen ausstellen“, betont Lüdtke. Bei Groth & Co. schlug er als Erstberatung vor, einen Workshop zu veranstalten, in dem er den Teilnehmenden die sogenannte Fahnenbildung als Methode zur kollektiven Entscheidungsfindung vorstellte und sie anleitete, dieses Tool auf den konkreten Fall anzuwenden. Mit Fahnenbildungsmethode zum Erfolg „Fahnenbildung“, erklärt Lüdtke, „bedeutet, dass die Teilnehmenden eine möglichst vollständige Liste der aus ihrer Sicht notwendigen Bedingungen erarbeiten, die die gesuchte Lösung erfüllen soll. Diese Bedingungen werden linksbündig an eine Linie geschrieben, so dass optisch das Bild einer Fahne entsteht. Mit der gemeinsamen Auswertung dieser Fahne ergibt sich ein von allen getragener Konsens.“ Was muss geschehen, damit die Job-Übergabe ein Erfolg wird? Diese Kernfrage stellte Lüdtke dem teilnehmenden Team aus scheidender Oberbauleiterin, ihrem Nachfolger, zwei Bauleitern und weiteren Beschäftigten, die eng mit der Abteilung zusammenarbeiten, sowie Personalreferent Lars Rettig und Geschäftsführer Dr. Claus-Christian Ehrhardt. Als Antworten hatten alle den begonnenen Satz „Die Übergabe wird ein Erfolg, wenn…“ zu vervollständigen. Die formulierten Erwartungen, die sich sowohl sachlich-fachlich als auch emotional darstellten, wurden gemeinsam nach Priorität geordnet und als Handlungsleitfaden für den dreimonatigen Übergabeprozess festgehalten. Gute Resonanz führt zu weiterer Anwendung „An das Ergebnis haben sich alle Beteiligten gehalten, denn die Resonanz auf den Workshop war sehr gut“, berichtet Rettig. Man sei gezwungen gewesen, miteinander zu reden, sich gleich von Anfang an Gedanken zum Erfolg zu machen, habe die gegenseitigen Erwartungen kennengelernt und sich mitgenommen gefühlt, so hätten es die Teilnehmenden lobend hervorgehoben. „Nur ein halbes Jahr später konnten wir bei einem ruhestandsbedingten Personalwechsel im Einkauf die Methode der Fahnenbildung erneut mit Erfolg einsetzen“, freut sich der Personalreferent über das gelungene Ergebnis der WEP Fachkräfteberatung. Die GrothGruppe auf einen Blick Die GrothGruppe und ihre Gesellschaften sind Komplettanbieter für Bauen im Norden. Regionale Präsenz, verbunden mit der Leistungsfähigkeit der gesamten Gruppe, ist ihre Stärke. Sie erbringt mit über 400 Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen Bauleistungen für jeden Bedarf aus einer Hand. Weitere Information unter: www.groth-gruppe.de Foto: Personalreferent Lars Rettig (von links) und der neue Oberbauleiter Moritz Reuter waren sehr zufrieden mit dem Ergebnis der Fahnenbildung. Foto: HassPR
WEP

Gute Chance für zweiten Tidenkieker auf der Elbe

Gute Chance für zweiten Tidenkieker auf der Elbe
Seit 2006 ist das grasgrüne Ausflugsschiff „Tidenkieker“ mit Heimathafen Stade auf der Unterelbe unterwegs und bringt zahllosen Fahrgästen die Schönheit der maritimen Landschaft mit ihrer Natur und Kultur näher. Jetzt hat die schleswig-holsteinische Elbseite eine gute Chance auf ein eigenes Ausflugsschiff wie den „Tidenkieker“. Dies zeigt eine Machbarkeitsstudie der Regionalen Kooperation Westküste. Das Potential für ein solches Ausflugsschiff ist grundsätzlich vorhanden. Zu diesem Ergebnis sind die Gutachter nach dem ersten Schritt der Machbarkeitsstudie gekommen. Deshalb wird nun ein Umsetzungskonzept erarbeitet. Dabei geht es zum Beispiel um die technischen und architektonischen Anforderungen an das Schiff, um die Betreiberfrage, das Angebot und das Marketing, um die Wirtschaftlichkeit und die Finanzierung. Anhand dieser Daten soll abschließend die Machbarkeit des Projektes eingeschätzt werden. Kommt das Umsetzungskonzept zu einem positiven Ergebnis, wird es im nächsten Schritt als Grundlage für die politische Entscheidung dienen. Federführend bei dem Vorhaben ist die Stadt Elmshorn, die von zahlreichen regionalen Partnern unterstützt wird: Stadt Wedel, Amt Geest und Marsch Südholstein, Kreis Pinneberg, Kreis Steinburg, IHK Kiel, ARGE Maritime Landschaft Unterelbe, Stadt Glückstadt, Elbmarschenhaus Haseldorf, Touristinformation Glückstadt und AktivRegion Pinneberger Marsch & Geest. Die Kosten für die Machbarkeitsstudie werden zu 80 Prozent aus dem Regionalbudget Westküste getragen. Diese öffentliche Förderung hat die Stadt Elmshorn über die PGN Projektgesellschaft Norderelbe, Trägerin des Regionalmanagements, erfolgreich eingeworben. Die restlichen 20 Prozent tragen Elmshorn und Projektpartner. Mehr Information unter www.rk-westküste.de/regionalbudget/ausgewaehlte-projekte/ www.elmshorn.de/?NavID=1981.245&La=1&opt3=&qs=Tidenkieker+ Foto: HassPR