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B2B Wirtschaft Wirtschaft in Tornesch Wirtschaft in Tornesch

WEP

Firmendetails
Lise-Meitner-Allee 18
25436 Tornesch
Branche: #Wirtschaft
Ansprechpartner
Frau Susanne Heyn
Tel. 0 4120 / 70770
E-Mail senden
www.wep.de
Susanne Heyn

Unternehmensprofil

Videoberichte

Fachkräfte-Safari: „Alles rund um Personalarbeit“
Digitalen Wandel richtig nutzen und fördern
Neue Heimat für Schoenrock – WEP holt Schiffsbauzulieferer nach Tornesch
Berner International tätigt Millionen Investition

Veröffentlichungen

WEP

Wirtschaftsstandort Barmstedt bietet Charme einer Kleinstadt und gute Infrastruktur

Wirtschaftsstandort Barmstedt bietet Charme einer Kleinstadt und gute Infrastruktur
Mit etwa 10.000 Einwohnern ist Barmstedt die kleinste Stadt im Kreis Pinneberg. Klein aber oho, das trifft auf den 30 Kilometer nördlich von Hamburg gelegenen geschichtsträchtigen und seit 2011 anerkannten Erholungsort zu. Denn Barmstedt – auch als Schusterstadt bekannt und Mitgliedskommune der WEP-Kommunalholding des Kreises Pinneberg – vereint den Charme einer Kleinstadt in ländlicher Idylle mit den Anforderungen, die an einen Wohn- und Wirtschaftsstandort in der Hamburger Metropolregion gestellt werden. Barmstedt zeichnet sich als Standort für große und kleinere Unternehmen durch seine gute Verkehrsanbindung und als Wohnstandort durch seine Lage im Grünen am Rantzauer See, eine gute Infrastruktur und eine ausgeprägte Kulturszene aus. Gute Autobahn- und ÖPNV-Anbindung Die Nähe zu den Autobahnen 23 und 7 ermöglicht großen Unternehmen mit Lkw-Zulieferverkehr eine gute Anbindung. So beispielsweise der Meierei Barmstedt, der einzigen Meierei im Kreis Pinneberg. Kleine Unternehmen und Handwerksbetriebe schätzen die Funktion als Unterzentrum. Die große Zahl an Berufspendlern profitiert davon, dass Barmstedt im Gebiet des Hamburger Verkehrsverbundes liegt und durch die Linie A3 der AKN mit Elmshorn und Henstedt-Ulzburg verbunden ist. Seit 2008 bildet die Stadt eine Verwaltungsgemeinschaft mit dem Amt Hörnerkirchen und ist Sitz des Amtes. Die Stadtverwaltung Barmstedt nimmt die Aufgaben der zusammengeschlossenen Kommunen Stadt Barmstedt und der Gemeinden Bokel, Brande-Hörnerkirchen, Osterhorn sowie Westerhorn wahr. Bürgermeisterin ist seit 2013 die Diplom-Verwaltungswirtin Heike Döpke. Standort für weltweit agierende Unternehmen, Handwerksbetriebe und Start-ups „Wir wollen unsere Stadt zukunftsfähig aufstellen und gleichzeitig ihren Charme als Kleinstadt bewahren“, betont die 60 Jahre alte Bürgermeisterin und fügt an: „Wert gelegt wird in unserer Stadt bei allen Planungen und Entscheidungen auf Nachhaltigkeit, Umweltfreundlichkeit sowie die Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger und Unternehmen.“ Den Beinamen Schusterstadt erhielt Barmstedt aufgrund seiner einst zahlreich ansässigen Schuhmacher. 1839 waren 133 Schuhmacher im Ort tätig. Weltweit wurde Barmstedt durch das Schuhmodeunternehmen Gabor Shoes, das hier gegründet wurde, bekannt. Heute gibt es noch einen Schuhmacher in der Stadt und ein Gewerbegebiet mit Namen „Schusterring“. Neben kleineren Firmen hat dort das weltweit erfolgreich agierende Unternehmen EURODUNA – ein globaler Partner der Futtermittelindustrie und Spezialist für besondere Rohstoffe – seinen Sitz. „Im vergangenen Jahr hat sich in dem ehemaligen Grimm-Gebäude auch ein Hauptmieter gefunden, der die Immobilie in viele kleine Parzellen eingeteilt hat und Start-ups die Möglichkeit gibt, bei geringen Mieten ihr Geschäft zu starten“, war von Natascha Gerlspeck zu erfahren. Sie ist Barmstedts Wirtschaftsförderin und verweist auf die Entwicklung eines weiteren Gewerbegebiets im Norden der Stadt. Weitere Gewerbeansiedlung und Wohnbebauung geplant Barmstedt soll in den kommenden Jahren nach Norden wachsen. Neben Gewerbeansiedlung ist dort auch Wohnbebauung vorgesehen. Derzeit befindet sich die Stadt im Ankauf diverser Grundstücke und der detaillierten Planung des Areals, auf dem auch die neue Feuerwache ihren Standort erhalten wird. Nachhaltigkeit stehe bei allen Planungen im Fokus, macht Wirtschaftsförderin Gerlspeck deutlich. 2018 erhielt die Stadt eine Teilnehmerplakette sowie Urkunde der Schleswig-Holstein Netz AG, der Deutschen Energieagentur sowie der Gesellschaft für Energie- und Klimaschutz Schleswig-Holstein GmbH für ihren Einsatz im kommunalen Klimaschutz. Geförderter Wohnraum, Schulanbau, neue Feuerwache, neue Bücherei „In Barmstedt ist viel in Bewegung. Geförderter Wohnraum, ein Schulanbau, eine neue Feuerwache und eine neue Bücherei sind in Planung. Im Sommer wird eine weitere Kindertagesstätte übergeben“, betont Bürgermeisterin Döpke. In ihrer Stadt sind alle Schulformen von Grundschule, Gemeinschaftsschule, Gymnasium bis hin zu einem Förderzentrum vertreten. Die Betreuungsquote im Kita-Elementarbereich liegt bei etwa 95 Prozent, im Krippenbereich bei 30 Prozent. Weitere Krippenplätze werden mit der Fertigstellung der neuen Kita zur Verfügung stehen. Im Bereich des Sports gibt es seit fast zehn Jahren die Kooperation „Sportstadt Barmstedt“, in dem sich die Vereine FC Heede, die DLRG Barmstedt, die Tennisgemeinschaft Barmstedt, der BMTV und der SSV Rantzau zusammengeschlossen haben, um Möglichkeiten des Sports in der Stadt zu stärken. Für Angebote in der Freizeitgestaltung sorgen auch der Seniorenbeirat und der Kulturverein Pfiff, der gemeinsam mit der Schlossgalerie und der Kulturschusterei vielfältige Veranstaltungen anbietet. Erneuerung der Rantzauer Schlossinsel Die Umgestaltung des Wohnmobilstellplatzes und die Schaffung eines Outdoor-Fitnessplatzes sind Projekte, die Wirtschaftsförderin Gerlspeck in Zusammenarbeit mit dem Stadtmarketing verfolgt. Auf der Agenda für die nächsten Jahre steht zudem die Erneuerung der Rantzauer Schlossinsel, die Barmstedt im Bereich von Freizeit, Naherholung und Kulturerleben überregionale Bedeutung verleiht. Hier befindet sich ein Gebäude-Ensemble, das auf eine mittelalterliche Befestigungsanlage an der Krückau zurückzuführen ist. Im 12. Und 13. Jahrhundert war die Insel Sitz der Ritter von Barmstede. Das Projekt der Städtebauförderung unter den Aspekten des Denkmalschutzes befindet sich in der Phase der vorbereitenden Untersuchungen mit dem Ziel, Nutzungen und Bedarfe zu überarbeiten, an gesellschaftliche Veränderungen anzupassen und ein integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept zu erarbeiten. Neben der Schlossinsel gehören auch das ehemalige Vorwerk im Bereich des Hofkoppelwegs und die private Wohnbebauung im früheren Küchengarten sowie die historische Wassermühle, der Parkplatz an der Pinneberger Straße und der Bootsverleih mit Restaurant am See zum Untersuchungsbereich. Die Bürgerbeteiligung ist angelaufen, im Herbst soll ein Abschlussgutachten vorliegen. „Wir werden dann sehen, wo Handlungsschwerpunkte und Prioritäten liegen und die bedarfs- und zukunftsgerechte Weiterentwicklung und Sanierung des Areals danach planen“, betont Bürgermeisterin Döpke. Aktuelle Eckdaten zu Barmstedt: Einwohnerzahl: (Stichtag: 30.03.2021) Barmstedt: 10.437 Umland (Amt Hörnerkirchen): 4.068 Anzahl der Betriebe: 1.012 Gewerbesteuerhebesatz: 380 v.H. Grundsteuerhebesatz: A: 390 v.H.; B: 425 v.H. Foto: em Gewerbegebiet Ost wird in den nächsten Jahren in Barmstedt ein Gewerbegebiet Nord folgen. (Foto: Stadt Barmstedt)
WEP

Thyssenkrupp Plastics baut Niederlassung im WEP Business Park

Thyssenkrupp Plastics baut Niederlassung im WEP Business Park
ThyssenKrupp Plastics, mit 19 Standorten Deutschlands größter Händler für Kunststoffprodukte, wird eine neue Niederlassung im WEP Business Park Oha in Tornesch eröffnen. Am 6. Mai lud das in Essen beheimatete Unternehmen gemeinsam mit dem Projektentwickler Peper & Söhne, dem Bauunternehmen Goldbeck sowie Torneschs Bürgermeisterin Sabine Kählert und WEP Geschäftsführer Harald Schroers zum symbolischen ersten Spatenstich ein. Corona bedingt war diese Zeremonie erst verspätet nach Baubeginn möglich. Die Handwerker stellten bereits Stützen für die Produktions- und Lagerhalle auf und trafen Vorbereitungen für den Büroanbau. Voraussichtlich im Oktober soll das neue Logistikzentrum, von dem aus rund 800 Kunden beliefert werden, betriebsfertig sein. Seit längerer Zeit ein Grundstück gesucht „Wir haben seit längerer Zeit ein passendes Grundstück im Norden gesucht, weil wir unseren bisherigen Standort in Hamburg-Altona aufgeben wollen. Dort besteht für uns keine Entwicklungsmöglichkeit mehr“, begründete Nicolas Neuwirth, Geschäftsführer von thyssenkrupp Plastics, den Umzug nach Tornesch. Die gute Lage mit direkter Autobahnanbindung und bester Infrastruktur biete seinem Unternehmen ideale Voraussetzungen, um das Handels- und Dienstleistungsgeschäft rund um Kunststoff-Halbzeuge auszubauen. Auch das moderne Umfeld und die konstruktive Zusammenarbeit mit der Stadt Tornesch und der WEP habe thyssenkrupp Plastics von dem WEP Business Park überzeugt. Die WEP konnte kurzfristig helfen Obwohl im WEP Business Park eigentlich keine größere Fläche mehr verfügbar war, konnte die WEP die Ansiedlung möglich machen, „Wir haben kurzfristig ein über zwei Hektar großes Grundstück erwerben können, das bereits von drei Seiten vom Business Park umschlossen ist, bislang aber nicht zur Bebauung ausgewiesen war“, erklärte Schroers. In effektiver Kooperation mit der Stadt Tornesch, den Kreisbehörden und dem Projektentwickler sei es trotz knapper Zeitvorgaben möglich gewesen, alle nötigen Planungsgrundlagen für die Bebauung zu erstellen. Der hochmoderne Gebäudekomplex wird nachhaltig gebaut Entstehen wird ein moderner Gebäudekomplex mit einem 600 Quadratmeter großen Bürotrakt und einem 7.800 Quadratmeter großen Logistikzentrum, das Lagerhalle und Werkstatt beherbergt. Der Neubau wird es thyssenkrupp Plastics ermöglichen, die gesamte Prozesskette zu automatisieren und zu digitalisieren sowie die Vernetzung in Deutschland weiterzuentwickeln. „Wir werden ein hochmodernes und hocheffizientes Gebäude erstellen, das technisch auf hohem Niveau platziert ist und modernes Arbeiten ermöglicht, genau auf die Bedürfnisse von thyssenkrupp Plastics abgestimmt“, betonte Christoph S. Peper, Geschäftsführender Gesellschafter der Peper & Söhne Gruppe. 40 neue Arbeitsplätze entstehen Mit der Niederlassung, die Christian Wisley-Schulz führen wird, schafft thyssenkrupp Plastics zunächst 40 neue Arbeitsplätze in Tornesch. Das freut besonders die Bürgermeisterin. „Tornesch ist ein attraktiver Standort zum Arbeiten und Leben. Als unternehmerfreundliche Kommune hat unsere Verwaltung immer ein offenes Ohr für die Betriebe. Unsere Kommunikationswege sind kurz, unkompliziert und lösungsorientiert“, versicherte Kählert dem künftigen Niederlassungsleiter und wünschte dem Unternehmen ein erfolgreiches Wirken und der Stadt gute Gewerbesteuereinnahmen. Erfolg wünschte auch Schroers und unterstrich: „Der WEP Businesspark ist ein zukunftsorientierter und lebendiger Standort. Sie werden sich hier wohlfühlen in der Nachbarschaft zu Weltmarktführern und einem gesunden Mittelstand. Ihr Unternehmen fügt sich hier perfekt ein.“ Über thyssenkrupp Plastics: Die thyssenkrupp Plastics GmbH mit Sitz in Essen gehört zu thyssenkrupp Materials Services und ist ein deutschlandweit flächendeckender Dienstleister für Produkt- und Anwendungsberatung, Anarbeitung, Beschaffung und Lieferung. Das Portfolio von über 40.000 Kunststoff-Produkten renommierter Marken stammt ausschließlich von namhaften, international tätigen Produzenten, die in den jeweiligen Produktbereichen zu den Technologie- und Marktführern zählen. Das Verkaufsprogramm orientiert sich an den spezifischen Anforderungen der Kunden in den Bereichen Baumarkt und Baufachhandel, Hochbau, Industrielle Rohrleitungssysteme, Technische Kunststoffe und Visuelle Kommunikation. Über Peper & Söhne: Die Peper & Söhne Gruppe – mit Sitz in Bremen, ist auf die Entwicklung, Vermietung und Verwaltung von Gewerbeimmobilien spezialisiert. Mit einem Immobilien-Projektvolumen von über 188 Millionen Euro sind Peper & Söhne im norddeutschen Markt etabliert. Das Kerngeschäft Projektentwicklung und Immobilienmanagement umfasst die Vermietung, Konzeptionierung, Planung, Entwicklung und Revitalisierung von Gewerbeimmobilien – individuell von der Projektidee bis zur Schlüsselübergabe.
WEP

Mit Power für die Energieküste

Mit Power für die Energieküste
Kirsten Voss engagiert sich seit April 2021 als neues Gesicht der Energieküste. Die Kommunikations- und Marketing-Expertin, die ein 15-jähriges Branchen-Know-how aus ihrer Tätigkeit als Geschäftsführerin einer PR-Agentur für die Erneuerbaren Energien mitbringt, verantwortet für die Energieküste zukünftig das Regionalmarketing. Unter dem Label Energieküste wird sie das einzigartige Potenzial der Westküste Schleswig-Holsteins für eine klimaneutrale Wirtschaft überregional präsentieren und den Bekanntheitsgrad mit Nachdruck ausbauen. „Vom ersten Windrad bis zu grünem Wasserstoff hat die Westküste Schleswig-Holsteins schon immer eine Vorreiterrolle eingenommen. Nun gilt es, die Wirtschaft weiterhin zu stärken, neue Unternehmen anzusiedeln, Fachkräfte zu gewinnen und ein prägnantes Image für die Energieküste überregional und europaweit zu schärfen“, so Kirsten Voss begeistert. Mit ihren Vorreiter-Projekten, wie der eFarm in Nordfriesland, der Fachhochschule Westküste in Heide, dem weltweit führenden Entwickler von Lithium-Ionen-Batteriezellen Customcells in Itzehoe und dem Testzentrum für Maritime Technologien sowie dem Projekt AquaVentus vor Helgoland präsentierte sich die Energieküste erstmalig vom 12. bis 16. April auf der Hannover Messe, die dieses Jahr nochmals digital stattfand. Finanziert wird die Energieküste mit Mitteln des Regionalbudgets Westküste, gefördert aus dem Landesprogramm Wirtschaft, und der vier beteiligten Kreise der Regionalen Kooperation Westküste. Mehr Information unter https://www.energiekueste.de
WEP

Krankenstand: Im Kreis Pinneberg gab es die wenigsten Fehltage

Krankenstand: Im Kreis Pinneberg gab es die wenigsten Fehltage
Der Kreis Pinneberg verzeichnet in der Landesstatistik Schleswig-Holstein Jahr für Jahr die meisten Fachkräfte. Aber nicht nur hierbei liegt der Kreis auf dem Spitzenplatz. Das Personal der Betriebe im Kreis Pinneberg meldet sich laut der Technikerkrankenkasse landesweit auch am wenigsten krank. Dies berichtet die Krankenversicherung aus den Vorabdaten ihres TK-Gesundheitsreport 2021, der auf Daten 2020 basiert. Grundlage für die Datenauswertung bildeten die rund 251.000 bei der TK versicherten Erwerbstätigen in Schleswig-Holstein - Berufstätige und ALG 1-Empfänger, Stand Januar 2021. Ostholsteiner am häufigsten krankgeschrieben Der TK-Auswertung zu Folge gibt es deutliche Unterschiede bei den Fehlzeiten in den schleswig-holsteinischen Landkreisen und kreisfreien Städten: Mit durchschnittlich 18,7 Fehltagen waren die Erwerbstätigen in Ostholstein im vergangenen Jahr am häufigsten krankgeschrieben. Im Kreis Pinneberg blieben sie dagegen nur 15,1 Tage aufgrund von Krankheit zu Hause - sprich fast 20 Prozent weniger. Neben dem Kreis Ostholstein lag auch in den Kreisen Plön und Herzogtum Lauenburg die durchschnittliche Anzahl der Fehltage mit 18,3 und 18,2 Tagen deutlich höher als im Landesdurchschnitt (16,7 Fehltage). Fehltage gegenüber 2019 landesweit zurückgegangen Im Vergleich zu 2019 ging die Zahl der Fehltage im Land insgesamt ein wenig zurück - Ausnahme sind hier die Städte Kiel, Lübeck und Flensburg sowie der Kreis Nordfriesland. Laut Sören Schmidt- Bodenstein, Leiter der TK-Landesvertretung Schleswig-Holstein, lässt sich der Rückgang der Fehltage im Land dadurch erklären, dass weniger Menschen aufgrund von Erkältungskrankheiten krankgeschrieben waren. „Die Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln scheinen dafür zu sorgen, dass sich andere Infektionserreger nicht so schnell verbreiten können", so der Landeschef. Psychische Erkrankungen Hauptgrund für Krankschreibungen Zwar unterscheiden sich die Regionen in der Anzahl der Fehltage, doch die Gründe, warum die Schleswig-Holsteinerinnen und Schleswig-Holsteiner zu Hause bleiben mussten, sind dieselben: Allen voran sind es psychische Erkrankungen wie Angststörungen oder Depressionen, gefolgt von Beschwerden des Muskel-Skelett-Systems und Atemwegserkrankungen. Erstes Quartal 2021 - Covid-19 spielt untergeordnete Rolle Für dieses Jahr liegen bereits die Ergebnisse des Krankenstands aus dem ersten Quartal vor. Dieser zeigt den prozentualen Anteil der Fehltage zur Arbeitszeit der beschäftigten Schleswig-Holsteinerinnen und Schleswig-Holsteiner an. Mit 3,8 Prozent ist der Krankenstand im nördlichsten Bundesland so niedrig wie seit Jahren nicht mehr. Zum Vergleich: Im ersten Quartal des Corona-Jahres 2020 betrug der Krankenstand 5,3 Prozent, bei 5 Prozent lag er 2019. Die Diagnose Covid-19 spielt bei den Krankschreibungen im Vergleich zu den anderen eine untergeordnete Rolle. Bundesweit verzeichnet die TK im ersten Quartal 2021 insgesamt 1.077.565 Krankschreibungen - davon 9.381 aufgrund von Covid-19. Grundlage dafür bilden die rund 251.000 bei der TK versicherten Erwerbstätigen in Schleswig-Holstein (Berufstätige und ALG 1-Empfänger), Stand Januar 2021.
WEP

Neu: Digitalbonus für Kleinstunternehmen

Neu: Digitalbonus für Kleinstunternehmen
Mit dem neuen Förderinstrument „Digibonus I Schleswig-Holstein“ erhalten Kleinstunternehmen eine finanzielle Unterstützung für ihre Digitalisierungsmaßnahme im Kommunikationsbereich, wenn diese mindestens 500 Euro kostet. Beantragt werden können die Landesmittel seit dem 17. Mai über die IB-SH (Investitionsbank Schleswig-Holstein). Unternehmen stehen in der Corona-Krise vor großen Herausforderungen. Kundenkontakte zum Beispiel müssen sie in einer Form gestalten, die zur Eindämmung der Pandemie beiträgt. Digitale Kommunikationswege spielen deshalb eine wichtige Rolle. Der „Digibonus I Schleswig-Holstein“ soll Kleinstunternehmen helfen, geeignete Digitalisierungsmaßnahmen auf den Weg zu bringen. Der Zuschuss liegt je nach Kosten der Maßnahme einmalig bei 500 bis 1000 Euro. Förderfähig sind Ausgaben seit dem 1. Januar 2021. Beantragen können den Bonus Gewerbetriebe, Freiberufler sowie gemeinnützige Unternehmen und Vereine mit bis zu fünf Mitarbeitern. „Digitale Kommunikations- und Kontaktmöglichkeiten zwischen Unternehmen und Kunden helfen nicht nur dabei, die Corona-Pandemie einzudämmen. Sie stärken die Effizienz und damit die Konkurrenzfähigkeit der Unternehmen. Kleinstunternehmen können die erforderlichen Investitionen oft nur schwer finanzieren. Deshalb unterstützen wir sie dabei“, sagte Wirtschaftsminister Dr. Bernd Buchholz.
WEP

Zuversicht in der Industrie – Zurückhaltung bei Dienstleistern

Zuversicht in der Industrie – Zurückhaltung bei Dienstleistern
Wie sehen die Unternehmen in Deutschland ihre Lage und ihre Perspektiven, nachdem sie von einer zweiten Corona-Welle heimgesucht wurden? Die aktuelle Konjunkturumfrage des Instituts der deutschen Wirtschaft - IW - zeigt im Gefolge der zweiten Infektionswelle ab Herbst 2020 eine tiefe Spaltung in der deutschen Wirtschaft auf. Im Durchschnitt der Industrieunternehmen ergibt sich ein deutlich positiver Saldo zwischen den optimistischen und pessimistischen Lagebewertungen, während sich im Dienstleistungssektor ein hoher Negativsaldo zeigt. Mehr Information im IW Konjunkturbericht Frühjahr 2021: https://www.wep.de/files/upload/Nachrichten/2021/Report%20online%205_2021/9%20IW-Report_Konjunkturumfrage_Fr%C3%BChjahr-2021.pdf
WEP

Neues digitales Messeformat der WTSH

Neues digitales Messeformat der WTSH
Messe - Kongress - persönliches Gespräch - am 2. und 3. Juni 2021 lädt die Wirtschaftsförderung und Technologietransfer Schleswig-Holstein (WTSH) zu ihrem neuen digitalen Messeformat „Außenwirtschafts- und Innovationstage der WTSH“ ein. Geboten wird auf der digitalen Hausmesse alles Wissenswerte rund um die Services Messe, Patente und Marken, Innovationsberatung, EEN (Enterprise Europe Network, Netzwerk der Europäischen Kommission zur Unterstützung von kleinen und mittleren Unternehmen und Innovation) sowie Außenwirtschaftsberatung. Interessenten können sich registrieren unter https://www.wtsh.de
WEP

ThyssenKrupp kommt nach Tornesch

ThyssenKrupp kommt nach Tornesch
Die thyssenkrupp Plastics GmbH, Deutschlands größter Kunststoffhändler, errichtet in Tornesch eine neue Niederlassung. Das Bauvorhaben wird von der Peper & Söhne Gruppe, Projektentwickler aus Bremen, verantwortet und begleitet. Aktuell werden die Stützen für eine Produktions- und Lagerhalle aufgebaut, ein Büroanbau ist ebenfalls in Vorbereitung. Die vollständige Inbetriebnahme soll noch in diesem Jahr erfolgen. „Die Lage des neuen Standortes in Tornesch, mit direkter Autobahnanbindung und bester Infrastruktur, schafft die idealen Voraussetzungen, um unser Handels- und Dienstleistungsgeschäft rund um Kunststoff-Halbzeuge auszubauen. Das moderne und innovative Umfeld sowie die konstruktive Zusammenarbeit mit der Stadt Tornesch und der Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft des Kreises Pinneberg mbH (WEP) haben uns überzeugt, diesen Schritt zu gehen“, begründet Nicolas Neuwirth, Geschäftsführer der thyssenkrupp Plastics GmbH, die Entscheidung. Geplant ist ein modernes Logistikzentrum mit einer Hallenfläche von 7.800 qm, das die gesamte Prozesskette durch Automatisierung und Digitalisierung sowie die Vernetzung von thyssenkrupp Plastics in Deutschland weiterentwickelt. Mit dem Bauprojekt wird das DGNB Gold Zertifikat für nachhaltiges Bauen angestrebt. „Wir werden ein hochmodernes und hocheffizientes Gebäude erstellen, das technisch auf hohem Niveau platziert ist und modernes Arbeiten ermöglicht, genau auf die Bedürfnisse von thyssenkrupp Plastics abgestimmt“, so Christoph S. Peper, Geschäftsführender Gesellschafter der Peper & Söhne Gruppe Bremen. Als Projektentwickler, Investor und Vermieter für thyssenkrupp Plastics hält Peper & Söhne alle Fäden für die termingerechte Fertigstellung in den Händen und sichert einen hohen Qualitätsstandard zu. Dafür hat das Unternehmen mit der Bremer Niederlassung des Bauexperten GOLDBECK einen langjährig bewährten Partner an seiner Seite, der den Bau in Tornesch realisiert. Zum Einsatz kommen dabei vorgefertigte Systemelemente aus eigenen Werken und damit ein Bauprinzip, das Gebäude besonders schnell und witterungsunabhängig entstehen lässt. Thyssenkrupp Plastics suchte bereits seit längerer Zeit ein passendes Grundstück im Norden. Eigentlich war im WEP Business Park keine größere Fläche mehr verfügbar. Dass die Ansiedlung trotzdem möglich wurde, lag daran, dass die WEP kurzfristig ein über 2ha großes Grundstück erwerben konnte, das bereits von drei Seiten vom Business Park umschlossen ist, bislang aber nicht zur Bebauung ausgewiesen war. „Durch die gute Zusammenarbeit mit der Stadt Tornesch und den Genehmigungsbehörden bei der Kreisverwaltung und dem Engagement von Peper & Söhne konnten wir trotz knapper Zeitvorgaben die erforderlichen Planungsgrundlagen für die Bebauung herstellen“ hebt Dr. Harald Schroers, Geschäftsführer der WEP Wirtschaftsförderung hervor. „Unser Ziel ist es, den WEP Businesspark zu einem zukunftsorientierten und lebendigen Standort für Unternehmen zu entwickeln. Das ist uns bislang gut gelungen. Thyssenkrupp Plastics, da bin ich sicher, wird sich hier in der Nachbarschaft zu Weltmarktführern und gesundem Mittelstand perfekt einfügen“. Mit Inbetriebnahme des Standortes entstehen zunächst ca. 40 Arbeitsplätze in Tornesch. Das freut besonders Torneschs Bürgermeisterin Sabine Kählert. „Tornesch ist ein attraktiver Standort zum Arbeiten und Leben. Als unternehmerfreundliche Kommune sind unsere Kommunikationswege kurz und unkompliziert. Und ganz wichtig: Wir setzen auf einen vertrauensvollen, lösungsorientierten Umgang mit den Betrieben. Für ihre Wünsche und Sorgen hat unsere Verwaltung immer ein offenes Ohr“, betont Kählert. Über thyssenkrupp Plastics: Die thyssenkrupp Plastics GmbH mit Sitz in Essen gehört zu thyssenkrupp Materials Services und ist ein deutschlandweit flächendeckender Dienstleister für Produkt- und Anwendungsberatung, Anarbeitung, Beschaffung und Lieferung. Das Portfolio von über 40.000 Kunststoff-Produkten renommierter Marken stammt ausschließlich von namhaften, international tätigen Produzenten, die in den jeweiligen Produktbereichen zu den Technologie- und Marktführern zählen. Das Verkaufsprogramm orientiert sich an den spezifischen Anforderungen der Kunden in den Bereichen Baumarkt und Baufachhandel, Hochbau, Industrielle Rohrleitungssysteme, Technische Kunststoffe und Visuelle Kommunikation. Über Peper & Söhne: Die Peper & Söhne Gruppe – mit Sitz in Bremen, hat sich auf die Entwicklung, Vermietung und Verwaltung von Gewerbeimmobilien spezialisiert. Mit einem Immobilien-Projektvolumen von über 188 Millionen Euro sind Peper & Söhne im norddeutschen Markt etabliert. Das Kerngeschäft Projektentwicklung und Immobilienmanagement umfasst die Vermietung, Konzeptionierung, Planung, Entwicklung und Revitalisierung von Gewerbeimmobilien – individuell von der Projektidee bis zur Schlüsselübergabe. Über die WEP: Die WEP Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft des Kreis Pinneberg mbH entwickelt und vermarktet Gewerbegrundstücke für die Städte und Gemeinden im Kreisgebiet. Sie ist erster Ansprechpartner für Unternehmen, die sich weiterentwickeln oder neu ansiedeln möchten. Die WEP berät Gründungsinteressierte und begleitet sie in eine nachhaltige Selbstständigkeit. Sie ist mit zahlreichen Projekten und Initiativen zudem Impulsgeber für wirtschaftliches Wachstum im Kreis. Hauptgesellschafter ist der Kreis Pinneberg. Über die WEP Kommunalholding sind weitere Städte und Gemeinden des Kreises beteiligt. Foto: Der symbolische Spatenstich erfolgte am 6. Mai im WEP Businesspark Tornesch Oha (Foto: WEP)
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Das Elektroauto steuert Lisa Bohm in eine neue Existenz

Das Elektroauto steuert Lisa Bohm in eine neue Existenz
Für die 34jährige Lisa Bohm war es kein April-Scherz, sondern die ernsthafte Verwirklichung ihres Traums: Vor wenigen Wochen, genau am 1. April, machte sie sich in Rellingen als zertifizierte Beraterin für Elektromobilität und Erneuerbare Energien selbstständig. Seither bietet sie Unternehmen und Privatkunden ihre Rundum-Expertise für den Umstieg auf die Elektromobilität und für die nachhaltige Stromerzeugung an, arbeitet im Bereich Erneuerbare Energien auch mit spezialisierten Partnern zusammen und ist außerdem Mitglied eines deutschlandweiten Consulting-Netzwerkes aus Beratern für E-Mobilität. Fit gemacht für ihren neuen Job hat sich die gelernte Werbekauffrau in einer Agentur für Elektromobilität, auf der eMobile Academy und bei der WEP Existenzgründungsberatung. Leise und entspannt ans Ziel Schließlich entschied sie sich für einen Tesla Model S 100 D mit 480 Kilometern Reichweite. Nicht nur Optik, Ausstattung und Technik sagten ihr zu, auch das europaweit verbreitete Tesla-Ladenetz mit Ökostrom überzeugte sie. „Der Stecker passt immer, die Abrechnung läuft über die im Kundenkonto hinterlegte Kreditkarte und das Navy-System des Fahrzeugs berechnet voraus, wann und wo auf einer Tour Ladestopps an den Super Chargern einzuplanen sind“, berichtet Bohm und schwärmt: „Meine erste Tour ging Ostern 2018 nach Prag. Das leise Fahren, das stressfreie Aufladen – es war total entspannend und hat alles super geklappt.“ Mit der wachsenden Begeisterung für ihr Elektroauto wuchs auch ihr Interesse an den Themen Elektromobilität und Erneuerbare Energien. „Das ist nicht nur ein Refugium für Männer“, sagt sie entschieden. Deshalb habe sie auch den Verein „Electrified Women e.V.“ (www.electrifiedwomen.de) mitbegründet als Info-Plattform und Forum für „elektrisierte“ Frauen. Mit der WEP in die Selbstständigkeit 2020 steuerte die ambitionierte E-Autofahrerin in eine neue Existenz. „Nach Markt- und Konkurrenzanalysen entschied ich mich, mein Hobby zum Beruf zu machen. Elektromobilität ist ein zukunftsträchtiger Markt; es kommt immer mehr Bewegung in Autohersteller und Verbraucher“, erklärt Bohm ihren couragierten Weg. Sie kündigte ihre Anstellung, nahm die Fachausbildung auf und folgte überdies dem Rat der Arbeitsagentur, Kontakt mit der kostenlosen Existenzgründungsberatung der WEP Wirtschaftsförderung aufzunehmen. Dort wurde sie im Rahmen des Förderprogramms Startbahn: Existenzgründung beraten und erhielt im Herbst 2021 die Möglichkeit, an einem Gründungscamp teilzunehmen. „Das fand wegen Corona in Hybridform statt“, erzählt die Jungunternehmerin, „war aber so toll aufbereitet und mit seinem ganzheitlichen Programm so informativ, dass diese Veranstaltung für mich Gold wert war. Selbst gefürchtete Themen wie Steuer und Recht kamen gut rüber. Meine Unterlagen, vor allem der Businessplan, den wir dort unter Anleitung geschrieben haben, sind mir heute noch äußerst hilfreich. Und bis heute wird man mit Fragen nicht allein gelassen. Der Kontakt zur WEP ist einfach exzellent, kann ich nur weiterempfehlen!“ Ein großes Spektrum an Beratungsleistungen Inzwischen plant Bohm für ihre ersten Firmenkunden die Umstellung der Fuhrparks auf Elektromobilität. Außerdem bietet sie verschiedenste Schulungen, zum Beispiel für Autoverkäufer, an. Gern möchte sie auch Privatkunden von der klimafreundlichen E-Mobilität überzeugen. Bei ihren individuellen Beratungsleistungen geht es um ein großes Spektrum, wie die Elektromobilität in verschiedenen Fahrzeugbereichen, die passenden alternativen Antriebs- und Speichertechnologien, die Ladeinfrastruktur, rechtliche, versicherungstechnische und finanzielle Fragen, Fördermittelnutzung, wirtschaftliche Berechnungen und um die Ökobilanz. „Die Umstellung auf ein E-Auto ist reine Kopfsache. Ist diese Hürde erstmal genommen, klappt es wunderbar“, weiß Bohm aus eigener Erfahrung. Über ihren privaten und beruflichen Alltag mit der E-Mobilität berichtet sie für alle Interessierten regelmäßig auf ihrem YouTube Kanal https://www.youtube.com/teslalisa. Mehr Information unter https://www.lisabohm.de Foto: Auch wenn Lisa Bohm an liebsten am Steuer ihres Teslas sitzt, berät sie selbstverständlich herstellerunabhängig. (© HassPR)
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Standortkampagne für den Kreis Pinneberg - Erster Baustein abgeschlossen

Standortkampagne für den Kreis Pinneberg - Erster Baustein abgeschlossen
Der Kreis Pinneberg will künftig seine Trümpfe wie die Top-Lage innerhalb der Metropolregion, die hervorragende Infrastruktur, die starke Wirtschaft mit dem großen Angebot an Fachkräften, Arbeitsplätzen und Ausbildungsmöglichkeiten oder auch dem besonders hohen Anteil an Existenzgründungen noch stärker ausspielen. Als Grundlage für eine geeignete Standortkampagne hat die renommierte Markenberatungsagentur Brandmeyer aus Hamburg auf Beschluss des Kreistags und unter Begleitung der WEP Wirtschaftsförderung eine Studie erstellt. Die wichtigsten Ergebnisse dieses 200 Seiten umfassenden Werkes präsentierten Agenturchef Peter Pirck und WEP Geschäftsführer Harald Schroers vor kurzem dem Kreis-Wirtschaftsausschuss und den Mitgliedern der WEP Kommunalholding. Den Wirtschaftsstandort mit all seinen Vorzügen gezielt als Marke verkaufen „Wir müssen den Blick gezielt nach vorn richten, um im Wettbewerb der Regionen weiterhin in der oberen Liga mitspielen zu können. Deshalb ist es sehr wichtig, dass wir den Wirtschaftsstandort Kreis Pinneberg mit all seinen Vorzügen noch klarer als Marke positionieren und werbewirksam als das präsentieren, was wir sind: ein moderner, erfolgreicher Wirtschaftsstandort mit besten Arbeits- und Lebensbedingungen, getragen von vielfältigen, regional bis international tätigen kleinen und mittleren Unternehmen sowie hochqualifiziertem Fachpersonal“, begründet WEP Geschäftsführer Harald Schroers die Marketing-Offensive für den Kreis. Die Studie soll als Grundlage dienen für eine professionelle Standort-Kampagne, die die Schätze des Kreises Pinneberg hervorhebt und neue, insbesondere zukunftsfähige Unternehmen und qualifizierte Arbeitnehmer in den Wirtschaftsstandort locken soll. Sie basiert auf der Fragestellung, was den Kreis Pinneberg attraktiv macht. Welche Kernbotschaften und dahinter stehende konkrete Stärken sind es, mit denen der bevölkerungsreichste Kreis in Schleswig-Holstein als glanzvolle Marke punkten kann, und wie lassen sich diese Schokoladenseiten am besten verkaufen? Die ersten Schritte zum Ziel Dazu befragten die Marketing-Experten Vertreter*innen aus den Zielgruppen – Unternehmen und Fachkräfte – zunächst in einer repräsentativen Online-Erhebung zur heutigen Wahrnehmung des Images, führten dafür 1000 Interviews und schriftliche Befragungen im Ankreuzsystem durch. Daran teilgenommen haben 144 Unternehmen im Kreis Pinneberg und 301 Unternehmen in Norddeutschland sowie 500 Fachkräfte in der Metropolregion Hamburg. Im nächsten Schritt wurden die spezifischen Stärken des Kreises ermittelt und bewertet. Sie helfen, die gewünschten Vorstellungen über den Standort Kreis Pinneberg zu erzeugen. Dafür recherchierten die Fachleute Einzelmeinungen im Rahmen von Experten-Workshops mit Vertretern aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft und durch Befragung der Fachkräfte. Als dritter Schritt folgte die Entwicklung der neuen Standort-Positionierung für die künftige Markenkommunikation. Als Quintessenz wurden je Zielgruppe drei relevante Kernbotschaften definiert, wobei es zwei Überschneidungen gibt. So soll bei Unternehmen wie Fachkräften gleichermaßen verankert werden, dass der Kreis Pinneberg eine exzellente Lage und Infrastruktur hat und sehr attraktiv zum Leben und Wohnen ist. Als dritte Kernbotschaft an Unternehmen richtet sich die Aussage, dass der Kreis Pinneberg ein attraktiver Unternehmensstandort ist, während die dritte Kernbotschaft an Fachkräfte lautet, dass der Kreis Pinneberg sehr gute Berufschancen bietet. Zur Untermauerung dieser Botschaften wurden zwanzig der spezifischen Stärken priorisiert, die zusammen mit den zugehörigen Standortkennzahlen die Inhalte für eine überzeugende Kommunikation der Kernbotschaften bilden. Zu diesen Stärken zählen zum Beispiel die Lage in einer der stärksten deutschen Wirtschaftsregionen und die Nähe zur Metropole Hamburg, die für viele Unternehmen typische langjährige Verbundenheit mit ihren Mitarbeiter*innen, die höchste Arbeitsplatzdichte aller schleswig-holsteinischen Kreise mit einer großen Jobauswahl. Oder auch die gegenüber der Großstadt geringeren Lebenshaltungs- und Wohnkosten und die Vielzahl an Hofläden, die mit regionalen Lebensmitteln einen nachhaltigen Lebensstil ermöglichen. Und so geht es weiter Um bei Unternehmen und Fachkräften die entwickelten Kernbotschaften bezüglich des Wirtschaftsstandortes Kreis Pinneberg zu verankern, funktioniere es laut Pirck aber nicht, die dahinterstehenden Standortstärken plakativ mit einem einzigen Slogan oder abstrakten Begriff zu vermitteln. Dazu sei der Kreis Pinneberg viel zu komplex und facettenreich. Erfolgsversprechender sei es, die Inhalte über Geschichten – im Fachjargon „Story Telling“ – zu transportieren. Mit der Frage, wie die Kommunikationsstrategie für die Markenbildung genau aussehen und umgesetzt werden sollte, werden sich Experten in weiteren Schritten beschäftigen, sofern die notwendigen Mittel vom Kreis bereitgestellt werden.
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Corona-Selbsttests im Betrieb

Corona-Selbsttests im Betrieb
Seit dem 20. April müssen Arbeitgeber allen Beschäftigten, die nicht im Home-Office arbeiten, mindestens einen Corona-Test pro Woche anbieten. Für Gruppen mit erhöhtem Infektionsrisiko sind zwei Testangebote vorgeschrieben. Dadurch sollen Infektionen frühzeitig erkannt, Ansteckungen oder gar mögliche Betriebsschließungen vermieden werden. Eingesetzt werden können Schnelltests, bei denen geschultes Personal einen Abstrich nimmt, ebenso wie Selbsttests, die die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter alleine durchführen. Doch wie werden die Selbsttests korrekt angewendet? Darauf gibt ein Webinar der Wirtschaftsakademie Schleswig-Holstein (WAK SH) in Kooperation mit der Akademie für Gesundheits- und Sozialberufe (AGS) Antwort. Es bildet Beschäftigte zu Selbsttest-Begleitern aus und befähigt sie, Kolleginnen und Kollegen beim Testen unterstützend zur Seite zu stehen. Die Webinar-Teilnehmenden erfahren unter anderem, welche verschiedenen Arten von Selbsttests es gibt, wie zuverlässig diese sind, welche Hygienemaßnahmen während des Testens notwendig sind und wie der Test sicher durchgeführt wird. Auch persönliche Fragen können erörtert werden. Zum Abschluss des Webinars erhalten sie ein Handout und eine Teilnahmebescheinigung der WAK. Das Webinar dauert anderthalb Stunden, kostet 30 Euro und wird an drei Terminen angeboten: am 6.5., 12.5. und 20.5. jeweils von 13 – 14.30 Uhr. Anmeldungen nimmt Frauke Ratjen unter Telefon (0431) 3016-452 und E-Mail frauke.ratjen@wak-sh.de entgegen. Mehr Information • zum Webinar unter www.wak-sh.de/index.php?id=85&mandantId=1&typo3=true&produktZusatzdatenId=6691 • zur Testpflicht unter www.tagesschau.de/wirtschaft/unternehmen/faq-testpflicht-unternehmen-103.html
WEP

Erneuerbare Energien: Lösungen innovativer Anbieter gesucht

Erneuerbare Energien: Lösungen innovativer Anbieter gesucht
Im Rahmen des Interreg Scale-Up Projektes (wir berichteten darüber im WEP REPORT Juni/2020), das die WEP unterstützt, werden über die Netzwerkagentur EE.SH (Erneuerbare Energien Schleswig-Holstein) innovative Unternehmen gesucht, die Lösungen im Bereich „Smarte Energiesysteme“ anbieten. Start-ups und KMU (kleine und mittlere Unternehmen) erhalten so eine Chance, sich mit ihren Produkten und Anwendungen zum Thema Erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit bei großen Unternehmen im internationalen Nordseeraum zu präsentieren. Aktuell weist die Agentur auf die Nachfrage des Londoner Unternehmens First Base hin, das Lösungen für ein nachhaltiges Quartierskonzept in Cambridge sucht. First Base entwickelt mit lokalen Akteuren Pläne für ein modernes, gemischt genutztes Viertel in der Nähe des Bahnhofs von Cambridge. Devonshire Gardens umfasst Arbeitsflächen, Wohnungen sowie Freizeit- und Gemeinschaftsflächen, die um neue öffentliche Gärten herum angelegt werden. First Base ist auf der Suche nach innovativen Lösungen, Technologien und Produkten für diese neue Entwicklung in den folgenden Bereichen: Gebäudeintegrierte Photovoltaik-Lösungen Lösungen für die Luftqualität (Filtersysteme Innen- und Außenbereich) Zukünftige Mobilität/EV-Ladelösungen/Wasserstoff Heizung/Energieeffizienz/Speicherung & Ausgleich/Phasenwechselmaterialien Wasserwiederverwendung & Effizienz (Nachhaltige Entwässerungssysteme) EE.SH-Ansprechpartnerin Martina Christiansen m.christiansen@ee-sh.de Mobil 0170-2289883 Mehr Information unter www.ee-sh.de
WEP

Wirtschaftsforscher sehen Lichtblick zu Beginn des kommenden Jahres

Wirtschaftsforscher sehen Lichtblick zu Beginn des kommenden Jahres
Das Institut für Weltwirtschaft (IfW) in Kiel hat Mitte März seinen Konjunkturbericht Frühjahr 2021 veröffentlicht. Außerdem hat es Mitte April eine Gemeinschaftsdiagnose zusammen mit weiteren führenden Wirtschaftsforschungsinstituten herausgegeben. Darin prognostizieren die Wirtschaftsexperten einen Anstieg des Bruttoinlandsproduktes um 3,7 Prozent im laufenden Jahr und um 3,9 Prozent im Jahr 2022. Die wirtschaftliche Erholung verzögere sich zwar durch den erneuten Lockdown, werde aber, sobald die Infektionsgefahren vor allem durch das Impfen gebannt sein werden, einen kräftigen Schub erhalten. Etwa zu Beginn des kommenden Jahres, so die Experten, dürfte die Wirtschaft zur Normalauslastung zurückkehren.
WEP

Betriebliche Weiterbildung deutlich intensiviert

Betriebliche Weiterbildung deutlich intensiviert
Wie steht es um die Weiterbildung? Alle drei Jahre befragt das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Unternehmen zu deren Weiterbildungsaktivitäten, Motiven und Hemmnissen sowie zum Volumen der Investitionen in betriebliche Weiterbildung. Die neuesten Auswertungen der IW-Weiterbildungserhebung zeigen, dass die Unternehmen in den vergangenen Jahren ihre Aktivitäten im Bereich der betrieblichen Weiterbildung deutlich intensiviert haben. Gerade bei kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) boomt die Weiterbildung. Sie investieren mehr Zeit und Geld als Großunternehmen, setzen verstärkt auf digitale Weiterbildungsformate und gewinnen dadurch zeitliche Flexibilität. Zudem konnten KMU dank digitaler Lernmedien die Corona bedingte Kurzarbeit ähnlich intensiv für Weiterbildung nutzen wie größere Unternehmen. WEP berichtet und berät zum Thema Weiterbildung Gern würden wir in einem der nächsten WEP Reports über KMU im Kreis Pinneberg berichten, die die Corona-Zeit verstärkt zur Weiterbildung ihrer Fachkräfte nutzen. Und gern können sich KMU im Kreis Pinneberg auch zum Thema Weiterbildung kostenlos bei der WEP Wirtschaftsförderung beraten lassen. In beiden Fällen können sich Unternehmer*innen oder Personalverantwortliche unkompliziert per Telefon oder E-Mail an die WEP wenden. Die WEP bietet unter anderem regelmäßig Workshops für Personalverantwortliche zum Thema Weiterbildung an (Foto: HassPR)
WEP

KfW Award Gründen – 35.000 Euro warten auf Sieger-Start-ups

KfW Award Gründen – 35.000 Euro warten auf Sieger-Start-ups
Seit dem 1. April 2021 und noch bis zum 1. Juli 2021 können sich Start-ups für den KfW Award Gründen 2021 bewerben. Mit dem renommierten Preis zeichnet die KfW Bankengruppe junge Unternehmen aller Branchen aus ganz Deutschland aus, die für ihre gelungenen Geschäftskonzepte öffentliche Anerkennung erfahren sollen. Insgesamt stehen 35.000 Euro als Preisgelder zur Verfügung. Aus jedem Bundesland wird je ein Unternehmen prämiert, das ab dem Jahr 2016 gegründet oder im Rahmen einer Nachfolge übernommen wurde und sich mit einer besonders innovativen Idee oder Arbeitsweise erfolgreich am Markt behauptet. Alle Landessieger konkurrieren anschließend um den Bundessieg. Das Preisgeld für die Landessieger beträgt jeweils 1.000 Euro, für den Bundessieger 9.000 Euro. Die Landessieger haben außerdem die Chance, Publikumssieger zu werden und dafür ein zusätzliches Preisgeld von 5.000 Euro zu erhalten. Darüber hinaus hat die Jury die Möglichkeit, einen Sonderpreis in Höhe von 5.000 Euro zu vergeben. Die Auswahl der Siegerinnen und Sieger trifft eine Jury, die mit Vertreterinnen und Vertretern aus KfW, Förderbanken, Politik und Wirtschaft besetzt ist. Die Jury bewertet die Geschäftsideen nach Innovationsgrad, Kreativität und gesellschaftlichem Mehrwert. Außerdem spielen die umweltbewusste Umsetzung und der erfolgreiche Umgang mit den Herausforderungen der Corona-Krise bei der Bewertung eine Rolle. Die Preistra?ger werden am 28. Oktober 2021 medienwirksam bekannt gegeben. Bei der Vermarktung ihrer Erfolgsgeschichte werden die Unternehmen von einer PR-Agentur unterstu?tzt. Der TV-Sender n-tv berichtet zudem in einer Sondersendung über den Bundessieger und ausgewählte Preisträger. Mehr Information sowie das Online-Bewerbungsformular unter https://gc21.kfw-awards.de/#/
WEP

Neues Scale-up Projekt im Bereich Erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit

Neues Scale-up Projekt im Bereich Erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit
Das Interreg North Sea Region Projekt SCALE-UP etabliert Innovationen im Bereich Erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit im internationalen Nordseeraum. SCALE-UP sorgt für die schnelle Verbreitung von Innovationen im Bereich der Erneuerbaren Energien und Nachhaltigkeit, indem es Start-ups oder kleine und mittelständische Unternehmen, die innovative Produkte und Anwendungen aus dem Cleantech-Bereich anbieten oder entwickeln, mit großen Firmen zusammenbringt, die nach solchen Lösungen suchen. In diesem Jahr gab es bereits Anfragen zu Innovationen für nachhaltige Verpackungen und Rohstoffe, alternative Treibstoffe, Energiespeicher sowie Blockchain- und IoT (Internet of Things) - Lösungen. Aktuelles Projekt: First Base entwickelt mit lokalen Akteuren Pläne für ein modernes, gemischt genutztes Viertel in der Nähe des Bahnhofs von Cambridge. Devonshire Gardens umfasst Arbeitsflächen, Wohnungen sowie Freizeit- und Gemeinschaftsflächen, die um neue öffentliche Gärten herum angelegt werden. First Base ist auf der Suche nach innovativen Lösungen, Technologien und Produkten für diese neue Entwicklung in den folgenden Bereichen: Gebäudeintegrierte Photovoltaik-Lösungen Lösungen für die Luftqualität (Filtersysteme Innen- und Außenbereich) Zukünftige Mobilität / EV-Ladelösungen / Wasserstoff Heizung / Energieeffizienz / Speicherung & Ausgleich / Phasenwechselmaterialien Wasserwiederverwendung & Effizienz (Nachhaltige Entwässerungssysteme) Bewerbungsschluss: 26. April 2021 Interessierte Start-Ups/KMU können sich für ein digitales 1:1 Gespräch mit dem Unternehmen bewerben. Folgende Punkte sollte eine Bewerbung enthalten: • eine Zusammenfassung, warum Ihr Produkt/Ihre Lösung oder Dienstleistung den Bedürfnissen des Challenge Owners entspricht (englisch, max. 150 Wörter) • einen kurzen Überblick über Ihr Unternehmen (englisch, max. 150 Wörter) • Ihre Kontaktinformationen • einen Link zu Ihrer Website Ansprechpartnerin für das Projekt ist Martina Christiansen von der Netzwerkagentur EE.SH (m.christiansen@ee-sh.de oder Mobil 0170-2289883). Mehr Informationen zu dem Interreg Projekt SCALE-UP finden Sie auf unserer Website: https://ee-sh.de/de/scale_up.php
WEP

Corona Selbsttest in Unternehmen

Corona Selbsttest in Unternehmen
Bei der Umsetzung der Teststrategie unterstützt die Wirtschaft mit aller Kraft. Bei der Beantwortung von Fragen, die sich in diesem Zusammenhang für Geschäftsführerinnen und Geschäftsführer ergeben, helfen die folgenden Informationsseiten: www.wirtschafttestetgegencorona.de www.hk24.de/produktmarken/start/coronavirus/schnelltest-5051528?shortUrl=%2Fschnelltest Das von der Handelskammer Schleswig-Holstein herausgegebene Info-Blatt informiert außerdem über verschiedene Fragestellungen wie Beschaffung, Finanzierung und Durchführung dieser Selbsttests. Das Merkblatt können Sie hier downloaden. www.wep.de/nachricht/corona-selbsttest-in-unternehmen.html
WEP

Enge Verzahnung von Theorie und Praxis

Enge Verzahnung von Theorie und Praxis
Bildung ist ein Motor für Wachstum und Wohlstand. Insbesondere Hochschulen und wissenschaftliche Einrichtungen tragen zum wirtschaftlichen Erfolg einer Region bei. Sie ziehen Hochqualifizierte an und machen die Region für ihre Absolventen und Mitarbeiter als dauerhaften Arbeits- und Lebensort attraktiv. Mit der FH Wedel und der NORDAKADEMIE in Elmshorn sind zwei exzellente, mehrfach ausgezeichnete Fachhochschulen im Kreis Pinneberg ansässig. Was macht diese Privathochschulen aus, was macht Corona mit ihnen und wie blicken sie in die Zukunft? Der WEP REPORT online wollte dies wissen von Prof. Dr. Eike Harms, Hochschulpräsident der FH Wedel, und von Christoph Fülscher, Vorstand und Kanzler der der NORDAKADEMIE. Nachfolgend lesen Sie das Interview mit dem Vorstand der NORDAKADEMIE, das Interview mit dem Präsidenten der FH Wedel finden Sie in der Februarausgabe des WEP Report online. Herr Fülscher, wie würden Sie die Marke NORDAKADEMIE mit ihren wichtigsten Eckpunkten beschreiben? Die NORDAKADEMIE wurde aus der Wirtschaft heraus gegründet und hat sich dem Ziel verschrieben, die besten Kompetenzen und Nachwuchskräfte für unsere Praxispartner auszubilden. Dazu ist eine enge Verzahnung von Theorie und Praxis notwendig, denn nur wenn das Erlernte gleich „On the Job“ angewendet werden kann, ergibt sich ein wesentlicher Vorteil für unsere Kooperationsunternehmen. Das ist an anderen Fachhochschulen und Universitäten, die nicht dual oder berufsbegleitend lehren, anders. Unsere Studierenden bekommen also Wissen vermittelt, das aktuell und praxisrelevant ist. Dazu legen wir an der NORDAKADEMIE großen Wert darauf, die Persönlichkeitsentwicklung unserer Studierenden zu fördern und neben reinen Faktenwissen auch Soft Skills auszuprägen, die etwa für die fachbereichsübergreifende Kommunikation und das Zusammenarbeiten in unterschiedlichen Teamstrukturen wertvoll sind. Mit den dualen Studiengängen sind Ihre Studierenden von Beginn an nah an der Praxis und haben am Ende nicht nur einen Studienabschluss, sondern auch Praxiserfahrung in der Tasche. Ist ein solches Studienangebot für Hochschule und Student anspruchsvoller zu realisieren als ein herkömmliches Studium? Ein duales Studium bedeutet ein straffes Programm ohne lange Semesterferien. Mit etwas Zeitmanagement und Selbstorganisation ist es für alle, die ein strukturiertes, anwendungsorientiertes Studium suchen, genau das Richtige. Zudem bietet ein duales Studium viele Vorteile. An der NORDAKADEMIE wechseln sich die Theorie- und Praxisphasen ab: 10 Wochen pro Semester wird an der Hochschule studiert und 13 Wochen pro Semester kann das Erlernte im Partnerunternehmen direkt vertieft werden. Studiert wird in kleinen, überschaubaren Gruppen. Der Austausch mit den Dozierenden, die stets ein offenes Ohr für Fragen und Probleme haben, ist so ideal gewährleistet. Überfüllte Hörsäle, in denen man keinen Platz bekommt, gibt es an der NORDAKADEMIE nicht. Außerdem können wir unseren Studierenden als private Hochschule eine optimale Lerninfrastruktur bieten: etwa eine sehr gute Laborausstattung mit User Experience Labor im Informatikbereich bis hin zu den Techniklaboren, in denen zu spannenden Themen wie Karakuri oder Cardboard Engineering gearbeitet wird. Die NORDAKADEMIE hat inzwischen einen zweiten Standort im Hamburger Dockland - am Fischereihafen gelegen - eröffnet. Was ist Ihr Erfolgsrezept für die gute Resonanz bei Unternehmen und Studierwilligen? Während unsere dualen Bachelorstudiengänge grundsätzlich generalistisch aufgestellt sind, um ein möglichst breites Grundlagenwissen zu vermitteln und individuelle Schwerpunkte in aktuellen und branchenspezifischen Vertiefungsmodulen zu erlauben, sind die berufsbegleitenden Masterstudiengänge für eine gezielte Vertiefung mit Spezialwissen ausgerichtet. Dabei arbeiten wir sehr erfolgreich mit unseren Partnerunternehmen und Gremien kontinuierlich an der Verbesserung unseres Studienangebotes und passen die Inhalte an die Bedarfe der Wirtschaft und des Marktes an. Die nachweislich hohe Qualität der Studiengänge ist durch die Systemakkreditierung sichergestellt. Als erste Hochschule Deutschlands erhielt die NORDAKADEMIE diese anspruchsvolle Zertifizierung bereits zum zweiten Mal von der FIBAA, einer der renommiertesten europäischen Agenturen für Qualitätssicherung und Qualitätsentwicklung in der wissenschaftlichen Bildung. Die Experten bescheinigen der NORDAKDEMIE damit ein vorbildliches Prozess- und Qualitätsmanagementsystem, mit dem die Hochschule Studiengänge selbstständig entwickeln und langfristig auf hohem Niveau anbieten kann. Welche Herausforderungen bringt die rasante Digitalisierung für Ihre Hochschule und die Studierenden mit sich? Die Digitalisierung spielt an der NORDAKADEMIE eine große Rolle und ich sehe darin viele Chancen, nicht nur im Bereich der Lehre. Bevor ich als Alumnus zurück an die NORDAKADEMIE gekommen bin, war ich sowohl in diversen Konzernen als auch in der Beratung als Digitalisierungsexperte in IT- und Personal- und Organisationsbereichen leitend tätig. Daher arbeite ich als Kanzler und Vorstand der Trägergesellschaft nun daran, die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass wir die Digitalisierung und Flexibilisierung der Lebens- und Arbeitswelt in unsere Lehre und unser Campusmanagement einfließen lassen. Gerade vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie, die uns über Nacht dazu gezwungen hat, Lehrveranstaltungen und Hochschulprozesse weiter zu digitalisieren, wurden unsere initiierten Projekte signifikant beschleunigt. Grundsätzlich bin ich der Meinung, dass - wo immer die Digitalisierung von Prozessen sinnvoll ist, also die Effizienz gefördert wird - dieses weiterverfolgt werden muss. Das muss aber von Fall zu Fall konkret bewertet werden, denn wenn Sie einen schlechten Prozess digitalisieren, haben Sie am Ende viele Ressourcen investiert und nichts gewonnen, außer einem unzureichenden, digitalisierten Prozess, der niemandem weiterhilft oder Erleichterung in den konkreten Arbeitsabläufen verschafft. Die Investition muss sich am Ende, wie immer in der Wirtschaft, auszahlen und einen echten Mehrwert bieten. Wie stellt sich die Kooperation der NORDAKADEMIE mit Wirtschaft und Wissenschaft dar? Der enge Kontakt zwischen Wissenschaft und Wirtschaft ist an der NORDAKADEMIE ein zentrales Thema. Die Hochschule arbeitet mit unterschiedlichen Unternehmen und anderen Hochschulen in der anwendungsorientierten Forschung zusammen. Die Themen sind vielfältig und spannen den Bogen von Digitalisierung, E-Commerce, Compliance, computergestützter Textanalyse im CAPTA Institut bis hin zu Eignungsdiagnostik und Industrie 4.0. Neben der gemeinsamen Ausbildung mit den Partnerunternehmen in den dualen Bachelorstudiengängen kommen auch Kooperationen in den Masterstudiengängen zum Tragen. So gehören zum Beispiel interdisziplinäre Praxisprojekte zu den besonderen Highlights im berufsbegleitenden Masterprogramm der NORDAKADEMIE. Hier haben Praxispartner die Möglichkeit, wissenschaftlich fundierte Lösungen für konkrete Problemstellungen aus dem Unternehmen von einem Studierendenteam aus unterschiedlichen Masterstudiengängen erarbeiten zu lassen. Im Programm „Jobs for Master“ bietet die NORDAKADEMIE Unternehmen die Möglichkeit, ihr Stellenangebot kombiniert mit einem der berufsbegleitenden Masterstudiengänge anzubieten. Das ist vor allem in Mangelberufen wie bei Ingenieuren und Informatikern für viele Unternehmen ein interessantes Recruiting-Modell. Wo liegen Schnittmengen der NORDAKADEMIE und der WEP Wirtschaftsförderung, die sie gemeinsam nutzen oder nutzen können? Als NORDAKADEMIE Hochschule der Wirtschaft profitieren wir, also unsere Partnerunternehmen, Studierenden, Alumni und Mitarbeitenden von einem starken Netzwerk und einer großen Expertise auf unseren beiden Campus, die sich in unterschiedlichen Arbeitskreisen und anwendungsorientierten Forschungsvorhaben niederschlagen. Vernetzung ist also fester Bestandteil unserer DNA. Außerdem liegt uns als gemeinnütziger Organisation natürlich daran, dazu beizutragen, den regionalen Wirtschaftsstandort zu stärken. Sie weisen auf Ihren Präsenzen ausdrücklich darauf hin, bei der Qualifizierung von Fachkräften oder bei Impulsen der zeitgemäßen Mitarbeiterführung und -gewinnung als Ansprechpartner zu unterstützen. Ich denke, dass sich gerade hier Synergien ergeben, die wir in beide Richtungen nutzen und ihm Rahmen von gemeinsamen Projekten und Programmen fördern können und sollten. Die deutschen Hochschulen waren unterschiedlich gut auf solch ein Szenario wie die Corona-Pandemie vorbereitet. Folglich sind sie auch unterschiedlich hart getroffen worden. Wie sieht es bei der NORDAKADEMIE aus, stehen Sie schlechter, besser oder genauso wie vor der Pandemie da? Als private Hochschule haben wir einen sehr hohen Flexibilisierungsgrad und konnten so schnell auf die neue Situation reagieren. Auch konnten wir auf bereits vor der Krise vorhandene E-Learning-Expertise in der NORDAKADEMIE zurückgreifen. Das hat sehr geholfen. Gleichwohl war und ist die Pandemiesituation eine sehr herausfordernde Zeit, die uns aber als Team sehr zusammengeschweißt hat. Wir haben viel gelernt und sind neue Wege gegangen. Die besten davon werden wir als Chance auch nach der Pandemie weiter nutzen. Welche Corona-bedingten Herausforderungen für Lehre und Forschung konnten Sie gut meistern, wo gab es eher Probleme? Im Zuge der Pandemiesituation haben wir die Umstellung der Präsenzlehre auf Onlineformate quasi über Nacht und ohne Unterbrechung für unsere Studierenden erfolgreich umgestellt. Hierbei wurde ein überlegenes Konzept entwickelt, das im Vergleich zu anderen Hochschulen die bewährte Lehrqualität sicherstellt. Alle Online-Lehrveranstaltungen sind live und finden in einer überschaubaren Gruppengröße statt, damit die Interaktion stets gewährleistet ist. Die Vorlesung aus der Konserve kommt für uns nicht in Frage. Das gilt auch für Hybridlehrveranstaltungen; also Lehrveranstaltungen, die als Kombination von Präsenz und Online durchgeführt werden. Für das Hybridkonzept, das die NORDAKADEMIE im Oktober für einige Wochen im Einsatz hatte, wurden sogenannte „Meeting Owls“ angeschafft, ein intelligentes Videokonferenzsystem, das 360 Grad Audio und Video einfangen kann und so den Studierenden zu Hause einen umfassenden Live-Eindruck der Präsenzveranstaltung vermittelt. Das Onboarding der Erstsemester geschah 2020 und Anfang 2021 ebenfalls in einem digitalen Rahmen. Mit viel Aufwand und zahlreichen Maßnahmen haben wir in Zeiten der Pandemie digitales Studieren auf ein neues Level gehoben. Neben vielen organisatorischen Dingen, die es bei der Umstellung auf Online zu lösen galt, war der Datenschutz ein wichtiges Thema. Wir haben den Datenschutzaspekt sehr genau und aufmerksam gesteuert, damit sich Lehrende und Studierende sicher fühlen bei der Nutzung der Plattform für die Onlinelehre. Wie muss man sich den Hochschulbetrieb im Moment vorstellen? Und sind Dozenten und Studierende damit zufrieden? Sind Studentenzahlen vielleicht zurückgegangen? Dort, wo sonst geschäftiges Treiben in Hörsälen und auf dem Campus zu sehen ist, ist es aktuell im zweiten harten Lockdown sehr ruhig geworden. Die Mehrzahl der Mitarbeitenden arbeitet im Homeoffice und die Lehre läuft online. Die Online-Formate funktionieren erfreulich gut, so das Feedback von Dozierenden und Studierenden gleichermaßen. Die Gruppenarbeit in den sogenannten Breakoutsessions laufe oft sogar effektiver als in der Präsenz. Auf der anderen Seite ist es kognitiv sehr herausfordernd, den ganzen Tag digital zu interagieren – ich denke, das wird jeder von uns nach den zahlreichen Monaten in digitalen Meetings und Abstimmungsrunden bestätigen können. Der persönliche Kontakt zu den Studierenden fehlt schon sehr. Auf der anderen Seite schätzen die Studierenden das Engagement der Dozenten und fühlen sich mit den Online-Formaten gut abgeholt. Auch das digitale Onboarding-Konzept für die Erstsemester kam sehr gut an. Die Studierendenzahlen entwickeln sich auf einem guten Niveau. Wird die digitale Lehre auch nach Corona eine größere Rolle spielen oder zeigt die bisherige Erfahrung, dass Präsenz eher nicht ersetzbar ist? Wir wollen die digitalen Erfahrungen aus der Zeit der Pandemie für unsere Weiterentwicklung nutzen. Unsere DNA ist und bleibt jedoch die qualitative Präsenzlehre, die wir nach der Pandemie weiter fortsetzen wollen. Und last but not least: Blicken Sie hinsichtlich der wirtschaftlichen Entwicklung der NORDAKADEMIE mit Zuversicht in die Nach-Corona-Zeit? Das Team der NORDAKADEMIE fühlt sich auf die Zukunft gut vorbereitet. Durch die Krise haben wir gelernt, wie spontan, flexibel und engagiert wir sein können, wenn es darauf ankommt. Wir sind seit fast 30 Jahren erfolgreich als private Hochschule tätig und arbeiten weiter daran, diesen Erfolg auszubauen. Navigation überspringen Aktuelles Coronavirus: Aktuelle Informationen für Unternehmen Archiv Vergabe Veranstaltungen WEP REPORT online Kontakt Karriere Datenschutz Login WEPAktuellesNachricht 22.03.2021 Enge Verzahnung von Theorie und Praxis - Vorteil für Studierende und Unternehmen Die 1992 gegründete NORDAKADEMIE in Elmshorn gehört zu den größten privaten Hochschulen Deutschlands. Foto: Nordakademie Bildung ist ein Motor für Wachstum und Wohlstand. Insbesondere Hochschulen und wissenschaftliche Einrichtungen tragen zum wirtschaftlichen Erfolg einer Region bei. Sie ziehen Hochqualifizierte an und machen die Region für ihre Absolventen und Mitarbeiter als dauerhaften Arbeits- und Lebensort attraktiv. Mit der FH Wedel und der NORDAKADEMIE in Elmshorn sind zwei exzellente, mehrfach ausgezeichnete Fachhochschulen im Kreis Pinneberg ansässig. Was macht diese Privathochschulen aus, was macht Corona mit ihnen und wie blicken sie in die Zukunft? Der WEP REPORT online wollte dies wissen von Prof. Dr. Eike Harms, Hochschulpräsident der FH Wedel, und von Christoph Fülscher, Vorstand und Kanzler der der NORDAKADEMIE. Nachfolgend lesen Sie das Interview mit dem Vorstand der NORDAKADEMIE, das Interview mit dem Präsidenten der FH Wedel finden Sie in der Februarausgabe des WEP Report online und hier. Christoph Fülscher, Vorstand und Kanzler der NORDAKADEMIE, sieht in einem dualen Studium viele Vorteile. Foto: Nordakademie Herr Fülscher, wie würden Sie die Marke NORDAKADEMIE mit ihren wichtigsten Eckpunkten beschreiben? Die NORDAKADEMIE wurde aus der Wirtschaft heraus gegründet und hat sich dem Ziel verschrieben, die besten Kompetenzen und Nachwuchskräfte für unsere Praxispartner auszubilden. Dazu ist eine enge Verzahnung von Theorie und Praxis notwendig, denn nur wenn das Erlernte gleich „On the Job“ angewendet werden kann, ergibt sich ein wesentlicher Vorteil für unsere Kooperationsunternehmen. Das ist an anderen Fachhochschulen und Universitäten, die nicht dual oder berufsbegleitend lehren, anders. Unsere Studierenden bekommen also Wissen vermittelt, das aktuell und praxisrelevant ist. Dazu legen wir an der NORDAKADEMIE großen Wert darauf, die Persönlichkeitsentwicklung unserer Studierenden zu fördern und neben reinen Faktenwissen auch Soft Skills auszuprägen, die etwa für die fachbereichsübergreifende Kommunikation und das Zusammenarbeiten in unterschiedlichen Teamstrukturen wertvoll sind. Mit den dualen Studiengängen sind Ihre Studierenden von Beginn an nah an der Praxis und haben am Ende nicht nur einen Studienabschluss, sondern auch Praxiserfahrung in der Tasche. Ist ein solches Studienangebot für Hochschule und Student anspruchsvoller zu realisieren als ein herkömmliches Studium? Ein duales Studium bedeutet ein straffes Programm ohne lange Semesterferien. Mit etwas Zeitmanagement und Selbstorganisation ist es für alle, die ein strukturiertes, anwendungsorientiertes Studium suchen, genau das Richtige. Zudem bietet ein duales Studium viele Vorteile. An der NORDAKADEMIE wechseln sich die Theorie- und Praxisphasen ab: 10 Wochen pro Semester wird an der Hochschule studiert und 13 Wochen pro Semester kann das Erlernte im Partnerunternehmen direkt vertieft werden. Studiert wird in kleinen, überschaubaren Gruppen. Der Austausch mit den Dozierenden, die stets ein offenes Ohr für Fragen und Probleme haben, ist so ideal gewährleistet. Überfüllte Hörsäle, in denen man keinen Platz bekommt, gibt es an der NORDAKADEMIE nicht. Außerdem können wir unseren Studierenden als private Hochschule eine optimale Lerninfrastruktur bieten: etwa eine sehr gute Laborausstattung mit User Experience Labor im Informatikbereich bis hin zu den Techniklaboren, in denen zu spannenden Themen wie Karakuri oder Cardboard Engineering gearbeitet wird. Die NORDAKADEMIE hat inzwischen einen zweiten Standort im Hamburger Dockland - am Fischereihafen gelegen - eröffnet. Was ist Ihr Erfolgsrezept für die gute Resonanz bei Unternehmen und Studierwilligen? Während unsere dualen Bachelorstudiengänge grundsätzlich generalistisch aufgestellt sind, um ein möglichst breites Grundlagenwissen zu vermitteln und individuelle Schwerpunkte in aktuellen und branchenspezifischen Vertiefungsmodulen zu erlauben, sind die berufsbegleitenden Masterstudiengänge für eine gezielte Vertiefung mit Spezialwissen ausgerichtet. Dabei arbeiten wir sehr erfolgreich mit unseren Partnerunternehmen und Gremien kontinuierlich an der Verbesserung unseres Studienangebotes und passen die Inhalte an die Bedarfe der Wirtschaft und des Marktes an. Die nachweislich hohe Qualität der Studiengänge ist durch die Systemakkreditierung sichergestellt. Als erste Hochschule Deutschlands erhielt die NORDAKADEMIE diese anspruchsvolle Zertifizierung bereits zum zweiten Mal von der FIBAA, einer der renommiertesten europäischen Agenturen für Qualitätssicherung und Qualitätsentwicklung in der wissenschaftlichen Bildung. Die Experten bescheinigen der NORDAKDEMIE damit ein vorbildliches Prozess- und Qualitätsmanagementsystem, mit dem die Hochschule Studiengänge selbstständig entwickeln und langfristig auf hohem Niveau anbieten kann. Welche Herausforderungen bringt die rasante Digitalisierung für Ihre Hochschule und die Studierenden mit sich? Die Digitalisierung spielt an der NORDAKADEMIE eine große Rolle und ich sehe darin viele Chancen, nicht nur im Bereich der Lehre. Bevor ich als Alumnus zurück an die NORDAKADEMIE gekommen bin, war ich sowohl in diversen Konzernen als auch in der Beratung als Digitalisierungsexperte in IT- und Personal- und Organisationsbereichen leitend tätig. Daher arbeite ich als Kanzler und Vorstand der Trägergesellschaft nun daran, die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass wir die Digitalisierung und Flexibilisierung der Lebens- und Arbeitswelt in unsere Lehre und unser Campusmanagement einfließen lassen. Gerade vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie, die uns über Nacht dazu gezwungen hat, Lehrveranstaltungen und Hochschulprozesse weiter zu digitalisieren, wurden unsere initiierten Projekte signifikant beschleunigt. Grundsätzlich bin ich der Meinung, dass - wo immer die Digitalisierung von Prozessen sinnvoll ist, also die Effizienz gefördert wird - dieses weiterverfolgt werden muss. Das muss aber von Fall zu Fall konkret bewertet werden, denn wenn Sie einen schlechten Prozess digitalisieren, haben Sie am Ende viele Ressourcen investiert und nichts gewonnen, außer einem unzureichenden, digitalisierten Prozess, der niemandem weiterhilft oder Erleichterung in den konkreten Arbeitsabläufen verschafft. Die Investition muss sich am Ende, wie immer in der Wirtschaft, auszahlen und einen echten Mehrwert bieten. Wie stellt sich die Kooperation der NORDAKADEMIE mit Wirtschaft und Wissenschaft dar? Der enge Kontakt zwischen Wissenschaft und Wirtschaft ist an der NORDAKADEMIE ein zentrales Thema. Die Hochschule arbeitet mit unterschiedlichen Unternehmen und anderen Hochschulen in der anwendungsorientierten Forschung zusammen. Die Themen sind vielfältig und spannen den Bogen von Digitalisierung, E-Commerce, Compliance, computergestützter Textanalyse im CAPTA Institut bis hin zu Eignungsdiagnostik und Industrie 4.0. Neben der gemeinsamen Ausbildung mit den Partnerunternehmen in den dualen Bachelorstudiengängen kommen auch Kooperationen in den Masterstudiengängen zum Tragen. So gehören zum Beispiel interdisziplinäre Praxisprojekte zu den besonderen Highlights im berufsbegleitenden Masterprogramm der NORDAKADEMIE. Hier haben Praxispartner die Möglichkeit, wissenschaftlich fundierte Lösungen für konkrete Problemstellungen aus dem Unternehmen von einem Studierendenteam aus unterschiedlichen Masterstudiengängen erarbeiten zu lassen. Im Programm „Jobs for Master“ bietet die NORDAKADEMIE Unternehmen die Möglichkeit, ihr Stellenangebot kombiniert mit einem der berufsbegleitenden Masterstudiengänge anzubieten. Das ist vor allem in Mangelberufen wie bei Ingenieuren und Informatikern für viele Unternehmen ein interessantes Recruiting-Modell. Wo liegen Schnittmengen der NORDAKADEMIE und der WEP Wirtschaftsförderung, die sie gemeinsam nutzen oder nutzen können? Als NORDAKADEMIE Hochschule der Wirtschaft profitieren wir, also unsere Partnerunternehmen, Studierenden, Alumni und Mitarbeitenden von einem starken Netzwerk und einer großen Expertise auf unseren beiden Campus, die sich in unterschiedlichen Arbeitskreisen und anwendungsorientierten Forschungsvorhaben niederschlagen. Vernetzung ist also fester Bestandteil unserer DNA. Außerdem liegt uns als gemeinnütziger Organisation natürlich daran, dazu beizutragen, den regionalen Wirtschaftsstandort zu stärken. Sie weisen auf Ihren Präsenzen ausdrücklich darauf hin, bei der Qualifizierung von Fachkräften oder bei Impulsen der zeitgemäßen Mitarbeiterführung und -gewinnung als Ansprechpartner zu unterstützen. Ich denke, dass sich gerade hier Synergien ergeben, die wir in beide Richtungen nutzen und ihm Rahmen von gemeinsamen Projekten und Programmen fördern können und sollten. Die deutschen Hochschulen waren unterschiedlich gut auf solch ein Szenario wie die Corona-Pandemie vorbereitet. Folglich sind sie auch unterschiedlich hart getroffen worden. Wie sieht es bei der NORDAKADEMIE aus, stehen Sie schlechter, besser oder genauso wie vor der Pandemie da? Als private Hochschule haben wir einen sehr hohen Flexibilisierungsgrad und konnten so schnell auf die neue Situation reagieren. Auch konnten wir auf bereits vor der Krise vorhandene E-Learning-Expertise in der NORDAKADEMIE zurückgreifen. Das hat sehr geholfen. Gleichwohl war und ist die Pandemiesituation eine sehr herausfordernde Zeit, die uns aber als Team sehr zusammengeschweißt hat. Wir haben viel gelernt und sind neue Wege gegangen. Die besten davon werden wir als Chance auch nach der Pandemie weiter nutzen. Welche Corona-bedingten Herausforderungen für Lehre und Forschung konnten Sie gut meistern, wo gab es eher Probleme? Im Zuge der Pandemiesituation haben wir die Umstellung der Präsenzlehre auf Onlineformate quasi über Nacht und ohne Unterbrechung für unsere Studierenden erfolgreich umgestellt. Hierbei wurde ein überlegenes Konzept entwickelt, das im Vergleich zu anderen Hochschulen die bewährte Lehrqualität sicherstellt. Alle Online-Lehrveranstaltungen sind live und finden in einer überschaubaren Gruppengröße statt, damit die Interaktion stets gewährleistet ist. Die Vorlesung aus der Konserve kommt für uns nicht in Frage. Das gilt auch für Hybridlehrveranstaltungen; also Lehrveranstaltungen, die als Kombination von Präsenz und Online durchgeführt werden. Für das Hybridkonzept, das die NORDAKADEMIE im Oktober für einige Wochen im Einsatz hatte, wurden sogenannte „Meeting Owls“ angeschafft, ein intelligentes Videokonferenzsystem, das 360 Grad Audio und Video einfangen kann und so den Studierenden zu Hause einen umfassenden Live-Eindruck der Präsenzveranstaltung vermittelt. Das Onboarding der Erstsemester geschah 2020 und Anfang 2021 ebenfalls in einem digitalen Rahmen. Mit viel Aufwand und zahlreichen Maßnahmen haben wir in Zeiten der Pandemie digitales Studieren auf ein neues Level gehoben. Neben vielen organisatorischen Dingen, die es bei der Umstellung auf Online zu lösen galt, war der Datenschutz ein wichtiges Thema. Wir haben den Datenschutzaspekt sehr genau und aufmerksam gesteuert, damit sich Lehrende und Studierende sicher fühlen bei der Nutzung der Plattform für die Onlinelehre. Wie muss man sich den Hochschulbetrieb im Moment vorstellen? Und sind Dozenten und Studierende damit zufrieden? Sind Studentenzahlen vielleicht zurückgegangen? Dort, wo sonst geschäftiges Treiben in Hörsälen und auf dem Campus zu sehen ist, ist es aktuell im zweiten harten Lockdown sehr ruhig geworden. Die Mehrzahl der Mitarbeitenden arbeitet im Homeoffice und die Lehre läuft online. Die Online-Formate funktionieren erfreulich gut, so das Feedback von Dozierenden und Studierenden gleichermaßen. Die Gruppenarbeit in den sogenannten Breakoutsessions laufe oft sogar effektiver als in der Präsenz. Auf der anderen Seite ist es kognitiv sehr herausfordernd, den ganzen Tag digital zu interagieren – ich denke, das wird jeder von uns nach den zahlreichen Monaten in digitalen Meetings und Abstimmungsrunden bestätigen können. Der persönliche Kontakt zu den Studierenden fehlt schon sehr. Auf der anderen Seite schätzen die Studierenden das Engagement der Dozenten und fühlen sich mit den Online-Formaten gut abgeholt. Auch das digitale Onboarding-Konzept für die Erstsemester kam sehr gut an. Die Studierendenzahlen entwickeln sich auf einem guten Niveau. Wird die digitale Lehre auch nach Corona eine größere Rolle spielen oder zeigt die bisherige Erfahrung, dass Präsenz eher nicht ersetzbar ist? Wir wollen die digitalen Erfahrungen aus der Zeit der Pandemie für unsere Weiterentwicklung nutzen. Unsere DNA ist und bleibt jedoch die qualitative Präsenzlehre, die wir nach der Pandemie weiter fortsetzen wollen. Und last but not least: Blicken Sie hinsichtlich der wirtschaftlichen Entwicklung der NORDAKADEMIE mit Zuversicht in die Nach-Corona-Zeit? Das Team der NORDAKADEMIE fühlt sich auf die Zukunft gut vorbereitet. Durch die Krise haben wir gelernt, wie spontan, flexibel und engagiert wir sein können, wenn es darauf ankommt. Wir sind seit fast 30 Jahren erfolgreich als private Hochschule tätig und arbeiten weiter daran, diesen Erfolg auszubauen. Vor knapp acht Jahren eröffnete die NORDAKADEMIE ihre Graduate School im Hamburger Dockland. Foto: Nordakademie Profil der NORDAKADEMIE Mit über 2.500 Studierenden zählt die 1992 gegründete NORDAKADEMIE zu den größten privaten Hochschulen mit Präsenzlehre in Deutschland. Der Vorteil liegt in der engen Verzahnung von Theorie und Praxis. Mit der vor den Toren Hamburgs liegenden Privathochschule in Elmshorn haben bereits über 800 Unternehmen aller Branchen kooperiert. Die Hochschule der Wirtschaft bietet sechs duale Bachelorstudiengänge an. Wenn es um Qualität geht, hat die NORDAKADEMIE eine Vorreiterrolle: Seit März 2012 ist sie eine der wenigen Hochschulen in Deutschland, die vom Akkreditierungsrat das Siegel der Systemakkreditierung erhalten hat und 2018 als erste Hochschule Deutschlands system-reakkreditiert wurde. Im Oktober 2013 wurde die Graduate School im Hamburger Dockland eröffnet. Hier werden der englischsprachige Bachelorstudiengang International Business, berufsbegleitend organisierte Masterstudiengänge, Weiterbildungsmodule und Zertifikatskurse sowie ein berufsbegleitendes Promotionsprogramm angeboten. Trägerin der Hochschule ist eine gemeinnützige Aktiengesellschaft, an der rund 40 Kooperationsunternehmen sowie der Arbeitgeberverband NORDMETALL beteiligt sind. Weitere Information www.nordakademie.de Foto: Die 1992 gegründete NORDAKADEMIE in Elmshorn gehört zu den größten privaten Hochschulen Deutschlands. Foto: Nordakademie
WEP

Nachfolger richtig einarbeiten – bei Groth & Co. mit Methode

Nachfolger richtig einarbeiten – bei Groth & Co. mit Methode
Die WEP Fachkräfteberatung unterstützt kleine und mittlere Unternehmen bei einer Vielzahl von Personalfragen, ganz individuell die richtigen Lösungen zu finden. Das Pinneberger Bauunternehmen Groth & Co. nahm diese Möglichkeit im Februar vergangenen Jahres wahr, um die Nachfolge ihrer langjährigen Oberbauleiterin im Hochbau mit einem bestmöglichen Übergang in die Hände eines neuen Mitarbeiters, einem jungen Ingenieur, zu legen. Belegschaft in Veränderungsprozesse einbeziehen „Eine der Führungsleitlinien unserer GrothGruppe lautet, bei Veränderungen alle Betroffenen so weitgehend wie möglich einzubeziehen. Das wollten wir natürlich auch bei diesem wichtigen Personalwechsel gewährleisten, mit dem ja für etliche Beschäftigte eine neue Situation einhergeht“, begründet Personalreferent Lars Rettig den Weg zu WEP Fachkräfteberater Kristian Lüdtke. Kennengelernt hatte er den Fachmann bereits vor längerer Zeit auf einem WEP-Workshop zum Thema Fachkräfte finden und binden. Kostenlose Erstberatung durch die WEP Da unter dem Dach der WEP eine der acht mit EU- und Landesmitteln geförderten Fachkräfteberatungsstellen Schleswig-Holsteins angesiedelt ist, kann den Unternehmen die Beratungstätigkeit Lüdtkes kostenlos angeboten werden. „Dabei handelt es sich um eine Erstberatung als Hilfe zur Selbsthilfe. Ist weitergehende Expertise nötig, kann ich in einem bestimmten Umfang Beratungsschecks für Unternehmensberaterleistungen ausstellen“, betont Lüdtke. Bei Groth & Co. schlug er als Erstberatung vor, einen Workshop zu veranstalten, in dem er den Teilnehmenden die sogenannte Fahnenbildung als Methode zur kollektiven Entscheidungsfindung vorstellte und sie anleitete, dieses Tool auf den konkreten Fall anzuwenden. Mit Fahnenbildungsmethode zum Erfolg „Fahnenbildung“, erklärt Lüdtke, „bedeutet, dass die Teilnehmenden eine möglichst vollständige Liste der aus ihrer Sicht notwendigen Bedingungen erarbeiten, die die gesuchte Lösung erfüllen soll. Diese Bedingungen werden linksbündig an eine Linie geschrieben, so dass optisch das Bild einer Fahne entsteht. Mit der gemeinsamen Auswertung dieser Fahne ergibt sich ein von allen getragener Konsens.“ Was muss geschehen, damit die Job-Übergabe ein Erfolg wird? Diese Kernfrage stellte Lüdtke dem teilnehmenden Team aus scheidender Oberbauleiterin, ihrem Nachfolger, zwei Bauleitern und weiteren Beschäftigten, die eng mit der Abteilung zusammenarbeiten, sowie Personalreferent Lars Rettig und Geschäftsführer Dr. Claus-Christian Ehrhardt. Als Antworten hatten alle den begonnenen Satz „Die Übergabe wird ein Erfolg, wenn…“ zu vervollständigen. Die formulierten Erwartungen, die sich sowohl sachlich-fachlich als auch emotional darstellten, wurden gemeinsam nach Priorität geordnet und als Handlungsleitfaden für den dreimonatigen Übergabeprozess festgehalten. Gute Resonanz führt zu weiterer Anwendung „An das Ergebnis haben sich alle Beteiligten gehalten, denn die Resonanz auf den Workshop war sehr gut“, berichtet Rettig. Man sei gezwungen gewesen, miteinander zu reden, sich gleich von Anfang an Gedanken zum Erfolg zu machen, habe die gegenseitigen Erwartungen kennengelernt und sich mitgenommen gefühlt, so hätten es die Teilnehmenden lobend hervorgehoben. „Nur ein halbes Jahr später konnten wir bei einem ruhestandsbedingten Personalwechsel im Einkauf die Methode der Fahnenbildung erneut mit Erfolg einsetzen“, freut sich der Personalreferent über das gelungene Ergebnis der WEP Fachkräfteberatung. Die GrothGruppe auf einen Blick Die GrothGruppe und ihre Gesellschaften sind Komplettanbieter für Bauen im Norden. Regionale Präsenz, verbunden mit der Leistungsfähigkeit der gesamten Gruppe, ist ihre Stärke. Sie erbringt mit über 400 Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen Bauleistungen für jeden Bedarf aus einer Hand. Weitere Information unter: www.groth-gruppe.de Foto: Personalreferent Lars Rettig (von links) und der neue Oberbauleiter Moritz Reuter waren sehr zufrieden mit dem Ergebnis der Fahnenbildung. Foto: HassPR
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Gute Chance für zweiten Tidenkieker auf der Elbe

Gute Chance für zweiten Tidenkieker auf der Elbe
Seit 2006 ist das grasgrüne Ausflugsschiff „Tidenkieker“ mit Heimathafen Stade auf der Unterelbe unterwegs und bringt zahllosen Fahrgästen die Schönheit der maritimen Landschaft mit ihrer Natur und Kultur näher. Jetzt hat die schleswig-holsteinische Elbseite eine gute Chance auf ein eigenes Ausflugsschiff wie den „Tidenkieker“. Dies zeigt eine Machbarkeitsstudie der Regionalen Kooperation Westküste. Das Potential für ein solches Ausflugsschiff ist grundsätzlich vorhanden. Zu diesem Ergebnis sind die Gutachter nach dem ersten Schritt der Machbarkeitsstudie gekommen. Deshalb wird nun ein Umsetzungskonzept erarbeitet. Dabei geht es zum Beispiel um die technischen und architektonischen Anforderungen an das Schiff, um die Betreiberfrage, das Angebot und das Marketing, um die Wirtschaftlichkeit und die Finanzierung. Anhand dieser Daten soll abschließend die Machbarkeit des Projektes eingeschätzt werden. Kommt das Umsetzungskonzept zu einem positiven Ergebnis, wird es im nächsten Schritt als Grundlage für die politische Entscheidung dienen. Federführend bei dem Vorhaben ist die Stadt Elmshorn, die von zahlreichen regionalen Partnern unterstützt wird: Stadt Wedel, Amt Geest und Marsch Südholstein, Kreis Pinneberg, Kreis Steinburg, IHK Kiel, ARGE Maritime Landschaft Unterelbe, Stadt Glückstadt, Elbmarschenhaus Haseldorf, Touristinformation Glückstadt und AktivRegion Pinneberger Marsch & Geest. Die Kosten für die Machbarkeitsstudie werden zu 80 Prozent aus dem Regionalbudget Westküste getragen. Diese öffentliche Förderung hat die Stadt Elmshorn über die PGN Projektgesellschaft Norderelbe, Trägerin des Regionalmanagements, erfolgreich eingeworben. Die restlichen 20 Prozent tragen Elmshorn und Projektpartner. Mehr Information unter www.rk-westküste.de/regionalbudget/ausgewaehlte-projekte/ www.elmshorn.de/?NavID=1981.245&La=1&opt3=&qs=Tidenkieker+ Foto: HassPR
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Im Livestream an Kreistagssitzungen teilnehmen

Im Livestream an Kreistagssitzungen teilnehmen
Seit diesem Monat können Interessierte die Sitzungen des Kreistags und seiner Ausschüsse im Livestream verfolgen. Der Kreis Pinneberg hat Anfang März die neuen digitalen Sitzungsformate mit Liveübertragung gestartet. Wann welche Sitzungen stattfinden und welche Themen auf der Agenda stehen, ist im Kreistagsinformationssystem auf der Homepage des Kreises Pinneberg zu erfahren. Für die Teilnahme gibt es zwei Möglichkeiten: Der Livestream kann bequem von zu Hause oder unterwegs per Computer, Tablet oder Smartphone aufgerufen werden. Der Link für den Livestream zur jeweiligen Sitzung wird in den Bekanntmachungen auf der Homepage des Kreises Pinneberg veröffentlicht. Der Livestream kann im Kreishaus in Elmshorn vom Konferenzraum Arboretum aus - unter Einhaltung der Hygieneregeln - verfolgt werden. Dafür wird eine Anmeldung bei der Geschäftsstelle des jeweiligen Ausschusses empfohlen, denn die Besucheranzahl ist beschränkt. Auch muss vorher eine Eigenerklärung Standortzugang ausgefüllt werden. Bei jeder Sitzung wird eine Einwohnerfragestunde angeboten. Die Fragen und Anregungen können allerdings nicht persönlich vorgetragen, sondern am Sitzungstag bis 14 Uhr per E-Mail an das Postfach einwohnerfragen@kreis-pinneberg.de gesendet werden. Wichtig dabei ist es, den Ausschuss, dem die Frage gestellt werden soll, und die Absenderangaben (Name, Wohnort) deutlich zu vermerken. Die Fragen werden in den Sitzungen durch die Ausschussvorsitzenden verlesen. Mögliche Antworten gibt es über das Sitzungsprotokoll. Foto: Fotolia.com
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Unternehmen bauen Büroflächen eher um als ab

Unternehmen bauen Büroflächen eher um als ab
Auch wenn durch die Pandemie mobile Arbeitsformen wie Homeoffice boomen, planen nur gut sechs Prozent der Unternehmen in Deutschland, bis Ende 2021 ihre Büroflächen zu reduzieren. Zwei Drittel der Unternehmen haben nicht vor, nach der Corona-Krise mehr Beschäftigten Homeoffice zu ermöglichen. Die Corona-Pandemie trägt aber offenbar dazu bei, dass 17 Prozent der Unternehmen ihre Büroflächen im Laufe dieses Jahres umgestalten wollen. Dies hat das Institut der deutschen Wirtschaft -IW- in einer Befragung festgestellt. Mehr Information unter www.iwd.de/artikel/unternehmen-bauen-bueroflaechen-eher-um-als-ab-500367/ Foto: Petra Borg/pixelio.de
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Unternehmen und Kommunen erhalten Fördergelder für Bau von Ladesäulen

Unternehmen und Kommunen erhalten Fördergelder für Bau von Ladesäulen
Ladeinfrastruktur Elektromobilität - mit diesem Programm wird der Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge vom Land Schleswig-Holstein gefördert. Es soll ein bedarfsgerechtes und nutzerfreundliches Netz an Ladeinfrastruktur initiiert werden, so dass Nutzer von Elektrofahrzeugen überall in Schleswig-Holstein schnell und unkompliziert nachladen können. Neben der Errichtung von neuen Ladepunkten soll auch der Ausbau von Ladeinfrastruktur zum Betrieb von Elektrobussen unterstützt werden. Das neue Förderprogramm zur Ladeinfrastruktur richtet sich an Unternehmen, Initiativen und kommunale Behörden, die öffentlich zugängliche, aber auch nicht öffentlich zugängliche Ladestationen für E-Autos installieren wollen. Die Förderung beträgt bis zu 50 Prozent der förderfähigen Ausgaben, maximal jedoch 2 Millionen Euro. Die Wirtschaftsförderung des Landes - WTSH - ist Ansprechpartnerin für Interessierte und trifft im Auftrag des Ministeriums für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung des Landes Schleswig-Holstein für Antragsteller die endgültige Entscheidung über eine Förderung. WTSH-Ansprechpartnerinnen: für die Förderung von Ladepunkten Claudia Aschenbrenner Administrative Beratung Innovationsförderung Telefon: +49 431 66 66 6 - 8 41 aschenbrenner@wtsh.de Katharina Röhl Administrative Beratung Innovationsförderung Telefon: +49 431 66 66 6 - 858 roehl@wtsh.de für die Förderung von Ladeinfrastruktur-Großprojekten Lena Schuldt Fachliche Beratung Innovationsförderung Telefon: +49 431 66 66 6 - 884 schuldt@wtsh.de Weitere Information unter wtsh.de/de/ladeinfrastruktur-fuer-elektrofahrzeuge
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Studententeams lösen reale Problemstellungen aus der Wirtschaft

Studententeams lösen reale Problemstellungen aus der Wirtschaft
Bildung ist ein Motor für Wachstum und Wohlstand. Insbesondere Hochschulen und wissenschaftliche Einrichtungen tragen zum wirtschaftlichen Erfolg einer Region bei. Sie ziehen Hochqualifizierte an und machen die Region für ihre Absolventen und Mitarbeiter als dauerhaften Arbeits- und Lebensort attraktiv. Mit der FH Wedel und der Nordakademie in Elmshorn sind zwei exzellente, mehrfach ausgezeichnete Fachhochschulen im Kreis Pinneberg ansässig. Was macht diese Privathochschulen aus, was macht Corona mit ihnen und wie blicken sie in die Zukunft? Der WEP REPORT online wollte dies wissen von Prof. Dr. Eike Harms, Hochschulpräsident der FH Wedel, und von Prof. Dr. Lars Binckebanck, Vorstand und Pressesprecher der Nordakademie. Nachfolgend lesen Sie das Interview mit dem Präsidenten der FH Wedel, in der März-Ausgabe folgt das Interview mit dem Vorstand der Nordakademie. Herr Professor Doktor Harms, wie würden Sie die Marke FH Wedel mit ihren wichtigsten Eckpunkten beschreiben? Unser Studienangebot in den Bereichen Informatik, Technik und Wirtschaft ist besonders zukunftsweisend. In erster Linie zeichnet das persönliche Umfeld das Lernen an der FH Wedel aus. Unsere Studierenden motivieren wir mit einer umfangreichen Laborinfrastruktur dazu, selbst aktiv zu werden, um Problemstellungen zu begreifen, eigene Ideen zu entwickeln und innovative Projekte umzusetzen. Eine integrierte Gründungsförderung unterstützt sie darin ebenso wie Praxisimpulse aus unserem starken Netzwerk in der Wirtschaft. Die FH Wedel genießt den Ruf, ihre Studierenden besonders gut auf einen beruflich erfolgreichen Weg vorzubereiten. Sogar Startups entstehen innerhalb der Studentenschaft schon während der Studienzeit. Und die Absolventen können sich ihren Arbeitsplatz aussuchen. Was ist das Erfolgsgeheimnis der FH? Ein gutes Verständnis der Grundlagen ist für ein erfolgreiches Studium wichtig. Ein entscheidender Faktor ist die kleine Gruppengröße, die ein persönliches Anleiten beispielsweise in Programmierübungen ermöglicht. Hinzu kommt, dass die Studiengänge interdisziplinär angelegt und gut aufeinander abgestimmt sind. In Studienprojekten sind unsere Studierenden bereits in einem frühen Entwicklungsstadium aufgefordert, in oftmals interdisziplinären Teams reale Problemstellungen aus der Wirtschaft zu lösen. So erlernen unsere Studierenden die Skills, die sie optimal für den Berufseinstieg qualifizieren. Unsere Absolventinnen und Absolventen zeichnen sich dadurch aus, dass sie vom ersten Tag an sehr aktiv und dauerhaft zum Unternehmenserfolg beitragen. Welche Herausforderungen bringt die rasante Digitalisierung für Ihre Hochschule und die Studierenden mit sich? Digitalisierung ist kein einmaliger, sondern ein dauerhafter Prozess, der gestaltet werden muss. Die damit verbundenen Herausforderungen wurden durch die Pandemie sehr deutlich. Durch die Bereitstellung digitaler Studienangebote und Kommunikationswege haben wir als Hochschule in den letzten Monaten große Entwicklungsschritte genommen, von denen wir auch zukünftig profitieren werden. Dennoch halten wir den persönliche Austausch und das unmittelbare Gespräch vor Ort in der Lehre für unersetzbar und dort stößt die Nutzung digitaler Tools an ihre Grenzen. Daher freuen wir uns als Präsenzhochschule wieder auf einen belebten Campus. Wie stellt sich die Kooperation der FH Wedel mit Wirtschaft und Wissenschaft dar? Die Kooperation der Hochschule mit der Wirtschaft ist uns ein sehr zentrales Anliegen und nimmt, um alle Interessen abbilden zu können, viele Formate ein. Im Wedeler Hochschulbund, dem Förderverein der Hochschule, sind beispielsweise über 200 Mitgliedsunternehmen vertreten, denen wir einen unmittelbaren Austausch mit unseren Studierenden ermöglichen, um so auch zukünftige Mitarbeiter zu finden. In einer ganzen Reihe Studienbereiche sind Beiräte ein festes Format, in denen in Kooperation mit Wirtschaftsvertretern die Studieninhalte auf ihre Praxisrelevanz hin überprüft und kontinuierlich weiterentwickelt werden. Auch die Stiftungsprofessur ist für uns ein gängiges Format, beispielsweise in unserer neu eingeführten Studienrichtung Data Science & Artificial Intelligence. Darüber hinaus ist die Einbindung von Praxisvertretern für unsere Dozenten ein alltäglicher Vorgang und ein Mehrwert für die Lehre. Wo liegen Schnittmengen der FH Wedel und der WEP Wirtschaftsförderung, die sie gemeinsam nutzen oder nutzen können? Die WEP und die FH Wedel verbindet das gemeinsame Interesse an der Förderung des Wirtschaftsstandortes Kreis Pinneberg. Dabei sehen wir uns in Forschung und Entwicklung als Kooperationspartner der Wirtschaft und die WEP in der Rolle des Unterstützers und Enablers. Die Attraktivität des Wirtschaftsstandortes sichtbar zu machen und weiter zu erhöhen, ist ein gemeinsames Anliegen. Die Gründungsförderung der FH Wedel liefert dafür einen wichtigen Eintrag. Zusätzlich zu uns bietet auch die WEP unseren Gründern Beratung und Unterstützung an. Die deutschen Hochschulen waren unterschiedlich gut auf solch ein Szenario wie die Corona-Pandemie vorbereitet. Folglich sind sie auch unterschiedlich hart getroffen worden. Wie sieht es bei der FH Wedel aus, stehen Sie schlechter, besser oder genauso wie vor der Pandemie da? Die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf den Bildungsbereich haben auch uns zweifelsohne vor große Herausforderungen gestellt. Insbesondere die oftmals sehr kurzen Reaktionszeiten waren kritisch. Nach der Umstellung auf Online-Lehre haben hybride Lernformate weitere Anforderungen mit sich gebracht. Wir gehen aus dieser Situation aber eindeutig gestärkt heraus, denn die neu geschaffene Lerninfrastruktur und die noch bessere Ausstattung unserer Lehrbereiche beispielsweise mit Streaming-Technologie waren eine Investition in die Zukunft. Sehr erfreut sind wir vor allem darüber, dass uns unsere Studierenden für den Umgang mit der Krisensituation durchweg ein gutes Zeugnis ausgestellt haben. Und auch wir können unseren Studierenden ein sehr gutes Zeugnis ausstellen, denn bisher haben sich weder die Leistungsbereitschaft noch die Leistungsergebnisse negativ entwickelt. Welche Corona bedingten Herausforderungen für Lehre und Forschung konnten Sie gut meistern, wo gab es eher Probleme? Da uns als FH Wedel eine besondere Technik-Verliebtheit prägt, macht uns die Einführung technischer Neuerungen viel Freude. Die Umsetzung mit einem schlanken Verwaltungsapparat und wenig Zeit waren jedoch nicht leicht zu meistern. Auch in der Lehre haben wir sehr viel Mehraufwand leisten müssen, damit aber gleichzeitig viel Qualität geschaffen. Wie muss man sich den Hochschulbetrieb im Moment vorstellen? Und sind Dozenten und Studierende damit zufrieden? Sind Studentenzahlen vielleicht zurückgegangen? Das Wintersemester konnten wir noch in hybrider Lehre starten und insbesondere den Erstsemestern vergleichsweise viel Präsenz ermöglichen. Dies ist uns auch sehr wichtig gewesen, denn das Kennenlernen und Vernetzen funktioniert in Präsenz deutlich besser als über eine Videokonferenz. Im Verlauf des Semesters mussten wir jedoch schrittweise in digitale Lehre wechseln. Jetzt sind wir gerade in den Prüfungswochen und können diese aufgrund der kleinen Hochschulgröße überwiegend in Präsenz durchführen. Unsere Studierendenzahlen wachsen weiter auf. Dies spricht sehr für die Attraktivität unseres Studienangebotes und auch die positiven Rückmeldungen unserer Studierenden passen in dieses Bild. Ein Rückgang der Studierendenzahlen war aber auch nicht zu erwarten. Denn wir bilden seit je her nur in Studiengängen aus, für deren Absolventinnen und Absolventen es durch die hohe Zukunftsorientierung einen gesicherten Bedarf auf dem Arbeitsmarkt gibt. Die Krise hat diesen Bedarf durch den Digitalisierungsdruck eher noch verstärkt. Wird die digitale Lehre auch nach Corona eine größere Rolle spielen oder zeigt die bisherige Erfahrung, dass Präsenz eher nicht ersetzbar ist? Beides ist der Fall. Digitale Lehre wird wichtiger und kann Präsenz dennoch nicht ersetzen. Wie wir damit als Hochschule zukünftig umgehen wollen und wie dies unser Geschäftsmodell beeinflussen wird, ist eine langfristige strategische Entscheidung, die noch nicht getroffen wurde. Vorranging sehe ich in der digitalen Lehre aber mehr Möglichkeiten, das Lehren und Forschen positiv weiterzuentwickeln. In erster Linie möchten wir für alle Studierenden einen möglichst großen Kompetenzzuwachs erreichen. Digitale Lehre ist ein Element, mit dem wir uns besser auf den Einzelnen einstellen können. Und last but not least: Blicken Sie hinsichtlich der wirtschaftlichen Entwicklung der FH Wedel mit Zuversicht in die Nach-Corona-Zeit? Eine private Hochschule zu betreiben, die ein technisches und damit kostenintensives Studienprogramm bietet und dies überwiegend aus Studiengebühren finanziert, war nie einfach. Wir feiern bald unser 75-jähriges Jubiläum. Dies gibt uns auch in Krisenzeiten die nötige Gelassenheit. Die FH Wedel hat sich ein einzigartiges und herausragend zukunftsorientiertes Profil erarbeitet. Dies lässt uns positiv bestimmt in die Zukunft blicken. Fachhochschule Wedel in Zahlen Das Studienangebot der FH Wedel konzentriert sich auf interdisziplinäre, gut aufeinander abgestimmte Studiengänge in der Informatik und den Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaften. Rund 1.300 Studierenden bietet sie zwölf Bachelor- und acht Master-Studiengänge an. Auf einem Campus mit 20.000 Quadratmetern nutzen die Studierenden die exzellente Infrastruktur und hochwertige Ausstattung. Es bestehen Kooperationen mit rund 30 Partneruniversitäten weltweit sowie intensive Beziehungen zu Spitzenunternehmen aller Branchen. Das Studienangebot umfasst Bachelor- und Masterstudiengänge, die sowohl in Vollzeit, Teilzeit und im dualen Modell in Zusammenarbeit mit über 80 Partnerunternehmen studiert werden können. Weitere Information www.fh-wedel.de sekretariat@fh-wedel.de Telefon (04103) 80 48 0 Foto: Er leitet die private Fachhochschule Wedel in dritter Generation: Prof. Dr. Eike Harms. Foto: FH Wedel
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Kreis Pinneberg – ein Ort der Hochqualifizierten und der Bildung

Kreis Pinneberg – ein Ort der Hochqualifizierten und der Bildung
Der Kreis Pinneberg ist ein attraktiver und dynamischer Wirtschaftsstandort, getragen von einem lebendigen Mittelstand und vielen Kleinbetrieben in den verschiedensten Branchen. Ihre Mitarbeiterschaft stellt einen besonders hohen Anteil an hochqualifizierten Fachkräften: Im Vergleich aller schleswig-holsteinischen Landkreise nimmt der Kreis Pinneberg mit 12,8 Prozent (Statistik Bundesagentur für Arbeit/2020) den Spitzenplatz bei den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten mit akademischen Abschluss ein. Das gute Abschneiden kommt nicht von ungefähr. Ein breites Spektrum an Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten für die höhere Qualifikation liegt quasi vor der Tür. Dazu gehören zum Beispiel zwei Fachhochschulen (siehe Artikel Studententeams lösen reale Problemstellungen aus der Wirtschaft), mehrere Fachschulen, zwei Berufsschulen und zahlreiche berufliche Weiterbildungsinstitute (siehe https://pinneberg.kursportal.info/ sowie www.wbv-pinneberg.de). Diese Bildungseinrichtungen, aber auch wissenschaftliche Einrichtungen, wie die europäische Röntgenlaser-Forschungsanlage XFEL GmbH und die Forschungsinstitute der Fachhochschulen, tragen zum wirtschaftlichen Erfolg des Kreises Pinneberg bei. Das Thema berufliche Qualifikation hat auch bei der WEP Wirtschaftsförderung mit der Fachkräfteberatung einen hohen Stellenwert. Der Fachkräfteberater informiert Inhaber, Geschäftsführer, Führungskräfte und Betriebsräte kleiner und mittlerer Unternehmen kostenfrei vor Ort über mögliche Maßnahmen der Fachkräftesicherung und steht bei deren konkreten Umsetzung als Ansprechpartner zur Verfügung. Er zeigt Wege auf, wie aktuell und zukünftig Personal erfolgreich rekrutiert, gebunden und qualifiziert werden kann. Alle Beratungen werden öffentlich gefördert und sind deshalb für die Unternehmen kostenlos. Mehr dazu unter www.wep.de. Foto: Lindas Fotowelt/Pixelio.de
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Sanitär- und Heizungsgroßhandel Lange GmbH wächst

Sanitär- und Heizungsgroßhandel Lange GmbH wächst
Im WEP Gewerbegebiet Quickborn Nord tut sich was: Die Friedrich Lange GmbH, traditionsreicher, familiengeführter Sanitär- und Heizungsgroßhandel, erweitert ihren 8000 Quadratmeter großen Lagerkomplex in der Pascalstraße 17. Das flache Gebäude, in dem das Zentrallager, ein Abhollager für Kunden sowie Büros untergebracht sind, erhält für eine Investitionssumme von rund drei Millionen Euro einen 4000 Quadratmeter großen Anbau zwecks noch größerer Produktauswahl. „Das Bad rückt heute viel stärker in das Bewusstsein der Menschen. Neben dem Wohnzimmer und der Küche ist es zu einem Repräsentationsraum geworden, in dem außer der reinen Funktionalität die Wohlfühlqualität immer wichtiger wird. Entsprechend stark sind Nachfrage und Produktvielfalt gewachsen und der Lagerplatz für die Waren muss mitwachsen“, begründet Geschäftsführer Christian Lange den Anbau. Anbau zum Vorteil für Kunden und Beschäftigte Profitieren von der räumlichen Vergrößerung werden sowohl die Kunden – ausschließlich Fachhandwerker – als auch die Beschäftigten von Lange. Den Kunden wird ein erweitertes Sortiment aller namhaften Hersteller und der drei Lange-Exklusivmarken geboten, ebenso eine schnellere Abwicklung der Liefervorgänge. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erwartet ein höchst moderner Wareneingang, der nicht nur schneller, sauberer und übersichtlicher zu handhaben ist, sondern auch witterungsunabhängig sein wird. „Unsere Mitarbeiter können die LKW mit der Ware der Hersteller in der Halle entladen und sind nicht mehr Wind und Wetter ausgesetzt“, verdeutlicht Lange. Vom Rohbau bis zur Blumenwiese nur mit regionalen Fachbetrieben Ende Mai soll der Anbau, der von regionalen Handwerkern in Elementbauweise errichtet wird, in Betrieb genommen werden. Gerade ist der Rohbau fertiggestellt worden. Anfang März beginnen die Arbeiten an Fassade und Dach, danach folgt der Innenausbau mit zum Beispiel dem Hallenfußboden aus Beton, der Elektrotechnik und den Anlagen für Energie- und Wasserversorgung sowie Brandschutz. Parallel werden sich Landschaftsgärtner um die Außenanlage kümmern. „Wir wollen keine öde Rasenfläche mehr haben, sondern eine ökologisch wertvolle Blumenwiese für Insekten und Kleintiere“, betont Lange. Platz genug für eine großzügige Blumenwiese ist vorhanden. Und auch Baufläche für mögliche künftige Anbauten steht noch zur Verfügung. „Von unseren insgesamt 2,5 Hektar können weitere 4000 Quadratmeter bebaut werden“, beschreibt Lange das Grundstück, das sein Unternehmen 2013 von der WEP Wirtschaftsförderung gekauft hat. WEP ein kompetenter Partner in Sachen Gewerbegrundstück Die Gewerbefläche, so sagt er, habe damals wegen der hervorragenden Lage direkt an der A7 und nahe der A 23 gepunktet. Aber auch, dass die WEP als Eigentümer der Flächen ein fairer, kooperativer und fachkundiger Verhandlungspartner gewesen sei, habe die Kaufentscheidung leicht gemacht. Dass es die richtige Entscheidung war, steht für den Firmenchef längst außer Frage. Im Vergleich zu den beiden zu klein gewordenen Zentrallägern, die die Firma zuvor in Norddeutschland betrieb, habe es eine enorme Effizienzsteigerung gegeben. „Wir schaffen es von Quickborn aus, unsere Kunden aus dem Sanitär- und Heizungshandwerk in Schleswig-Holstein und Hamburg, im nördlichen Niedersachsen, in Mecklenburg-Vorpommern und im nördlichen Brandenburg problemlos täglich zu beliefern“, erklärt Lange. Exklusive Badausstellungen für Fachhandwerker und ihre Kunden Zusätzlich zum Quickborner Zentrallager betreibt das Unternehmen im norddeutschen Raum zwanzig Abholläger für Fachhandwerker sowie vier exklusive Badausstellungen. „Diese Präsentationen“, so Lange weiter, „geben unseren Geschäftspartnern und ihren Kunden, also Endverbrauchern oder auch Architekten, Anregungen für aktuelles Baddesign. Unsere Beratungsexperten vor Ort planen mit ihnen sogar die individuell gewünschte Badgestaltung - konkret bis ins kleinste Detail. Mit Hilfe von Architektenzeichnungen in 3D-Computertechnik oder einer Virtual Reality-Animation, bei der die Kunden durch eine spezielle Brille schauen, kann man das neue Bad begutachten und auch ganz einfach Änderungen vornehmen.“ Für Fachhandwerker aus dem Kreis Pinneberg und deren Kunden führen die kürzesten Wege in eine Lange-Badausstellung nach Hamburg in den Bornkampsweg 58 und nach Itzehoe zum Am Brookhafen 12. Weitere Informationen - auch über freie Arbeits- und Ausbildungsplätze - unter www.friedrich-Lange.de Foto: Geschäftsführer Christian Lange freut sich auf die größere Lagerfläche mit einem erweiterten Sortiment und auf den komfortableren Wareneingang. (Foto: Lange GmbH)
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Amphibienschutzzaun und heimische Gräser für Gewerbegebiet Quickborn Nord

Amphibienschutzzaun und heimische Gräser für Gewerbegebiet Quickborn Nord
Es geht voran mit dem vierten Bauabschnitt im Quickborner Gewerbegebiet Nord. Das Ende der ersten Stufe der Landschaftsbauarbeiten ist in Sicht. Seit Oktober vergangenen Jahres sind die von der WEP beauftragten Landschaftsbauer auf dem 20 Hektar großen Gelände damit beschäftigt, Areale abzustecken, zu roden, viel Erde zu bewegen, zu pflanzen und zu säen. Im April soll diese Phase abgeschlossen sein. Zunächst setzten die Landschaftsbauer die bereits Anfang 2020 begonnenen Rodungsarbeiten mit Baumfäll- und Baumpflegearbeiten fort. Zur Einfriedung des Areals legten sie Knickwälle und Gehölzstreifen an, schlossen Knicklücken und pflanzten Bäume, errichteten Schutzzäune gegen Wildverbiss. Zwischen den in öffentlicher Hand verbleibenden Grundstücksflächen auf dem Areal - für beispielsweise Straßen und Grünanlagen - und den später privaten Gewerbeflächen wurden Trennschutzzäune gesetzt. Zurzeit entsteht ein Amphibienschutzzaun, der im März fertiggestellt sein soll. Von Mitte März bis in den April hinein werden die Knickwälle bepflanzt und die Knickstreifen und Grünflächen eingesät mit Regiosaat, die ausschließlich standorttypische Gräser hervorbringt. Damit Anpflanzungen und Aussaaten sich gut entwickeln, sind die Landschaftsgärtner bis zu drei Jahren mit der Entwicklungspflege betraut. Die zweite Baustufe für die Landschaftsbauer beginnt im Sommer im Zuge der Straßenerschließung. Knickwälle mit Schutzzaun sowie Gehölzstreifen frieden das Gewerbegebiet ein. Fotos: WEP
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Acht Firmen aus dem Kreis für Mittelstandspreis nominiert

Acht Firmen aus dem Kreis für Mittelstandspreis nominiert
Gleich acht mittelständische Firmen aus dem Kreis Pinneberg sind für den diesjährigen Wettbewerb „Großer Preis des Mittelstandes“ der Oskar-Patzelt-Stiftung nominiert worden: Tofumanufaktur Christian Nagel GmbH aus Ellerbek, Berner International aus Elmshorn, Witt & Sohn AG aus Pinneberg, Autoflug GmbH und IRS Holding GmbH aus Rellingen, Hellermann Tyton GmbH aus Tornesch sowie Feldmühle GmbH und mworks GmbH aus Uetersen. Sie werden auf dem bundesweiten Wettbewerb 2021 in der Teilnahmeregion Schleswig-Holstein/Hamburg antreten. Der Wettbewerb „Großer Preis des Mittelstandes“, der seit 1994 zum 27. Mal stattfindet, folgt von Beginn an der Leitlinie „Gesunder Mittelstand - starke Wirtschaft - mehr Arbeitsplätze“. Das Motto des diesjährigen Wettbewerbs lautet „Jetzt erst recht“. Der unternehmerische Mittelstand hat in den vergangenen Jahren Millionen neuer zukunftsfähiger Arbeitsplätze in Industrie, Handel, Dienstleistung und Handwerk geschaffen. Für Unternehmen mit besonders herausragender Leistung wird jedes Jahr der „Große Preis des Mittelstandes” ausgeschrieben. Bundesweit insgesamt 4.674 mittelständische Firmen aller Größen, Branchen und Eigentumsformen sind für die Auszeichnung mit dem Preis 2021 nominiert worden. Vorschlagsberechtigt für eine Nominierung sind Kommunen, Institutionen und Persönlichkeiten, die diesmal mit mehr als 1000 Teilnehmenden die Gelegenheit wahrnahmen, kleinen und mittleren Unternehmen Anerkennung und Respekt zu zollen und so ein effizientes Stück Wirtschaftsförderung zu entwickeln. Träger des Wettbewerbs ist die Leipziger Oskar-Patzelt-Stiftung in Zusammenarbeit mit Industrie- und Handelskammern, Handwerkskammern, dem Bundesverband der Dienstleistungswirtschaft (BDWi), mit Unternehmer- und Arbeitgeberverbänden, mit Regierungspräsidien, Städten und Gemeinden sowie Ministerien, Institutionen und Medien. Je Wettbewerbsregion wählen die Juroren der Oskar-Patzelt-Stiftung bis zu drei Preisträger und bis zu fünf Finalisten aus. Die Auszeichnungen der Gewinner finden auf den Regional-Galas am 18. September 2021 in Würzburg und am 25. September 2021 in Düsseldorf sowie auf dem abschließenden Bundesball am 30. Oktober 2021 in Dresden statt. Weitere Information sowie Kartenbestellung für Galas und Ball unter www.mittelstandspreis.com
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Rückenwind fürs Rad beim 7. Verkehrsforum der RK Westküste

Rückenwind fürs Rad beim 7. Verkehrsforum der RK Westküste
Unter dem Motto „Rückenwind fürs Rad – Potenziale an der Westküste nutzen“ stand das 7. Verkehrsforum der Regionalen Kooperation, zu dem sich am 26. Januar 2021 rund 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Verwaltung einfanden – Corona bedingt online. Unter der Moderation von Thomas Bultjer, Geschäftsstellenleiter der IHK Flensburg in Heide und Leiter der Facharbeitsgruppe Verkehr der Regionalen Kooperation Westküste, leisteten mehrere Referenten zum Thema Radfahren Beiträge aus verschiedensten Perspektiven. Die Ziele und Maßnahmen der „Radstrategie Schleswig-Holstein 2030“ stellte Karin Druba, Leiterin des Referats „Grundsatzfragen Verkehrspolitik und Radverkehr“ im Landesministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus vor. Die Strategie sieht vor, den Anteil von Fahrrädern am Verkehr auf Schleswig-Holsteins Straßen bis zum Jahr 2030 auf 30 Prozent zu erhöhen. Wie RAD.SH die Umsetzung der Landesstrategie kompetent unterstützt, erklärte der Geschäftsführer Dr. Thorben Prenzel. Hartmut Teichmann vom Kreis Pinneberg und Susanne Elfferding von der Geschäftsstelle der Metropolregion Hamburg berichteten über den geplanten Radschnellweg zwischen Elmshorn und Hamburg im Rahmen des Projektes „Radschnellnetz der Metropolregion Hamburg“. Konkrete Beispiele zu neuen Einsatzbereichen des Fahrrads in der Logistik präsentierten Prof. Benjamin Wagner vom Berg von der Hochschule Bremerhaven, wo das Forschungsprojekt „Nachhaltige Crowdlogistik" läuft, und Fabian Hanneforth von tricargo Radlogistik Hamburg UG. Sara Tsudome vom Bundesverband des Fahrradclubs „adfc“ warb für das Programm „Fahrradfreundlicher Arbeitgeber“. Weitere Informationen unter www.rk-westküste.de Foto: Manfred Jansen/Pixelio.de
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Studie zur Wasserstoffwirtschaft an der Westküste

Studie zur Wasserstoffwirtschaft an der Westküste
Die Regionale Kooperation Westküste hat eine Studie zur Entwicklung der Wasserstoffwirtschaft der Energieküste in Auftrag gegeben, deren Ergebnisse den Beteiligten sowie interessierten Akteuren aus Wirtschaft, Verwaltung und Politik am 4. Februar 2021 im Rahmen einer Online-Konferenz vorgestellt wurden. Der stellvertretende Vorsitzende der Regionalen Kooperation Westküste, Nordfrieslands Landrat Florian Lorenzen, eröffnete die als Online-Konferenz konzipierte Veranstaltung. Zwei an der Studie beteiligte Autoren, Dr. Stefan Rehm von der HYPION GmbH aus Heide und Dipl.-Phys. Jürgen Meereis von der IPP ESN Power Engineering GmbH aus Kiel, präsentierten die wissenschaftliche Arbeit. Anschließend standen die Gutachter den Konferenzteilnehmenden für Fragen Rede und Antwort. Weitere Infos im Artikel Westküsten-Windenergie für Wasserstoff-Tankstellen Die Studie zum Download: https://www.wep.de/nachricht/studie-zur-wasserstoffwirtschaft-an-der-westk%C3%BCste.html
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Wie schätzen Unternehmen ihre Geschäftslage ein?

Wie schätzen Unternehmen ihre Geschäftslage ein?
Im vierten Quartal 2020 sank der Konjunkturklimaindex der IHK Schleswig-Holstein (Stand 12. Januar 2021) von 98,2 auf 95,0 Punkte und bleibt deutlich unter dem langjährigen Durchschnittswert von 110,5. Diese Entwicklung ist vor allem auf die eingetrübten Erwartungen der Unternehmen zurückzuführen. Gründe dafür liegen in den Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung, die besonders konsumnahe Branchen wie Einzelhandel und Gastronomie belasten. Die aktuelle Geschäftslage schätzen knapp 36 Prozent der befragten Unternehmen als gut ein; 22 Prozent bewerten sie als schlecht. Dies stellt zwar eine leichte Verbesserung gegenüber dem Vorquartal dar, als rund 32 Prozent ihre Situation gut bewerteten. Die Erwartungen der Unternehmen haben sich jedoch eingetrübt. 37 Prozent - nach zuletzt 31 Prozent - gehen von einer Verschlechterung ihrer Geschäfte aus. Zulegen konnten dagegen die Exportaussichten: 29 Prozent erwarten hier Zunahmen. Im Vorquartal waren es nur 18 Prozent der Befragten. Der IHK Konjunkturbericht steht zum Download zur Verfügung: https://www.wep.de/nachricht/wie-sch%C3%A4tzen-unternehmen-ihre-gesch%C3%A4ftslage-ein.html
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Druckfrisch: Standortmagazin Wirtschaftsland 2021

Druckfrisch: Standortmagazin Wirtschaftsland 2021
Es ist druckfrisch erschienen: das „Wirtschaftsland 2021“. Das Standortmagazin rund um die Wirtschaft im echten Norden wird jährlich von der WTSH (Wirtschaftsförderung und Technologietransfer Schleswig-Holstein GmbH) herausgegeben. Diesmal stehen auch verschiedene Unternehmen aus dem Kreis Pinneberg im Fokus, zum Beispiel zu Themen wie Nachhaltigkeitskonzepte als Innovationstreiber, revolutionäre Solartechnik und neue Wirtschaftswelt des Mittelstands nach Corona. Außerdem wird über grünen Wasserstoff für Industrie, Mobilität und Wärme von der „Energieküste“ berichtet (siehe auch Artikel „Studie zur Wasserstoffwirtschaft an der Küste“). Das Magazin steht als Download zur Verfügung: https://www.wep.de/nachricht/druckfrisch-standortmagazin-wirtschaftsland-2021.html
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Förderprogramm subventioniert Beschäftigung von Innovationsassistent

Förderprogramm subventioniert Beschäftigung von Innovationsassistent
Durch das EU-Förderprogramm „Innovationsassistent – IA“ wird die Innovationskraft von kleinen, jungen Unternehmen aufgebaut und gestärkt. Die Förderung unterstützt diese Unternehmen bei der Fachkräftegewinnung: Es subventioniert die Beschäftigung eines/einer Innovationsassisten/in. Junge Unternehmen, deren Gründung weniger als fünf Jahre zurückliegt und die gemäß der Kriterien der EU als kleines Unternehmen eingestuft sind, erhalten durch das Förderprogramm die Möglichkeit, Absolventinnen und Absolventen von Hochschulen zu beschäftigen. Sie helfen, die Innovationsprojekte der jungen Unternehmen systematisch zu realisieren. Die Förderung erfolgt als De-minimis-Beihilfe. Bei den De-minimis-Beihilfen handelt es sich um Subventionen eines EU-Mitgliedstaates an ein Unternehmen. Gerade für Existenzgründer sind diese von Brüssel genehmigten Gelder von großem Interesse. Weitere Information bei WTSH-Ansprechpartner Thorben Helmcke Fachliche Beratung Innovationsförderung Telefon (0431) 66 66 6 - 865 helmcke@wtsh.de wtsh.de/de/innovationsassistent-ia
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Westküste macht Gewerbegebiete zukunftsfähig

Westküste macht Gewerbegebiete zukunftsfähig
Mit dem neuen Leitfaden „Gewerbegebiete der Zukunft“ will die Regionale Kooperation Westküste die Entwicklung von Gewerbegebieten zukunftsfähig und nachhaltig gestalten. Stefan Mohrdieck, Vorsitzender der Regionalen Kooperation Westküste, sagte heute bei der Vorstellung des Leitfadens: „Die Anforderungen an Gewerbegebiete wandeln sich. Digitalisierte Geschäftsmodelle, eine integrierte Mobilität, Veränderungen in der Arbeitswelt und Umbrüche bei Energie und Klima sind hier die wesentlichen Treiber.“ In der Folge müssten sich Planer und Entscheider befassen mit branchenspezifischeren Ausgestaltungen von Gewerbeflächen, reduziertem Flächenverbrauch und dem Wunsch, die Attraktivität von Arbeitsplätzen zu steigern. „Hierfür bietet unser Leitfaden zahlreiche Anregungen“, so Mohrdieck weiter. Dr. Paul Raab, der das Leitfadenprojekt geleitet hatte, erläuterte die Inhalte. „Unsere Vorschläge erlauben an vielen Stellen ein nachhaltigeres Vorgehen. Wir schlagen zum Beispiel vor, den Flächenverbrauch zu reduzieren, indem in größeren Gewerbegebieten nicht mehr jeder Betrieb eigene Parkplätze vorhält, sondern ein gemeinsames zentrales Parkhaus geschaffen wird.“ Außerdem biete es sich vor allem im Hamburger Rand an, über gestapeltes Gewerbe nachzudenken, so Raab weiter. Das seien Gewerbebauten, in denen in mehreren Etagen Produktion und Logistik übereinander angeordnet sind, statt wie bisher in mehreren Gebäuden nebeneinander. Ein weiterer Punkt sei, die Aufenthaltsqualität zu erhöhen. Man könne die verkehrliche Erschließung von Gewerbegebieten von der Rückseite der Gebäude her gestalten, so dass an der Vorderseite ein Park- oder Campuscharakter entstehe. Durch andere Gewerbegebiete mit Grünzügen seien Wanderwege geführt worden, so dass die Areale auch für Menschen attraktiv würden, die nicht dort arbeiteten. „Schließlich kann man, wo es sich anbietet, Gewerbegebiete mit Hecken einhegen oder die Fassaden begrünen. Das dient nicht nur der Landschaftsgestaltung, sondern auch der CO2-Reduktion, indem mehr Pflanzen Fotosynthese betreiben“, sagte Raab. Denkbar sei auch, Gewerbegebiete mit einer sozialen Infrastruktur zu versehen. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf lasse sich nicht nur verbessern, indem man die Arbeit ins Home Office hole. Man könne, andersherum, zum Beispiel auch Kitas oder Grundschulen in Gewerbegebieten ansiedeln. Schließlich fänden sich in dem Leitfaden auch Aspekte für ein Kreislaufwirtschaften nach dem „Cradle-to-Cradle“-Prinzip. So könne man an eine gemeinsame Ver- und Entsorgung denken. Das sei möglich durch eine gemeinsame Energieerzeugung aus erneuerbaren Quellen, durch Fernwärmekonzepte mit zentraler Energieerzeugung oder Restwärmenutzung. In der Königsdisziplin sei ein Wertstoffmanagement denkbar, bei dem Restprodukte eines Unternehmens in den Produktionsprozess eines anderen eingespeist werden könnten, schloss Raab. Dr. Harald Schroers, Geschäftsführer einer der Wirtschaftsförderungsgesellschaften in der Regionalen Kooperation Westküste, sagte: „Natürlich lassen sich nicht alle unsere Vorschläge in einem einzigen Gewerbegebiet umsetzen. Sie zeigen aber, was grundsätzlich möglich ist. Wenn auch nur einige Maßnahmen in neuen oder bestehenden Gewerbegebieten umgesetzt werden, wird dies dazu beitragen, dass sich die Wirtschaftsregion an der Westküste und Unterelbe positiv von Wettbewerbern absetzt.“ Hintergrund: Partner der Regionalen Kooperation Westküste sind die Kreise Pinneberg, Steinburg, Dithmarschen und Nordfriesland, deren Wirtschaftsförderungsgesellschaften sowie die Industrie- und Handelskammern zu Flensburg und zu Kiel. Sie stehen für eine ansiedlungsstarke Region. Ein für den Zeitraum 2014 bis 2019 durchgeführtes Gewerbeflächenmonitoring zeigt, dass im Durchschnitt 46 Hektar pro Jahr an Gewerbeflächen in Anspruch genommen und/oder vermarktet wurden. Der Druck auf die Neuausweisung von Gewerbeflächen ist in einigen Teilräumen der Region besonders hoch. Genauso wichtig aber wie die Frage, wie viel und wo zukünftig neue Flächen entwickelt werden sollen, ist die Frage, wie die neuen Gewerbegebiete gestaltet werden sollen. Umbrüche bei Energie und Klima, permanente Veränderungen der Arbeitswelt durch die zunehmende Digitalisierung von Arbeits- und Produktionsprozessen sowie die neue Mobilität stellen große Herausforderungen für die gewerbliche Flächenentwicklung dar. Vor dem skizzierten Hintergrund zeichnet sich ein Trend zu sogenannten nachhaltigen Gewerbegebieten ab, die effizient mit Flächen und Ressourcen umgehen und städtebaulich attraktiv sind. Mit dem Leitfaden zum Thema „Gewerbegebiete der Zukunft“ soll Wirtschaftsförderern und Planern eine Orientierungshilfe für die Gewerbeflächenentwicklung unter sich verändernden Rahmenbedingungen an die Hand gegeben werden. Finanziert wurde das Projekt mit Mitteln des Regionalbudgets Westküste 2017-2020 und durch die Industrie- und Handelskammer zu Flensburg und die Industrie- und Handelskammer zu Kiel. Das Regionalbudget Westküste wird gefördert aus dem Landesprogramm Wirtschaft. Foto: Dr. Paul Raab (Leiter der IHK Geschäftsstelle Elmshorn), Annette Fröhlingsdorf (PGN mbH), Dr. Harald Schroers (WEP Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft des Kreises Pinneberg), Stefan Mohrdieck (Landrat des Kreises Dithmarschen) Ansprechpartner und weitere Informationen: Projektgesellschaft Norderelbe mbH Regionalmanagement „Regionale Kooperation Westküste“ Annette Fröhlingsdorf, Tel. 04821/17 888-12 E-Mail: froehlingsdorf@pg-norderelbe.de, Der Leitfaden „Gewerbegebiet der Zukunft“ ist auf der Internetseite der Regionalen Kooperation Westküste unter www.rk-westküste.de verfügbar.
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Windenergie für Wasserstoff-Tankstellen

Windenergie für Wasserstoff-Tankstellen
Lohnt es sich, ein Brennstoffzellen-Fahrzeug anzuschaffen, wenn keine Wasserstoff-Tankstelle in der Nähe ist? Lohnt es sich, Wasserstoff (H2) zu produzieren, wenn es keine Abnehmer gibt? Um dieses Henne-Ei-Problem zu lösen, hat die Regionale Kooperation Westküste der Kreise Nordfriesland, Dithmarschen, Steinburg und Pinneberg eine Studie über den möglichen Einsatz von Brennstoffzellen-Fahrzeugen und sinnvolle Standorte für Elektrolyseure und Wasserstoff-Tankstellen in Auftrag gegeben. Die Ergebnisse wurden von zwei der Autoren, Dr. Stefan Rehm von der Hypion GmbH (Heide) und Dipl.-Phys. Jürgen Meereis von der IPP ESN Power Engineering GmbH (Kiel), bei einer Online-Präsentation vorgestellt. „Wir haben 16 Akteure der Abfallwirtschaft und des ÖPNV sowie 40 Logistik-Unternehmen, Verbände und weitere Institutionen in den vier Kreisen angesprochen. Die meisten standen der Anschaffung von Bussen, Lkw oder Abfallsammelfahrzeugen mit Brennstoffzellen-Antrieb offen gegenüber“, berichtete Jürgen Meereis. „Daraus ergibt sich ein langfristiges Potenzial von 1.000 Brennstoffzellen-Nutzfahrzeugen beziehungsweise 5.600 Tonnen jährlichem Wasserstoff-Bedarf“, ergänzte Dr. Stefan Rehm. Als Konzentrationspunkte (englisch „Hubs“) oder Cluster für die Wasserstoffwirtschaft an der Westküste haben die Gutachter folgende Regionen identifiziert: Husum/ Niebüll mit geplantem Brennstoffzellen-ÖPNV-Projekt und mehreren geplanten H2-Tankstellen Heide mit dem Reallabor Westküste 100, seiner Gas-Infrastruktur, als Speicher geeigneten Kavernen und bereits geplantem Autohof mit H2-Anschluss Itzehoe/ Brunsbüttel mit bereits vorhandener H2-Tankstelle für Pkw in Büttel und einer möglichen weiteren H2-Tankstelle in Itzehoe, Logistik-Unternehmen, Chemie-Industrie und dem Anschluss der Offshore-Windkraftanlagen Elmshorn/ Tornesch mit Logistik-Unternehmen und Abfallwirtschaft „An der schleswig-holsteinischen Westküste leben die Pioniere der Erneuerbare-Energie-Branche. Sie haben die ersten Windräder gebaut, jetzt bauen sie die ersten komplett regenerativen Wasserstoff-Tankstellen“, sagte Nordfrieslands Landrat Florian Lorenzen, der als stellvertretender Vorsitzender der Regionalen Kooperation Westküste die Online-Präsentation eröffnete. „Als Energieküste wollen wir dieses Energiepotenzial gemeinsam vermarkten und wollen die Wasserstoff-Projekte aus der Pilotphase in die Wirtschaftlichkeit bringen. Deshalb unterstützen wir unsere kommunalen Unternehmen wie die Abfallwirtschaftsgesellschaften oder ÖPNV-Betriebe bei der Anschaffung von Brennstoffzellen-Fahrzeugen.“ Für die Umsetzung eines Wasserstoffnetz Westküste empfehlen die Studien-Autoren, in den vier identifizierten Wasserstoff-Clustern die bereits angesprochenen Unternehmen mit den lokalen Vertretern aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung zusammenzubringen und ihre Anregungen für den Aufbau der Wasserstoff-Hubs zu diskutieren und weiterzuentwickeln. Mit Unterstützung der regionalen Wirtschaftsförderungsgesellschaften sowie der potenziellen Betreiber könne dann ein konkreter Tankstellen-Standort festgelegt und auf seine Eignung untersucht werden. Im nächsten Schritt könnten mit einer Machbarkeitsanalyse die jeweiligen Betreiber- und Beschaffungsmodelle für Infrastruktur und Fahrzeuge geprüft werden. Anschließend könne eine konkrete Planung der Kosten und möglichen Fördermittel beginnen. Der prognostizierte Wasserstoff-Bedarf von 5.600 Tonnen für 1.000 Brennstoffzellen-Fahrzeuge könnte gemäß der Studie in zehn Jahren erreicht werden. Für die Herstellung dieser Wasserstoffmenge aus Elektrolyse wären 300 Gigawattstunden Strom notwendig, ein Anteil von rund 4% der aktuell rund 16.000 Gigawattstunden jährlich an der Westküste erzeugten Energie aus erneuerbaren Quellen. „Unsere Unternehmen arbeiten bereits an der Umsetzung der Energiewende. Mit dem Wasserstoffnetz Westküste wollen wir sie noch gezielter vernetzen und dafür sorgen, dass diese Technologie zu Wertschöpfung in unserer Region führt“, erklärte Axel Wiese von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Nordfriesland. Als Projektleiter der Netzwerkagentur Erneuerbare Energien Schleswig-Holstein hatte er die Studie mit angeschoben und moderierte die Online-Präsentation. Die Studie „Entwicklungspfade einer Wasserstoffwirtschaft an der Westküste“ wurde finanziert mit Mitteln des Regionalbudgets Westküste 2017-2020 und durch die Kreise Nordfriesland, Dithmarschen, Steinburg und Pinneberg. Das Regionalbudget wird gefördert aus dem Landesprogramm Wirtschaft. Die Studie steht Ihnen hier in Kürze zur Verfügung.
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Rellingen – Eine begehrte Wohlfühlgemeinde

Rellingen – Eine begehrte Wohlfühlgemeinde
Wessen Steuerhebesätze gehören zu den niedrigsten in Schleswig-Holstein, wer kann gleich vier Autobahnanschlüsse nach Nord und Süd vorweisen und bietet - zum Beispiel beim Schleswig-Holstein-Musikfestival - in einer weithin bekannten Kirche ein konzertantes Klangerlebnis wie eine kleine Elphi? „Ja“, sagt Marc Trampe, „das ist Rellingen. Unsere Gemeinde hat deutlich mehr Besonderheiten vorzuweisen als die vielen Baumschulgebiete, an die jeder gleich bei dem Wort Rellingen denkt. Wobei auch die Baumschulen weiterhin ein Teil der Rellinger DNA sind.“ Sein Stolz kommt nicht von ungefähr. Trampe ist in Rellingen aufgewachsen, besuchte hier Kindergarten und Schule, spielte Fußball in der offiziell als sportfreundlich ausgezeichneten Kommune. Und - seit 2016 ist er der parteilose Bürgermeister seiner Heimatstadt. Mit damals 35 Jahren war der gelernte Verwaltungswirt der jüngste Bürgermeister im Kreis Pinneberg. „Es ist mir bis heute eine große Freude, mit einem tollen Team für die Gemeinde arbeiten zu dürfen, zu der ich einen so persönlichen Bezug habe“, bekennt der inzwischen verheiratete zweifache Familienvater. Im nächsten Jahr will er sich deshalb erneut um das Amt bewerben. Rellingen mit seinen Ortsteilen Rellingen-Ort, Krupunder und Egenbüttel gilt als bevorzugter Wohn- und Gewerbestandort. „Wir sind eine lebenswerte, grüne Gemeinde mit überdurchschnittlicher Lebensqualität. Die Wirtschaftskraft und folglich die Kaufkraft sind sehr hoch“, begründen Trampe und sein Wirtschaftsförderer Harald Poppner unisono. Dieses Pfund wirft Rellingen auch in den Ring der WEP Holding, unter deren Dach sich zehn Städte und Gemeinden mit der kreiseigenen WEP Wirtschaftsförderung zusammengetan haben, um den wirtschaftsstarken, zur Metropolregion Hamburg gehörenden Kreis Pinneberg optimal zu vermarkten. Ideale Lage für Unternehmen und Berufspendler Seine Attraktivität verdankt Rellingen vor allem der besonders günstigen Lage. Die Gemeinde profitiert als direkte Nachbarin Hamburgs von den Vorteilen der pulsierenden Metropole und ist mit der A 23 vor der Haustür und der A7 in der Nähe an national und international wichtige Verkehrsadern angebunden. Auf regionaler Ebene sorgen S-Bahn und Buslinien für Mobilität. „Das sind ideale Voraussetzungen für Unternehmen und Investoren, aber auch für Berufspendler“, unterstreicht Trampe. Dass Rellingen dank Glasfaserkabel an die schnelle Datenautobahn angebunden ist, wissen Betriebe und Einwohner ebenfalls zu schätzen – gerade jetzt in der Corona-Zeit. Hohe Gewerbedichte bringt Wohlstand Gemessen an seiner Größe – knapp 15.000 Einwohner – blickt Rellingen auf eine sehr hohe Gewerbedichte: 1.919 kleine und große Firmen mit insgesamt 6.650 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, darunter bekannte Namen wie Gawron Metallbau, Hansa Heemann - Hella Brunnen und Yamaha Music Europe. „Wir haben stets offene Ohren für die Unternehmen, setzen auf intensiven Dialog, unterstützen sie bestmöglich und fördern Vernetzung“, unterstreicht Poppner, der den Erfolg in einer maßgeschneiderten Wirtschaftsförderung sieht. Doch auch Standortvorteile des Kreises Pinneberg, wie die besonders hochqualifizierten Fachkräfte, seien ein Zugpferd. Mit ihren Gewerbesteuern sorgen die Unternehmen für stattliche 40 bis 50 Prozent der Gemeindeeinnahmen. „Das ist eine tragende Säule unseres Wohlstands, die zum Beispiel Steuerhebesätze unter dem schleswig-holsteinischen Landesdurchschnitt und Investitionen ermöglicht“, betont der Verwaltungschef und denkt ungern daran, dass Corona Löcher in die Haushaltskasse reißen wird. „Leider macht sich die Corona-Krise auch in unserem Gemeindehaushalt bemerkbar. Glücklicherweise sind wir nicht von einer Branche abhängig, sondern haben eine gesunde Gewerbestruktur, vom Handwerker bis hin zum internationalen Konzern“, ergänzt er zuversichtlich. Außerdem helfe die Gemeinde vom Corona-Lockdown besonders Betroffenen, wie Einzelhandel und Gastronomie, wo sie nur kann. Neue Gewerbeansiedlungen in Sicht Für die Zukunft will die Gemeinde den Branchenmix noch breiter aufstellen. Neuen Firmenansiedlungen stehen ergänzend zu den beiden bisherigen Gewerbegebieten drei weitere Flächen mit insgesamt 19,5 Hektar zur Verfügung. So sollen an der Tangstedter Chaussee bevorzugt Handwerksfirmen, in Krupunder IT-Unternehmen und auf einer autobahnnahen Fläche möglichst ein einzelnes großes Unternehmen angesiedelt werden. „Grundsätzlich kann sich die Gemeinde bei der Gewerbegebietsentwicklung eine Zusammenarbeit mit der WEP vorstellen", hebt Trampe hervor. Das Rellinger Rathaus ist für Bürger und Betriebe ein Haus der offenen Türen. Foto: Maria Frahm-Thelen Schwerpunkt liegt auf Bildung Eine Wohlfühlgemeinde ist Rellingen auch als Wohnort. Die Einwohner genießen in allen Bereichen eine gut funktionierende Infrastruktur, die ihnen generationsübergreifend eine hohe Lebensqualität garantiert, sei es im Sozialen, bei der alltäglichen Versorgung, bei Freizeitangeboten wie Sport oder Kultur. Die Gemeinde und viele andere Akteure - Ehrenamtler, Vereine, Bürgerstiftung, Kulturschaffende, Gewerbetreibende - engagieren sich dafür. „Unser Schwerpunktthema aber ist die Bildung“, sagt Trampe und zählt auf: „Wir haben sieben vorbildliche Krippen und Kitas, die achte ist geplant, und drei gut ausgestattete Grundschulen. Unsere Gemeinschaftsschule mit Oberstufe haben wir gerade modernisiert, jetzt folgt noch ein neuer Anbau. Insgesamt investieren wir dafür über 20 Millionen Euro. Auch digital sind unsere Schulen gut aufgestellt, so dass Home-Schooling kein Problem ist.“ Wohl dosiert mit Ortsentwicklungskonzept wachsen Rellingen ist als Zuzugsort beliebt. Aktuell stehen drei Baugebiete für insgesamt 170 neue Wohneinheiten zur Verfügung. Entstehen sollen bis Mitte 2022 Ein- und Zweifamilienhäuser, öffentlich geförderte Sozialwohnungen und Betreutes Wohnen für Senioren. „Wichtig ist, dass Rellingen wohl dosiert wächst, damit die Infrastruktur mitkommt und Betriebe und Einwohner sich auch künftig wohlfühlen“, betont Trampe. Als Leitfaden für den Weg in die Zukunft hat die Gemeinde jüngst unter starker Bürgerbeteiligung ein Ortentwicklungskonzept erarbeitet. Darin spielt unter anderem die Nachhaltigkeit eine stärkere Rolle als bisher. Auch das macht eine Gemeinde zukunftsfähig. Eckdaten zu Rellingen Einwohner: 14.372 (Quelle: Statistisches Bundesamt, Stichtag 31.12.2020) Betriebe: 1.919 (Quelle: Gemeinde Rellingen, 31.12.2020) Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort Rellingen: 6.650 (Bundesagentur für Arbeit, Statistik-Service Nordost, Stichtag 30.06.2020) Gewerbesteuerhebesatz: 320% Grundsteuer A: 220% Grundsteuer B: 250% Pro-Kopf-Kaufkraft: Index 133 www.rellingen.de Foto: In Rellingen aufgewachsen und heute Bürgermeister seines Heimatortes: Marc Trampe Foto: Gemeinde Rellingen
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Kreis Pinneberg glänzt bundesweit als Gründerland

Kreis Pinneberg glänzt bundesweit als Gründerland
Institut für Mittelstandsforschung legt neueste Zahlen zu Unternehmensgründungen vor Der Kreis Pinneberg hat seinen guten Ruf als Gründerland mit einem glänzenden Ergebnis für das Jahr 2019 erneut verbessert. Diesen Erfolg belegt das aktuelle NUI Ranking des Bonner Instituts für Mittelstandsforschung (IFM), dessen Ergebnisse auf statistischen Länder- und Bundesdaten beruhen. Demnach steht der Kreis Pinneberg bei den Firmengründungen im bundesweiten Vergleich aller 401 Landkreise und kreisfreien Städte mit 170,6 Punkten auf Rang 22. Gegenüber dem Vorjahr ist der Kreis damit um 5 Plätze nach oben geklettert und belegt mit einem knappen Rückstand von nur 0,1 Zählern hinter der Stadt Hamburg Platz 2 in der nördlichsten Metropolregion Deutschlands. Bei den Gründungen innerhalb Schleswig-Holsteins konnte der Kreis Pinneberg ebenfalls seinen 2. Platz aus 2018 verteidigen. Stormarn hingegen, bundesweit von Platz 25 auf 32 abgefallen, musste seine Führungsrolle unter den schleswig-holsteinischen Kreisen an Nordfriesland abtreten und hinter Pinneberg mit Platz 3 Vorlieb nehmen. Der nördlichste Westküstenkreis verdankt seine Spitzenposition den landschaftlichen und klimatischen Besonderheiten. Während im Kreis Pinneberg ein ausgewogenes, branchenübergreifendes Gründungsgeschehen zu verzeichnen war, lag der Gründungsschwerpunkt in Nordfriesland seit einigen Jahren vor allem auf Gründungen im Bereich Erneuerbare Energien mit Windrädern, Biogasanlagen sowie deren Verwaltung. Im Vergleich der Bundesländer hat auch das Land Schleswig-Holstein dank der Erfolge seiner wirtschaftsstarken Kreise einen guten Sprung nach oben gemacht. Unter den 16 Bundesländern und Stadtstaaten verbesserte sich das nördlichste Bundesland von seinem Vorjahresrang 5 auf Rang 3 und positioniert sich damit hinter Hamburg und Spitzenreiter Berlin. Gründungsberatung der WEP trägt Früchte „Die guten Werte für den Kreis Pinneberg freuen uns natürlich sehr“ kommentiert Harald Schroers, Geschäftsführer der WEP Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft des Kreises Pinneberg die Ergebnisse und ergänzt: „Wir arbeiten seit vielen Jahren daran, Menschen für die Gründung von eigenen Unternehmen zu motivieren und zu befähigen. Erfolgszahlen wie die im NUI Ranking bestätigen, dass unsere Gründungsförderung Früchte trägt. Gleichzeitig sind sie wichtige Indikatoren, die uns eine stabile, wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit unseres Kreises anzeigen.“ Schroers betont, dass die WEP neben der Beratung und Schulung großen Wert auf lebendige Netzwerke für Existenzgründer legt, denn die laufende Informationsvermittlung, der Austausch der Jungunternehmer untereinander und ihr Kontakt zu erfahrenen Insidern sei für einen erfolgreichen Start enorm wichtig. Das positive Gründergeschehen im Kreis könne deshalb mit einem bereits angedachten Gründerzentrum eine zusätzliche Qualität erhalten. Weitere Information zur WEP Gründungsberatung unter www.wep.de Quelle: https://www.ifm-bonn.org/statistiken/gruendungen-und-unternehmensschliessungen/nui-indikator/regionenranking Abb.: IfM Bonn
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Zweites Coworking-Space im Kreis Pinneberg öffnet in Wedel

Zweites Coworking-Space im Kreis Pinneberg öffnet in Wedel
Am 15. Februar eröffnet das Wedeler Unternehmen Coworking Elbvororte seinen Pendlerhafen, das wohnortnahe Coworking-Space mit dem Elbstrand direkt vor der Tür. Nach der Smart Factory im Elmshorner Heinrich-Hertz-Gewerbepark (siehe WEP REPORT online Ausgabe 7/2020) ist es der bereits zweite größere Ort für mobiles Arbeiten im Kreis Pinneberg. Arbeit 4.0 revolutioniert die Arbeitswelt. Die Digitalisierung und der Generationswechsel bei den Arbeitnehmern beeinflussen die Ausgestaltung zunehmend: Schlüsselqualifikationen liegen in der digitalen Kompetenz, Hierarchien werden flacher, starre Prozesse und Regeln weichen offenen, flexiblen Systemen, der Ruf nach Sinnstiftung, Nachhaltigkeit und einer ausgewogenen Work-Life-Balance mit zeitlicher Flexibilisierung und ortsunabhängigem Arbeitsplatz wird lauter. Mobile Arbeit – ein Gewinn für Arbeitnehmer und Arbeitgeber „Mobile Work“ lautet einer der neuen Begriffe für den begonnen Kulturwandel –arbeiten wo und wann man will. Mit dem Corona-Virus hat mobiles Arbeiten durch das Home-Office einen Schub erhalten, der auch nach der Pandemie nicht mehr umkehrbar sein wird. Denn es ist Arbeitnehmern wie Arbeitgebern klar geworden, wieviel mehr Lebensqualität und Kostenersparnis flexibles Arbeiten, Verzicht auf tägliches Pendeln und teure Büroflächen bringen können. Schon lange Zeit vor Corona entstanden in Großstädten Coworking Spaces als innovative Orte für mobiles Arbeiten. Jetzt zeigte die Trendstudie „Coworking im ländlichen Raum” von der Bertelsmann Stiftung und CoworkLand auf, dass Coworking Spaces auch im Umland von Metropolen ein Motor für den Wandel zu einer modernen Arbeits- und Wirtschaftswelt sein können. Dieser neue Typus eines wohnortnahen Coworking-Spaces wird als „Pendlerhafen“ bezeichnet. Pendlerhafen greift Trend zum wohnortnahen Arbeiten auf Digitalisierungsexperte Thomas Zedler und seine Frau Hilke, eine Marketing-Expertin, haben Coworking Elbvororte gegründet und greifen den Trend des wohnortnahen Arbeitens mit ihrem Pendlerhafen auf. Thomas Zedler hat in Berlin in einem Coworking Space gearbeitet und kennt sich mit dem Konzept aus. Viele verschiedene Menschen mit unterschiedlichsten Kompetenzen mieten sich kurz- oder längerfristig einen ganz individuell zugeschnittenen Arbeitsplatz und profitieren vielfältig von der Community. In Wedel suchte das Paar nach einer ähnlichen Möglichkeit und merkte schnell, dass es in der Region westlich von Hamburg kaum Angebote dieser Art gibt. So schritt es zur Eigeninitiative, deren Ergebnis WEP Geschäftsführer Harald Schroers als einen weiteren Fortschritt in Richtung Zukunft für den Wirtschaftsstandort Kreis Pinneberg begrüßt. Besondere Ideen: Atelier und „Maker Space“ Auf 350 Quadratmetern Fläche im ehemaligen Schneider-Gebäude schufen die Zedlers den Pendlerhafen, technisch wie architektonisch modern ausgestattet und mit Elbblick. In einer inspirierenden Wohlfühlatmosphäre bieten sie Solo-Selbstständigen, Freiberuflern, Existenzgründern und vielen anderen die Möglichkeit, in einer Community flexibel zu arbeiten, kreativ und innovativ zu sein, sich auszutauschen und zu vernetzen, zwischendurch einen Kaffee in der Lounge oder ein Feierabendbier am Elbstrand zu genießen. Auch Arbeitgeber können hier Mitarbeiter, für die mobiles Arbeiten, aber die Trennung von Wohn- und Arbeitsplatz wichtig ist, wohnortnah arbeiten lassen. Vom einzelnen Schreibtisch über das separate Büro bis zum Meeting- oder Veranstaltungsraum – mit verschiedensten Angeboten zu Mietumfang und Mietdauer kann jeder seinen individuellen Bedarf decken. Besondere Ideen der Zedlers: Künstler finden bei ihnen ein Atelier vor, handwerklich Tätige ein „MakerSpace“ und Kinder, denn sie dürfen mitgebracht werden, eine Menge Spielzeug. Weitere Informationen unter coworking-elbvororte.de Foto: Coworking Elbvororte?
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Leser liefern Themen für weitere WEP Webinare

Leser liefern Themen für weitere WEP Webinare
Der Aufruf im vorigen WEP REPORT online an die Leserinnen und Leser, uns ihre Wunschthemen für kommende WEP Webinare und, wenn die Situation es wieder zulässt, auch Präsenz-Seminare mitzuteilen, war erfolgreich. Das Redaktionsteam dankt allen, die sich mit Vorschlägen beteiligt haben. Inzwischen sind für den Zeitraum bis Juni vier Veranstaltungen geplant, die von Fachreferenten geleitet und durch Berichte von Unternehmern einen betont starken Praxisbezug bieten werden. Die Themen: • Vom Kollegen zur Führungskraft • Recruiting in Zeiten von Corona • Unternehmensnachfolge • Digitalisierung – Erfahrungsbericht eines Unternehmers Die Inhalte zu diesen Themen gestaltet die WEP in Anlehnung an Daten, die die Oskar-Patzelt-Stiftung in einer Studie des RKW Kompetenzzentrums „Deutschlands Mittelstand 2020 – so arbeiten kleine und mittlere Unternehmen an ihrem Erfolg von morgen“ zu ihrem jährlich stattfindenden Wettbewerb „Großer Preis des Mittelstandes“ erhoben hat. Die Studie ist der Frage nachgegangen, was KMU (Kleine und mittlere Unternehmen) erfolgreich macht, und hat dazu die genauen Wettbewerbskriterien mit den zugehörigen potenziellen Erfolgsfaktoren ermittelt. Näheres in der nachfolgenden Publikation. Illustration: Stefan Bayer/Pixelio.de
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Pferdedecken zugunsten Kulturschaffender gewaschen

Pferdedecken zugunsten Kulturschaffender gewaschen
PitPony, die Pferdedeckenwäscherei von Florian und Frederik Ott im Heeder WEP Gewerbegebiet hat ein Herz für die von Corona gebeutelte Kultur gezeigt. Am 11. Januar überreichten sie der Barmstedter „Kulturschusterei“ einen Spendenscheck über 1.078 Euro – genau die Hälfte der Dezember-Einnahmen von PitPony. „Die Betreiber von Kulturstätten stehen wegen des Corona-Lockdowns wirklich vor dem absoluten Nichts und sind von der Zahlungsunfähigkeit bedroht. Auch Matthias Grütz, der vor einigen Jahren die Kulturschusterei in den Räumlichkeiten des alten Kinos eröffnet hat. Wir alle lieben dieses kleine Theater sehr. Es hat sich inzwischen so etabliert, dass es auch bekannte Künstler anzieht. Wirklich ein Gewinn für eine Kleinstadt wie Barmstedt“, erzählt Florian Ott. Mit Milnor Deutschland GmbH betreiben die Brüder Ott ein kleines, lange im Familienbesitz befindliches Unternehmen für Wäschereitechnik. Als zweites Standbein gründeten sie vor einem Jahr am gleichen Standort die Pferdedeckenwäscherei PitPony. Die Solidarität mit der Kulturschusterei konnten sich die Ott-Brüder leisten. „Trotz der widrigen Umstände hat sich PitPony bisher gut entwickelt. Natürlich müssen wir das Netzwerk unserer Pferdedeckenwäscherei noch sehr viel weiter ausbauen, damit sie wirtschaftlich wird. Aber dadurch, dass unser Kerngeschäft der Vertrieb und der Service für Wäschereitechnik ist und es hier nicht viel weniger zu tun gibt als in Normalzeiten, müssen wir glücklicherweise nicht von PitPony leben“, erklärt Ott. Die Stadt Barmstedt hat Ende vergangenen Jahres bereits für den Erhalt der Kulturschusterei Geld zur Verfügung gestellt. Die Brüder Ott hoffen nun, dass dieses und ihre eigene Spendenaktion hilfreich sein werden und auch andere Menschen zu einer Spende motivieren. „Egal wieviel, jeder Cent zählt“, ermutigt Ott alle Kulturfreunde.
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Beratungsstelle FRAU & BERUF hält Beratungsangebot im Lockdown aufrecht

Beratungsstelle FRAU & BERUF hält Beratungsangebot im Lockdown aufrecht
Auch im aktuellen Lockdown hält die WEP Beratungsstelle FRAU & BERUF für Frauen ihr Angebot aufrecht. Interessierte Frauen erreichen die Beraterinnen telefonisch oder per E-Mail, auf Wunsch auch per Videokonferenz Die Corona-Krise führte und führt zu einem merklichen Anstieg des Beratungsbedarfes von Frauen bei vielen beruflichen Belangen. Die Beraterinnen von Frau und Beruf, Martina Pichon und Stefanie Pöppelmann, unterstützen in vertraulichen Gesprächen bei beruflichen Fragen, die sich aufgrund der aktuellen unsicheren Zeit ergeben. Unverändert bleibt zudem das allgemeine Angebot für Ratsuchende: Ob die Frauen ihren beruflichen Wiedereinstieg planen, eine Ausbildung - gerne auch in Teilzeit - machen möchten, sich beruflich umorientieren möchten oder müssen, eine passende Weiterbildung suchen oder Konflikte am Arbeitsplatz haben - das WEP Beraterinnen-Team von FRAU & BERUF unterstützt bei allen Anliegen gern. Wer Bedarf hat und eine vertrauliche, kostenlose Beratung nutzen möchte, kann unter der Telefonnummer 04120-707765 oder unter der Email frau-beruf-pi@wep.de einen (Telefon-)Termin vereinbaren. Foto: Die WEP Beraterinnen Stefanie Pöppelmann (l.) und Martina Pichon beraten aktuell telefonisch oder per Video.
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WEP Web-Seminar: Aussetzung der Insolvenzantragspflicht endet – und nun?

WEP Web-Seminar: Aussetzung der Insolvenzantragspflicht endet – und nun?
Am 31. Dezember 2020 ist es vorbei mit dem COVID-19-Insolvenzaussetzungsgesetz. Welche Chance haben von Corona gebeutelte Firmen, die überschuldet oder gar zahlungsunfähig sind, im neuen Jahr dem wirtschaftlichen Aus zu entgehen? In einem kostenlosen Web-Seminar der WEP werden Experten darüber informieren. Das im März 2020 erlassene COVID-19-Insolvenzaussetzungsgesetz hat verhindert, dass es in der Wirtschaft zu einer großen Insolvenzwelle gekommen ist. Durch das Gesetz wurde die Insolvenzantragspflicht für Unternehmen ausgesetzt, die infolge des Corona-Lockdowns insolvenzreif geworden, aber dennoch sanierungsfähig waren. Am 30. September 2020 endete diese Schutzmaßnahme für Unternehmen, die zahlungsunfähig waren. Für überschuldete Unternehmen wurde der Schutz dagegen bis zum 31. Dezember 2020 verlängert. Begründung: Anders als bei zahlungsunfähigen Unternehmen besteht bei überschuldeten Unternehmen die Chance, eine Insolvenz dauerhaft abzuwenden. Im neuen Jahr soll mit einem neuen Gesetz, dem Sanierungsrechtsfortentwicklungsgesetz, verhindert werden, dass zahlreiche Unternehmen einen Insolvenzantrag stellen müssen. Dieses Gesetz wird für insolvenzbedrohte Unternehmen völlig neue Möglichkeiten schaffen, birgt aber auch Risiken. Bei der ohnehin geplanten und aus dem EU-Recht umzusetzenden Fortentwicklung und Ergänzung des Sanierungs- und Insolvenzrechts sollen die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie durch vorübergehende Anpassungen berücksichtigt werden. Genaues zu diesem Thema ist bei dem WEP Web-Seminar zu erfahren. Es wird voraussichtlich Ende Januar 2020 stattfinden. Der Termin wird rechtzeitig bekanntgegeben, Anmeldungen sind erforderlich. Weitere Info bei Susanne Heyn WEP Projektmanagerin (04120) 70 77 30 heyn@wep.de Foto: Thorben Wengert/pixelio.de
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Wirtschaftsminister bei Witte Pumps im WEP BusinessPark Tornesch zu Gast

Wirtschaftsminister bei Witte Pumps im WEP BusinessPark Tornesch zu Gast
Nicht alltägliche Gäste bei Witte Pumps & Technology GmbH im WEP BusinessPark in Tornesch: Schleswig-Holsteins Wirtschaftsminister Bernd Buchholz stattete dem weltweit agierenden Hersteller von Präzisionszahnradpumpen im November gemeinsam mit Jürgen Holdhof, Vorstandsmitglied des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA), einen Besuch ab. Es war die letzte Firmenvisite auf ihrer Informationstour durch Norderstedt und den Kreis Pinneberg, die sie in fünf mittelständische Maschinenbauunternehmen führte. Empfangen wurden die Gäste sowie der Geschäftsführer der WEP Wirtschaftsförderung, Harald Schroers, von Witte Pumps-Geschäftsführer Sven Wieczorek. In einem gleich an den Beginn gesetzten Vieraugengespräch zwischen Firmenchef und Minister ging es um individuelle Betriebsthemen und Anliegen des Unternehmens an die Politik sowie um die Wirtschaftspolitik für die Branche. „Wir haben zum Beispiel darüber gesprochen, wie wir die Ausbildungssituation im Land verbessern können“, verriet Wieczorek mit wenigen Worten zum Gesprächsinhalt. Mit Forschungsprojekten zu innovativen Produkten Zur Einführung für alle Gäste präsentierte sich das Unternehmen, das 70 Mitarbeiter in Tornesch und 25 weitere in Tochterunternehmen in Asien und den USA beschäftigt, in Daten und Zahlen. Der Spezialist für Zahnradpumpen bietet seinen Kunden neben einem großen Angebot an Standardprodukten vor allem maßgeschneiderte Zahnradpumpen, die ein Höchstmaß an Verfahrenssicherheit garantieren. Buchholz lobte den Innovationsgeist des Betriebs, der sich als Entwickler völlig neuer Lösungen einen federführenden Namen gemacht hat. Aktuell erforscht das Unternehmen in einem durch Landesmittel unterstützten Projekt, wie neue Werkstoffkombinationen und Zahnradgeometrien die Pumpen noch effizienter machen können. Ziel ist es zum einen, die Standzeiten zu erhöhen, und zum anderen, gleiche Fördermengen mit weniger Energieaufwand zu realisieren. Außerdem werden die Zahnradpumpen des Herstellers auch in Prozessen für Nachhaltigkeit und erneuerbare Energien eingesetzt, wie zum Beispiel der Herstellung von Wasserstoff. Maschinenbau dominant im Kreis Pinneberg Während eines ausführlichen Betriebsrundganges mit anschließender Diskussionsrunde lernten die Gäste Produktionsprozesse, Entwicklungen und Produkte kennen und tauschten sich zur Marktsituation und Corona-Auswirkungen aus. Schroers unterstrich die große Bedeutung des Maschinenbaus für den Kreis Pinneberg: „Von den größeren Maschinenbaubetrieben mit mehr als 20 Mitarbeitern in Schleswig-Holstein sind über 33 Prozent im Kreis Pinneberg angesiedelt.“ Holdhof ging auf die wirtschaftliche Situation der Branche ein. Im Vergleich zum Vorjahr seien die Aufträge für Maschinenbauprodukte aus Deutschland um mehr als 20 Prozent zurückgegangen. 40 Prozent der Unternehmen hätten Kurzarbeit einführen, 20 Prozent Personal abbauen müssen. Allerdings stimmten Innovationen in der Krise vorsichtig optimistisch. Corona bedingte Krise bisher gut gemanagt Buchholz berichtete, dass die vier zuvor von ihm besuchten Betriebe bisher relativ gut durch die Krise gekommen seien, und freute sich von Wieczorek zu hören, dass dies auch für Witte Pumps zutrifft. Demnach wird der Pumpenhersteller mit rund 20 Millionen Euro Jahresumsatz in 2020 auf dem Niveau des Vorjahres liegen und hat – auch aufgrund von Überstundenkonten und Resturlauben - bisher weder Kurzarbeit einführen noch Mitarbeiter entlassen müssen. „Unsere Geschäfte sind zwar in den USA rückläufig und in Europa verhalten, aber in China wieder sehr gut angelaufen. Wir haben beispielsweise auch zahlreiche Pumpen nach Asien für die Produktion von Schutzmasken geliefert. Unseren Betriebsablauf halten wir mit einem strengen Hygieneplan, einem Zweischichtensystem und mobilem Arbeiten im Homeoffice aufrecht. Auf Geschäftsreisen und Messeauftritte verzichten wir komplett“, erläuterte Witte Pumps-Geschäftsführer Wieczorek seinen Gästen. www.witte-pumps.com Fotos: WittePumps & Technology GmbH Bildunterschrift: Witte-Pumpen, so wurde den Gästen demonstriert, werden in unterschiedlichsten Anwendungen eingesetzt. Im Vordergrund eine faustgroße Chemiepumpe, platziert auf einer mehr als eine Tonne wiegenden Polymer-Austragspumpe
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WEP Kommunalholding startet erstes Gewerbeflächenprojekt

WEP Kommunalholding startet erstes Gewerbeflächenprojekt
Sägen, fräsen, baggern – im Quickborner Gewerbegebiet Nord tut sich was. Die WEP Wirtschaftsförderung hat für die Erschließung des vierten Bauabschnitts im Quickborner Gewerbegebiet Nord die ersten Landschaftsbauarbeiten in Auftrag gegeben. Seit Ende Oktober ist eine Fachfirma mit der Freimachung des 20 Hektar großen Geländes, das am Ende der Pascalstraße liegt, beschäftigt. „Im Jahr 2022“, so setzte WEP Geschäftsführer Harald Schroers während eines Pressetermins vor Ort eine Marke zum Zeitplan, „ können hier die ersten Firmen ihr neues Domizil errichten.“ WEP und Stadt Quickborn agieren als Partner Wie schon bei den vorangegangenen drei Bauabschnitten mit insgesamt 90 Hektar Fläche arbeitet die WEP mit der Stadt Quickborn zusammen. Allerdings steht die Kooperation auf neuen Füßen: Die Stadt Quickborn ist Mitglied in der nach dem Willen des Kreistags vor drei Jahren gegründeten WEP Kommunalholding. Auf deren Basis entwickeln und vermarkten WEP und Kommunen Gewerbeflächen gemeinsam. Kosten und Gewinn werden zwischen WEP und Kommune geteilt „Für dieses partnerschaftliche Modell ist eine große Vertrauensbasis nötig“, erklärte Schroers. Firmen erwartet eine 1A-Lage „Wir arbeiten seit den 1980er Jahren gut mit der WEP zusammen. Deshalb hat die Stadt vor anderthalb Jahren beschlossen, auch diesen vierten und letzten Bauabschnitt für die Neuansiedlung und Erweiterung von Betrieben gemeinsam mit der WEP zu realisieren“, sagte Quickborns Bürgermeister Thomas Köppl und betonte: „Diese Gewerbeflächen sind äußerst attraktiv. Sie bieten Unternehmen eine 1A-Lage in unmittelbarer Nähe zur A 7 und zur B 4.“ Jetzt seien die rechtlichen Grundlagen für die Bebauung geschaffen und man könne mit der Rodung und den Ausgleichspflanzungen beginnen. Umweltverträgliche Betriebe gewünscht Beim Planungsprozess für das Gewerbegebiet wurde auf bestmöglichen Umweltschutz geachtet. So kündigte Köppl zum Beispiel ein Blockheizkraftwerk an, das die Betriebe klimaschonend mit Wärme versorgen wird. Einig waren sich Köppl und Schroers auch, dass bei der Ansiedlung der Betriebe auf eine bunte Mischung geachtet werden soll. „Das ist gut und krisenfest“, begründete Schroers. Und auch die Umweltverträglichkeit der Unternehmen sei ein wichtiges Kriterium. „Sie sollen keine Industriebrache hinterlassen, wenn sie den Standort vielleicht einmal verlassen“, so Schroers weiter. Ausgeschlossen seien deshalb umweltgefährdende Betriebe, ebenso Einzelhandel und reine Lagerflächen. Quadratmeterpreis steht noch nicht fest Die Auftragsvergabe für die verkehrs- und entwässerungstechnische Erschließung hat die WEP für den Frühsommer 2021 geplant. Ende 2021 wird der Verkauf der Grundstücke beginnen. „Die ersten Anfragen, vornehmlich von produzierendem Gewerbe und Handwerk aus der Region, gibt es aber schon“, beschrieb WEP Geschäftsführer Harald Schroers das sich in dieser frühen Phase abzeichnende, vergleichsweise hohe Interesse an den Grundstücken. Ein Quadratmeterpreis kann den Interessenten erst später genannt werden, da die tatsächlichen Kosten noch nicht vollständig bekannt sind. Als Denkrichtung verwies Köppl auf den dritten Bauabschnitt, bei dem der Preis seinerzeit deutlich über 100 Euro gelegen hatte, und auf die inzwischen um etwa das Doppelte gestiegenen Gewerbegrundstückspreise. „Positives Signal an die Wirtschaft“ Schroers wies auf die besondere Bedeutung des Projektes hin: „Angesichts der knappen und immer schwieriger zu mobilisierenden Gewerbeflächen im nördlichen Hamburger Randgebiet ist dieser vierte Bauabschnitt im Quickborner Gewerbegebiet Nord ein positives Signal an die Wirtschaft und eine große Chance für Investitionen.“ Foto: reuen sich, dass es in Quickborn Nord mit dem Gewerbegebiet weitergeht: (von links) Quickborns Bürgermeister Thomas Köppl, WEP Geschäftsführer Harald Schroers und Quickborns Wirtschaftsförderin Maren Rusch. Foto: HassPR
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Top-Team für individuelle Traumbäder

Top-Team für individuelle Traumbäder
„Wir verwandeln die Bad-Träume unserer Kunden zu individuellen Traumbädern“, verspricht Norbert Böhlke, Inhaber von Wulff – Die Badgestalter in Elmshorn sowie einem Sanitär- und Heizungsfachbetrieb in Barmstedt, und erläutert: „Der Badgestalter ist eine deutschlandweit renommierte Dachmarke, die für professionelle Badsanierung aus einer Hand steht. Mit Komplettbetreuung, zum Festpreis und zum garantierten Termin. Wir sind zertifiziert und setzen auf größtmögliche Kundenzufriedenheit. Das heißt konkret, wir legen einen besonders hohen Qualitätsmaßstab bei Planungskreativität, Produktqualität und Handwerkskompetenz an. Deshalb ist es auch wichtig, dass unser Team - ich eingeschlossen - sein Wissen und seine Kompetenz stets hinterfragt und weiterentwickelt. Nur ein Top-Team kann Top-Leistungen erbringen.“ Mehr Effizienz dank UnternehmensWert:Mensch classic Dieses Selbstverständnis führte Norbert Böhlke auf Anregung seines Unternehmensberaters im Dezember 2017 zu der WEP Fachkräfteberatung. „Wir spürten Bedarf, uns noch moderner zu organisieren und noch effektiver miteinander und mit unseren Handwerkspartnern zu kommunizieren, und hörten von dem Förderprogramm Unternehmenswert Mensch“, begründet Böhlke. Die Erstberatung und Analyse durch WEP Fachkräfteberater Kristian Lüdtke bestätigte dem Betrieb diese Handlungsschwerpunkte. Sie gehören in den förderfähigen Bereich „Wissen und Kompetenz“, und so war es keine Frage, dass er Wulff – Der Badgestalter den notwendigen Beratungsscheck für das Programm UnternehmensWert:Mensch classic (UWM) ausstellen konnte. Außerdem veranstaltete Lüdtke einen kostenlosen Kurz-Workshop für das leitende Personal, in dem es um die Personalführung mit Themen wie Kommunikation, Motivation und Mitarbeiterbindung ging. Der UWM-Beratungscheck berechtigte Böhlke und seine sechszehn Mitarbeiterinnen, Mitarbeiter und Auszubildenden, zehn Beratungstage im Wert von jeweils 1000 Euro mit einem autorisierten Prozessberater wahrzunehmen und 50 Prozent der Kosten als Förderung zu erhalten. In zehn aufeinander folgenden Beratungsbausteinen coachte der Prozessberater das Team zu Themen wie Kommunikation, Organisation, Wissensmanagement und Personalentwicklung. „Wir lernten zum Beispiel, wie sich der Informationsfluss zwischen Kunde, uns und unseren regionalen Handwerkspartnern verbessern lässt, wie Informationsverlust vermieden werden kann, wie sich die Ablauforganisation optimieren und Kapazitäten noch effektiver nutzen lassen. Oder auch, wie Mitarbeiterkompetenzen herausgearbeitet und noch zielgerichteter eingesetzt werden können und wie wichtig lebenslanges Lernen ist“, berichtet Böhlke. Mit dem Ergebnis der UWM-Beratung ist das Badgestalter-Team höchst zufrieden. „Man muss klar sagen, dass wir unsere Effizienz gesteigert haben, ebenso die Zufriedenheit aller Beteiligten - vom Kunden über unsere Belegschaft bis hin zu unseren Partnern. Auch wenn es nicht leicht ist, so eine Beratungsfolge zeitlich in den Betriebsalltag zu integrieren, sollte man sich dafür öffnen. Es lohnt sich fachlich und finanziell, diesen Weg gemeinsam mit der WEP einzuschlagen.“ Erfolg mit standardisiertem Projektablauf und digitaler Bauakte Ob das Bad groß oder klein ist, ein komplettes, vielleicht sogar barrierefreies Bad oder eine Teilsanierung mit neuer, bodenebener Dusche gefragt ist, ob es eine sachliche oder eher luxuriöse Ausstattung sein soll - die Möglichkeiten für die wohnliche Badgestaltung sind riesengroß. In einer umfangreichen Marken-Ausstellung gibt wulff – Die Badgestalter reichliche Anregungen mit formschönen Möbeln, pflegeleichten Sanitärobjekten und Armaturen, kreativen Wand- und Bodengestaltungen sowie Beleuchtungsideen. Bei der Realisierung der Badträume geht das Badgestalter-Team nach einem bewährten, standardisierten Projektablauf vor. Sorgfältigstes Beraten der Kunden hinsichtlich aller Ausstattungs- und Gestaltungswünsche, Betrachtung des Budgets, genaueste Planung aller nötigen Gewerke sowie der Termine und Kosten gehören dazu. Sein neues Bad wird dem Kunden anschaulich anhand einer detail- und farbgetreuen 3D-Zeichnung mit 360-Grad-Rundumansicht zur Abstimmung präsentiert. Änderungswünsche können am PC in dem speziellen Programm für Innenarchitektur im Handumdrehen ausgeführt werden. Florierende Nachfrage nach neuen Bädern trotz Corona „Während wir bauen“, so Böhlke, „kann unser Kunde gern in Urlaub fahren. Wenn er zurückkommt, ist das Bad fertig und - dank Einsatz unseres Air-Clean-Gerätes – alles blitz-blank.“ Für den Weg von der Beratung bis zum fertigen Traumbad müssen die Kunden allerdings etwas Geduld mitbringen, denn die Auftragsbücher der Handwerker sind nach wie vor gut gefüllt. „Die Nachfrage nach neuen Bädern floriert. Daran hat zum Glück auch das Corona-Virus nichts geändert. Die Kehrseite der Medaille ist, dass wir alleine bei unseren Partnern des Fliesenlegerhandwerks zurzeit mit etwa vier Monaten Wartezeit rechnen müssen“, berichtet Böhlke mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Mehr Information unter Telefon (04121) 8 98 26 20 und der Internetadresse www.wulff-barmstedt-dbg.de Foto: Das pflegeleichte Highlight dieser Badeinrichtung: keine Fugen dank nur einer großformatigen Wandfliese, Spiegelschrank sowie Fächer für WC-Papier und - Bürste oberflächenbündig in die Wand eingelassen. Foto: HassPR
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Weiterbildungsbonus Schleswig-Holstein noch attraktiver

Weiterbildungsbonus Schleswig-Holstein noch attraktiver
Der Weiterbildungsbonus Schleswig-Holstein ist ein effektives Förderinstrument, um Fachkräfte zu qualifizieren und Arbeitsplätze zu sichern. Mit neuen Konditionen ist der Weiterbildungsbonus noch attraktiver geworden. Die WEP berät darüber. Qualifizierte Beschäftigte sind ein Gewinn für jedes Unternehmen. Sie sind unverzichtbar für die Innovationskraft und die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens. Regelmäßige Weiterbildungen sind eine gute Möglichkeit, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter immer wieder neu zu motivieren, zu unterstützen und an das Unternehmen zu binden. Im Rahmen des Landesprogramms Arbeit und mit Mitteln aus dem Europäischen Sozialfonds fördert das Kieler Wirtschaftsministerium die Weiterbildung von Beschäftigten, Auszubildenden, Freiberuflern und Inhabern von Kleinstbetrieben, um der demografischen Entwicklung und dem wachsenden Fachkräftemangel entgegenzutreten. Die aktuelle Förderperiode mit den neuen, nicht zuletzt wegen der Corona-Pandemie verbesserten Konditionen läuft seit dem 1. Juli 2020 bis Ende 2021. Der Zuschuss zu der beruflichen Weiterbildungsmaßnahme, unter bestimmten Voraussetzungen auch für ein Online-Seminar oder Fernstudiengang, umfasst bis zu 50 Prozent der zuwendungsfähigen Seminarkosten, höchstens jedoch 1.500 Euro der Gesamtmaßnahme. Die bisherige Deckelung der Höchstkosten für eine Bildungsmaßnahme auf 3.000 Euro entfällt. Auch ist es wieder möglich, dass eine Person den Weiterbildungsbonus innerhalb einer Förderperiode mehrfach in Anspruch nehmen kann. Weitere Informationen bei WEP Fachkräfteberater Kristian Lüdtke Telefon (04120) 7077 50 E-Mail luedtke@wep.de
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Virus sorgt bei Existenzgründern zu Tendenz des Abwartens

Virus sorgt bei Existenzgründern zu Tendenz des Abwartens
Navigation überspringen Aktuelles Coronavirus: Aktuelle Informationen für Unternehmen Archiv Vergabe Veranstaltungen WEP REPORT online Downloads Datenschutz Login WEPAktuellesNachricht 21.10.2020 Virus sorgt bei Existenzgründern zu Tendenz des Abwartens Im Vergleich zum Vorjahr wurden nach Zahlen des Statistischen Bundesamtes im ersten Halbjahr 2020 deutschlandweit rund 16 Prozent weniger Unternehmen gegründet. Dabei sank die Zahl der größeren Betriebsgründungen um knapp neun Prozent, die der Kleingründungen um mehr als 20 Prozent. Auch die WEP Existenzgründungsberatung vernimmt aufgrund des Corona-Virus‘ bei den Teilnehmenden ihrer Gründungscamps eine deutliche Tendenz, die geplante Betriebsgründung zu verschieben und die wirtschaftliche Entwicklung erst einmal zu abzuwarten. „Zwar kommen aufgrund der gestiegenen Arbeitslosenzahl vermehrt Gründungsinteressierte zur WEP Gründungsberatung“, erzählt WEP Gründungsberaterin Gudrun Kellermann, „aber von den bisherigen 73 Projektteilnehmenden bis September 2020 haben 18 Prozent lieber wieder einen sozialversicherungspflichtigen Job angenommen, 42 Prozent waren noch unentschlossen zu gründen, 18 Prozent beschäftigen sich mit einer konkreten Gründungsplanung. Nur die restlichen 22 Prozent haben ihr Unternehmen tatsächlich zeitnah gegründet. In Normalzeiten kommen wir hier auf 56 bis 63 Prozent.“ Bevorzugte Gründungsbranchen waren das trotz Corona boomende Handwerk, insbesondere Fliesenleger, Tischler und Schlosser, sowie Dienstleistungen, die notfalls auch online zu handhaben sind, wie Gutachtertätigkeiten, Coaching, Personal- und sonstige Beratung. „Ich muss allerdings betonen, dass unsere Daten nicht repräsentativ für das gesamte Gründungsgeschehen im Kreis Pinneberg stehen“, betont Kellermann. Corona bedingt finden die WEP Gründungscamps als Hybridveranstaltungen statt. Das vergangene Camp im August/September hatte 18 Teilnehmende, die sowohl online als auch - aufgeteilt in zwei Gruppen - an einigen Anwesenheitstagen im Quickborner Rathaus unterrichtet wurden. „Auch das nächste Gründungscamp in Pinneberg vom 16. November bis zum 4. Dezember wird so laufen. Noch sind einige Plätze verfügbar“, berichtet Gudrun Kellermann. Weitere Information und Anmeldung bei Gudrun Kellermann Telefon: 04120/70 77-20 E-Mail: kellermann@wep.de
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WEP ist Partner der Gründerwoche Deutschland 2020

WEP ist Partner der Gründerwoche Deutschland 2020
Unter dem Motto „Gründen heißt Vielfalt“ wird vom 16. bis 22. November 2020 die Gründerwoche Deutschland ausgerichtet. Als Partner unterstützt die WEP diese Veranstaltung, die zum elften Mal unter Federführung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) stattfinden wird. Gründungsakteure und Förderer von Gründergeist wie die WEP mit ihrer Existenzgründungsberatung beteiligen sich als Partner an der bundesweiten Aktion, um die Gründungskultur und das Gründungsklima in Deutschland mit zusätzlichen Impulsen zu stärken. Während und rund um die Gründerwoche bieten sie - darunter Wirtschaftsförderungen, Kammern und Bildungseinrichtungen - deutschlandweit eine Vielzahl an Seminaren, Workshops, Wettbewerben und vielen weiteren Veranstaltungsformaten an, um das umfassende Spektrum an unterstützenden Maßnahmen für Gründerinnen und Gründer vor Ort sichtbar zu machen. „Wir möchten an Gründung Interessierte, vor allem junge Menschen, motivieren und an unternehmerisches Denken und Handeln heranführen, denn gerade kleine und mittlere Unternehmen spielen eine herausragende Rolle für den Wirtschaftsstandort Deutschland, ganz besonders auch für unseren Kreis Pinneberg. Mit unserer Existenzgründungsberatung und unserem Projekt Startbahn:Existenzgründung helfen wir Gründerinnen und Gründern ganz praxisorientiert und zielgenau auf ihrem Weg in die Selbstständigkeit. Im Mittelpunkt stehen dabei die bewährten Gründungscamps“, erläutert WEP Geschäftsführer Harald Schroers. Den Beginn des nächsten Gründungscamps, in dessen Kern die Erarbeitung eines belastbaren Businessplans steht, hat die WEP in die Gründerwoche gelegt. Es findet als Hybridveranstaltung statt und läuft vom 16. November bis zum 4. Dezember. Einige Plätze sind noch frei.
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Innovative Lösungen gesucht

Innovative Lösungen gesucht
Im Rahmen des Scale-Up Projektes werden innovative Unternehmen gesucht, die Lösungen im Bereich „Smarte Energiesysteme“ anbieten. Start-ups und KMU (kleine und mittlere Unternehmen) erhalten so eine Chance, ihre Produkte und Anwendungen zum Thema Erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit bei großen Unternehmen im internationalen Nordseeraum zu präsentieren. Aktuelle Anfragen: Die TU Delft sucht nach Lösungen im Bereich „Smart Grid“ für Versorgungsnetzwerke (Elektrizität, Wasser, Wärme, Gas). Zum einen werden Lösungen zur Reduzierung von elektrischen Leistungsspitzen, Energiepufferung und -monitoring gesucht. Darüber hinaus soll auf dem Campus ein Smart Multi Commodity Grid (SMCG) eingerichtet werden, das die Versorgung mit Elektrizität, Wärme, Kälte und Gas „intelligent“ steuert. Espoo ist die zweitgrößte Stadt Finnlands und ein Teil der Großraum Helsinki. Ziel von Espoo ist es, in den 2020er Jahren die nachhaltigste Stadt Europas und kohlenstoffneutral zu sein. Das finnische Konsortium um die Stadt Espoo sucht nach Innovationen für ein Energie Ökosystem. Im Anhang finden Sie eine gekürzte deutsche Zusammenfassung inklusive Bewerbungsprozedere sowie die beiden detaillierten Profile auf Englisch. Ansprechpartnerin für das Projekt ist Martina Christiansen von der Netzwerkagentur EE.SH (m.christiansen@ee-sh.de oder Mobil 0170-2289883) Informationen zum Scale-Up-Projekt finden Sie unter www.wep.de
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Künstliche Intelligenz – wie geht es bei Unternehmen voran?

Künstliche Intelligenz – wie geht es bei Unternehmen voran?
Künstliche Intelligenz (KI) gilt als eine der wichtigsten Technologien der Zukunft. Mit ihrer Hilfe lassen sich Ressourcen sparen, Produktionsabläufe verbessern und Kunden besser erreichen. In einem Interview des WEP REPORT online, Ausgabe Juni 2020, mit Digitalisierungsexperte Danny Kensa und WEP Geschäftsführer Dr. Harald Schroers wird dies deutlich (nachzulesen unter www.wep.de). Dass KI in Deutschland aber noch einen weiten Weg vor sich hat, zeigt die neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) in Kooperation mit dem Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW). Sie informiert, wie sich KI im vergangenen Jahr in Deutschland entwickelt hat, wer die Technologie antreibt und was sie hemmt.
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Mit Hausbooten und WEP Unterstützung aus der Krise

Mit Hausbooten und WEP Unterstützung aus der Krise
Kein Theater, keine Konzerte, keine Feste, keine Messen. Stattdessen leere Kassen und Kurzarbeit. Die Kultur- und Veranstaltungsbranche steckt wegen Corona besonders tief in der Krise. PreussMesse in Holm hat trotzdem nicht resigniert. Das gestandene, erfolgreiche Messebauunternehmen mit 175-jähriger Tradition will es jetzt erst recht wissen. „Kreativ sein ist schließlich unser tägliches Brot. Deshalb haben wir uns mit allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an einen Tisch gesetzt und nach Alternativen gesucht“, erzählt Seniorchef Peter Preuß, der den fünfzigköpfigen Familienbetrieb zusammen mit Tochter Sabine Lewin leitet. Herausgekommen sind dabei gleich mehrere neue Geschäftsideen und die Zusammenarbeit mit der Fachkräfteberatung der WEP Wirtschaftsförderung. Im Mittelpunkt steht als besondere Herausforderung das Hausboot-Projekt „MyAnyPlace“. Messebauer können viel mehr Handwerk und Design, Marketing und Vertrieb, IT, Logistik und vieles mehr - das Messebauteam von Preuss vereint in sich ein vielfältiges Know-how, das sich ebenso vielfältig nutzen lässt. Aus etlichen Vorschlägen konnte das Portfolio deshalb praxistauglich und zügig erweitert werden um die Geschäftsfelder - Hybride und digitale Messekonzepte, unter anderem mit Corona sicherem Messestand, virtuellen Showrooms, Webinaren und Kooperationsprojekten mit Messegesellschaften, - Hygieneschutz mit Produkten wie Spuckschutz und Acryl-Trennwände, - „Comfoil“, einer neuen Preuss-Marke für diverse funktionelle und dekorative Spezialfolien. Die Idee für ein völlig neues Geschäftsmodell hatte Peter Preuß, der seine maritimen Ambitionen ins Spiel brachte. Schon seit sechs Jahren vermietet er in einem Travemünder Yachthafen zwei eigene Hausboote an Urlauber. Die komfortablen Unterkünfte mit Blick auf die Trave sind äußerst begehrte Feriendomizile. „Wir überlegten also, wie sich dieses Thema ausbauen und professionalisieren lassen könnte. Das Ergebnis: Hausboote selbst produzieren und verkaufen“, berichtet Preuß. Hingucker auf ganz neuem Gebiet: MyAnyPlace Zügig entstanden in der Preuss-Ideenschmiede - getreu dem Firmencredo „Wir machen Hingucker“ - Entwürfe und Pläne für exklusive, transportable Tiny Houses mit variablem Grundriss, die sich sowohl an Land als auch auf dem Wasser platzieren lassen. So kann der Eigentümer den Standort immer wieder neu und unabhängig wählen. „Wichtig ist auch die Ausstattung mit Steuerstand und Motor, damit das Objekt offiziell als Boot und nicht als Immobilie gilt. So kann man damit gemütlich übers Wasser schippern und genießt - im Falle einer gewerblichen Nutzung - den steuerlichen Vorteil einer nur vierjährigen Abschreibung“, betont Preuss. Da Nachhaltigkeit bei PreussMesse von jeher ganz oben auf der Agenda steht, war zudem klar: Wie die Messestände sollen auch die mobilen Häuser aus umweltschonenden und zertifizierten Materialen gebaut werden. Außerdem sollen sie eine optimale Ökobilanz vorweisen und autark sein durch eine hochwirksame Biokläranlage für Abwasser, eine Wasseraufbereitungsanlage für Trinkwasser und Solarpanels mit Puffer zur sicheren Stromversorgung. Ergänzend zu den Planungen erfand das Marketing mit „MyAnyPlace“ den passenden Produktnamen. Und der Firmenchef hielt erste Ausschau nach geeigneten Liegeplätzen. „Käufer solcher Objekte werden erwarten, dass wir ihnen attraktive Standorte anbieten können“, ist sich Preuss sicher. In Wedel habe er deswegen in Sachen Stadthafen vorgefühlt, bisher aber ohne Ergebnis. Richtiges Fahrwasser mit Kurs „Fördermittel“ „Bei einem neuen Geschäftsmodell wird die gesamte Belegschaft mit Veränderungen konfrontiert und es stellt sich natürlich die Frage, wie man das Projekt angehen soll. Außer der Idee und dem formulierten Ziel sind auch Expertise und Geld für die Umsetzung nötig“, so Preuß weiter. Um sich nach staatlichen Fördermöglichkeiten zu erkundigen, kontaktierte er die WEP. „Damit waren wir genau im richtigen Fahrwasser. Fachkräfteberater Kristian Lüdtke konnte uns einen kostenlosen Führungskräfte-Workshop und die Aufnahme in das Förderprogramm Unternehmenswert:Mensch Plus anbieten“, freut sich Preuß. Führungskräftetraining und Unternehmenswert:Mensch Plus Im Rahmen der Fachkräfteberatung stellte Lüdtke in einem kurzen Workshop das Thomann Riemann Modell und das DISG Modell vor. Ziel war es, der Geschäftsleitung und der ersten Führungsebene zu vermitteln, welches Potential diese Persönlichkeitsmodelle haben. „Sie können helfen, die Qualifikationen der Mitarbeiter und deren persönliche Stärken zu identifizieren. So lassen sich die Mitarbeiter zukünftig gezielter einsetzen oder auch für neue Anforderungen entwickeln“, erklärt Lüdtke und fährt fort: „Das Förderprogramm Unternehmenswert:Mensch Plus ist für kleine und mittlere Unternehmen bis zu 250 Mitarbeitern die ideale Basis, um gestärkt aus der Corona-Krise herauszukommen. Sie können die Chancen der Digitalisierung und der prozessbeschleunigenden Methode des Agilen Arbeitens kennenlernen und gewinnbringend für sich einsetzen.“ Geboten werden dem Unternehmen eine kostenlose Erstberatung durch den WEP Fachkräfteberater und bis zu zwölf Beratungstage à 1.000 Euro durch einen autorisierten Prozessberater. Die Förderquote liegt bei 80 Prozent. PreussMesse hat sich von Prozessberater Ulf Schilke aus Pinneberg coachen lassen und die maximale Fördersumme von 12.000 Euro voll ausgeschöpft. Mit seiner Hilfe gelang es dem gesamten Preuss-Team in einem sogenannten Experimentierraum, die bisherige Arbeitsweise auf Agiles Arbeiten umzustellen. Jeder lernte sich und seine Arbeit sowie die anderen und deren Arbeit besser kennen, die Verantwortung verteilte sich auf mehr Schultern. Es entstanden ein besserer Informationsfluss und ein großer Teamgedanke, es führte zu engerer Vernetzung untereinander und zu schnelleren Erfolgen. „Agiles Arbeiten ist eine tolle transparente und strukturierte Arbeitsweise. Wir haben gelernt, Aufgaben mutig und schnell umzusetzen, Fehler als Lernprozess zu nutzen und Blockaden auf dem Weg zum Ziel schnell aufzulösen. Das neue Arbeiten hat uns begeistert. Diesen eingeschlagenen Weg werden wir beibehalten“, urteilt Peter Preuß. Das Hausboot bietet exklusives Wohnen auf gut 70 m² Wohn- und Nutzfläche. Bild: PreussMesse Der Wohntraum wird Wirklichkeit Inzwischen ist die Produktion des Hausboot-Prototyps in vollem Gange. Mit Unterstützung regionaler Handwerker entsteht auf zwei stählernen Schwimmkörpern ein 15,5 Meter langer und 4,5 Meter breiter architektonischer Hingucker aus dem nachhaltigen Baumaterial Holz. „Wir hoffen, dass unser ‚MyAnyPlace‘ nun bald vielen Menschen den Traum vom Leben am und auf dem Wasser erfüllen wird und uns einen neuen Geschäftserfolg bringt“, wünscht sich Preuß und spricht damit auch Projektleiter Tim Kopp, dem Projektteam sowie allen anderen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der Seele. Weitere Information zu PreussMesse im Internet unter www.preuss-messe.de und www.myanyplace.de zur WEP Fachkräfteberatung bei Kristian Lüdtke, Telefon (04120) 7077 50 E-Mail luedtke@wep.de zum Förderprogramm unternehmenswert:Mensch plus unter www.wep.de in der August-Ausgabe des WEP REPORT online Foto:Das Hausboot bietet exklusives Wohnen auf gut 70 m² Wohn- und Nutzfläche. Bild: PreussMesse
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„Frau & Beruf“ für Aretha Enaholo großes Glück

„Frau & Beruf“ für Aretha Enaholo großes Glück
Dass sie bei ihrem Wunsch, sich beruflich zu verändern, durch Gespräche in der WEP Beratungsstelle Frau & Beruf des Kreises Pinneberg viel Motivation und Hinweise auf für sie passende Weiterbildungsmöglichkeiten erhielt, empfindet Aretha Enaholo als großes Glück. Die examinierte Krankenschwester steht nun kurz vor dem Abschluss einer achtmonatigen Qualifizierung am Berufsförderungswerk Hamburg zur Kauffrau im Gesundheitswesen. „Ich bin so dankbar für die Bestätigung und die Denkanstöße, die ich durch die Beraterinnen erhalten habe“, betont die 50-Jährige. Sie hatte im vergangenen Jahr nach langjähriger beruflicher Tätigkeit als Krankenschwester und in der ambulanten Pflege auch aus gesundheitlichen Gründen einen neuen beruflichen Weg einschlagen wollen und eine Ausbildung zur Heilpraktikerin ins Auge gefasst. Da sich finanzielle Hürden in den Weg stellten, suchte Aretha Enaholo den Kontakt zu Frau & Beruf. „Ich habe schnell einen Termin bekommen und fühlte mich mit meinem Anliegen gut verstanden. Da deutlich wurde, dass eine Heilpraktikerausbildung für mich nicht klappen könnte, wurden mir Denkanstöße für Alternativen gegeben. Gemeinsam haben wir im Gespräch erarbeitet, was zu mir passt und wie ich zum Ziel kommen könnte. Das hat mich sehr motiviert, mich nach anderen Qualifizierungsmöglichkeiten umzusehen“, berichtet die Mutter von zwei erwachsenen Söhnen. Beim Berufsförderungswerk Hamburg fand sie ein Bildungsangebot, das ihren Interessen basierend auf ihren langjährigen Berufserfahrungen im Gesundheitswesen entsprach. Durch erneuten telefonischen Kontakt mit der WEP-Beratungsstelle Frau & Beruf wurde sie gestärkt, diese Chance zu nutzen. „Ich konnte alle meine Fragen für die Bewerbung stellen und wurde mit meinen Problemen nicht allein gelassen. Und mir wurde vor allem das Gefühl gegeben, auf dem richtigen Weg zu sein. Und das bin ich definitiv“, schaut die Tornescherin mit kroatischen und nigerianischen Wurzeln optimistisch in die Zukunft. Stagnation ist nicht ihr Ding. Als sie Anfang der 1990er Jahre mit einer abgeschlossenen Krankenschwesterausbildung nach Hamburg kam, war es für sie selbstverständlich, dass sie schnell Deutsch lernt. Vor zwölf Jahren absolvierte sie nach einer Familienpause noch einmal eine dreijährige medizinische Ausbildung nach hiesigem Standard. „Wenn man sich für etwas entschieden hat, kann man Unterstützung bekommen. Das habe ich auch bei der WEP-Beratungsstelle Frau & Beruf mit großer Dankbarkeit erfahren“, betont Aretha Enaholo. Aktuell absolviert sie im Rahmen ihrer Weiterbildung zur Kauffrau im Gesundheitswesen die praktische Phase im Asklepios Klinikum Harburg als Kodierfachkraft. Durch die Weiterbildung sieht sie für sich vielfältige Chancen auf dem Arbeitsmarkt. „Für mich hat sich beruflich alles zum Guten entwickelt. Ich wollte eine berufliche Veränderung mit Perspektive und habe sie durch die Beratung bei Frau & Beruf gefunden. Wir stehen noch immer in telefonischem Kontakt“, macht Aretha Enaholo ihre Zufriedenheit deutlich. (Sylvia Kaufmann) Beratungen per Telefon, online und in Kommunen Ob Ausbildung in Teilzeit, Wiedereinstieg in den alten Beruf oder eine andere Tätigkeit nach der Familienpause, ob Möglichkeiten für Gehandicapte oder Chancensuche für Migrantinnen - Frauen, die sich beruflich orientieren möchten, sind in der Beratungsstelle Frau & Beruf gut aufgehoben. „Wir arbeiten regional und landesweit vernetzt mit dem Ziel, die Chancen von Frauen auf Corona bedingt setzen die Beratungen dem Arbeitsmarkt zu verbessern und ihre Erwerbsbeteiligung zu erhöhen. Das nützt den Frauen und den Unternehmen gleichermaßen“, erläutert Stefanie Oeverdieck. In individuellen Einzelgesprächen geben sie und ihre Kollegin Martina Pichon jeder Frau den bestmöglichen Start für ihren Weg in eine neue berufliche Zukunft. Zurzeit setzen die Beraterinnen Corona bedingt hauptsächlich auf die Telefon- und Online-Beratung. Aber auch die Vor-Ort-Beratungen in den Kommunen finden seit Kurzem wieder statt. Mehr Information und Beratungstermine bei Stefanie Oeverdieck und Martina Pichon Telefon: 04120/707765 E-Mail: frau-beruf-pi@wep.de Foto: Die examinierte Krankenschwester Aretha Enaholo wurde in der WEP Beratungsstelle Frau & Beruf in ihrem Wunsch nach einer beruflichen Veränderung gestärkt und steht nun kurz vor dem Abschluss der Qualifizierung zur Kauffrau im Gesundheitswesen. (Kaufmann)
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Erneuerbare Energien – Westküstenkreise vermarkten ihre Vorreiterrolle

Erneuerbare Energien – Westküstenkreise vermarkten ihre Vorreiterrolle
Die Westküstenkreise Pinneberg, Steinburg, Dithmarschen und Nordfriesland gelten als Schleswig-Holsteins führende Energieregion. Ab jetzt treten sie gemeinsam als „Energieküste“ auf, um ihre Vorreiterrolle auf dem Gebiet der erneuerbaren Energien zu unterstreichen und die dynamische Entwicklung dieses Wirtschaftszweiges in ihrer Region weiter voranzubringen. Die Regionale Kooperation Westküste, in der sich neben der WEP die vier Kreise und weitere Partner der Region zusammengeschlossen haben, präsentierte die neue Dachmarke und die Ziele der „Energieküste“ gemeinsam mit Wirtschaftsminister Bernd Buchholz am 21. September im Kieler Landeshaus.
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Gewerbeflächen an der Westküste stark nachgefragt

Gewerbeflächen an der Westküste stark nachgefragt
Gewerbeflächen an der Westküste werden knapp. Der Grund ist eine weiterhin hohe Nachfrage nach Bauland für Industrie- und Gewerbeimmobilien. Das geht aus dem 2. Monitoringbericht der Regionalen Kooperation Westküste* hervor, der vom Büro für Regionalanalyse BFR, Dortmund und Georg Consulting aus Hamburg im Auftrag der Projektgesellschaft Norderelbe, einer WEP Tochter, erstellt wurde. Anders als in der Erhebung von 2017, in der nur 17 Gewerbestandorte untersucht wurden, haben die Gutachter nun mit 112 Standorten nahezu alle Gewerbegebiete in den Kreisen Pinneberg, Steinburg, Dithmarschen und Nordfriesland in Augenschein genommen. Der Bericht und der digitale Flächenatlas „GEMO Westküste“ sind den Kommunen und interessierten Kommunalpolitikern der vier Kreise am 22. September 2020 in Elmshorn in einer Hybrid-Veranstaltung vorgestellt worden und nun unter www.wep.de zu finden. Verarbeitendes Gewerbe an der Spitze Die Nutzungen in den Gewerbegebieten werden mit 33 % vom verarbeitenden Gewerbe bestimmt, gefolgt von Handel (22 %) und den Dienstleistungen (11 %). Die verschiedenen Dienstleistungen (IT-Entwickler, Rechtsanwälte, Ingenieurbüros oder Werkzeugverleiher) sind es auch, die bei den Neuansiedlungen der letzten fünf Jahre mit fast 19 % Anteil am Baugeschehen den größten Wachstumsschub verzeichnen. 227 ha (oder rund 320 Fußballfelder) waren es insgesamt, die an Unternehmen übergeben wurden. Kommunen fehlt es an Flächen Die Freude über die wachsende Beschäftigung und wirtschaftliche Modernisierung hat aber auch eine Kehrseite: Die Flächen werden knapp. In 53 von 66 untersuchten Kommunen wird es in Zukunft keine vergleichbaren Angebote für Unternehmen mehr geben können – schlicht, weil der Platz fehlt. Auch die festgestellte Leerstandsquote von unter einem Prozent aller Gewerbeimmobilien belegt eindrucksvoll, wie stark die Flächen von den Betrieben benötigt werden. Eine gezielte Mobilisierung von Flächen und zusätzliche Neuausweisungen, die den Anforderungen der Unternehmen an moderne, zukunftsfähige Industrie- und Gewerbegebiete entsprechen, könne dem Flächenengpass entgegenwirken, heißt es in den Handlungsempfehlungen der Gutachter. RK Westküste untersucht Flächenpotenzial Die Regionale Kooperation Westküste hat bereits vor fünf Jahren mit dem Gewerbeflächenentwicklungskonzept für die Landesentwicklungsachsen A23/B5 und A 20 Flächenpotenziale identifiziert. Sie wird auch künftig mit der beabsichtigten Fortführung des Gewerbeflächenmonitorings Westküste den Markt weiter beobachten und mit den Kommunen und der Landesplanung nach Lösungen suchen. Finanziert wird das Projekt mit Mitteln des Regionalbudgets Westküste und den Partnern der Regionalen Kooperation Westküste. Das „Regionalmanagement Regionale Kooperation Westküste“ und das Regionalbudget Westküste werden mit Mitteln der Bund-Länder-Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" (GRW) und Landesmitteln aus dem Landesprogramm Wirtschaft gefördert. Ansprechpartner und weitere Informationen: Projektgesellschaft Norderelbe mbH Regionalmanagement „Regionale Kooperation Westküste“ Annette Fröhlingsdorf Telefon 04821/17 888-12 E-Mail: froehlingsdorf@pg-norderelbe.de * Regionale Kooperation Westküste Die vier Kreise Dithmarschen, Nordfriesland, Pinneberg und Steinburg, die Wirtschaftsförderungsgesellschaften dieser Kreise (Entwicklungsgesellschaft Brunsbüttel mbH, WEP Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft des Kreises Pinneberg mbH, Wirtschaftsförderungsgesellschaft Nordfriesland mbH) sowie die Industrie- und Handelskammern zu Flensburg und zu Kiel haben sich 2012 zur „Regionalen Kooperation Westküste“ zusammengeschlossen. Ziel der Kooperation ist es, die Wirtschaftsstruktur der Region entlang der Entwicklungsachse A23/B5 nachhaltig zu stärken. Im Mittelpunkt steht die projektbezogene Zusammenarbeit in verschiedenen Handlungsfeldern, u. a. im Bereich Gewerbeflächenentwicklung. Seit 2014 betreut das bei der Projektgesellschaft Norderelbe mbH angesiedelte Regionalmanagement die Geschäftsstelle der Kooperation.
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Erkältung im Mitarbeiterteam – was tun?

Erkältung im Mitarbeiterteam – was tun?
Erkältung oder Corona? Was muss ich tun? Diese Fragen stellen sich Firmenchefs oftmals verunsichert, wenn jemand aus dem Mitarbeiterteam verschnupft und hustend zur Arbeit kommt. „Viele rufen bei uns im Gesundheitsamt an, um sich zu erkundigen“, berichtet Silke Linne, Pressesprecherin der Kreisverwaltung Pinneberg. Der Fachdienst Gesundheit hat deshalb eine kleine Übersicht für den WEP REPORT online vorbereitet, die Arbeitgeber als Leitfaden nutzen können. Wie soll sich der Arbeitgeber verhalten, wenn Mitarbeiter Schnupfen haben? Treten neben einfachem Schnupfen eine laufende Nase, Halskratzen und gelegentliches Husten und Räuspern leichter Ausprägung auf, ohne dass der/die Betroffene Kontakt zu einem bestätigten Corona-Fall hatte und auch kein Rückkehrer aus einem Risikogebiet ist, gilt: Diese Symptome sind kein Grund, Betroffene von ihrem Arbeitsplatz fernzuhalten. Arbeitgeber und Arbeitnehmer halten sich an nichts anderes als das bisher übliche Verfahren bei Erkältungskrankheiten. Arbeitnehmer sollten allerdings einen Arzt (außerhalb der Sprechzeiten den ärztlichen Bereitschaftsdienst) anrufen und sich beraten lassen, wenn darüber hinaus mindestens eines der folgenden Symptome auftritt: Fieber (ab 38,0° C; bitte gut und ausreichend messen) und/oder Muskel- und Gliederschmerzen Trockener Husten und/oder Halsschmerzen (nicht durch bekannt chronische Erkrankung, wie zum Beispiel Asthma) Verlust des Geruchs- und/oder Geschmackssinns Der Arzt entscheidet dann, wie weiter vorzugehen ist. Er entscheidet auch darüber, ob eine Testung auf das Covid19-Virus erforderlich ist oder nicht. Zur Wiederaufnahme der Arbeit sind generell kein negativer Virusnachweis und auch kein ärztliches Attest notwendig. Wichtig: Für medizinische Einrichtungen und Alten- und Pflegeheime gelten gesonderte Empfehlungen, die das Gesundheitsamt bereithält. Weitere Fragen und Themen rund um Corona behandelt das Bundesministerium für Arbeit und Soziales auf seiner Website unter https://www.bmas.de/DE/Schwerpunkte/Informationen-Corona/informationen-corona.html
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Neue Förderung für betriebliche Kinderbetreuung

Neue Förderung für betriebliche Kinderbetreuung
Am 1. September hat das Bundesfamilienministerium das Förderprogramm Betriebliche Kinderbetreuung neu gestartet und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Gestaltung einer familienbewussten Lebens- und Arbeitswelt. Bis zu neun Millionen Euro stehen für die Förderung bereit. Das Programm, das bis zum 31. Dezember 2022 läuft, soll insbesondere kleine und mittlere Unternehmen dabei unterstützen, nachhaltige Betreuungsangebote für Kinder ihrer Beschäftigten zu schaffen. Dazu Bundesfamilienministerin Franziska Giffey: „Viele Unternehmen würden gerne mehr tun, um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf im eigenen Betrieb zu verbessern - aber sie können es nicht alleine stemmen. Wir wollen diesen Unternehmen den Einstieg in die betriebliche Kinderbetreuung mit unserem Förderprogramm erleichtern. Wie wichtig eine zuverlässige Kinderbetreuung für unsere Gesellschaft ist, haben nicht zuletzt die Erfahrungen in der Corona-Krise gezeigt. Die meisten Frauen und Männer wollen sich Familie und Beruf heute partnerschaftlich aufteilen. Für viele Beschäftigte ist es sehr wichtig, dass Arbeit und Familienalltag zusammenpassen. Familienfreundlichkeit ist für Unternehmen längst kein 'nice to have' mehr, sondern ein echter Wettbewerbsvorteil, wenn es darum geht, Fachkräfte zu gewinnen und auch zu halten." Gefördert werden neue Plätze in der betrieblichen Kindertagesbetreuung, Kindertagespflege, Betreuung in Ausnahmefällen und Ferienbetreuung. Die Förderung wird den Trägern des Betreuungsangebots als Anschubfinanzierung für bis zu zwei Jahre bereitgestellt. Träger können die Unternehmen selbst sein oder die Anbieter von Betreuungsplätzen, mit denen die Unternehmen kooperieren. Mehr Informationen zur betrieblichen Kinderbetreuung erhalten Unternehmen, Träger von Betreuungseinrichtungen und alle Interessierten über die kostenlose Hotline 0800 – 0009838 einer eigens eingerichteten Servicestelle und unter der Internetadresse https://www.erfolgsfaktor-familie.de/das-foerderprogramm-betriebliche-kinderbetreuung.html. Foto: Jürgen Frey/pixelio.de
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Bringt die Corona-Krise den digitalen Aufbruch?

Bringt die Corona-Krise den digitalen Aufbruch?
Die Digitalisierung hat durch die Corona-Krise quasi über Nacht einen Schub erhalten. Wird das die Wirtschaft schneller als gedacht zukunftsfähig machen? Der WEP Report online hat Danny Kensa (Foto), Digitalisierungsexperte für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) und Ausrichter verschiedener WEP Seminare, und WEP Geschäftsführer Dr. Harald Schroers zu ihren Einschätzungen befragt. Report: Herr Kensa, Herr Schroers, Arbeitsminister Hubertus Heil hat gesagt: „Wir wollen aus dieser Krise digitaler, sozialer und ökologischer hervorgehen.“ Wenn Sie an Ihre Gespräche und Erfahrungen denken, die Sie in den vergangenen drei Monaten des Lockdowns mit Unternehmern gemacht haben – ist das Wunschdenken oder kann das gelingen? Kensa: Definitiv ja. Die Unternehmen haben sich zwangsweise mit bis dato eher ungeliebten Themen wie Home-Office, webbasierter Kommunikation und Zusammenarbeit über räumliche Distanzen auseinandersetzen müssen, um überhaupt arbeitsfähig bleiben zu können. Das Erleben dieser „anderen“ Form von Arbeit stellt für die meisten eine nicht erwartete Horizonterweiterung dar – dass es eben doch geht, von zuhause oder sonst wo aus zu arbeiten und für die Erledigung der Aufgaben nicht zwingend in einem Büro anwesend sein zu müssen. Gleichzeitig haben die meisten von uns aber wohl auch erlebt, dass man nach einer Weile in erzwungener Isolation schon ganz gerne mal wieder mit den Kolleginnen und Kollegen im Büro zusammen sein würde. Ich bin mir sicher, dass diese Erlebnisse nachhaltig in den Köpfen bleiben werden und zu einer viel größeren Akzeptanz neuer Formen von Arbeit und Zusammenarbeit in Unternehmen geführt haben. Schroers: Nach unseren Erfahrungen ist die Akzeptanz für eine umfassendere Digitalisierung während der ersten Krisenwochen deutlich gestiegen, insbesondere im Bereich Kundenkontakt und Arbeitsplatzausstattung. Das liegt auch an den positiven Erfahrungen mit dem Homeoffice, beispielweise der besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf oder der höheren Eigenverantwortlichkeit der Mitarbeiter. Die Digitalisierung des Arbeitsplatzes kann so zu einer höheren Zufriedenheit bei den Mitarbeitern führen. Das betriebliche Bemühen um Klimaneutralität, einem inzwischen wichtigen Wettbewerbs- und Kostenvorteil, profitiert ebenfalls davon, beispielsweise über geringere Pendelzeiten, weniger Geschäftsreisen, sparsamerer Produktionsprozesse. Alles in allem: Es ist ein Dominostein angestoßen worden. Hieß es vor der Corona-Krise noch, Deutschland verpasse den digitalen Anschluss, so gibt es jetzt Anzeichen für einen verstärkten Aufbruch. Report: Home-Office, Video-Konferenzen, E-Commerce, Webinare und andere Online-Veranstaltungen, – die digitale Kommunikation mit Mitarbeitern, Geschäftspartnern und Konsumenten ist für Unternehmen aus der Not heraus eine Option geworden. Was haben sie daraus gelernt? Und werden die Unternehmen jetzt die Siebenmeilenstiefel anziehen für die komplette Digitalisierung ihrer Geschäfts- und Produktionsprozesse? Kensa: Ich bin da etwas skeptisch und rate auch deutlich davon ab, jetzt hyperaktiv „los zu digitalisieren“. Haben sich in der Krise digitale Werkzeuge oder veränderte (Kommunikations-) Prozesse als nützlich erwiesen? Dann darf man das gerne beibehalten und davon profitieren. Niemals aber sollte Digitalisierung Selbstzweck sein. Wenn man strukturiert digitalisieren möchte, steht am Anfang immer eine zentrale Frage: „Kann ich durch eine digitale Veränderung neuen Nutzen schaffen für KundInnen, MitarbeiterInnen, Lieferanten? Wenn das verneint wird, dann macht Digitalisierung an dieser Stelle keinen Sinn. Toll ist natürlich die höhere Bereitschaft zur digitalen Veränderung – aber gerade in kleineren Unternehmen sollte der digitale Wandel auch weiterhin in kleinen Schritten umgesetzt werden. Sonst endet das hoch motivierte Vorhaben ganz schnell in Frust und Überforderung. Schroers: Unternehmen haben schnell gemerkt, ohne digitalisierte Kommunikation geht es nicht, und es hat sich gezeigt, dass sie an vielen Stellen auch schon ganz gut funktioniert. Wer die Kontaktsperre zum Beispiel zügig via Internetshop, Konferenzsoftware, automatisierten Lieferbeziehungen und anderen Lösungen überbrücken konnte, hat einen Teil der wirtschaftlichen Nachteile auffangen können. Leider funktioniert das nicht in jeder Branche gleichermaßen. Erfreulichen Unternehmergeist zeigt die Art und Weise der Umsetzung, denn vielfach wurde ganz schnell „einfach mal gemacht“ und ausprobiert, bisherige Bedenkenträgerei und Diskussionen um Datensicherheit, Organisationsanpassung und persönliche Betroffenheiten beiseite gewischt. Durch „Learning by Doing“ wurden in kurzer Zeit wertvolle und überwiegend positive Erfahrungen gesammelt und daraus auch Selbstbewusstsein und Mut geschöpft, um die digitale Transformation weiter voranzutreiben. Geschwindigkeit und Umfang hängen aber nicht nur vom Wollen, sondern auch vom Können, sprich: den finanziellen Mitteln ab. Wir Wirtschaftsförderer haben daher an das Land Schleswig-Holstein appelliert, uns einfach zugängliche Zuschüsse bereit zu stellen, die wir vor allem für die Digitalisierungsförderung in unseren kleinen und mittleren Unternehmen nutzen können. ... Das gesamte Interview lesen Sie auf www.wep.de
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WEP Geschäftsjahr 2019: Gutes Ergebnis und neue Aufgaben

WEP Geschäftsjahr 2019: Gutes Ergebnis und neue Aufgaben
Mit einer Bilanzsumme von rund 16,8 Millionen Euro hat die WEP Wirtschaftsförderung das Geschäftsjahr 2019 auf fast gleichem Niveau wie im Vorjahr (17,0 Mio.) beendet. In die Daten, Zahlen und Fakten, die hinter der aktuellen Jahresbilanz stehen, gibt der frisch erschienene Geschäftsbericht ausführlich Einblick. Er zeigt, dass die WEP ihre zentrale Aufgabe einmal mehr mit guten Ergebnissen wahrgenommen hat: die qualitativen Faktoren des wirtschaftlich erfolgreichen Standorts Kreis Pinneberg beständig zu optimieren. Dazu Dr. Harald Schroers, WEP Geschäftsführer: „Der Kreis Pinneberg gehört zu den wirtschaftlich stärksten Regionen in Norddeutschland. Seit rund siebzig Jahren unterstützen wir den Kreis Pinneberg mit seinen Städten und Gemeinden, um diese Erfolgsgeschichte fortzuschreiben. Die Bevorratung, Entwicklung und Vermarktung von Gewerbegrundstücken gehören dabei zu unseren wirkungsvollsten Maßnahmen. Das zeigen die von uns entwickelten Gewerbegebiete zwischen Rellingen und Elmshorn recht anschaulich. Ein ausreichendes und passendes Grundstücksangebot bleibt ein wesentlicher Eckpfeiler, um unseren Wirtschaftsstandort wettbewerbsfähig zu halten. Deswegen befassen wir uns laufend mit der Suche nach geeigneten Möglichkeiten und der konkreten Entwicklung, im Geschäftsjahr 2019 insbesondere in Quickborn und Tornesch. Mit dem größten Teil unserer Mitarbeiter arbeiten wir in wechselnden Maßnahmen und Projekten, um unsere Wachstumspotentiale im Kreisgebiet auszuschöpfen. Im Geschäftsjahr waren dies überwiegend Informationsveranstaltungen, Seminare und Beratungsleistungen zur Fachkräftesicherung, zur Förderung von Existenzgründungen oder zur Infrastrukturentwicklung im Verbund mit der regionalen Kooperation Westküste. Mit diesem Geschäftsbericht möchten wir einen kleinen Einblick in unsere Tätigkeiten vermitteln." Den Geschäftsbericht finden Sie unter www.wep.de.
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Fördermittel für Personalarbeit und Digitalisierung

Fördermittel für Personalarbeit und Digitalisierung
Es ist eine notwendige Investition in die Zukunft und angesichts des Fachkräftemangels wichtiger denn je: eine moderne Personalarbeit und die Digitalisierung im Unternehmen. Die Fachkräfteberatung der WEP kann kleine und mittlere Unternehmen mit bis zu 250 Beschäftigten im Rahmen der Förderprogramme „Unternehmens-Wert: Mensch“ und „Unternehmens-Wert: Mensch plus“ dabei unterstützen, geeignete Maßnahmen zu realisieren. Die beiden Programme werden sehr gut angenommen und sind aufgrund der bundesweit hohen Nachfrage um zwei weitere Jahre bis Mitte 2022 verlängert worden. „Als regionaler Träger und Erstberatungsstelle dieser Projekte freuen wir uns, dass der Bund und die EU die Fördermittel erneut zur Verfügung stellen und wir interessierten Unternehmen im Kreis Pinneberg weiterhin helfen können“, erklärt WEP Fachkräfteberater Kristian Lüdtke. Das Programm “unternehmensWert:Mensch“ bietet passgenaue Beratungsdienstleistungen zu den Bereichen Personalführung, Chancengleichheit, Gesundheit, Wissen und Kompetenz und zielt darauf ab, nachhaltige Lern- und Veränderungsprozesse im Unternehmen anzustoßen. Nach einer kostenlosen Erstberatung, in der die Förderfähigkeit und der konkrete betriebliche Veränderungsbedarf ermittelt werden, erhält das Unternehmen einen Beratungscheck für eine weitergehende Prozessberatung mit bis zu zehn Beratungstagen à maximal 1000 Euro. Je nach Unternehmensgröße werden die Kosten der Prozessberatung mit bis zu 80 Prozent bezuschusst. Das neue Programm „unternehmensWert:Mensch plus“ hilft betriebliche Lern- und Experimentierräume zu schaffen, um individuelle Lösungen für die digitale Transformation zu entwickeln und innovative Arbeitskonzepte zu erproben. Auch zu diesem Programm gehören die kostenlose Erstberatung und die geförderte Prozessberatung. Weitere Information bei Kristian Lüdtke, Telefon (04120) 707750 und E-Mail luedtke@wep.de sowie im Internet unter www.wep.de
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Seit 100 Jahren Druckerschwärze im Blut

Seit 100 Jahren Druckerschwärze im Blut
Den Wettbewerb im Druckgewerbe zu meistern ist schon seit langem, vor allem aber seit dem Internetzeitalter, ein schwieriges Geschäft. Umso mehr Respekt ist der RieckDruck GmbH in Tornesch zu zollen, einem erfolgreichen Familienunternehmen, dessen Mitglieder seit vier Generationen die Druckerschwärze im Blut haben. „Was du ererbst von deinen Vätern, erwirb es, um es zu besitzen. Diesen Leitsatz unserer Familie habe ich bis heute gelebt“, sagte Firmenchef Wolfgang Rieck am 6. Januar 2020 anlässlich der Feier zum 100. Jubiläum vor rund 80 Kunden, Geschäftspartnern und Vertretern aus Verwaltung, Wirtschaft und Politik. Innovativer Geist in jeder Generation Nach mehreren Standorten in Hamburg ist RieckDruck seit 2014 in einem modernen, energieeffizienten Neubau im BusinessPark der WEP Wirtschaftsförderung in Tornesch ansässig. Die Unternehmensgeschichte begann in Hamburg-Tonndorf, wo Wolfgang Riecks Großvater Hinrich Rudolf Rieck am 5. Januar 1920 eine Buchdruckerei gründete - wirtschaftlich und politisch eigentlich keine ideale Gründerzeit. Aber der wachsende Erfolg bis hin zur technologischen Vorreiterrolle seines Betriebs gab Riecks mutiger Entscheidung Recht. Sohn Harald trat in die innovativen Fußstapfen seines Vaters und führte ein rundes halbes Jahrhundert später die neue Technik, den Offsetdruck, in den florierenden Betrieb ein. Der frühe Tod Harald Riecks forderte 1972 die dritte Generation heraus. „Ich war noch sehr jung, hatte gerade ausgelernt und musste vorzeitig volljährig gesprochen werden, um an die Stelle meines Vaters zu treten“, erzählte Wolfgang Rieck seinen Gästen. Während viele Druckereien in den folgenden Jahrzehnten schließen mussten, wuchs der Betrieb unter seiner Ägide. RieckDruck produzierte 1977 als erste norddeutsche Druckerei mit einer Vierfarb-Bogenoffsetmaschine, war stets eine Nasenlänge voraus mit allen neuen Techniken für die Druckvorstufe, führte frühzeitig die computergestützte Datenbe- und -verarbeitung und neben dem Offset- den Digitaldruck - heute im Großformat - ein. Stets mit an Riecks Seite: seine Ehefrau Erika und ein treues, kompetentes Mitarbeiterteam. Von der Druckerei zum Dienstleister Mit der inzwischen vierten Generation expandierte das Unternehmen 2010 zu einem Rundum-Dienstleister und setzte damit einen neuen Standard in der Print-Welt. Gemeinsam mit Tochter Nathalie und Sohn Tobias, die ein umfangreiches Marketing- und Technikwissen mitbringen, rief Wolfgang Rieck mit der Werbeagentur RieckMedia das zweite Standbein ins Leben. Seither bietet das Expertenteam von Rieck seinen Kunden ein breites Leistungsspektrum in den Bereichen Print, Grafik und Werbeberatung, stets mit hohem Anspruch an Qualität und Ökologie. „Meine Tochter hat noch weitere Innovationen im Köcher“, verriet der Firmenchef. Bei der Realisierung neuer Ideen gelte für die Rieck-Familie jedoch ihre seit hundert Jahren bewährte Losung: Mit der Zeit gehen, aber nicht jedem Trend hinterherlaufen. Erstmal schauen – ganz im Sinne hanseatischen Denkens. Mehr Infos unter www.wep.de
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Reinigung für Pferdedecken in Heede gegründet

Reinigung für Pferdedecken in Heede gegründet
„Die Beiden sind wahre Mustergründer“, lobt Dr. Harald Schroers, Geschäftsführer der WEP-Wirtschaftsförderung, die Brüder Florian und Frederik Ott. Die Jungunternehmer stellten am 2. Dezember ihre inzwischen dritte Firma im WEP-Gewerbegebiet Heede vor: PitPony, die Reinigung für Pferdedecken, benannt nach den Grubenponys, die in England unter Tage arbeiteten. „Denn auch wir arbeiten im Verborgenen“, scherzt Florian Ott. Kerngeschäft der Brüder ist die von Vater Volker Ott gegründete Vertriebs- und Service-Gesellschaft für gewerbliche Großwaschmaschinen des US-amerikanischen Herstellers Milnor. Als zweites Standbein gründeten sie einen Gewerbehof für Handwerker. Idee schnell geboren Als langjähriger Milnor-Deutschland-Vertriebspartner planen und installieren die Otts und ihre sieben Mitarbeiter einzelne Industrie-Waschmaschinen von 15 bis 340 Kilo Fassungsvermögen, aber auch Waschstraßen und komplette Wäschereien. Sie kennen sich bestens mit den individuellen Anforderungen bis hin zu den Reinigungsmitteln aus, die ihre Kunden wie Großwäschereien, Hotels, Kreuzfahrtschiffe, Kliniken und Pflegeheime an sie stellen. Als Florian und Frederik Ott, die im Freundeskreis gern Ideen austauschen, von der anspruchsvollen und nicht häufig angebotenen Reinigung der oft teuren Pferdedecken hörten, war die Idee geboren. „Der Kreis Pinneberg ist bekannt für seine hohe Pferdedichte. Und wir haben die Technik und das Wissen, um diesen Reinigungsservice mit Waschen, Desinfizieren, Imprägnieren und Trocknen in einer neuen Größenordnung anzubieten. Also nahmen wir die Sache in Angriff und investierten etwa 50.000 Euro“, berichtet Florian Ott. Sein Ziel ist ambitioniert: „In einem Jahr wollen wir den nördlichen Hamburger Speckgürtel von Wedel bis Bad Oldesloe bedienen.“ Ein Jahr Vorbereitung Fast ein Jahr lang recherchierten die Brüder und tüftelten an dem optimalen Konzept. Sie arbeiteten aus ihrem Gebrauchtmaschinenbestand fünf verschieden große Exemplare um, machten unzählige Testwaschungen und widmeten sich insbesondere dem wichtigen Imprägnierungsvorgang. „Die Decke muss absolut wasserdicht und atmungsaktiv sein und soll in der kalten Jahreszeit gewährleisten, dass das Pferd auf der Weide nicht auskühlt“, erklärt Florian Ott. Viel Kreativität war nötig, um den geeigneten Trocknungsprozess zu realisieren. Er muss wegen der Imprägnierung langsam und bei etwa 60 Grad erfolgen. „Die Lösung fanden wir mit einem Trocknungscontainer, der eigentlich in der Holzwirtschaft eingesetzt wird“, verrät er. Auf speziell angefertigten Trocknungsgestellen können darin 36 Decken innerhalb von vier Stunden trocknen. Decken direkt oder via Container abgeben Inzwischen ist der Reinigungsservice von PitPony, der die verschiedenen Deckenarten sowie Gamaschen, Bandagen und Halsteile umfasst, schon bei zahlreichen Reitern gut angekommen. „Wir sind sogar gefragt worden, ob wir auch Reparaturen ausführen. Für später wäre das vielleicht eine weitere Option“, kommentiert Florian Ott den Start. Die zu reinigenden Decken können montags bis donnerstags von 8 bis 16 Uhr und freitags von 8 bis 14 Uhr direkt bei PitPony in Heede, Eichenkehre 5, abgegeben werden. Außerhalb der Öffnungszeiten können sie, versehen mit Namen, E-Mailadresse und Telefon, in den roten Sammelcontainer vor dem Firmengebäude eingeworfen werden. „Kurzfristig möchten wir auch Reiterhöfe mit roten Sammelbehältern ausstatten“, ergänzt Florian Ott. Die sauberen Decken können in der Regel nach zwei Bearbeitungstagen bei PitPony abgeholt oder per klimaneutralem Versand zugestellt werden. Die Reinigung einer schweren Outdoordecke kostet zum Beispiel 23,50 Euro, der Versand - gleichgültig, welche und wieviel Decken in einem Paket enthalten sind - generell 4,50 Euro. Gewerbegebiet Heede fast belegt Auf dem etwa acht Hektar großen, vor 15 Jahren entwickelten Gewerbegebiet Heede, in dem Unternehmer wohnen und arbeiten können, sind nur noch gut 5.000 m² Fläche frei. „Das und auch diese Dreifach-Firmengründung zeigt, dass wir für kreative Köpfe weitere Gewerbegebiete auch im ländlichen Raum brauchen“, betont WEP-Chef Schroers angesichts der immer knapper werdenden Gewerbeflächen. Und Bürgermeister Reimer Offermann, der mit seiner Gemeinde Heede Mitglied in der WEP Kommunalholding ist, untermauert mit Blick in Richtung Landesplanung: „Wir wollen uns in Zukunft weiterentwickeln. Der Platz ist ja da. Es wäre fatal für uns, wenn Firmen sich woanders orientieren müssten.“ Weitere Nachrichten unter: www.wep.de
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Die neue Datenschutz – Grundverordnung

Die neue Datenschutz – Grundverordnung
Die neue EU - Datenschutz - Grundverordnung (DSGVO) ist zwingend ab Mai 2018 in jedem deutschen Unternehmen anzuwenden. Aber ist das eigene Unternehmen bereit dafür? Was ist die DSGVO eigentlich und was regelt sie? Was sind personenbezogene Daten? Welche Pflichten und welche Rechte ergeben sich für Sie als Unternehmer? Welche Konsequenzen erwarten Unternehmer bei einer eventuellen Nichteinhaltung der DSGVO? Auf Einladung der WEP Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft des Kreises Pinneberg folgten am 16. April rund 50 Unternehmerinnen und Unternehmer den Ausführungen von Referent Dr. Siegfried Hansen, HF Computersysteme e. K.. Er gab Tipps und Handlungsempfehlungen für die Umsetzung, um die hohen Bußgelder, die in die Millionen-Höhe gehen können, zu vermeiden. „unternehmensWert: Mensch“ Ergänzend stellte WEP Fachkräfteberater Kristian Lüdtke das Förderprogramm „unternehmensWert: Mensch“ vor und gab einen ersten Überblick über die Förderfähigkeit von Prozessberatungen in Unternehmen und die daran geknüpften Voraussetzungen. Viele Teilnehmer nutzen die anschließend gebotene Möglichkeit, um sich bei einem kleinen Imbiss mit den Referenten auszutauschen oder mit anderen Unternehmern ins Gespräch zu kommen. So konnten durch spontanes netzwerken auch der eine oder andere Kontakt geknüpft werden.
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Möglichkeiten durch Teilzeitausbildung

Möglichkeiten durch Teilzeitausbildung
Seit 2005 ermöglicht das Berufsbildungsgesetz die Teilzeitausbildung. Die Reduzierung der täglichen oder wöchentlichen Ausbildungszeit erleichtert die Vereinbarkeit mit der Familie und ermöglicht so den Erwerb eines vollwertigen beruflichen Abschlusses. Eine Ausbildung in Teilzeit ist in zwei Varianten möglich, und zwar ohne Verlängerung der Ausbildungszeit, wobei die Arbeitszeit einschließlich des Berufsschulunterrichts mindestens 25 Wochenstunden (oder 75 % der wöchentlichen Arbeitszeit) beträgt, oder mit Verlängerung der Ausbildungszeit um maximal ein Jahr, wobei die Arbeitszeit einschließlich des Berufsschulunterrichts mindestens 20 Wochenstunden beträgt. Mehr dazu bei der Beratungsstelle Frau & Beruf unter 04120-707765 oder frau-beruf-pi@wep.de.
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Gründerzentrum für Start-Up-Unternehmen

Gründerzentrum für Start-Up-Unternehmen
Elmshorn (kk/nn) Schauen, wie es der heimischen Wirtschaft geht - seine jährliche Sommertour führte Landrat Oliver Stolz auch zu drei Start-Up-Unternehmen, die die Mikrokreditberatung und die Fachkräfteberatung der WEP-Wirtschaftsförderung genutzt haben. Gemeinsam mit WEP-Chef Dr. Harald Schroers besuchte er die Elmshorner Softwareentwickler FESforward GmbH, den Schenefelder Virtual-Reality-Spezialisten showpixelVR und die Uetersener Schokoladenmanufaktur DAJA Chocolate KG. Geschäftsidee, Gründung, Erfolge und Chancen, aber auch Herausforderungen und Probleme standen bei den Gesprächen im Mittelpunkt. Nach ihren Besuchen waren sich Landrat und WEP-Chef einig: Die Jungunternehmer „leben“ ihr Geschäft mit Feuer und Flamme, brauchen aber mehr Unterstützung. Deshalb macht es Sinn, über ein Gründerzentrum im Kreis Pinneberg nachzudenken, das Gründer untereinander und mit Investoren zusammenbringt. Bei FESforward, 2014 von Gerrit Fölster, Martin Eimecke und David Scharfschwerdt gegründet, um für Unternehmen im Norden maßgeschneiderte Software zu entwickeln, waren Stolz und Schroers besonders von der innovativen, vom Land geförderten E-Commerce-Internetplattform „reggio“ angetan. Sie ermöglicht jedem regionalen Einzelhändler, seine Produkte online anzubieten – ohne Initialkosten, vollautomatisch, komplett pflege- und wartungsfrei. „Die Idee ist genial. Gerade im Hinblick auf den demografischen Wandel werden sich immer mehr ältere Menschen vor allem auf dem Lande fragen, woher und wie sie ihre Waren bekommen“, so Oliver Stolz. Schroers resümiert: „Bei unserem Besuch haben wir ausführlich erfahren, wie wir Start-Ups noch besser unterstützenn können. Das war sehr wichtig. Schließlich liegt der Kreis Pinneberg mit rund 3000 Gewerbeanmeldungen pro Jahr ganz vorn in Schleswig-Holstein. Und so soll`s auch bleiben.“
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Frau & Beruf wirbt für Lohngleichheit

Frau & Beruf wirbt für Lohngleichheit
Als Magnet erwies sich am 20. März das Glücksrad der Beratungsstelle Frau & Beruf im Schenefelder Einkaufszentrum. Beraterin Brigitte Pisall und Schenefelds Gleichstellungsbeauftragte Ute Stöwing ließen Frauen wie Männer drehen, um dann mit Quizfragen und Antworten auf die Entgeltunterschiede zwischen den Geschlechtern aufmerksam zu machen. Die Aktion fand im Rahmen des jährlichen Equal Pay Days statt. Der Equal Pay Day markiert symbolisch den geschlechtsspezifischen Entgeltunterschied. Er steht also für den Tag, bis zu dem Frauen umsonst arbeiten, während Männer bei gleicher Qualifikation schon seit dem 1. Januar für ihre Arbeit bezahlt werden. In Deutschland war es in diesem Jahr der 18. März. Die Folgen im Alter Diese Entgeltungleichheit, die aktuell bei 21 Prozent liegt, hat bei Frauen auch im Alter noch Auswirkungen. So klärten Brigitte Pisall und Ute Stöwing auch über die Folgen drohender Altersarmut von Frauen auf. Auf Stellwänden hatten beide die harten Fakten zusammengetragen. Vielen Besuchern wurde so bewusst gemacht, wie stark die Auswirkungen etwa auch auf die Rente sind. So bezogen beispielsweise im Jahr 2016 in Westdeutschland Frauen im Durchschnitt 606 Euro Rente, Männer dagegen 1.078 Euro. Viele Frauen müssen bereits heute zu ihrer Rente dazu verdienen. Beratungsservice „Wir unterstützen mit unseren Beratungen Frauen, damit diese Lücke heute und im Alter nicht auftritt. Doch dafür sind auch Rahmenbedingungen nötig, die es Frauen ermöglichen, ihrer Qualifikation entsprechend und in dem Umfang wie gewünscht zu arbeiten. Verlässliche Kinderbetreuung, flexible Arbeitszeiten oder das Recht auf Vollzeit sind nur ein paar Beispiele“, erklärt Brigitte Pisall. Ratsuchende Frauen werden kostenfrei, individuell und vertraulich beraten. Beratungstage finden in 10 Kommunen im Kreis Pinneberg statt. Anmeldungen sind erforderlich unter der Telefonnummer 0 41 20/70 77 65. Foto: Die Beraterinnen Brigitte Pisall (li.) und Ute Stöwing (re.) am Glücksrad der Beratungsstelle Frau & Beruf im Schenefelder Einkaufszentrum.
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Existenzgründung im zehnten Jahr

Existenzgründung im zehnten Jahr
Norderstedt (em) Jahrelang trug Stefan Windhorst aus Norderstedt die Idee von beruflicher Selbstständigkeit vor sich her. Als vielbeschäftigter Vertriebsmitarbeiter in der Verpackungsmittelbranche fehlten ihm jedoch die Zeit und das letzte Quäntchen Antrieb, sich ernsthaft damit auseinanderzusetzen - bis zu dem Tag, als er arbeitslos wurde. In der Beratung der Arbeitsagentur hörte er von der Existenzgründungsförderung. Die Entscheidung war keine Frage! Mit der Startbahn:Existenzgründung und der Mikrokreditberatung der WEP ließ sich der gelernte Kaufmann und Verpackungsmitteltechniker für seinen Traum vom eigenen Chef fit machen. Mit Erfolg: Am 1. Juni 2014 gründete er seine Firma „PACKonzept“, aus der zwischenzeitlich „PACKWIN“ wurde. Am 1. August 2014 zog er aus dem häuslichen Büro in gemeinschaftliche Geschäftsräume mit einem Fachhandel für Industrie- Klebetechnik, am 1. August 2016 stellte er seine erste Mitarbeiterin ein. Neben dem weiteren Ausbau des Produktsortiments, unter anderem mit Verkaufsdisplays, sollen zum Ende des Jahres neue Räumlichkeiten bezogen werden. Das Geschäft läuft. Windhorst ist ein Beispiel für einen der ca. 750 Existenzgründer, die in den vergangenen knapp zehn Jahren das „Gründungscamp“ des Startbahn-Projektes erfolgreich absolviert und eine eigene Firma ins Leben gerufen haben. Doch es sind nicht nur Handwerker, die sich für die Selbständigkeit entschieden haben. Ob Gastronomie oder Coaching, Werbung oder Social Media Management – wer sich für das eigene Unternehmen entscheidet und sich nicht in einem festen Anstellungsverhältnis befindet, lernt im jährlich mehrfach durchgeführten Gründungscamp die Grundlagen der Unternehmensführung. „Wir setzen dabei vor allem auf eine gute Vorbereitung in der Vorgründungsphase, was sich deutlich auf die Nachhaltigkeit auswirkt. Uns ist es wichtig, dass die Existenzgründer auch nach Jahren noch erfolgreich am Markt sind“, beschreibt Projektleiterin bei der WEP Gudrun Kellermann das Konzept von „Startbahn: Existenzgründung“. Tatsächlich sind nach einer unabhängigen, vom Land in Auftrag gegebenen Untersuchung mehr als 90 Prozent der Menschen, die das Gründungscamp durchlaufen haben, auch zwei Jahre danach noch selbständig. Dabei erinnert sie sich gern an die vielen Gründer, die sie von Beginn an betreut hat und die heute ein erfolgreiches Unternehmen führen. „Ende September startete das inzwischen 61. Gründungscamp der WEP. Insgesamt sind allein in unserer Region auf diese Weise mehr als 450 Arbeitsplätze durch das Startbahn-Projekt entstanden. Damit sorgen die Existenzgründer auch für einen Teil der wirtschaftlichen Zukunftssicherung in unserem Kreis“, erläutert Gudrun Kellermann, die das Projekt seit dem Start im Jahr 2008 bei der WEP verantwortet. „Dabei hat sich gezeigt, dass Existenzgründungen auch mittel- und langfristig als Jobmotoren in der Region funktionieren. Dazu werden im Projekt die Voraussetzungen geschaffen“, ergänzt Dr. Harald Schroers, Geschäftsführer der WEP Wirtschaftsförderungsund Entwicklungsgesellschaft des Kreises Pinneberg. „Startbahn“ gibt es in den Kreisen Pinneberg, Steinburg, Dithmarschen, Rendsburg-Eckernförde, Segeberg und in der Stadt Neumünster. Damit ist es das größte aus dem Landesprogramm Arbeit mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds geförderte Existenzgründerprojekt in Schleswig-Holstein. Die Termine für die Gründungscamps 2018 stehen fest und können unter www.wep.de nachgelesen werden.
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Mehr Interesse an ländlichen Gewerbeflächen

Mehr Interesse an ländlichen Gewerbeflächen
Das Interesse an Gewerbegrundstücken im Kreis Pinneberg, vorzugsweise an den wichtigsten Verkehrsadern, nahm im vergangenen Jahr spürbar zu. Dies weisen die Zahlen im WEP Geschäftsbericht 2018 aus. Die Flächenknappheit dämpfte das Geschäft allerdings, denn selbst nicht so flächenintensive Unternehmen konnten kaum noch bedient werden. Aber es gibt auch eine gute Nachricht: Kleinere, eher regional agierende Unternehmen – etwa Handwerksbetriebe oder Unternehmen der Metall- oder Elektrotechnik - wagen vermehrt den Zug in ländliche Teile des Kreises. „Für den wirtschaftlichen Ausgleich innerhalb des Kreises ist dies eine gute Entwicklung“, urteilt WEP-Geschäftsführer Dr. Harald Schroers. Aus den insgesamt 116 Ansiedlungsberatungen der WEP resultierten acht solcher Ansiedlungen. Interessant für die Firmen war sowohl das WEP Gewerbegebiet in Klein Offenseth-Sparrieshoop als auch in Heede. Hier darf Arbeiten und Wohnen kombiniert werden. In Sparrieshoop siedelte sich ein Betrieb aus dem Bereich Elektrotechnik an. Damit ist aktuell kein Grundstück mehr frei. Heede war als neue Adresse besonders beliebt: fünf Betriebe, u.a. aus den Bereichen Logistik, Isoliertechnik und KFZReparatur, siedelten sich dort an. Damit sind in Heede bis auf drei alle WEP-Grundstücke verkauft.
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Professionelles und kostenfreies Beratungsangebot für Frauen

Professionelles und kostenfreies Beratungsangebot für Frauen
Ellerhoop (em/kv) Das Projekt FRAU & BERUF wird 30 Jahre. Dass es für FRAU & BERUF auch heute noch viel zu tun gibt, erleben die Beraterinnen Stefanie Oeverdieck und Brigitte Harbeck in ihrem Beratungsalltag hautnah. „Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist nach wie vor Sache der Frauen. Sie sind es, die trotz guter Ausbildung in Teilzeit oder gar Minijobs arbeiten und sich damit zufriedengeben müssen, gerade mal das Betreuungsgeld für ihre Kinder zu verdienen. Es verzichten noch zu viele Frauen auf ihr berufliches Fortkommen. So sorgen sie unzureichend für ihre Rente vor und sind vom Einkommen ihrer Partner abhängig“, erläutern die Beraterinnen. Das Team unterstützt Frauen individuell und vertraulich bei allen Fragen der Erwerbstätigkeit. Ob beruflicher Wiedereinstieg nach einer Familienpause oder längeren Erkrankung, ob berufliche Neuorientierung, Weiterbildung oder Ausbildung in Voll- oder Teilzeit - je nach Bedarf unterstützen die Beraterinnen die ratsuchenden Frauen bei der Zielfindung, Orientierung, Kompetenzanalyse und der passenden Bewerbungsstrategie. Der systemische Beratungsansatz fördert die Eigenverantwortung und gibt Hilfe zur Selbsthilfe. Damit möglichst viele Frauen das Beratungsangebot in Anspruch nehmen können, werden in Zusammenarbeit mit den städtischen Gleichstellungsbeauftragten sowie anderen Kooperationspartnern über 90 Prozent der Beratungen in Rathäusern und anderen Einrichtungen im Kreis durchgeführt. Die Nachfrage ist konstant hoch, der Erfolg mehr als vorzeigbar. Allein 2018 wurden über 700 Frauen beraten. Das für den Kreis Pinneberg in der Trägerschaft der WEP-Wirtschaftsförderung befindliche, mit EU- und Landesmitteln geförderte Beratungsprojekt unterstützt Frauen aus unterschiedlichen Situationen zielgerichtet und kostenlos auf dem Weg ins Arbeitsleben, darunter auch Migrantinnen und zunehmend geflüchtete Frauen. Ratsuchende Frauen aus dem Kreis Pinneberg wenden sich für eine Terminvereinbarung an die Beratungsstelle in Tornesch unter der Telefon-Nummer 04120-707765. Die aktuellen Termine in den Rathäusern sind unter www.wep.de nachzulesen. Aber auch Termine außerhalb dieser Beratungstage sind möglich.
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Alleine stark – Gemeinsam unschlagbar

Alleine stark – Gemeinsam unschlagbar
Pinneberg (em/kv) Trends und Herausforderungen wie die Digitalisierung, veränderte Kundenbedürfnisse, hohe Wettbewerbsintensität und regulatorischer Aufwand sind allgegenwärtig und beeinflussen die Geschäftspolitik und strategische Ausrichtung von Banken. Neue Geschäftsfelder und innovative Leistungen, die die Mitglieder und Kunden der Volksbank Pinneberg-Elmshorn begeistern, stehen im Mittelpunkt der erfolgreichen Gestaltung ihrer Zukunft. Die Bilanzsumme der Volksbank Pinneberg- Elmshorn eG ist erneut gestiegen und beträgt zum Jahresende 2,1 Mrd. Euro. Der Zuwachs resultiert aus dem anhaltenden, zweistelligen Wachstum im qualitativen Kundenkreditgeschäft. In 2017 wurden aus eigenen Mitteln über 350 Mio. Euro an Darlehen vergeben, die sowohl in private Bauvorhaben als auch in die heimische Wirtschaft investiert wurden. „Im Rahmen der ganzheitlichen Beratung arbeiten wir eng mit unseren Partnern der Genossenschaftlichen FinanzGruppe zusammen, um unseren Mitgliedern und Kunden eine breite Vielfalt an Leistungen und Produkten anbieten zu können. So konnten in 2017 an die Münchener Hypothekenbank, die Bausparkasse Schwäbisch Hall und die R+V weitere 50 Mio. Euro vermittelt werden“, sagt Vorstandsmitglied Dr. Horst Alsmöller. „Mit 380 Mitarbeitern/-innen gehören wir zu einem der größeren Arbeitgeber in der Region. Insgesamt betreut die Volksbank rund 94.000 Kunden, wovon 46,0 % zugleich Mitglied und Teilhaber ihrer Genossenschaftsbank sind. Neben der Ausbildung zum/zur Bankkaufmann/-frau bieten wir auch die Ausbildungszweige zum/zur IT-Systemkaufmann/- frau und zum/zur Immobilienkaufmann/- frau an. Derzeit befinden sich 24 junge Nachwuchskräfte bei uns in der Ausbildung. Zur internen Förderung und Weiterentwicklung junger Mitarbeiter/-innen werden abwechslungsreiche Trainee-Programme angeboten, die vorwiegend in den Bereichen der qualifizierten Beratung von Firmenkunden und vermögenden Privatkunden zum Einsatz kommen“, so Vorstandsmitglied Stefan Witt.
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Gründerzentrum für Start-Up-Unternehmen

Gründerzentrum für Start-Up-Unternehmen
Elmshorn (kk/nn) Schauen, wie es der heimischen Wirtschaft geht - seine jährliche Sommertour führte Landrat Oliver Stolz auch zu drei Start-Up-Unternehmen, die die Mikrokreditberatung und die Fachkräfteberatung der WEP-Wirtschaftsförderung genutzt haben. Gemeinsam mit WEP-Chef Dr. Harald Schroers besuchte er die Elmshorner Softwareentwickler FESforward GmbH, den Schenefelder Virtual-Reality-Spezialisten showpixelVR und die Uetersener Schokoladenmanufaktur DAJA Chocolate KG. Geschäftsidee, Gründung, Erfolge und Chancen, aber auch Herausforderungen und Probleme standen bei den Gesprächen im Mittelpunkt. Nach ihren Besuchen waren sich Landrat und WEP-Chef einig: Die Jungunternehmer „leben“ ihr Geschäft mit Feuer und Flamme, brauchen aber mehr Unterstützung. Deshalb macht es Sinn, über ein Gründerzentrum im Kreis Pinneberg nachzudenken, das Gründer untereinander und mit Investoren zusammenbringt. Bei FESforward, 2014 von Gerrit Fölster, Martin Eimecke und David Scharfschwerdt gegründet, um für Unternehmen im Norden maßgeschneiderte Software zu entwickeln, waren Stolz und Schroers besonders von der innovativen, vom Land geförderten E-Commerce-Internetplattform „reggio“ angetan. Sie ermöglicht jedem regionalen Einzelhändler, seine Produkte online anzubieten – ohne Initialkosten, vollautomatisch, komplett pflege- und wartungsfrei. „Die Idee ist genial. Gerade im Hinblick auf den demografischen Wandel werden sich immer mehr ältere Menschen vor allem auf dem Lande fragen, woher und wie sie ihre Waren bekommen“, so Oliver Stolz. Schroers resümiert: „Bei unserem Besuch haben wir ausführlich erfahren, wie wir Start-Ups noch besser unterstützenn können. Das war sehr wichtig. Schließlich liegt der Kreis Pinneberg mit rund 3000 Gewerbeanmeldungen pro Jahr ganz vorn in Schleswig-Holstein. Und so soll`s auch bleiben.“
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Frau & Beruf wirbt für Lohngleichheit

Frau & Beruf wirbt für Lohngleichheit
Als Magnet erwies sich am 20. März das Glücksrad der Beratungsstelle Frau & Beruf im Schenefelder Einkaufszentrum. Beraterin Brigitte Pisall und Schenefelds Gleichstellungsbeauftragte Ute Stöwing ließen Frauen wie Männer drehen, um dann mit Quizfragen und Antworten auf die Entgeltunterschiede zwischen den Geschlechtern aufmerksam zu machen. Die Aktion fand im Rahmen des jährlichen Equal Pay Days statt. Der Equal Pay Day markiert symbolisch den geschlechtsspezifischen Entgeltunterschied. Er steht also für den Tag, bis zu dem Frauen umsonst arbeiten, während Männer bei gleicher Qualifikation schon seit dem 1. Januar für ihre Arbeit bezahlt werden. In Deutschland war es in diesem Jahr der 18. März. Die Folgen im Alter Diese Entgeltungleichheit, die aktuell bei 21 Prozent liegt, hat bei Frauen auch im Alter noch Auswirkungen. So klärten Brigitte Pisall und Ute Stöwing auch über die Folgen drohender Altersarmut von Frauen auf. Auf Stellwänden hatten beide die harten Fakten zusammengetragen. Vielen Besuchern wurde so bewusst gemacht, wie stark die Auswirkungen etwa auch auf die Rente sind. So bezogen beispielsweise im Jahr 2016 in Westdeutschland Frauen im Durchschnitt 606 Euro Rente, Männer dagegen 1.078 Euro. Viele Frauen müssen bereits heute zu ihrer Rente dazu verdienen. Beratungsservice „Wir unterstützen mit unseren Beratungen Frauen, damit diese Lücke heute und im Alter nicht auftritt. Doch dafür sind auch Rahmenbedingungen nötig, die es Frauen ermöglichen, ihrer Qualifikation entsprechend und in dem Umfang wie gewünscht zu arbeiten. Verlässliche Kinderbetreuung, flexible Arbeitszeiten oder das Recht auf Vollzeit sind nur ein paar Beispiele“, erklärt Brigitte Pisall. Ratsuchende Frauen werden kostenfrei, individuell und vertraulich beraten. Beratungstage finden in 10 Kommunen im Kreis Pinneberg statt. Anmeldungen sind erforderlich unter der Telefonnummer 0 41 20/70 77 65. Foto: Die Beraterinnen Brigitte Pisall (li.) und Ute Stöwing (re.) am Glücksrad der Beratungsstelle Frau & Beruf im Schenefelder Einkaufszentrum.
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1. Spatenstich im WEP Gewerbegebiet

1. Spatenstich im WEP Gewerbegebiet
Tornesch (em) Die Bagger rollen mal wieder im WEP BusinessPark Tornesch. Das Unternehmen Schoenrock Hydraulik Marine Systems GmbH verlagert seinen Betrieb an die Lise-Meitner-Allee in Tornesch und beging am 13. November den 1. Spatenstich. Schoenrock Hydraulik Marine Systems GmbH ist einer der weltweit führenden Schiffbauzulieferer im Bereich wasserdichte Schottschiebetüren, Außenhautpforten (Shelldoors) und Lüftungsklappen. Das Unternehmen rüstet seit mehr als 60 Jahren Handels- und Passagierschiffe, Fähren, Kreuzfahrtschiffe, Yachten, Marineschiffe sowie Spezialschiffe und Offshore-Anlagen aus. Die Kompetenzen liegen in der Konstruktion, Fertigung und Inbetriebnahme von anspruchsvollen „Turn Key“- Projekten, die exakt auf die Anforderungen der Kunden ausgerichtet sind. „Um mit unserem Unternehmen zukunftssicher aufgestellt zu sein, haben wir uns zu diesem Schritt entschieden. Mit dem Neubau werden wir in unserem Geschäftsbereich mit hydraulischen Außenhautpforten und Luken weltweit expandieren können. Die größere Produktionsstätte ermöglicht uns den Bau und die Lieferung dieser Produkte in größeren Abmaßen als bisher, bis zu einer Größe von zwölf mal sechs Meter können in der neuen Halle künftig produziert werden. Wir verbinden mit der Umsiedlung von Schenefeld nach Tornesch eine Optimierung des Fertigungsablaufes für diese Produkte einschließlich der Einbindung einer Sandstrahlanlage, welches bislang nicht möglich war.“ erläutert Dr. Ing. Volker Behrens die Hintergründe für die Umsiedlung. „Und mit der Expansion wird auch die Aufstockung unseres Personals auf mindestens 40 Mitarbeiter verbunden sein.“ Dr. Harald Schroers, Geschäftsführer der WEP Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft des Kreises Pinneberg freut es. „Arbeitsplätze sichern und schaffen – das ist das große Ziel hinter der Gewerbeflächenentwicklung. Wir stehen heute auf einem Grundstücke im WEP BusinessPark Tornesch, das zu den letzten verfügbaren hier im Gebiet gehörte. Umso besser, dass wir Sie und Ihr Unternehmen damit im Kreis Pinneberg halten konnten. Zudem ergänzen Sie perfekt das Portfolio der bereits hier ansässigen Unternehmen.“ Auch Torneschs Bürgermeister Roland Krügel begrüßt das herzlich: „Wir freuen uns, dass Sie sich mit Ihrem Unternehmen für den Standort Tornesch entschieden haben. Wir bieten Ihnen Vorteile der Metropole Hamburg zu ländlichen Konditionen und einen kurzen Weg zu Politik und Verwaltung in Tornesch, falls es mal an einer Stelle haken sollte. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg und immer volle Auftragsbücher.“ Voraussichtlich im Juli 2018 sollen die zunächst rund 30 Mitarbeiter ihre knapp 3.800 m² große Halle und einen etwa 500 m² großen Bürotrakt auf dem rund 8.000 m² großen Grundstück beziehen. Das Investitionsvolumen liegt bei etwa 4,5 Millionen Euro. Foto: Bürgermeister Roland Krügel (2.v.r.) und WEP Geschäftsführer Dr. Harald Schroers (r.) begrüßen Schoenrock Hydraulik Marine Systems GmbH
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Existenzgründung im zehnten Jahr

Existenzgründung im zehnten Jahr
Norderstedt (em) Jahrelang trug Stefan Windhorst aus Norderstedt die Idee von beruflicher Selbstständigkeit vor sich her. Als vielbeschäftigter Vertriebsmitarbeiter in der Verpackungsmittelbranche fehlten ihm jedoch die Zeit und das letzte Quäntchen Antrieb, sich ernsthaft damit auseinanderzusetzen - bis zu dem Tag, als er arbeitslos wurde. In der Beratung der Arbeitsagentur hörte er von der Existenzgründungsförderung. Die Entscheidung war keine Frage! Mit der Startbahn:Existenzgründung und der Mikrokreditberatung der WEP ließ sich der gelernte Kaufmann und Verpackungsmitteltechniker für seinen Traum vom eigenen Chef fit machen. Mit Erfolg: Am 1. Juni 2014 gründete er seine Firma „PACKonzept“, aus der zwischenzeitlich „PACKWIN“ wurde. Am 1. August 2014 zog er aus dem häuslichen Büro in gemeinschaftliche Geschäftsräume mit einem Fachhandel für Industrie- Klebetechnik, am 1. August 2016 stellte er seine erste Mitarbeiterin ein. Neben dem weiteren Ausbau des Produktsortiments, unter anderem mit Verkaufsdisplays, sollen zum Ende des Jahres neue Räumlichkeiten bezogen werden. Das Geschäft läuft. Windhorst ist ein Beispiel für einen der ca. 750 Existenzgründer, die in den vergangenen knapp zehn Jahren das „Gründungscamp“ des Startbahn-Projektes erfolgreich absolviert und eine eigene Firma ins Leben gerufen haben. Doch es sind nicht nur Handwerker, die sich für die Selbständigkeit entschieden haben. Ob Gastronomie oder Coaching, Werbung oder Social Media Management – wer sich für das eigene Unternehmen entscheidet und sich nicht in einem festen Anstellungsverhältnis befindet, lernt im jährlich mehrfach durchgeführten Gründungscamp die Grundlagen der Unternehmensführung. „Wir setzen dabei vor allem auf eine gute Vorbereitung in der Vorgründungsphase, was sich deutlich auf die Nachhaltigkeit auswirkt. Uns ist es wichtig, dass die Existenzgründer auch nach Jahren noch erfolgreich am Markt sind“, beschreibt Projektleiterin bei der WEP Gudrun Kellermann das Konzept von „Startbahn: Existenzgründung“. Tatsächlich sind nach einer unabhängigen, vom Land in Auftrag gegebenen Untersuchung mehr als 90 Prozent der Menschen, die das Gründungscamp durchlaufen haben, auch zwei Jahre danach noch selbständig. Dabei erinnert sie sich gern an die vielen Gründer, die sie von Beginn an betreut hat und die heute ein erfolgreiches Unternehmen führen. „Ende September startete das inzwischen 61. Gründungscamp der WEP. Insgesamt sind allein in unserer Region auf diese Weise mehr als 450 Arbeitsplätze durch das Startbahn-Projekt entstanden. Damit sorgen die Existenzgründer auch für einen Teil der wirtschaftlichen Zukunftssicherung in unserem Kreis“, erläutert Gudrun Kellermann, die das Projekt seit dem Start im Jahr 2008 bei der WEP verantwortet. „Dabei hat sich gezeigt, dass Existenzgründungen auch mittel- und langfristig als Jobmotoren in der Region funktionieren. Dazu werden im Projekt die Voraussetzungen geschaffen“, ergänzt Dr. Harald Schroers, Geschäftsführer der WEP Wirtschaftsförderungsund Entwicklungsgesellschaft des Kreises Pinneberg. „Startbahn“ gibt es in den Kreisen Pinneberg, Steinburg, Dithmarschen, Rendsburg-Eckernförde, Segeberg und in der Stadt Neumünster. Damit ist es das größte aus dem Landesprogramm Arbeit mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds geförderte Existenzgründerprojekt in Schleswig-Holstein. Die Termine für die Gründungscamps 2018 stehen fest und können unter www.wep.de nachgelesen werden.
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Die neue Datenschutz – Grundverordnung

Die neue Datenschutz – Grundverordnung
Die neue EU - Datenschutz - Grundverordnung (DSGVO) ist zwingend ab Mai 2018 in jedem deutschen Unternehmen anzuwenden. Aber ist das eigene Unternehmen bereit dafür? Was ist die DSGVO eigentlich und was regelt sie? Was sind personenbezogene Daten? Welche Pflichten und welche Rechte ergeben sich für Sie als Unternehmer? Welche Konsequenzen erwarten Unternehmer bei einer eventuellen Nichteinhaltung der DSGVO? Auf Einladung der WEP Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft des Kreises Pinneberg folgten am 16. April rund 50 Unternehmerinnen und Unternehmer den Ausführungen von Referent Dr. Siegfried Hansen, HF Computersysteme e. K.. Er gab Tipps und Handlungsempfehlungen für die Umsetzung, um die hohen Bußgelder, die in die Millionen-Höhe gehen können, zu vermeiden. „unternehmensWert: Mensch“ Ergänzend stellte WEP Fachkräfteberater Kristian Lüdtke das Förderprogramm „unternehmensWert: Mensch“ vor und gab einen ersten Überblick über die Förderfähigkeit von Prozessberatungen in Unternehmen und die daran geknüpften Voraussetzungen. Viele Teilnehmer nutzen die anschließend gebotene Möglichkeit, um sich bei einem kleinen Imbiss mit den Referenten auszutauschen oder mit anderen Unternehmern ins Gespräch zu kommen. So konnten durch spontanes netzwerken auch der eine oder andere Kontakt geknüpft werden.
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Möglichkeiten durch Teilzeitausbildung

Möglichkeiten durch Teilzeitausbildung
Seit 2005 ermöglicht das Berufsbildungsgesetz die Teilzeitausbildung. Die Reduzierung der täglichen oder wöchentlichen Ausbildungszeit erleichtert die Vereinbarkeit mit der Familie und ermöglicht so den Erwerb eines vollwertigen beruflichen Abschlusses. Eine Ausbildung in Teilzeit ist in zwei Varianten möglich, und zwar ohne Verlängerung der Ausbildungszeit, wobei die Arbeitszeit einschließlich des Berufsschulunterrichts mindestens 25 Wochenstunden (oder 75 % der wöchentlichen Arbeitszeit) beträgt, oder mit Verlängerung der Ausbildungszeit um maximal ein Jahr, wobei die Arbeitszeit einschließlich des Berufsschulunterrichts mindestens 20 Wochenstunden beträgt. Mehr dazu bei der Beratungsstelle Frau & Beruf unter 04120-707765 oder frau-beruf-pi@wep.de.

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