Im Jahr 2025 wurden in der Hansestadt 203 Startups neu gegründet – 26 Prozent mehr gegenüber dem Vorjahr. Mit der Bündelung von Angeboten der Startup-Förderung schafft der Senat nun eine zentrale Anlaufstelle für Gründerinnen und Gründer.
Hamburg entwickelt sich zu einem der dynamischsten Startup-Standorte Deutschlands, wie das hohe Wachstum der Gründungen im vergangenen Jahr belegt. Mit 1.540 aktiven Startups verfügt Hamburg über ein vielfältiges Startup-Ökosystem am führenden Industrie- und Logistikstandort Deutschlands.
Mit der Zusammenführung der monetären und non-monetären Startup-Förderung unter dem Dach der IFB Hamburg mit ihrer Tochtergesellschaft Innovationsstarter GmbH stellt der Senat nun die Weichen, Hamburgs Position als führenden Startup-Standort auszubauen. Gründerinnen und Gründer erhalten damit künftig einen gebündelten Zugang zu Förderung und Unterstützung aus einer Hand – von der ersten Idee bis zur Skalierung. Zugleich stärkt der gemeinsame Auftritt unter der Marke Startup City Hamburg die Wahrnehmung Hamburgs als attraktiver Standort für Talente, Startups und Wagniskapital.
Dr. Melanie Leonhard, Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Innovation: „Startup City Hamburg bündelt Förderungen und Beratungen rund um Startups. Mit unserer konsequent ausgebauten Förderlandschaft setzt der Senat ein starkes Zeichen für Innovation und Unternehmertum. Hamburg bietet Gründerinnen und Gründern optimale Bedingungen, um ihre Ideen zu verwirklichen und erfolgreich zu wachsen. Insbesondere die gewerbliche und industrielle Nachfrage hier am Standort bildet ein starkes Rückgrat an B2B-Potenzialen für den gesamten Innovationskreislauf – von der Idee über das Testing bis in die konkrete Umsetzung.“
Startups sind ein wichtiger Motor für Innovation und wirtschaftliche Transformation. Sie verbinden Wissenschaft und Wirtschaft und tragen dazu bei, Forschungsergebnisse und innovative Ansätze in marktfähige Produkte und Dienstleistungen zu überführen.
Dr. Heiko Milde, Geschäftsführer der IFB Innovationsstarter GmbH: „Die Rekordzahlen bei der Startup-Förderung zeigen: Hamburg ist ein Magnet für innovative Köpfe und Investoren. Die IFB Hamburg und ihre Tochtergesellschaft, IFB Innovationsstarter GmbH bündeln gemeinsam mit den wichtigsten Akteuren des Hamburg Startup-Ökosystems ihre Kräfte, um das Ökosystem weiter zu stärken und die Stadt als führenden Standort für Startups zu etablieren.“
Mit der Neuordnung der Startup-Förderung setzt der Senat zentrale Vorhaben aus dem Koalitionsvertrag um. Darin haben sich die Koalitionspartner darauf verständigt, das Innovationsfördersystem zu systematisieren sowie die nationale und internationale Sichtbarkeit des Hamburger Startup-Standorts zu erhöhen.
Zentrale Akteure des Hamburger Startup-Ökosystems bündeln ihre Kräfte und agieren zukünftig gemeinsam. Über die Startup City Hamburg werden Angebote und Unterstützung transparenter, die Orientierung für Gründer:innen einfacher und der Startup-Standort Hamburg als starkes, vernetztes Ökosystem regional und überregional sichtbarer.
Starke Partner wie Startup Verband, Handelskammer Hamburg, Startup Port (Hamburg Innovation), Impossible Founders und IFB Innovationsstarter unterstützen die gemeinsame Zielsetzung der Startup City Hamburg und bringen ihre jeweiligen Angebote und Perspektiven in die Weiterentwicklung des Ökosystems ein. Weitere Akteure sind eingeladen, sich künftig anzuschließen und gemeinsam dazu beizutragen, die Angebote und Unterstützung für Startups kontinuierlich weiterzuentwickeln und zu verbessern.
Zwischen 2021 und 2025 wurden 330 Startups mit insgesamt 79,5 Millionen Euro Fördermitteln unterstützt. Davon entfielen 30,9 Millionen Euro auf Zuschüsse und 48,6 Millionen Euro auf Venture Capital. Fast die Hälfte stammt aus Bundes- und EU-Mitteln – ein Zeichen für die hohe Attraktivität des Standorts. Ergänzt wird dieses Spektrum über alle Startup-Entwicklungsphasen hinweg um die Internetplattform Startup City Hamburg mit aktuellen Events und Nachrichten aus der Szene sowie eine kuratierte Übersicht zu wichtigen Akteuren, Initiativen und ihren Programmen, um Startups bestmöglich zu unterstützen.
