Hamburg. Die erste amtliche Hitzewarnung des Jahres, mehrere Tage mit Temperaturen deutlich über 30 Grad und zunehmende Starkregenereignisse zeigen: Der Klimawandel betrifft uns direkt vor Ort. Besonders Gebäude geraten dabei zunehmend unter Druck. Überhitzte Büroräume, aufgeheizte Wohnungen und Innenhöfe oder vollgelaufene Keller betreffen Eigentümer:innen ebenso wie Mieter:innen. Dennoch werden Maßnahmen zur Klimaanpassung häufig erst dann ergriffen, wenn bereits Schäden und ernsthafte Belastungen entstanden sind.
„Wir erleben, dass viele Menschen das Thema Klimaanpassung bisher unterschätzt haben. Dabei geht es nicht um Accessoires am Gebäude, sondern um ganz konkrete Vorsorge: Wer seine Immobilie wetterfest macht, schützt Wert und Lebensqualität – und sorgt vor, bevor Schäden entstehen", erklären die Hamburger Energielotsen. Mit dem kostenlosen Klimafolgenanpassungs-Check (KFA-Check) der Hamburger Energielotsen erfahren Immobilieneigentümer:innen, wie sie ihr Gebäude wirksam schützen können. Die unabhängige und unverbindliche Beratung erfolgt direkt vor Ort und zeigt konkrete Maßnahmen auf.
Hamburger Bauherr:innen, Hauseigentümer:innen, Unternehmen, Mieter:innen und Verwaltungen berichten den Hamburger Energielotsen von einem gesteigerten Sicherheitsgefühl, weniger Hitzebelastung in den Wohn- und Arbeitsräumen und der spürbaren Reduzierung von Schäden. Der häufigste Fehler in der Praxis? Viele Eigentümer:innen handeln erst, wenn bereits Schäden eingetreten sind. Schon kleine Maßnahmen können große Wirkung entfalten: Begrünte Dächer und Fassaden speichern Regenwasser und kühlen die Umgebung, Rollos und Vordächer schützen vor Überhitzung, Kellerabdichtungen und Rückstausicherungen beugen Wasserschäden vor.
Die Bedeutung solcher Maßnahmen wird künftig weiter zunehmen. Ab dem 1. Januar 2027 schreibt das Hamburgische Klimaschutzgesetz §16 HmbKliSchG eine Solargründachpflicht für Neubauten und Bestandsgebäuden bei Dachsanierungen vor. Damit wird Hamburg bundesweit Vorreiter bei der Kombination von Photovoltaik und Dachbegrünung. Ziel ist es, Klimaschutz und Klimaanpassung intelligent zu verbinden: Solargründächer erzeugen erneuerbare Energie, verbessern das Mikroklima, reduzieren Hitze und Starkregenfolgen und fördern die Biodiversität.
Im kostenfreien Termin (ca. 45 Minuten) analysieren die Hamburger Energielotsen die individuelle Gefährdung des Gebäudes. Abschließend erhalten Teilnehmende eine Einschätzung der Risiken sowie konkrete Empfehlungen zum Schutz. Dabei stehen zwei Schwerpunkte im Vordergrund: Schutz vor Starkregen oder sommerlicher Überhitzungsschutz.
Beim Starkregenschutz wird geprüft, wie anfällig ein Haus für Überflutungen ist – von Hanglagen über die Bauweise des Kellers bis hin zur Frage, ob Rückstausicherungen vorhanden sind. Im Vor-Ort-Check erhalten Eigentümer:innen konkrete Empfehlungen, welche baulichen Maßnahmen sinnvoll sind und welche Vorkehrungen, etwa Flutschotts für Fenster oder Türen, Drainage oder Zisternen, in Frage kommen.
Bei sommerlicher Überhitzung untersuchen die Hamburger Energielotsen Gebäudehülle, Materialien, Fensterflächen und Innenräume: „Oft sind es einfache Anpassungen, etwa eine bessere Verschattung oder eine bessere Lüftung vor allem in den Abend- und Nachtstunden im Haus, die schon spürbare Entlastung bringen."
Jetzt kostenlosen Termin vereinbaren unter: 040 / 248 32 252 oder unter beratung@energielotsen.hamburg.de (bitte geben Sie Ihre Postleitzahl an). Die Hamburger Energielotsen unterstützen mit kostenfreien Beratungen und dem Klimafolgenanpassungs-Check vor Ort. Im Zuge ansteigender Hitze- und Starkregenereignisse empfiehlt sich die Klimaanpassung – von Gründach bis Abdichtung der Kellerwände.
