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Ministerium für Energiewende, Klimaschutz, Umwelt und Natur

Wasserstoffprojekte in Schleswig-Holstein können in die konkrete Planung und Umsetzung gehen

Kiel (em) Die Bundesnetzagentur (BNetzA) hat heute weitere Informationen zum Wasserstoffkernnetz in Schleswig-Holstein veröffentlicht. Die nun erteilten Genehmigungen dieses Kernnetzes bilden einen wesentlichen Eckpfeiler für das Gelingen des sogenannten Wasserstoffhochlaufs: Bis 2031 sollen in Schleswig-Holstein schrittweise bestehende Erdgasleitungen für den Transport von grünem Wasserstoff umgerüstet oder neue Wasserstoffleitungen gebaut werden.  Wasserstoff ist ein vielfältig einsetzbarer Energieträger. Er soll vor allem in denjenigen Industrien verwendet werden, wo die Versorgung mit Wasserstoff die effizienteste Form der Energieversorgung darstellt und für die stofflichen Prozesse benötigt wird. Da die Anbindung der Westküste für das Land sehr wichtig ist, geht es für die Realisierung der dort geplanten Wasserstoffvorhaben gemeinsam mit dem Netzbetreiber Schleswig-Holstein-Netz neue Wege und gründet eine Wasserstoffnetzgesellschaft. Nun geht es an die zügige
22.10.2024
Wirtschaftsredaktion

RÜCKENWIND FÜR NORDDEUTSCHLANDS ENERGIEWIRTSCHAFT

Hamburg (em) IHK Nord begrüßt Vereinbarung zur Offshore-Windenergie Bund, Küstenländer und Übertragungsnetzbetreiber haben eine Vereinbarung zum schnelleren Offshore-Ausbau beschlossen. Das darin enthaltene Ziel ist es, die Voraussetzungen zu schaffen, dass im Jahr 2030 Windkraftanlagen mit einer installierten Gesamtleistung von 20 Gigawatt in Nord- und Ostsee an das Stromnetz angeschlossen sind. Das bisherige Ziel lag bei 15 Gigawatt. "Dieser zielstrebige Schritt ist ein weiterer entscheidender Baustein, um die Klimaziele zu erreichen. Gleiches gilt für die dringend erwartete Nationale Wasserstoffstrategie.", so Janina Marahrens-Hashagen, Vorsitzende der IHK Nord. Mit der Vereinbarung wurden detaillierte Zeitpläne vorgelegt und Meilensteine gesetzt, um die herausfordernde Planung, Genehmigung, Installation und Integration in das Stromnetz aufeinander abzustimmen. Der bereits 2019 von der Bundesnetzagentur bestätige Netzentwicklungsplan sieht vor, in den Jahren von 20
14.05.2020