Akzeptieren und weitersurfen
Verwendung von Cookies: Um unsere Webseite für Sie optimal gestalten zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Infos finden Sie in der Datenschutzerklärung
Wirtschaft in Tornesch Wirtschaft in Tornesch

WEP

Firmendetails
Lise-Meitner-Allee 18
25436 Tornesch
Landkreis: Kreis Pinneberg
Branche: #Wirtschaft
Ansprechpartner
Frau Susanne Heyn
Tel. 0 4120 / 70770
E-Mail senden
www.wep.de
Susanne Heyn

Termine

IB.SH bietet kostenloses Online-Seminar "Fit für Finanzierung"


Beginn:
Donnerstag, 25.02.2021, 17:00 Uhr
Ende:
Donnerstag, 25.02.2021, 18:00 Uhr
Location:
Online-Seminar


Für Gründer, Unternehmensnachfolger und junge Unternehmen bietet die IB.SH die Gelegenheit, spezielles Finanzierungs-Know-how zu erwerben, und lädt zu diesem Zweck zum Online-Seminar "Fit für Finanzierungen" ein. Die Teilnehmenden sollten ihre Geschäftsidee bereits gefunden, eine ungefähre Vorstellung von ihrem Kapitalbedarf haben und sollten sie Sie nicht länger als fünf Jahre selbstständig sein.

Expertentipps

Wirtschaft im Kreis Pinneberg

Videoberichte

Fachkräfte-Safari: „Alles rund um Personalarbeit“
Neue Heimat für Schoenrock – WEP holt Schiffsbauzulieferer nach Tornesch

Veröffentlichungen

WEP

Förderprogramm subventioniert Beschäftigung von Innovationsassistent

Förderprogramm subventioniert Beschäftigung von Innovationsassistent
Durch das EU-Förderprogramm „Innovationsassistent – IA“ wird die Innovationskraft von kleinen, jungen Unternehmen aufgebaut und gestärkt. Die Förderung unterstützt diese Unternehmen bei der Fachkräftegewinnung: Es subventioniert die Beschäftigung eines/einer Innovationsassisten/in. Junge Unternehmen, deren Gründung weniger als fünf Jahre zurückliegt und die gemäß der Kriterien der EU als kleines Unternehmen eingestuft sind, erhalten durch das Förderprogramm die Möglichkeit, Absolventinnen und Absolventen von Hochschulen zu beschäftigen. Sie helfen, die Innovationsprojekte der jungen Unternehmen systematisch zu realisieren. Die Förderung erfolgt als De-minimis-Beihilfe. Bei den De-minimis-Beihilfen handelt es sich um Subventionen eines EU-Mitgliedstaates an ein Unternehmen. Gerade für Existenzgründer sind diese von Brüssel genehmigten Gelder von großem Interesse. Weitere Information bei WTSH-Ansprechpartner Thorben Helmcke Fachliche Beratung Innovationsförderung Telefon (0431) 66 66 6 - 865 helmcke@wtsh.de wtsh.de/de/innovationsassistent-ia
WEP

Westküste macht Gewerbegebiete zukunftsfähig

Westküste macht Gewerbegebiete zukunftsfähig
Mit dem neuen Leitfaden „Gewerbegebiete der Zukunft“ will die Regionale Kooperation Westküste die Entwicklung von Gewerbegebieten zukunftsfähig und nachhaltig gestalten. Stefan Mohrdieck, Vorsitzender der Regionalen Kooperation Westküste, sagte heute bei der Vorstellung des Leitfadens: „Die Anforderungen an Gewerbegebiete wandeln sich. Digitalisierte Geschäftsmodelle, eine integrierte Mobilität, Veränderungen in der Arbeitswelt und Umbrüche bei Energie und Klima sind hier die wesentlichen Treiber.“ In der Folge müssten sich Planer und Entscheider befassen mit branchenspezifischeren Ausgestaltungen von Gewerbeflächen, reduziertem Flächenverbrauch und dem Wunsch, die Attraktivität von Arbeitsplätzen zu steigern. „Hierfür bietet unser Leitfaden zahlreiche Anregungen“, so Mohrdieck weiter. Dr. Paul Raab, der das Leitfadenprojekt geleitet hatte, erläuterte die Inhalte. „Unsere Vorschläge erlauben an vielen Stellen ein nachhaltigeres Vorgehen. Wir schlagen zum Beispiel vor, den Flächenverbrauch zu reduzieren, indem in größeren Gewerbegebieten nicht mehr jeder Betrieb eigene Parkplätze vorhält, sondern ein gemeinsames zentrales Parkhaus geschaffen wird.“ Außerdem biete es sich vor allem im Hamburger Rand an, über gestapeltes Gewerbe nachzudenken, so Raab weiter. Das seien Gewerbebauten, in denen in mehreren Etagen Produktion und Logistik übereinander angeordnet sind, statt wie bisher in mehreren Gebäuden nebeneinander. Ein weiterer Punkt sei, die Aufenthaltsqualität zu erhöhen. Man könne die verkehrliche Erschließung von Gewerbegebieten von der Rückseite der Gebäude her gestalten, so dass an der Vorderseite ein Park- oder Campuscharakter entstehe. Durch andere Gewerbegebiete mit Grünzügen seien Wanderwege geführt worden, so dass die Areale auch für Menschen attraktiv würden, die nicht dort arbeiteten. „Schließlich kann man, wo es sich anbietet, Gewerbegebiete mit Hecken einhegen oder die Fassaden begrünen. Das dient nicht nur der Landschaftsgestaltung, sondern auch der CO2-Reduktion, indem mehr Pflanzen Fotosynthese betreiben“, sagte Raab. Denkbar sei auch, Gewerbegebiete mit einer sozialen Infrastruktur zu versehen. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf lasse sich nicht nur verbessern, indem man die Arbeit ins Home Office hole. Man könne, andersherum, zum Beispiel auch Kitas oder Grundschulen in Gewerbegebieten ansiedeln. Schließlich fänden sich in dem Leitfaden auch Aspekte für ein Kreislaufwirtschaften nach dem „Cradle-to-Cradle“-Prinzip. So könne man an eine gemeinsame Ver- und Entsorgung denken. Das sei möglich durch eine gemeinsame Energieerzeugung aus erneuerbaren Quellen, durch Fernwärmekonzepte mit zentraler Energieerzeugung oder Restwärmenutzung. In der Königsdisziplin sei ein Wertstoffmanagement denkbar, bei dem Restprodukte eines Unternehmens in den Produktionsprozess eines anderen eingespeist werden könnten, schloss Raab. Dr. Harald Schroers, Geschäftsführer einer der Wirtschaftsförderungsgesellschaften in der Regionalen Kooperation Westküste, sagte: „Natürlich lassen sich nicht alle unsere Vorschläge in einem einzigen Gewerbegebiet umsetzen. Sie zeigen aber, was grundsätzlich möglich ist. Wenn auch nur einige Maßnahmen in neuen oder bestehenden Gewerbegebieten umgesetzt werden, wird dies dazu beitragen, dass sich die Wirtschaftsregion an der Westküste und Unterelbe positiv von Wettbewerbern absetzt.“ Hintergrund: Partner der Regionalen Kooperation Westküste sind die Kreise Pinneberg, Steinburg, Dithmarschen und Nordfriesland, deren Wirtschaftsförderungsgesellschaften sowie die Industrie- und Handelskammern zu Flensburg und zu Kiel. Sie stehen für eine ansiedlungsstarke Region. Ein für den Zeitraum 2014 bis 2019 durchgeführtes Gewerbeflächenmonitoring zeigt, dass im Durchschnitt 46 Hektar pro Jahr an Gewerbeflächen in Anspruch genommen und/oder vermarktet wurden. Der Druck auf die Neuausweisung von Gewerbeflächen ist in einigen Teilräumen der Region besonders hoch. Genauso wichtig aber wie die Frage, wie viel und wo zukünftig neue Flächen entwickelt werden sollen, ist die Frage, wie die neuen Gewerbegebiete gestaltet werden sollen. Umbrüche bei Energie und Klima, permanente Veränderungen der Arbeitswelt durch die zunehmende Digitalisierung von Arbeits- und Produktionsprozessen sowie die neue Mobilität stellen große Herausforderungen für die gewerbliche Flächenentwicklung dar. Vor dem skizzierten Hintergrund zeichnet sich ein Trend zu sogenannten nachhaltigen Gewerbegebieten ab, die effizient mit Flächen und Ressourcen umgehen und städtebaulich attraktiv sind. Mit dem Leitfaden zum Thema „Gewerbegebiete der Zukunft“ soll Wirtschaftsförderern und Planern eine Orientierungshilfe für die Gewerbeflächenentwicklung unter sich verändernden Rahmenbedingungen an die Hand gegeben werden. Finanziert wurde das Projekt mit Mitteln des Regionalbudgets Westküste 2017-2020 und durch die Industrie- und Handelskammer zu Flensburg und die Industrie- und Handelskammer zu Kiel. Das Regionalbudget Westküste wird gefördert aus dem Landesprogramm Wirtschaft. Foto: Dr. Paul Raab (Leiter der IHK Geschäftsstelle Elmshorn), Annette Fröhlingsdorf (PGN mbH), Dr. Harald Schroers (WEP Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft des Kreises Pinneberg), Stefan Mohrdieck (Landrat des Kreises Dithmarschen) Ansprechpartner und weitere Informationen: Projektgesellschaft Norderelbe mbH Regionalmanagement „Regionale Kooperation Westküste“ Annette Fröhlingsdorf, Tel. 04821/17 888-12 E-Mail: froehlingsdorf@pg-norderelbe.de, Der Leitfaden „Gewerbegebiet der Zukunft“ ist auf der Internetseite der Regionalen Kooperation Westküste unter www.rk-westküste.de verfügbar.
WEP

Windenergie für Wasserstoff-Tankstellen

Windenergie für Wasserstoff-Tankstellen
Lohnt es sich, ein Brennstoffzellen-Fahrzeug anzuschaffen, wenn keine Wasserstoff-Tankstelle in der Nähe ist? Lohnt es sich, Wasserstoff (H2) zu produzieren, wenn es keine Abnehmer gibt? Um dieses Henne-Ei-Problem zu lösen, hat die Regionale Kooperation Westküste der Kreise Nordfriesland, Dithmarschen, Steinburg und Pinneberg eine Studie über den möglichen Einsatz von Brennstoffzellen-Fahrzeugen und sinnvolle Standorte für Elektrolyseure und Wasserstoff-Tankstellen in Auftrag gegeben. Die Ergebnisse wurden von zwei der Autoren, Dr. Stefan Rehm von der Hypion GmbH (Heide) und Dipl.-Phys. Jürgen Meereis von der IPP ESN Power Engineering GmbH (Kiel), bei einer Online-Präsentation vorgestellt. „Wir haben 16 Akteure der Abfallwirtschaft und des ÖPNV sowie 40 Logistik-Unternehmen, Verbände und weitere Institutionen in den vier Kreisen angesprochen. Die meisten standen der Anschaffung von Bussen, Lkw oder Abfallsammelfahrzeugen mit Brennstoffzellen-Antrieb offen gegenüber“, berichtete Jürgen Meereis. „Daraus ergibt sich ein langfristiges Potenzial von 1.000 Brennstoffzellen-Nutzfahrzeugen beziehungsweise 5.600 Tonnen jährlichem Wasserstoff-Bedarf“, ergänzte Dr. Stefan Rehm. Als Konzentrationspunkte (englisch „Hubs“) oder Cluster für die Wasserstoffwirtschaft an der Westküste haben die Gutachter folgende Regionen identifiziert: Husum/ Niebüll mit geplantem Brennstoffzellen-ÖPNV-Projekt und mehreren geplanten H2-Tankstellen Heide mit dem Reallabor Westküste 100, seiner Gas-Infrastruktur, als Speicher geeigneten Kavernen und bereits geplantem Autohof mit H2-Anschluss Itzehoe/ Brunsbüttel mit bereits vorhandener H2-Tankstelle für Pkw in Büttel und einer möglichen weiteren H2-Tankstelle in Itzehoe, Logistik-Unternehmen, Chemie-Industrie und dem Anschluss der Offshore-Windkraftanlagen Elmshorn/ Tornesch mit Logistik-Unternehmen und Abfallwirtschaft „An der schleswig-holsteinischen Westküste leben die Pioniere der Erneuerbare-Energie-Branche. Sie haben die ersten Windräder gebaut, jetzt bauen sie die ersten komplett regenerativen Wasserstoff-Tankstellen“, sagte Nordfrieslands Landrat Florian Lorenzen, der als stellvertretender Vorsitzender der Regionalen Kooperation Westküste die Online-Präsentation eröffnete. „Als Energieküste wollen wir dieses Energiepotenzial gemeinsam vermarkten und wollen die Wasserstoff-Projekte aus der Pilotphase in die Wirtschaftlichkeit bringen. Deshalb unterstützen wir unsere kommunalen Unternehmen wie die Abfallwirtschaftsgesellschaften oder ÖPNV-Betriebe bei der Anschaffung von Brennstoffzellen-Fahrzeugen.“ Für die Umsetzung eines Wasserstoffnetz Westküste empfehlen die Studien-Autoren, in den vier identifizierten Wasserstoff-Clustern die bereits angesprochenen Unternehmen mit den lokalen Vertretern aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung zusammenzubringen und ihre Anregungen für den Aufbau der Wasserstoff-Hubs zu diskutieren und weiterzuentwickeln. Mit Unterstützung der regionalen Wirtschaftsförderungsgesellschaften sowie der potenziellen Betreiber könne dann ein konkreter Tankstellen-Standort festgelegt und auf seine Eignung untersucht werden. Im nächsten Schritt könnten mit einer Machbarkeitsanalyse die jeweiligen Betreiber- und Beschaffungsmodelle für Infrastruktur und Fahrzeuge geprüft werden. Anschließend könne eine konkrete Planung der Kosten und möglichen Fördermittel beginnen. Der prognostizierte Wasserstoff-Bedarf von 5.600 Tonnen für 1.000 Brennstoffzellen-Fahrzeuge könnte gemäß der Studie in zehn Jahren erreicht werden. Für die Herstellung dieser Wasserstoffmenge aus Elektrolyse wären 300 Gigawattstunden Strom notwendig, ein Anteil von rund 4% der aktuell rund 16.000 Gigawattstunden jährlich an der Westküste erzeugten Energie aus erneuerbaren Quellen. „Unsere Unternehmen arbeiten bereits an der Umsetzung der Energiewende. Mit dem Wasserstoffnetz Westküste wollen wir sie noch gezielter vernetzen und dafür sorgen, dass diese Technologie zu Wertschöpfung in unserer Region führt“, erklärte Axel Wiese von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Nordfriesland. Als Projektleiter der Netzwerkagentur Erneuerbare Energien Schleswig-Holstein hatte er die Studie mit angeschoben und moderierte die Online-Präsentation. Die Studie „Entwicklungspfade einer Wasserstoffwirtschaft an der Westküste“ wurde finanziert mit Mitteln des Regionalbudgets Westküste 2017-2020 und durch die Kreise Nordfriesland, Dithmarschen, Steinburg und Pinneberg. Das Regionalbudget wird gefördert aus dem Landesprogramm Wirtschaft. Die Studie steht Ihnen hier in Kürze zur Verfügung.
WEP

Rellingen – Eine begehrte Wohlfühlgemeinde

Rellingen – Eine begehrte Wohlfühlgemeinde
Wessen Steuerhebesätze gehören zu den niedrigsten in Schleswig-Holstein, wer kann gleich vier Autobahnanschlüsse nach Nord und Süd vorweisen und bietet - zum Beispiel beim Schleswig-Holstein-Musikfestival - in einer weithin bekannten Kirche ein konzertantes Klangerlebnis wie eine kleine Elphi? „Ja“, sagt Marc Trampe, „das ist Rellingen. Unsere Gemeinde hat deutlich mehr Besonderheiten vorzuweisen als die vielen Baumschulgebiete, an die jeder gleich bei dem Wort Rellingen denkt. Wobei auch die Baumschulen weiterhin ein Teil der Rellinger DNA sind.“ Sein Stolz kommt nicht von ungefähr. Trampe ist in Rellingen aufgewachsen, besuchte hier Kindergarten und Schule, spielte Fußball in der offiziell als sportfreundlich ausgezeichneten Kommune. Und - seit 2016 ist er der parteilose Bürgermeister seiner Heimatstadt. Mit damals 35 Jahren war der gelernte Verwaltungswirt der jüngste Bürgermeister im Kreis Pinneberg. „Es ist mir bis heute eine große Freude, mit einem tollen Team für die Gemeinde arbeiten zu dürfen, zu der ich einen so persönlichen Bezug habe“, bekennt der inzwischen verheiratete zweifache Familienvater. Im nächsten Jahr will er sich deshalb erneut um das Amt bewerben. Rellingen mit seinen Ortsteilen Rellingen-Ort, Krupunder und Egenbüttel gilt als bevorzugter Wohn- und Gewerbestandort. „Wir sind eine lebenswerte, grüne Gemeinde mit überdurchschnittlicher Lebensqualität. Die Wirtschaftskraft und folglich die Kaufkraft sind sehr hoch“, begründen Trampe und sein Wirtschaftsförderer Harald Poppner unisono. Dieses Pfund wirft Rellingen auch in den Ring der WEP Holding, unter deren Dach sich zehn Städte und Gemeinden mit der kreiseigenen WEP Wirtschaftsförderung zusammengetan haben, um den wirtschaftsstarken, zur Metropolregion Hamburg gehörenden Kreis Pinneberg optimal zu vermarkten. Ideale Lage für Unternehmen und Berufspendler Seine Attraktivität verdankt Rellingen vor allem der besonders günstigen Lage. Die Gemeinde profitiert als direkte Nachbarin Hamburgs von den Vorteilen der pulsierenden Metropole und ist mit der A 23 vor der Haustür und der A7 in der Nähe an national und international wichtige Verkehrsadern angebunden. Auf regionaler Ebene sorgen S-Bahn und Buslinien für Mobilität. „Das sind ideale Voraussetzungen für Unternehmen und Investoren, aber auch für Berufspendler“, unterstreicht Trampe. Dass Rellingen dank Glasfaserkabel an die schnelle Datenautobahn angebunden ist, wissen Betriebe und Einwohner ebenfalls zu schätzen – gerade jetzt in der Corona-Zeit. Hohe Gewerbedichte bringt Wohlstand Gemessen an seiner Größe – knapp 15.000 Einwohner – blickt Rellingen auf eine sehr hohe Gewerbedichte: 1.919 kleine und große Firmen mit insgesamt 6.650 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, darunter bekannte Namen wie Gawron Metallbau, Hansa Heemann - Hella Brunnen und Yamaha Music Europe. „Wir haben stets offene Ohren für die Unternehmen, setzen auf intensiven Dialog, unterstützen sie bestmöglich und fördern Vernetzung“, unterstreicht Poppner, der den Erfolg in einer maßgeschneiderten Wirtschaftsförderung sieht. Doch auch Standortvorteile des Kreises Pinneberg, wie die besonders hochqualifizierten Fachkräfte, seien ein Zugpferd. Mit ihren Gewerbesteuern sorgen die Unternehmen für stattliche 40 bis 50 Prozent der Gemeindeeinnahmen. „Das ist eine tragende Säule unseres Wohlstands, die zum Beispiel Steuerhebesätze unter dem schleswig-holsteinischen Landesdurchschnitt und Investitionen ermöglicht“, betont der Verwaltungschef und denkt ungern daran, dass Corona Löcher in die Haushaltskasse reißen wird. „Leider macht sich die Corona-Krise auch in unserem Gemeindehaushalt bemerkbar. Glücklicherweise sind wir nicht von einer Branche abhängig, sondern haben eine gesunde Gewerbestruktur, vom Handwerker bis hin zum internationalen Konzern“, ergänzt er zuversichtlich. Außerdem helfe die Gemeinde vom Corona-Lockdown besonders Betroffenen, wie Einzelhandel und Gastronomie, wo sie nur kann. Neue Gewerbeansiedlungen in Sicht Für die Zukunft will die Gemeinde den Branchenmix noch breiter aufstellen. Neuen Firmenansiedlungen stehen ergänzend zu den beiden bisherigen Gewerbegebieten drei weitere Flächen mit insgesamt 19,5 Hektar zur Verfügung. So sollen an der Tangstedter Chaussee bevorzugt Handwerksfirmen, in Krupunder IT-Unternehmen und auf einer autobahnnahen Fläche möglichst ein einzelnes großes Unternehmen angesiedelt werden. „Grundsätzlich kann sich die Gemeinde bei der Gewerbegebietsentwicklung eine Zusammenarbeit mit der WEP vorstellen", hebt Trampe hervor. Das Rellinger Rathaus ist für Bürger und Betriebe ein Haus der offenen Türen. Foto: Maria Frahm-Thelen Schwerpunkt liegt auf Bildung Eine Wohlfühlgemeinde ist Rellingen auch als Wohnort. Die Einwohner genießen in allen Bereichen eine gut funktionierende Infrastruktur, die ihnen generationsübergreifend eine hohe Lebensqualität garantiert, sei es im Sozialen, bei der alltäglichen Versorgung, bei Freizeitangeboten wie Sport oder Kultur. Die Gemeinde und viele andere Akteure - Ehrenamtler, Vereine, Bürgerstiftung, Kulturschaffende, Gewerbetreibende - engagieren sich dafür. „Unser Schwerpunktthema aber ist die Bildung“, sagt Trampe und zählt auf: „Wir haben sieben vorbildliche Krippen und Kitas, die achte ist geplant, und drei gut ausgestattete Grundschulen. Unsere Gemeinschaftsschule mit Oberstufe haben wir gerade modernisiert, jetzt folgt noch ein neuer Anbau. Insgesamt investieren wir dafür über 20 Millionen Euro. Auch digital sind unsere Schulen gut aufgestellt, so dass Home-Schooling kein Problem ist.“ Wohl dosiert mit Ortsentwicklungskonzept wachsen Rellingen ist als Zuzugsort beliebt. Aktuell stehen drei Baugebiete für insgesamt 170 neue Wohneinheiten zur Verfügung. Entstehen sollen bis Mitte 2022 Ein- und Zweifamilienhäuser, öffentlich geförderte Sozialwohnungen und Betreutes Wohnen für Senioren. „Wichtig ist, dass Rellingen wohl dosiert wächst, damit die Infrastruktur mitkommt und Betriebe und Einwohner sich auch künftig wohlfühlen“, betont Trampe. Als Leitfaden für den Weg in die Zukunft hat die Gemeinde jüngst unter starker Bürgerbeteiligung ein Ortentwicklungskonzept erarbeitet. Darin spielt unter anderem die Nachhaltigkeit eine stärkere Rolle als bisher. Auch das macht eine Gemeinde zukunftsfähig. Eckdaten zu Rellingen Einwohner: 14.372 (Quelle: Statistisches Bundesamt, Stichtag 31.12.2020) Betriebe: 1.919 (Quelle: Gemeinde Rellingen, 31.12.2020) Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort Rellingen: 6.650 (Bundesagentur für Arbeit, Statistik-Service Nordost, Stichtag 30.06.2020) Gewerbesteuerhebesatz: 320% Grundsteuer A: 220% Grundsteuer B: 250% Pro-Kopf-Kaufkraft: Index 133 www.rellingen.de Foto: In Rellingen aufgewachsen und heute Bürgermeister seines Heimatortes: Marc Trampe Foto: Gemeinde Rellingen
WEP

Kreis Pinneberg glänzt bundesweit als Gründerland

Kreis Pinneberg glänzt bundesweit als Gründerland
Institut für Mittelstandsforschung legt neueste Zahlen zu Unternehmensgründungen vor Der Kreis Pinneberg hat seinen guten Ruf als Gründerland mit einem glänzenden Ergebnis für das Jahr 2019 erneut verbessert. Diesen Erfolg belegt das aktuelle NUI Ranking des Bonner Instituts für Mittelstandsforschung (IFM), dessen Ergebnisse auf statistischen Länder- und Bundesdaten beruhen. Demnach steht der Kreis Pinneberg bei den Firmengründungen im bundesweiten Vergleich aller 401 Landkreise und kreisfreien Städte mit 170,6 Punkten auf Rang 22. Gegenüber dem Vorjahr ist der Kreis damit um 5 Plätze nach oben geklettert und belegt mit einem knappen Rückstand von nur 0,1 Zählern hinter der Stadt Hamburg Platz 2 in der nördlichsten Metropolregion Deutschlands. Bei den Gründungen innerhalb Schleswig-Holsteins konnte der Kreis Pinneberg ebenfalls seinen 2. Platz aus 2018 verteidigen. Stormarn hingegen, bundesweit von Platz 25 auf 32 abgefallen, musste seine Führungsrolle unter den schleswig-holsteinischen Kreisen an Nordfriesland abtreten und hinter Pinneberg mit Platz 3 Vorlieb nehmen. Der nördlichste Westküstenkreis verdankt seine Spitzenposition den landschaftlichen und klimatischen Besonderheiten. Während im Kreis Pinneberg ein ausgewogenes, branchenübergreifendes Gründungsgeschehen zu verzeichnen war, lag der Gründungsschwerpunkt in Nordfriesland seit einigen Jahren vor allem auf Gründungen im Bereich Erneuerbare Energien mit Windrädern, Biogasanlagen sowie deren Verwaltung. Im Vergleich der Bundesländer hat auch das Land Schleswig-Holstein dank der Erfolge seiner wirtschaftsstarken Kreise einen guten Sprung nach oben gemacht. Unter den 16 Bundesländern und Stadtstaaten verbesserte sich das nördlichste Bundesland von seinem Vorjahresrang 5 auf Rang 3 und positioniert sich damit hinter Hamburg und Spitzenreiter Berlin. Gründungsberatung der WEP trägt Früchte „Die guten Werte für den Kreis Pinneberg freuen uns natürlich sehr“ kommentiert Harald Schroers, Geschäftsführer der WEP Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft des Kreises Pinneberg die Ergebnisse und ergänzt: „Wir arbeiten seit vielen Jahren daran, Menschen für die Gründung von eigenen Unternehmen zu motivieren und zu befähigen. Erfolgszahlen wie die im NUI Ranking bestätigen, dass unsere Gründungsförderung Früchte trägt. Gleichzeitig sind sie wichtige Indikatoren, die uns eine stabile, wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit unseres Kreises anzeigen.“ Schroers betont, dass die WEP neben der Beratung und Schulung großen Wert auf lebendige Netzwerke für Existenzgründer legt, denn die laufende Informationsvermittlung, der Austausch der Jungunternehmer untereinander und ihr Kontakt zu erfahrenen Insidern sei für einen erfolgreichen Start enorm wichtig. Das positive Gründergeschehen im Kreis könne deshalb mit einem bereits angedachten Gründerzentrum eine zusätzliche Qualität erhalten. Weitere Information zur WEP Gründungsberatung unter www.wep.de Quelle: https://www.ifm-bonn.org/statistiken/gruendungen-und-unternehmensschliessungen/nui-indikator/regionenranking Abb.: IfM Bonn