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Krone Immobilien Kaltenkirchen

Firmendetails
Schwalbenweg 25
24568 Kaltenkirchen
Landkreis: Kreis Segeberg
Branche: #Immobilien
Ansprechpartner
Herr Rüdiger Wulf
Tel. 04191 / 87 94 21 1
E-Mail senden
www.kroneimmobilien.de
Rüdiger Wulf

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Krone Immobilien Kaltenkirchen

Immobilienverkauf im Scheidungsfall

Immobilienverkauf im Scheidungsfall
Bei einer Trennung haben die scheidenden Partner häufig viele Fragen. Vor allem wenn eine gemeinsame Immobilie im Spiel ist, gibt es einige wichtige Entscheidung zu treffen. Wir beantworten Ihnen häufig gestellte Fragen zum Thema Scheidung und Haus und geben Ihnen hilfreiche Tipps für den Hausverkauf. Wer darf im Trennungsjahr im Haus wohnen bleiben? Während der Trennungsphase müssen sich die Partner darüber einigen, wer in der Immobilie wohnen bleibt. Grundsätzlich kann kein Partner vom anderen verlangen, aus dem gemeinsamen Haus auszuziehen. Dies ist nur möglich, wenn ein besonderer Grund wie häusliche Gewalt vorliegt. In solch einem Fall besteht die Möglichkeit, die Wohnung durch das Gericht zuweisen zu lassen. Der ausziehende Partner verliert sein Nutzungsrecht am Haus nicht sofort, sondern erst nach sechs Monaten. Wer im Haus wohnen bleibt, zahlt in der Regel auch die Unterhaltskosten der Immobilie. Zudem muss der verbleibende Partner dem anderen auf Aufforderung eine Nutzungsentschädigung für seinen Eigentumsanteil zahlen. Für die monatlichen Kreditraten müssen aber weiterhin beide Kreditnehmer aufkommen. Scheidung: Wer bekommt das Haus? Wenn einer der Partner der Alleineigentümer der Immobilie ist, gestaltet sich die Lage meist eindeutig. Der andere Partner muss entweder aus dem Haus ausziehen oder dem Eigentümer eine angemessene Miete zahlen. Etwas komplexer verhält es sich, wenn beide Partner als Eigentümer im Grundbuch vermerkt sind. In dieser Konstellation sind folgende Möglichkeiten denkbar: - Sie ziehen beide aus der Immobilie aus und vermieten das Haus. Die Mieteinnahmen teilen Sie untereinander auf. Die Vermietung stellt aber in den meisten Fällen nur eine kurzfristige Lösung dar. Auf lange Sicht ist es oftmals gerade für geschiedene Paare schwierig, weiterhin gemeinsam ein Haus zu besitzen und sich z. B. über größere Reparaturen zu einigen. - Einer der Partner behält die Immobilie und zahlt den anderen für seinen Eigentumsanteil am Haus aus. Was bei einer Scheidung für das Haus als Auszahlung angemessen ist, richtet sich nach dem Marktwert der Immobilie. Dazu ist es erforderlich, den Verkehrswert ermitteln zu lassen. - Sie bleiben weiterhin beide in der Immobilie wohnen, bauen das Haus aber so um, dass zwei separate Wohneinheiten entstehen. Eine solche Lösung kommt nur für wenige Paare infrage, da der Aufwand dafür groß sein kann und häufig eine räumliche Trennung über die Nachbarschaft hinaus gewünscht wird. - Sie verkaufen die Immobilie und teilen sich den Gewinn aus dem Hausverkauf. Im Rahmen einer Scheidung sind Immobilien nur schwer teilbar, anders als Ihr Sparguthaben auf dem Konto oder Hausrat. Der Verkauf macht es möglich, die Vermögensaufteilung fair für beide Partner vorzunehmen. Kann ich mein Haus verkaufen trotz Kredit? Ja, die Bank kann den Hausverkauf nicht untersagen, gegebenenfalls ist aber eine Vorfälligkeitsentschädigung fällig. Wie funktioniert der Zugewinnausgleich? Ein Zugewinnausgleich ist immer dann nötig, wenn sich die Partner nicht über die Aufteilung des gemeinsamen Vermögens verständigen können. Oftmals sind Eheleute durch ihre Heirat im Güterstand der Zugewinngemeinschaft vereint, insofern sie nichts anderes im Ehevertrag festgelegt haben. Der Zugewinnausgleich ermöglicht bei einer Scheidung den Ausgleich zwischen den Partnern. D. h. der während der Ehe erwirtschaftete Vermögenszuwachs ist gleich aufzuteilen. Im Zusammenhang zwischen Zugewinnausgleich und Haus ist zu klären, wie viel die Immobilie wert ist. Wenn beide Ehepartner das Haus während der Ehe gemeinsam gekauft haben, steht ihnen jeweils die Hälfte an der Immobilie zu. Ein Zugewinnausgleich ist hierbei also genau genommen nicht erforderlich, wenn es nicht noch anderes Vermögen gibt. Anders sieht es aus, wenn nur einer der Partner der Alleineigentümer ist. In diesem Fall hat der andere Nicht-Eigentümer einen Anspruch auf Ausgleich. Wann lohnt sich der Hausverkauf bei einer Scheidung? Der Hausverkauf kann die Vermögensaufteilung um einiges erleichtern und späteren Streitigkeiten um die Immobilie vorbeugen. In vielen Fällen fehlt es beiden Partnern an den finanziellen Möglichkeiten, das Haus zu behalten und den anderen Partner dafür auszuzahlen. Wenn Sie sich hingegen für den Verkauf entscheiden, gestaltet sich die Situation einfacher: Sie veräußern die gemeinsame Immobilie an einen Dritten und teilen den Verkaufserlös anschließend untereinander auf. Gleichzeitig lässt sich auch der Immobilienkredit ablösen. Doch was passiert, wenn der Partner das Haus nicht verkaufen möchte? Nach dem Trennungsjahr haben Sie das Recht, die Zustimmung des Partners einzuklagen. Auch können Sie den Weg über das Amtsgericht gehen und eine Teilungsversteigerung beantragen. Wie läuft die Teilungsversteigerung ab? Eine Teilungsversteigerung dient dem Zweck, bei einer Scheidung das Haus in teilbares Vermögen umzuwandeln. Dabei ordnet das Gericht die öffentliche Versteigerung der Immobilie an, ähnlich einer Zwangsversteigerung. Der Partner, der sich durch die Versteigerung benachteiligt sieht, kann innerhalb von zwei Wochen seinen Einwand erheben. Auch als Miteigentümer dürfen Sie bei der Teilungsversteigerung mitbieten, wenn Sie das Haus selbst kaufen möchten. Eine Versteigerung stellt aber nur in letzter Instanz eine sinnvolle Lösung dar, wenn sich die Partner nicht einigen konnten. Die scheidenden Eheleute sollten sich im Klaren darüber sein, dass sich bei einer Teilungsversteigerung meist nicht der beste Preis für die Immobilie erzielen lässt. Um Verluste zu vermeiden, ist stets der einvernehmliche Hausverkauf vorzuziehen. So kann Sie Krone Immobilien beim Hausverkauf unterstützen - Beratung und Verkauf im Scheidungsfall: Unsere qualifizierten Mitarbeiter helfen Ihnen dabei, den Hausverkauf nach der Scheidung so stressfrei und zeitnah wie möglich abzuwickeln. Unser Team ist geschult in Fragen rund um Scheidung und Haus. Profitieren Sie von unserem reichen Erfahrungsschatz und lassen Sie sich beim Immobilienkauf kompetent beraten. Aufgrund unserer Marktkenntnis, Expertise und langjährigen Tätigkeit am Immobilienmarkt sind wir in der Lage, Ihr Haus optimal zu vermarkten. Auf Wunsch begleiten wir den Hausverkauf von der Preisfindung bis zur Übergabe. So ist für alles gesorgt und Sie können sich ganz auf die nächsten Schritte in eine streitfreie Zukunft ohne finanzielle Sorgen ums Haus konzentrieren. Professionelle Wertermittlung: Wenn Sie Ihre Immobilie verkaufen möchten, führen wir zunächst eine sorgfältige Wertermittlung durch und verkaufen Ihre Immobilie. Als zertifizierte Sachverständige für Immobilienbewertung erstellen wir zudem auf Wunsch Gutachten gemäß § 194 BauGB und der ImmoWertV. Auch für den Zugewinnausgleich können Sie uns mit der Erstellung eines Wertgutachtens beauftragen. „Gerne stehen wir Ihnen für ein unverbindliches Beratungsgespräch montags bis samstags von 08.00 bis 20:00 Uhr zur Verfügung und freuen uns auf Ihren Anruf unter 040 – 38 66 62 00 oder 04191 – 50 22 45. Oder besuchen Sie uns einfach auf unseren Homepages www.kroneimmobilien.de und www.sv-wulfundkollegen.de
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Immobilien „richtig“ verkaufen: Verkehrswertermittlung & Immobilienverkauf

Immobilien „richtig“ verkaufen: Verkehrswertermittlung & Immobilienverkauf
Niedrige Zinsen und hohe Immobilienpreise verleiten Immobilienbesitzer gelegentlich zu der Überlegung, ihre zum Verkauf stehende Immobilie privat anzubieten und auf einen Makler zu verzichten. Warum dies am Ende für den Privatverkäufer oftmals nicht optimal ausgeht, erklärt Rüdiger Wulf, Geschäftsführer von Krone Immobilien und Mitinhaber der Sachverständigengemeinschaft Wulf & Kollegen. „Am Anfang einer Verkaufsvorbereitung muss stets eine fachkundige Verkehrswertermittlung stehen“, sagt Rüdiger Wulf. „Und hierfängt die Problematik für den Privatverkäufer auch schon an, da er sich entweder an den Angaben aus den Internetportalen orientiert, an Meinungen von Freunden und Bekannten oder eines der Portale zur Hilfe nimmt, die ihm durch Angabe von ein paar wenigen Objektdaten einen Verkaufspreis „vorgaukeln“. Das kann man machen, führt aber leider in der Regel zu einer falschen Einschätzung, da z.B. die so ermittelten Preise oft nicht marktgerecht sind und die Bewertung nicht die tatsächlichen Verhältnisse abbildet. Die Folge ist ein falscher Preis, dem ein wenig ansprechendes Exposé mit minderwertigen Fotos folgt. Und am Ende die große Unsicherheit - „Habe ich nun alles richtig gemacht? Hätte ich vielleicht einen besseren Preis erzielen können? Enthält der Kaufvertrag auch keine für mich nachteiligen Formulierungen? Bin ich mit dem Inhalt des Kaufvertrages ausreichend gegen Schadensersatz abgesichert? - Weiterhin, so Rüdiger Wulf, können Privatanbieter in der Regel nicht die zeitliche Erreichbarkeit und umgehende Beantwortung der Emailanfragen sicherstellen, die ein Kaufinteressent wünscht, oder weiß, woher er welche Unterlagen für die Bank des Käufers bekommt. Ebenso können bei den Besichtigungen Fehler unterlaufen, die am Ende nicht zum Kaufabschluss führen. So verkauft ein Privatverkäufer in der Regel „die Vergangenheit der Immobilie“ und zeigt nicht das Potential auf. Weitere Stolpersteine können Sanierungs- und Renovierungsstau sein, Feuchtigkeit, Bebaubarkeit, Energieausweis, Bauschäden und Baumängel, die sogenannten Lasten und Beschränkungen, Erbschaftsthemen bis hin zu Problemstellungen, die sich z.B. aus Kauf-, Miet- oder Erbbaurechtsverträgen ergeben können. Und dann sind da noch die Kaufinteressenten, die selbst noch eine Immobilie verkaufen müssen und die, die eine Finanzierungsberatung benötigen – für Privatverkäufer keine Möglichkeit, diese zu unterstützen. Um dieses Gesamtpaket den Interessenten zu vermitteln bedarf es intensiver Unterlagenanalyse, Netzwerke und umfassender Immobilienexpertise. „Wir“, so Rüdiger Wulf „verkaufen die Zukunft, das „neue Zuhause“ und bieten Lösungen, Kontakte, Erfahrung für genau alle die eben aufgezählten Aspekte, die einen erfolgreichen Immobilienverkauf eben nicht so einfach machen. Bei Krone Immobilien haben Sie von Anfang bis Ende einen Ansprechpartner, der sich um Ihre Immobilie kümmert. Krone Immobilien bietet Ihnen eine kostenlose und marktkonforme Wertermittlung auf Sachverständigenniveau, berät Sie über die beste Vermarktungsstrategie, bietet Ihnen zahlreiche kostenfreie Zusatzdienstleistungen wie zum Beispiel die Erstellung des Energieausweises, Objektreinigung, 360-Grad-Touren, Unterlagenbeschaffung, Grundrissoptimierung mit virtuellem Homestaging und vieles mehr an. Von vielen Verkäufern wird auch sehr geschätzt, dass Krone Immobilien auf das Aufstellen sogenannter Verkaufsgalgen verzichtet, solange eine Immobilie bewohnt ist, also seriöser vermarktet. Die mehrfachen Auszeichnungen, die Zertifizierung, die Mitgliedschaft in Berufsverbänden und unsere Expertise als Immobilienmakler und Gutachter, sowie die 100%-ige Kundenzufriedenheit sprechen für einen Verkauf mit Krone Immobilien. „Gerne stehen wir Ihnen für ein unverbindliches Beratungsgespräch montags bis samstags von 08.00 bis 20:00 Uhr zur Verfügung und freuen uns auf Ihren Anruf unter 040 – 38 66 62 00 oder 04191 – 50 22 45. Oder besuchen Sie uns einfach auf unseren Homepages www.kroneimmobilien.de und www.sv-wulfundkollegen.de Übrigens: Wir sind Hamburg, Norderstedt, Lübeck, Kiel und Niebüll direkt vor Ort und bedienen somit den gesamten Norden.
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Immobilie geerbt, was nun?

Immobilie geerbt, was nun?
Sie wollen ein geerbtes Haus oder eine geerbte Wohnung verkaufen? Informieren Sie sich bei Krone Immobilien über Fristen, Rechte und Pflichten und wie Sie bei allen Schritten unterstützt werden können. Krone Immobilien fungiert für Sie als Ratgeber für Alleinerbe und Erbengemeinschaften. Mit einem Nachlass übernehmen sie auch die Verantwortung, so dass zum Trauern oft wenig Zeit bleibt. Wichtige Fragen müssen geklärt, Formalitäten erledigt und Fristen eingehalten werden - und das in einer Situation, die nicht nur schmerzlich, sondern für die meisten Erben auch völlig neu ist. In diesem Ratgeber erfahren Sie, was Sie als Alleinerbe oder Erbengemeinschaft beachten müssen, wenn Sie ein geerbtes Haus verkaufen, vermieten oder selbst bewohnen möchten. Hier finden Sie Informationen zum Erbrecht, zu den Voraussetzungen für den Verkauf einer geerbten Immobilie und den konkreten Abläufen. Das Ziel dabei sollte immer eine möglichst rasche, friedliche und umfassende Einigung sein. Denn nur so lässt sich verhindern, dass zum persönlichen Verlust noch ein finanzieller Schaden hinzukommt, etwa durch einen langjährigen Rechtsstreit, eine Zwangsversteigerung oder den Wertverfall einer ungenutzten Immobilie. Als Erbe werden Sie zum Rechtsnachfolger des Erblassers. Neben den Vermögenswerten übernehmen Sie also auch dessen Schulden und Verbindlichkeiten. Wollen Sie ein geerbtes Haus verkaufen, sollten Sie daher zunächst umgehend klären, ob und in welcher Höhe der Nachlass durch Hypotheken o. Ä. belastet ist. Das können Sie in aller Regel direkt bei der Bank des Erblassers erfragen. Lassen Sie außerdem zeitnah den aktuellen Verkehrswert des Hauses ermitteln, am besten durch einen erfahrenen, neutralen Makler. Ist der Wert höher als die Schulden, kann das Haus mit Gewinn verkauft werden. Ist das Haus hingegen überschuldet und reichen auch die anderen Vermögenswerte nicht zur Schuldendeckung, kann es sinnvoll sein, das Erbe auszuschlagen. Dann verzichten Sie jedoch auf den gesamten Nachlass - die Teilausschlagung bzw. Teilannahme eines Erbes ist laut § 1950 BGB nicht möglich. Zur Ermittlung der Verbindlichkeiten und zur Wertfeststellung des Hauses brauchen Sie keinen Erbschein. Es reicht, die Sterbeurkunde und das Stammbuch (bzw. eine Abstammungs-/Geburtsurkunde) vorzulegen. Diese Information ist sehr wichtig, denn sobald Sie einen Erbschein beantragt haben, gilt das Erbe als angetreten. Eine nachträgliche Ausschlagung ist nur in Ausnahmefällen und mit anerkanntem Anfechtungsgrund möglich. Bei einer Erbengemeinschaft kann jeder für sich entscheiden, ob er das Erbe antreten oder ausschlagen will. Denken Sie jedoch daran: Wenn Sie das Erbe ausschlagen und Kinder haben, nehmen diese Ihren Platz in der Erbfolge ein. Volljährige Kinder müssen sich dann ebenfalls frist- und formgerecht für oder gegen das Erbe entscheiden. Bei minderjährigen Kindern genügt die Unterschrift der Sorgeberechtigten. Um das Erbe auszuschlagen, haben Sie sechs Wochen Zeit. Nur wenn Sie im Ausland waren, als Sie von dem Erbfall erfahren haben, oder der Erblasser selbst im Ausland wohnte, verlängert sich diese Frist auf sechs Monate. Liegt bis dahin keine formelle Ausschlagung vor, werden Sie auch ohne weitere Unterschrift oder Zustimmung automatisch zum Erben. Und das kann bei einem überschuldeten Nachlass nicht nur für Sie, sondern für die ganze Familie und ihre Nachfolger bittere Konsequenzen haben. Handeln Sie darum bei den Wert- und Schuldenermittlungen möglichst rasch, selbst wenn Sie eigentlich viel mehr Zeit zum Trauern, Nachdenken und Entscheiden bräuchten. Wir helfen Ihnen bei allen notwendigen Formalitäten, damit Sie auch in dieser schwierigen und verwirrenden Situation nicht den Überblick verlieren, übereilt handeln oder eine wichtige Frist versäumen. Oft gibt es viele gute Gründe, die dafür sprechen, ein geerbtes Haus zu verkaufen. Etwa eine für alle Erben ungünstige Lage, eine schlechte Verkehrsanbindung, hohe Instandhaltungs-kosten oder größerer Sanierungsbedarf. Umgekehrt können jedoch ein hoher Wert und eine gute Lage auch Argumente für den Verkauf sein. Ist die aktuelle Marktsituation für das geerbte Haus gerade sehr günstig, kann der Verkaufserlös den Erben beim Erfüllen ihrer Träume helfen - oder einen Neustart in finanzieller Sicherheit ermöglichen. Allerdings dürfen Sie nur als Alleinerbe im Alleingang verkaufen. In einer Erbengemeinschaft müssen sich die Erben vorher einig sein. Nur wenn alle zustimmen, ist es möglich, die geerbte Immobilie zu veräußern. Und je weniger Streit es gibt, desto mehr haben später alle Beteiligten davon. Setzen Sie also auf offene und ehrliche Kommunikation, auch und gerade wenn Sie unterschiedlicher Meinung sind. Hat sich die Erbengemeinschaft schon vor Ablauf der Ausschlagungsfrist zum Antreten des Erbes entschlossen und auf den Hausverkauf geeinigt, müssen sich die Erben als neue Eigentümer ins Grundbuch eintragen lassen. Dazu muss der Erbschein beim Nachlassgericht beantragt und dann beim Grundbuchamt vorgelegt werden. Hat der Erblasser ein notarielles Testament hinterlassen, kann die Rechtsnachfolge auch damit nachgewiesen werden. Die Umschreibung eines geerbten Hauses auf einen Alleinerben oder eine Erbengemeinschaft ist gebührenfrei. Wenn der Wert des Hauses bis dahin noch nicht ermittelt wurde, ist das der nächste wichtige Schritt. Nach der Einigung und dem Antritt des Erbes haben Sie viel mehr Zeit; bei der Wertfeststellung und dem Verkauf des Hauses gibt es keine amtlichen Fristen. Jetzt können Sie in aller Ruhe gemeinsam entscheiden, welchen Gutachter bzw. vertrauenswürdigen Immobilienmakler Sie hinzuziehen möchten, um Sie bei der Veräußerung Ihrer Immobilie zu unterstützen. Will einer der Erben das Haus behalten, um es zu vermieten oder darin zu wohnen, kann er es selbst kaufen. Allerdings muss er dann seine Miterben durch eine Ausgleichszahlung finanziell entschädigen. Die Höhe des Auszahlungsbetrages ergibt sich aus dem aktuellen Verkehrswert der geerbten Immobilie. Auch hier muss also zuallererst festgestellt werden, wie viel das Haus wert ist - und zwar am besten von einem neutralen Experten, damit es nachher keine Streitigkeiten über den ermittelten Betrag gibt. Kann der kaufwillige Erbe den Auszahlungsbetrag aus eigener Tasche aufbringen oder einen entsprechenden Kredit aufnehmen, steht dieser Lösung nichts im Wege. Das Haus geht dann in den Besitz dieses Erben über, und mit der Auszahlung der Miterben sind die Erbauseinandersetzung und die Erbengemeinschaft beendet. Ist auf diese Art keine Einigung möglich, kann ein Erbe, der gegen den Willen eines anderen ein geerbtes Haus verkaufen will, als letzte Möglichkeit die Teilungsversteigerung beim Amtsgericht beantragen. Dagegen kann derjenige, der das Haus behalten möchte, nichts unternehmen, doch immerhin besteht die Möglichkeit, selbst bei der Versteigerung mitzubieten. Wenn ein Miterbe, etwa der Ehepartner des Erblassers, im Haus wohnt, gibt es mehrere Möglichkeiten: Entweder hat die oder der Verstorbene testamentarisch ein Wohnrecht festgelegt und/oder die Bedingungen dafür definiert. Oder es gibt kein solches Testament, dann muss die Erbengemeinschaft gemeinsam entscheiden, ob der Miterbe künftig Miete oder eine Nutzungsentschädigung zahlen soll. Den- oder diejenige einfach "vor die Tür zu setzen" ist in aller Regel nicht möglich - nicht zuletzt, weil auch dabei Pflichtteil- und andere Ansprüche zu berücksichtigen sind. Und auch hier gilt: Das Beste ist immer eine außergerichtliche Einigung, denn bei langwierigen Rechtsstreiten oder Zwangsversteigerungen zahlen unterm Strich alle Beteiligten meist drauf. Ist die Immobilie kein Sanierungsfall und fällt keine Spekulationssteuer an, entstehen für den Verkauf lediglich geringe Zusatzkosten. Das sind einerseits die Kosten für die direkte Vermarktung oder den Immobilienmakler, wenn nicht der Käufer die Maklercourtage übernimmt. Dazu kommt bei belasteten Immobilien das Geld, das zum Begleichen der Schulden aufgebracht werden muss. Wir unterstützen Sie, wenn Sie ein geerbtes Haus verkaufen wollen oder einen neutralen Experten für die notwendige Immobilienbewertung brauchen. Auch bei anderen Formalitäten rund um den Hausverkauf stehen wir Ihnen mit Rat und Tat zur Seite, etwa wenn es um die Sondierung des Immobilienmarktes geht oder um den Energieausweis. Weil wir wissen, dass die Zeit oft knapp ist und Erben trotz ihrer Trauer schnell wichtige Entscheidungen treffen müssen, lassen wir Sie nicht warten, sondern handeln rasch und stets im Sinne der Erbengemeinschaft. Wir sagen Ihnen, wie lange es voraussichtlich dauern wird, die Immobilie zum besten Preis zu verkaufen, und helfen Ihnen, auf dem Weg dahin Fallstricke und Fehler zu vermeiden. Sie möchten sich von Krone Immobilien sach- und fachkundig unterstützen lassen? Dazu können Sie uns als Alleinerbe oder Erbengemeinschaft mit der (Verkehrs-)Wertermittlung oder der Vermarktung des geerbten Hauses beauftragen. Selbstverständlich handeln wir neutral und im Interesse aller beteiligten Erben. Wir setzen auf Vertrauen und Transparenz und halten Sie gemäß § 2027 BGB jederzeit auf dem neuesten Stand der laufenden Immobilienvermarktung. „Gerne stehen wir Ihnen für ein unverbindliches Beratungsgespräch montags bis samstags von 08.00 bis 20:00 Uhr zur Verfügung und freuen uns auf Ihren Anruf unter 040 – 38 66 62 00 oder 04191 – 50 22 45. Oder besuchen Sie uns einfach auf unseren Homepages www.kroneimmobilien.de und www.sv-wulfundkollegen.de