Der Sport ist ein dynamisches und wirtschaftlich bedeutendes Zukunftsfeld der Hansestadt. Das belegt eine neue Studie des Hamburgischen WeltWirtschaftsInstituts (HWWI), die die gesamte wirtschaftliche Wirkung des Sports für Hamburg analysiert.

Rund 15.000 Arbeitsplätze hängen in Hamburg direkt oder indirekt am Sport. Die gesamtwirtschaftliche Wertschöpfung summiert sich auf 5,3 Milliarden Euro – ein Niveau, das Sport als einen starken Impulsgeber der Stadt positioniert.

Die Studie zeigt zudem, dass Sport weit mehr bedeutet als Wettkämpfe und Vereinsleben. Er entfaltet vielfältige wirtschaftliche Wirkungen. Jeder im Sportsektor erwirtschaftete Euro löst zusätzliche wirtschaftliche Aktivität aus und führt insgesamt zu 2,4 Euro zusätzlicher Wertschöpfung in der Stadt – etwa durch Buchungen von Veranstaltungsdienstleistungen oder touristische Ausgaben. Jeder Arbeitsplatz im engeren Sportsektor sichert im Durchschnitt 2,3 weitere Stellen entlang der Wertschöpfungskette – etwa in Eventorganisation, Medienproduktion, Tourismus, Einzelhandel oder Gesundheitsdienstleistungen.

Die Studie macht außerdem sichtbar, wie breit Sport in die Stadt hineinwirkt: Sport stärkt nicht nur Wirtschaft und Beschäftigung, sondern auch die Lebensqualität der Metropole, fördert Gesundheitsprävention und macht Hamburg für Fach- und Nachwuchskräfte attraktiver.

Sportsenator Andy Grote: „Wer noch einen Nachweis dafür braucht, wie Hamburg von Olympia profitieren kann, sollte diese Studie lesen. Der Sport stärkt nicht nur Zusammenhalt und Lebensqualität in unserer Stadt, sondern auch Wohlstand und Wirtschaftswachstum. Jeder Euro für den Sport bringt Hamburg ein Vielfaches an Mehrwert. Da kann sich jeder selbst ausrechnen, welche Chance und Kraft erst in Olympia steckt.“

Prof. Norbert Aust, Präses der Handelskammer Hamburg: „Der Sport stärkt Hamburg wirtschaftlich, gesellschaftlich und international. Er schafft Wertschöpfung, zieht Talente an, steigert die Lebensqualität und macht die Stadt sichtbar. Die Ergebnisse zeigen: Sport ist ein Zukunftsfeld, in das sich zu investieren lohnt. Wir sollten Sport viel stärker als Motor der Stadtentwicklung verstehen – mit moderner Infrastruktur, klarer Unterstützung für Sportveranstaltungen und einer aktiven Haltung zu internationalen Formaten. Eine Olympiabewerbung kann dabei ein kraftvoller Impuls sein: ein Projekt, das Investitionen beschleunigt, Innovationen sichtbar macht und den gesamten Norden stärkt.“

Katharina von Kodolitsch, Präsidentin Hamburger Sportbund: „Die Studie unterstreicht, dass Sport und insbesondere die Vereine eine tragende Rolle für eine lebenswerte, aktive und attraktive Metropole Hamburg spielen. Sie schaffen niedrigschwellige Bewegungsangebote, fördern Gesundheit, sozialen Zusammenhalt und Integration und prägen das Stadtleben in den Quartieren. Zugleich tragen Sportgroßveranstaltungen und eine lebendige Vereinskultur maßgeblich dazu bei, Hamburg national und international als dynamische, aktive Stadt sichtbar zu machen. Um diese Wirkung dauerhaft zu sichern, braucht es verlässliche Investitionen in die Sportinfrastruktur sowie langfristige finanzielle und planerische Sicherheit für die Vereine. Nur so kann Hamburg seine Position als aktive und dynamische Sportmetropole nachhaltig stärken.”

Die Studie finden Sie unter: sportstudie-2026-data.pdf