Wirtschaft in Norderstedt
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EGNO Entwicklungsgesellschaft Norderstedt mbH

Firmendetails

Rathausallee 64-66
22846 Norderstedt
Landkreis: Kreis Segeberg
Branche: Wirtschaft

Ansprechpartner

Herr Martin Brüdigam
Tel.: 040 535406 38
vertrieb@egno.de

www.egno.de
EGNO Entwicklungsgesellschaft Norderstedt mbH

Unternehmensprofil

Videoberichte

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Veröffentlichungen


© EGNO

Norderstedt (em) Das Angebot für Schülerinnen und Schüler aller Abschlussklassen, mit Azubis und Studis aus Norderstedter Unternehmen online zu sprechen, geht ab 28. September in die nächste Runde. Dann stellen junge Mitarbeitende der Bank VReG, des Chemieunternehmens Schülke und des SHK Fachgroßhandels GUT Liedelt & Schwanbeck ihre kaufmännischen Ausbildungen vor.

In den darauffolgenden Tagen gibt es Einblicke in IT-Berufe, Recht und Finanzen sowie Maschinen und Anlagen und technischen Berufe. Alles Chats sind online, kostenlos und erfordern nur eine Anmeldung der Schülerinnen und Schüler.

Hier geht’s zum Programm: www.jobtour-norderstedt.de/azubi-chat/

Das sagen bisherige Teilnehmende zum Azubi-Studi-Chat: https://youtu.be/RnQGryLxhg8

Alle Termine und beteiligten Unternehmen sowie Details und weitere Infos für Schülerinnen und Schüler:

CHAT | 3 AZUBIS
Unser Angebot an dich: hole dir Informationen aus erster Hand – direkt von Auszubildenden. Über die Ausbildung, das Studium, den Ausbildungsbetrieb und die Berufe. Drei Azubis aus einem Themenbereich stellen dir ihre Ausbildung und ihr Ausbildungsunternehmen vor und beantworten deine Fragen.

WER KANN TEILNEHMEN?
Alle Schüler:innen der Abschlussklassen aller weiterführenden Schulen in Norderstedt sowie der Beruflichen Schule Norderstedt.

DEINE ANMELDUNG
Die Anmeldung erfolgt aus rechtlichen Gründen ausschließlich online mit Name, Schule, Geburtsdatum und E-Mail Adresse auf www.jobtour-norderstedt.de/azubi-chat/ und nur mit deiner ausgefüllten Einwilligungserklärung (siehe downloadlink). Wenn du unter 18 Jahre bist, brauchst du die Unterschrift deiner Eltern. Nach erfolgreicher Anmeldung erhältst du die Zugangsdaten zu deinem Zoom-Meeting per Email.

ACHTUNG: Die Teilnehmendenanzahl ist begrenzt. Bei großer Nachfrage bieten wir dir gern weitere Termine auf www.jobtour-norderstedt.de/azubi-chat/ an.

DEIN ANGEBOT – DEINE WAHL
28. September 2021, 16 Uhr – 17 Uhr KAUFMÄNNISCHE BERUFE (m/w(d)
Anmeldung bis zum 27. September

Bankkaufleute | VOLKSBANK RAIFFEISENBANK
Industriekaufleute | Schülke +
Kaufleute für Groß- und Außenhandelsmanagement | G.U.T. Liedelt & Schwanbeck

29. September 2021, 16 Uhr – 17 Uhr IT Berufe (m/w/d)
Anmeldung bis zum 27. September

Duales Studium Informatik technische Systeme | HANSEATIC POWER SOLUTIONS|HPS
Kaufleute für Digitalisierungsmanagement | VW OTLG
IT Systemelektroniker | STADTWERKE NORDERSTEDT

30. September 2021, 16 Uhr – 17 Uhr Recht & Finanzen (m/w/d)
Anmeldung bis zum 27. September

Duales Studium BWL | HypoVereinsbank
Rechts- und Notarfachangestellte | Thun, Steiner & Partner
Kaufleute für Büromanagement | condair

19. Oktober 2021, 16 Uhr – 17 Uhr Maschinen & Anlagen (m/w(d)
Anmeldung bis zum 18. Oktober

Duales Studium Maschinenbau | Jungheinrich
Industriemechaniker Fachrichtung Anlagen und Maschinenbau| Jungheinrich
Fachangestellter für Bäderbetriebe | Arriba

20. Oktober 2021, 16 Uhr - 17 Uhr TECHNISCHE BERUFE (m/w(d)
Anmeldung bis zum 18. Oktober

Elektroniker für Betriebstechnik | STADTWERKE Norderstedt
Industriemechaniker | WALDEMAR LINK
Feinwerkmechaniker | Kreyenberg

DEINE VORBEREITUNG
Bitte informiere dich vorab auf der Homepage des jeweiligen Unternehmens.
Überlege dir Fragen zur Ausbildung und zum Unternehmen.

Ansprechpartnerin:
Anja Neumüller | EGNO – Entwicklungsgesellschaft Norderstedt mbH | azubichat@egno.de | Telefon 040 53540623 | 0172 9179257
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© Volker Puchalla

Norderstedt (em) Seit zwei, drei Jahren kennt Tobias Knickrehm den Weg zur Streuobstwiese an der Niendorfer Straße genau: Der selbstständige Fliesenlegermeister engagiert sich in seiner Freizeit für den Erhalt und die Pflege des kleinen Idylls in der Einflugschneise des Flughafens.

„Durch Der BUND - Ortsgruppe Norderstedt bin ich auf die Streuobstwiese aufmerksam geworden und mit aktiven Mitgliedern des BUND kümmern wir uns um den Erhalt und die Pflege des Gebietes“, so Knickrehm, der seit 2001 in Norderstedt wohnt. So haben sie im März 15 Bäume zurückgeschnitten. „Ich bin froh, dass ich hier in Norderstedt mein berufliches Wirken mit dem Engagement für die Natur verbinden kann! Das schätze ich an der Stadt.“ Rund 150 Bäume, alle Obstbäume verschiedenster Sorten, finden sich hier. „Es ist eines der schönsten Gebiete in Norderstedt. Weil es so natürlich und naturbelassen ist. Die Stadt unterstützt uns mit einem Balkenmäher, der im Herbst die Fläche schonend mäht. Es gibt hier einen Teich, der im Sommer oft austrocknet. In diesem Bereich ist der Boden eher trocken, in anderen Bereichen der Wiese eher feucht, so dass nicht alle Obstbäume perfekt gedeihen. Wir haben zum Beispiel nur eine Kirsche, die es hier zwischen Äpfeln, ein paar Birnen und vielen Zwetschgen aushält“, erläutert er.

„Im Frühjahr und Sommer haben wir hier immer wieder Besuch, Familien schauen sich die verschiedenen Bäume in der Blüte an. Im Herbst darf man natürlich auch den einen oder anderen Apfel aufheben und probieren“, so Tobias Knickrehm. Eigentlich sind die Helferinnen und Helfer der Streuobstwiese in Garstedt ganz froh, dass das Areal etwas versteckt liegt.

„Meine Frau und ich engagieren uns für die Natur, da sie uns auch im Hinblick auf die Zukunft unseres Kindes sehr am Herzen liegt. Da kann man schon mal wütend werden und etwas verbittert, wenn man merkt, wie Politik Missstände oft nur verwaltet und nicht angeht. So wie bei uns in Friedrichsgabe mit der illegalen Müllhalde beim Umspannwerk. Dort wird verwaltet, aber nichts getan. Das frustriert, wenn man in die politischen Ausschüsse geht“, stellt er fest.

Der BUND-Ortsverein kümmert sich nicht nur um die Streuobstwiese, sondern ist auch in anderen Natur- und Umweltthemen in Norderstedt aktiv. „Wir freuen uns über Jeden, der sich in Norderstedt aktiv für die Umwelt und Natur einsetzen möchte.“
Kontakt: Tel. 0170 – 584 05 78

„51 Jahre - 51 Menschen“ ist eine Serie der EGNO - Entwicklungsgesellschaft Norderstedt in Kooperation mit den städtischen Gesellschaften Norderstedts. Alle Artikel unter www.egno.de/51

Foto und Text:
Volker Puchalla
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© Oliver Jahr

Norderstedt (em) Schon seit seiner Kindheit interessiert sich Colin De Silva für Karate. Seine Kindheit und Jugend verbrachte er im niedersächsischen Schneverdingen, wo er mit elf Jahren im örtlichen Karate-Verein anfing und später auch als Trainer tätig war. Da lag es für ihn nahe, nach dem Abitur Sportwissenschaften zu studieren.

Allerdings wurde mir schnell klar, dass ich damit nicht viel machen konnte“, erzählt der 37-Jährige mit einem Lachen. Also entschloss er sich, nach seinem Zivildienst Medizin zu studieren und zog dafür nach Hamburg. 2013 machte er seinen Doktortitel und praktizierte nach einer Tätigkeit am Albertinen-Krankenhaus zunächst in einer Hausarztpraxis an der Ohechaussee. Seit 2018 ist er in einer chirotherapeutischen Schwerpunktpraxis in der Ochsenzoller Straße tätig. Darüber hinaus hat sich De Silva auf Sportmedizin und Chirotherapie spezialisiert und betreibt seit 2015 zusätzlich eine sportmedizinische Praxis.

Seiner Liebe für Karate ist er in all der Zeit treu geblieben und trägt inzwischen den schwarzen Gürtel. Bereits zu Studienzeiten zog er nach Hasloh und wechselte zum dortigen Sportverein. Dort ist er bis heute als aktiver Wettkämpfer tätig und reist oft zu Turnieren – und das nicht nur als Teilnehmer. Sein berufliches Wissen stellt Colin De Silva seit 2013 dem Deutschen Karate Verband als Wettkampfarzt zur Verfügung und betreut auf Turnieren die Karateka.

„Wegen Corona fanden zuletzt allerdings nicht viele Veranstaltungen statt. Dieses Jahr bin ich mehr als Dozent im Verband tätig“, sagt der Sportmediziner. In der Vor-Corona-Zeit war er oft im Land unterwegs und auch schon bei internationalen Turnieren in Großbritannien dabei. Über Karate hat Colin De Silva auch seine Ehefrau kennengelernt, mit seinen zwei Töchtern wohnt das Paar inzwischen in Garstedt, ist aber weiterhin im TuS Hasloh aktiv.

„Seit die Kinder da sind, habe ich meine Aktivitäten etwas zurückgeschraubt, bin nur noch vier bis fünf Mal im Jahr bei Wettkämpfen dabei“, sagt De Silva. Den Umzug nach Norderstedt hat er nicht bereut: An seiner Wahlheimat schätzt er sehr, dass die Stadt sehr grün ist. „Ich bin gern im Stadtpark unterwegs. Es gibt dort tolle Angebote für Kinder. Außerdem erkunde ich mit dem Fahrrad gern die Umgebung.“

Kontakt: Dr. med. Colin De Silva,
Ochsenzoller Str. 181 in Norderstedt
Tel. 0160/ 34 79 806,
E-Mail: dr.med.c.de.silva@gmail.com

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© Oliver Jahr

Norderstedt (em) Marlies Rathsack ist Helferin aus Leidenschaft. Sie setzt sich stets dort ein, wo andere Menschen Unterstützung benötigen – sei es im Sanitätsdienst oder bei Naturkatastrophen. So war sie bereits 2002 mit dem Norderstedter Rettungsdienst KBA beim Elbe-Hochwasser in den betroffenen Gebieten, und auch nach den jüngsten Überschwemmungen im Südwesten stellte sie in Erftstadt in Nordrhein-Westfalen ihre Fähigkeiten zur Verfügung.

„Ich hatte schon immer ein Hilfs-Faible“, sagt Marlies Rathsack. Sie kommt aus Mecklenburg-Vorpommern und zog für ein Studium der Verwaltungswissenschaften nach Altenholz bei Kiel. Dort lernte sie einen Kommilitonen aus Norderstedt kennen, der sie mal zum Sanitätsdienst beim KBA e.V. „mitschleppte“. Dort fing sie dann als ehrenamtliche Helferin an, hat später von ihrem Chef beim Rettungsdienst eine Ausbildung als Rettungssanitäterin ermöglicht bekommen und ist seitdem viel unterwegs – auch bei Castor-Transporten war sie schon als Sanitäterin dabei.

Norderstedt hatte es ihr schon damals sehr angetan, sodass sie auch beruflich hier anfing. Zunächst war sie im Sozialamt tätig, später wechselte sie dann zur Bundesagentur für Arbeit und machte eine Sonderfortbildung für den Umgang mit Suchtkranken und Opfern häuslicher Gewalt. 2015 fing sie als Migrationsbeauftragte der Arbeitsagentur für den Kreis Segeberg an und kümmert sich zusätzlich um die Berufsberatung für junge Menschen. „Ich freue mich immer, wenn ich Menschen, die es nicht leicht hatten, in eine Ausbildungsstelle vermitteln kann“, sagt Marlies Rathsack.

Für Ärzte ohne Grenzen und andere Hilfsorganisation war sie zeitweise schon im Irak und in Afghanistan, seit Beginn der Corona-Pandemie hilft sie im Test- und mittlerweile auch im Impfzentrum aus. Woher nimmt sie die ganze Energie? „Ich freue mich über jedes Dankeschön und jedes Lächeln, dass ich von den Menschen erhalte – das gibt mir so viel zurück und führt Kraft zu, um mich auch weiter für die Menschen einzusetzen.“

Die Entscheidung, nach Norderstedt zu ziehen, war für Marlies Rathsack genau richtig: „Es gibt hier so viele tolle und engagierte Menschen. Wer mal einen Aufruf nach Hilfe startet, erhält ganz viele Rückmeldungen. Norderstedt trägt zurecht den Titel einer engagierten Stadt.“
Kontakt: KBA - Rettungsdienst
Schleswig-Holstein gGmbH
Tel. 040/ 529 00 30

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Foto und Text: Oliver Jahr
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Christian Findeklee: Norderstedt mit dem Zirkel entdeckt


© Volker Puchalla

Norderstedt (em) Für den 48-jährigen Dr.-Ing. Christian Findeklee war bereits vor 20 Jahren klar: „Ich wollte schon immer für Philips im Rahmen der faszinierenden Magnetresonanztomographie arbeiten. Ich bekam den Job – und damals suchten wir einen Ort zum Wohnen und Leben. Da haben wir mit dem Zirkel um Philips am Flughafen einen Kreis von zehn Kilometern gezogen und kamen prompt auf Norderstedt. Rückblickend war dies die richtige Entscheidung. Die mittlerweile vierköpfige Familie fühlt sich hier wohl, wir sind Norderstedter – zusammen mit Hund Dexter“, lächelt Christian Findeklee, der seither bei jedem Wetter mit dem Fahrrad zur Arbeit nach Hamburg fährt.

In dieser langen Zeit hat er viele Ehrenämter übernommen und ist hier sehr aktiv. „Das Ehrenamt wird heute leider immer mehr zum Luxus. Menschen, die ihre Angehörigen pflegen oder schlecht bezahlte und oft auch alleinerziehende Angestellte schuften heute ungewollt zum Wohle der Allgemeinheit. Auch darum werden es immer weniger, die in Vereinen, Verbänden oder auch privat einfach helfen können“, zieht Findeklee Bilanz. „Ich habe eine tolle Familie, die mich dabei unterstützt und einen Beruf, der mir diese ehrenamtliche Arbeit auch erlaubt.“

Ehrenamt – das wurde ihm schon von seinen Eltern vorgelebt. Sie gründeten eine Nachbarschaftshilfe, die ehrenamtliche Helferinnen und Helfer an hilfesuchende Menschen vermittelte.„Besonders geprägt hat mich damals, dass wir in einem Buchholzer Altenheim das Weihnachtsfest organisierten und damit den Bewohner:innen eine riesige Freude bereiteten“, so Findeklee. Später übernahm er als Sohn viele ehrenamtliche Tätigkeiten – ganz nach dem Vorbild seiner Eltern. So organisiert der begeisterte Kunstturner (seine Lieblingsdisziplinen sind Barren und Boden) nach seiner aktiven Zeit zahlreiche Sportveranstaltungen.

Im Chor „Paula Cantat“ der Emmaus-Gemeinde in Norderstedt oder zeitweise als aushilfsweiser Grundschullehrer in Physik, ist der gelernte Ingenieur in und rund um Norderstedt aktiv. Darüber hinaus engagiert er sich im Repair Café, wo er sich meist um elektrische Geräte oder Fahrräder kümmert. „Es macht mir sehr viel Freude und mächtig viel Spaß, anderen Menschen zu helfen. Die Möglichkeiten dazu sind zahlreich und eröffnen sich meist ganz von selbst.“

„51 Jahre - 51 Menschen“ ist eine Serie der EGNO - Entwicklungsgesellschaft Norderstedt in Kooperation mit den städtischen Gesellschaften Norderstedts. Alle Artikel unter www.egno.de/51

Foto + Text: Volker Puchalla
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© Oliver Jahr

Norderstedt (em) Im Heidberg-Krankenhaus geboren, in Norderstedt aufgewachsen und zur Schule gegangen: Manfred Fitz ist Norderstedter durch und durch. „Die einzige Zeit, die ich nicht hier gelebt habe, waren eineinhalb Jahre in Oldenburg, wo ich die Meisterschule besuchte“, verrät der 54-jährige Elektroinstallateursmeister.

Er und seine Familie sind tief in Norderstedt verwurzelt. 1979 gründete sein Vater Adolf Fitz hier das Unternehmen „A. Fitz Sicherheitstechnik“ und hat seine Kinder früh involviert. „Ich habe mit sechs Jahren meinen ersten Kunden bedient“, lacht Manfred Fitz. 1992 stieg er ordentlich in den Betrieb ein, 2019 überreichte der Senior dann den Schlüssel an Manfred Fitz und seine Schwester Beate, die gemeinsam die Geschäftsführung des Unternehmens haben.

Um den Alltagsstress auszugleichen, betätigt sich Manfred Fitz sportlich, ist leidenschaftlicher Windsurfer, Anfang 2005 fing er mit dem Triathlon an. Als Mitglied im Bündnis der Selbstständigen (BDS Nord) regte er zu dieser Zeit eine Triathlon-Veranstaltung für Norderstedt an, die dann über einen Kontakt zu den Norderstedter Wasserratten auch umgesetzt und zur Erfolgsgeschichte wurde. Abhängig von den Corona-Entwicklungen soll der Norderstedt Triathlon dieses Jahr zum 14. Mal stattfinden.

„So kam gleichzeitig auch meine Mitgliedschaft bei den Wasserratten zustande, denn ich war zwar damals schon ein guter Radfahrer und Läufer, bin aber noch zu schlecht geschwommen“, erzählt Manfred Fitz. Das Training hat sich ausgezahlt: In den vergangenen Jahren hat er erfolgreich bei verschiedenen Triathlon- und Swim&Run-Wettbewerben teilgenommen. Vor kurzem belegte Fitz bei der Triathlon-Landesmeisterschaft in Kiel den sechsten Platz in seiner Altersklasse. 2015 übernahm er zudem das Amt des Geschäftsführers bei den Wasserratten.

Zudem engagiert er sich außerdem im IKUS, dem Initiativkreis Ulzburger Straße, und ist dort als Schriftführer unter anderem an der Organisation von Veranstaltungen wie dem Straßenfest auf der Ulzburger Straße beteiligt.

„Norderstedt ist für mich einfach eine Stadt mit toller Lage: Man ist schnell in Hamburg und schnell in der Natur. Ich habe hier alles, was ich brauche“, zeigt sich Manfred Fitz zufrieden über seine Heimat.

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Foto + Text: Oliver Jahr
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Entwicklungsgesellschaft Norderstedt

Martin Köhler: Bastelt aktiv an der Nachhaltigkeit


© privat

51 Menschen | Norderstedt (em) Schon als Kind hat Dr. Martin Köhler sich für das Basteln begeistert: „Meine Mutter hat gesagt, dass ich lieber mit dem Schraubendreher als mit Spielzeug herumgelaufen bin“, schmunzelt der gebürtige Berliner. Seine Begeisterung für Technik und die zu Grunde liegenden Naturgesetze dahinter waren also beste Voraussetzung für ein Studium der mathematischen Physik – zunächst in Berlin, für seine Promotion kam Martin Köhler dann nach Hamburg.

Seine Leidenschaft fürs Basteln hat der 55-Jährige, der inzwischen in Langenhorn wohnt, bis heute nicht verloren. Hauptberuflich ist er Leiter der Zentralbibliothek am Hamburger For-schungszentrum DESY (Deutsches Elektronen-Synchrotron). In seiner Freizeit repariert Köhler leidenschaftlich gern Dinge und hat sein Talent zunächst dem Repair Café in Langenhorn, seit 2019 auch dem Repair Café in der Falkenbergkirche in Norderstedt zur Verfügung gestellt. Bei den Repair Cafés können Bürgerinnen und Bürger zum Beispiel kaputte Elektrogeräte, wie etwa Toaster, Kaffeemaschinen oder Staubsauger, vorbeibringen und die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer bemühen sich, diese wieder funktionstüchtig zu bekommen. „Ich finde vor allem den Aspekt der Nachhaltigkeit sehr wichtig“, sagt Martin Köhler. „Statt die Dinge wegzuschmeißen und neue zu kaufen, sorgen wir dafür, dass man sie noch länger erhalten kann.

So fällt weniger Elektroschrott an und es ist besser für das Portemonnaie der Leute.“ Er bedauert es sehr, dass wegen der Corona-Pandemie derzeit keine Repair Cafés stattfinden. „Vielleicht geht es in Norderstedt aber schon im Oktober weiter, auch ein virtuelles Konzept befindet sich derzeit in der Ideen-phase.“ Auch als Langenhorner fühlt sich Martin Köhler dem Norderstedter Repair Café stark verbunden: „Es gibt dort tolle Kolleginnen und Kollegen, mit denen man sich austauschen kann.“ Überhaupt fährt er gern mit der U-Bahn nach Norderstedt, denn: „Die Büchereien dort sind hervorragend. Ich habe schon spezielle Werke gefunden, die es in der Hansestadt nicht in den Bücherhallen gab.“ Ebenso ist das Herold-Center für ihn näher als vergleichbare Einkaufsmöglichkeiten in Hamburg. „Norderstedt ist im Gegensatz zu Hamburg klein, aber fein. Der Stadt geht es gut und man fühlt sich dort einfach wohl.“

Kontakt: Repair Café Norderstedt www.reparatur-initiativen.de/repair-cafe- norderstedt

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Text: Volker Puchalla, Foto: Privat
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Norderstedt (em) Jürgen Hanke war seit 1979 bei der Hamburger Polizei und hat dort auch einige der wirklich harten Jungs kennengelernt. Und da war es nur konsequent, dass ihn sein schleswig-holsteinischer Kollege in Norderstedt, Wolfgang Banse, Leiter der Lenkungsgruppe „Plan haben“ im Kriminalpräventiven Rat der Stadt Norderstedt ansprach, ob er nicht Pate werden wolle.

„Pate heißt in diesem Fall, Freizeit mit auffällig gewordenen Jugendlichen im Alter von neun bis 16 Jahren zu verbringen, ihnen andere Wege für ihr zukünftiges Leben aufzuzeigen und sie auch zu fragen: Was glaubst du, was passiert, wenn du so weitermachst?“, erläutert Jürgen Hanke.

Die Jugendlichen bis 16 Jahre alt, ohne Erwartungen an ihr Leben, immer auf der Straße und kurz davor, im kriminellen Sog zu verschwinden. „Kleine Einbrüche, Gewalt auf der Straße oder ähnliche Delikte, damit waren sie der Polizei aufgefallen. Doch Wolfang Banse, seine Mitstreiterinnen und Mitstreiter und ‚Plan haben‘ wollten diese Jugendlichen nicht einfach fallen lassen.“

Einmal in der Woche treffen, etwas unternehmen, Vertrauen und ein Gespräch aufbauen – das war mit Sicherheit nicht immer leicht. „Manchmal hat die Tatsache, dass ich Polizist war, geholfen. Manchmal leider aber auch nicht“, so Hanke. „Wenn ich dann später hörte, dass der Jugendliche, den ich betreut hatte, nicht wieder aufgefallen war oder straffällig wurde, hat mich das persönlich sehr gefreut!“

Seinen Ruhestand genießt Hanke heute, indem er viel mit dem Fahrrad fährt, sich um den großen Garten kümmert und mit seinem Hund Paul spazieren geht. Auch als Hobby-Fotograf ist er sehr aktiv und findet dafür in Norderstedt und auch auf Reisen viele Motive. „In Norderstedt gibt es sehr viele Freizeitmöglichkeiten, wie etwa den Stadtpark. Ich lebe jetzt seit 41 Jahren sehr gern hier und bin dreimal innerhalb der Stadt umgezogen, das sagt eigentlich schon alles“, schmunzelt Jürgen Hanke.

Kontakt zum Projekt über www.plan-haben-norderstedt.de

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Foto + Text: Volker Puchalla.
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© Volker Puchalla

Norderstedt (em) Aufgewachsen in Kayhude ging sie in Norderstedt zur Schule. „Später wollte ich nach Hamburg, doch das war damals schon kaum bezahlbar. So wurde es Norderstedt, quasi auf halbem Weg, und hier lebe ich nun mit meiner Familie“, berichtet Petra Timmermann. „Mit der Zeit haben wir gemerkt, wie vielfältig Norderstedt ist. Das abwechslungsreiche kulturelle und sportliche Angebot genießen wir sehr.“

Besonders den Stadtpark hat Petra Timmermann sofort ins Herz geschlossen. „Ich habe dort mit einem Team 2012 und 2013 für die Grundschule Heidberg ein Vorbereitungs-Training für den Arriba-Stadtlauf angeboten. Daraus entstand, mit einem Kernteam von Erwachsenen, der feste Lauftreff „Stadtpark-Runners Norderstedt“, den ich seitdem leite.“ Durch Kai Jörg Evers, Geschäftsführer der Stadtpark Norderstedt GmbH, sind sie sogar ein offiziell aufgeführtes Sportangebot im Stadtpark.

Aber nicht nur sportlich ist sie viel unterwegs, sondern auch kirchlich. Hauptberuflich leitet die Norderstedterin für den Ev. Luth. Gesamtverband Harburg ein Freizeitheim auf Amrum. Für die Paul-Gerhardt-Kirche in Norderstedt organisiert sie seit vielen Jahren ein Türchen für den lebendigen Adventskalender. Und in den Ferien ist sie seit 14 Jahren als „Teamer“ bei „Kirche unterwegs“ aktiv.

Darüber hinaus betreut sie seit 2016 einen jungen Flüchtling aus Afghanistan. „Er war damals noch minderjährig und wir konnten ihn bei sehr vielen Dingen wie Schule, Praktika etc. unterstützen. Das hat uns gefreut. Wir haben noch heute ein sehr enges Verhältnis und immer viel Spaß miteinander beim Kochen oder Spielen“, erzählt Petra Timmermann.

Außerdem half sie auch noch im Tierheim in Henstedt-Ulzburg. „Das begann damit, dass ich mit meiner Tochter das Tierheim besuchte und sie unbedingt etwas für die Tiere tun wollte. Daraus ist viel mehr geworden, wir kümmerten uns insgesamt acht Jahre jeden Sonnabend um das Kleintiergehege – bis es wegen Corona nicht mehr ging“, so die engagierte Norderstedterin.

Kontakt: Stadtpark-Runners via www.stadtpark-norderstedt.de

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Foto und Text: Volker Puchalla
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© Volker Puchalla

Norderstedt (em) Die Weihnachtsbaum-Aktion mit den Wunschzetteln der Kinder ist in Martins & Sebastians Friseursalon „Cuts and Shaves“ in Norderstedt schon seit einigen Jahren eine kleine Tradition. „Viele Kundinnen und Kunden fragen schon einige Wochen vorher, wann wir den Baum wieder aufstellen und sie sich die Wunschzettel pflücken können“, lächelt Sebastian Uerz.

Zusammen mit seinem Geschäftspartner Martin gehört ihm der Salon in der Ohechaussee 11. „Derzeit planen wir einen Verein namens „Cuts & Shaves for Kids“, um so mit noch mehr Aktionen Kindern aus sozial schwachen Familien helfen zu können.“

Etwas enttäuscht waren Sebastian und Martin über die Resonanz einer geplanten Aktion zum Grundschulstart. Sie hatten schon Sponsoren angesprochen und drei Grundausstattungen für Erstklässler:innen gesammelt – von Cup & Cino, North Case, Elotech und GST Nord. „Wir danken allen für ihre Unterstützung, auch wenn sich auf diese Aktion niemand gemeldet hat“, so Sebastian und Martin. Aber die beiden Friseurmeister machen trotzdem weiter.

Sebastian Uerz ist seit elf Jahren glücklich mit seiner Ehefrau Janette verheiratet. Mit seinen Eltern zog der heute 37-jährige Friseurmeister von Wilhelmshaven nach Norderstedt. „Die Stadt hat mir gleich auf Anhieb gut gefallen. Alles vor Ort, nette Menschen, junge Familien und auch die Nähe zu Hamburg. Dann traf ich Martin und wir gründeten unseren Friseursalon“, so Sebastian Uerz. Er kann sich keinen Jeden-Tag-Bürojob vorstellen. „Ich wollte schon immer mit vielen unterschiedlichen Menschen zu tun haben, sie erreichen können, und ihrer Persönlichkeit mit ihrer Frisur mehr Ausdruck verleihen“, betont Uerz.

„Corona hat uns natürlich in unserer Arbeit sehr, sehr zurückgeworfen. Wir konnten lange Zeit nicht öffnen. Dann nur mit den vernünftigen Schutzmaßnahmen, wie Haare waschen und Maske tragen. Jetzt langsam kommt so etwas wie Normalität auch in unseren Beruf zurück.“

Und Sebastian und Martin versprechen schon jetzt im Sommer: „Der Wunschtannenbaum wird auf jeden Fall wieder zu Weihnachten aufgebaut.“

Kontakt: „Cuts & Shaves“, Ohechaussee 11 in Norderstedt, Tel. 040 – 88 36 63 33

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Michael Berger: Große Bewunderung für das Ehrenamt


© Oliver Jahr

Norderstedt (em) Ohne das Ehrenamt würden in unserer Gesellschaft schnell die Lichter ausgehen, findet Michael Berger. Der Rechtsanwalt und Notar sitzt mit seiner Kanzlei in der Ulzburger Straße 201 und bewundert die Norderstedterinnen und Norderstedter für den großen Einsatz, den sie in vielen Teilen des öffentlichen Lebens an den Tag legen.

„Norderstedt ist für mich die Stadt des Ehrenamtes. Als ich mich 2012 hier niedergelassen habe, war ich echt überrascht, wie viele Menschen sich engagieren, zum Beispiel in der Norderstedter Tafel und später für Geflüchtete im Willkommen-Team Norderstedt e.V. und da-rüber hinaus“, sagt der 46-Jährige.

Für Michael Berger, der sich selbst als „echtes Nordlicht“ bezeichnet, war schnell klar, dass er sich auch für die Gesellschaft einbringen möchte. Der gebürtige Flensburger ist in Schleswig aufgewachsen, hat nach seiner Zeit bei der Bundeswehr Rechtswissenschaften an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel studiert und war zunächst als Anwalt in einer Hamburger Kanzlei tätig, bevor er sich in Norderstedt selbstständig machte. „Anfangs kannte ich hier niemanden. Über einen Kontakt bin ich dann zum Lions Club Neo gestoßen, in dem ich jetzt seit 9 Jahren Mitglied bin“, erzählt Berger. Ziel der Lions Clubs weltweit ist es, mit verschiedenen Aktionen und Projekten Spenden für wohltätige Zwecke zu sammeln. „Ein bisschen wie Robin Hood: Es geht darum, dass Geld an Be-dürftige weiterzuleiten“, sagt Berger, der auch schon die traditionell ein Jahr währende Präsidentschaft des Clubs ausgeübt hatte.

So verkauft der Lions Club Neo zum Beispiel jedes Jahr zu Ostern das dekorative Norderstedter Osterei, dessen Erlös zu 100 Prozent an Projekte vor Ort geht, etwa an die Tafel oder an das neue Hospiz. Um vom Alltagsstress mal abzuschalten, gibt es für Michael Berger nichts schöneres, als einen Rückzug in die Natur, sei es beim Radfahren, Wandern oder einfach nur Spazierengehen mit seiner Frau. „Es gibt so viele tolle Orte im Hamburger Umland, die man dabei entdecken kann“, schwärmt er.

Kontakt: Rechtsanwalt und Notar
Michael Berger, Tel. 040 - 309 87 41 50 www.berger-recht.de

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Foto und Text: Oliver Jahr
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Norderstedt (em) Ayala Nagel hat ihre Berufung im Leben gefunden. Ihre Mission ist es, Brücken zu bauen – zwischen Menschen, Kulturen und Religionen. Und angefangen hatte es mit einem mutigen Schritt. Ayala Nagel ist im israelischen Haifa geboren und aufgewachsen, nach ihrem Wehrdienst studierte sie Wirtschaftswissenschaften und Management in Tel Aviv.

Dort lernte sie ihren Mann kennen, der aus Deutschland kam. 1998 fasste sie den Entschluss, ihn bei seiner Rückkehr dorthin zu begleiten und zog nach Norderstedt. „Meine Familie, Freundinnen und Freunde waren alle in Israel, ich kannte hier niemanden und musste erstmal Deutsch lernen“, erinnert sie sich. „Aber meine Einstellung ist: Wenn man einen Schritt auf einem neuen Weg wagt, dann gibt es viel zu entdecken.“ Sie baute sich eine neue Existenz im fremden Land auf, hat inzwischen zwei erwachsene Töchter und ist freiberuflich als Business-Coach tätig.

„Die Erfahrungen aus meinem sozialen und kulturellen Engagement versuche ich in meine Arbeit einfließen zu lassen, wie auch umgekehrt. Übertragungsmöglichkeiten sind hierbei nicht immer direkt erkennbar und viele Erfahrungen entfalten erst auf der Metaebene einen tieferen Sinn in dem jeweils anderen Kontext.“

Ayala Nagel ist Mitbegründerin und heute Vorsitzende des Vereins „Chaverim – Freundschaft mit Israel“ und engagiert sich für den interkulturellen Dialog in Norderstedt. Zu den Projekten, die sie in die Wege geleitet hat, gehören unter anderem der biblische Wein- und Obst-garten „Bustan“ im Norderstedter Stadtpark und das integrative Frauensportprojekt „Mamanet“. Darüber hinaus ist sie im Team der Inklusionsagentur Norderstedt tätig im Bereich Bildung und Kultur und setzt sich für die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen an Schulen und anderen Bildungseinrichtungen ein. „Es gibt so viele Angebote. Norderstedt ist einfach eine vielfältige Stadt, offen für alle Menschen und Kulturen“, freut sich die 53-Jährige. Wenn Ayala Nagel mal abschalten und den Kopf freibekommen möchte, geht sie gern im Stadtpark joggen. Dort gibt es viele schöne Ecken, wo sie einfach mal tief Luft holen kann – und kreative Anregungen für ihre Projekte findet.

Kontakt: Ayala Nagel Business Coach
Tel. 040 / 53531951
www.coaching-im-stadtpark.de

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Foto und Text: Oliver Jahr
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© Text und Foto: Oliver Jahr

Norderstedt (em) Norderstedt ist gut gerüstet für die Herausforderung der digitalen Arbeitswelt", sagt Andreas Schröder. Der 35-jährige Informatikkaufmann ist Geschäftsführer und Gesellschafter beim IT-Unternehmen ITCE Systemhaus in Garstedt, wo er 2008 auch seine Ausbildung gemacht hatte.

„Die Stadt geht in Sachen digitaler Infrastruktur immer sehr stark voran und sorgt für eine flächendeckende Versorgung mit schnellem Internet. Viele unserer Kund:innen sind bei wilhelm. tel und auch wir arbeiten mit dem örtlichen Telekommunikationsanbieter zusammen. Zum Beispiel steckt unsere Technik in deren Rechenzentrum. Norderstedt ist für mich einfach ein toller innovativer Standort.“

Auch über die Digitalwelt hinaus ist Andreas Schröter eng mit Norderstedt verbunden. Hier ist der gebürtige Wolfener über zehn Jahre aufgewachsen und zur Schule gegangen, bevor es ihn aus familiären Gründen nach Alveslohe zog. In Norderstedt und dem Kreis Segeberg engagiert sich Schröter bei den Wirtschaftsjunioren Segeberg, einem ehrenamtlichen Netzwerk junger Unternehmer:innen und Führungskräfte. In verschiedenen Ressorts führen die Wirtschaftsjunioren

Projekte mit örtlichen Unternehmen durch, starten Spendenaktionen oder halten Vorträge. And-reas Schröter ist seit drei Jahren dabei und Leiter des Ressorts Wirtschaft und Digitales. „Wir organisieren Vortragsabende für Firmen zu verschiedenen Themen, etwa zur Datenschutzgrundverordnung“, erzählt Schröter. „Außerdem sind wir als Vertretung unserer Mitglieder auf Messen dabei, wie zum Beispiel der B2B Nord in Schnelsen. Wichtig ist uns auch der Bewerbungscheck an den Schulen, wo wir den zukünftigen Auszubildenden bei der Optimierung ihrer Bewerbungsunterlagen helfen.“ Er weist darauf hin, dass die Wirtschaftsjunioren immer auf der Suche nach weiteren Mitgliedern sind, die sich ehrenamtlich für ihre Region einbringen möchten. Mehr dazu unter www.wj-segeberg.de

Kontakt: ITCE Systemhaus
Tel. 040/ 60 92 01 010

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Norderstedt (em) Die Brandbekämpfung liegt Lara Sager sprichwörtlich im Blut: „Ich bin in vierter Generation Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Harksheide“, erzählt die Norderstedterin. „2001 trat ich in die Jugendfeuerwehr ein, 2009 dann in die Einsatz-abteilung. Seit 2016 bin ich Kassenwartin – und habe die Aufgabe von meinem Vater übernommen.“ Auch Lara Sagers jüngerer Bruder ist Kamerad in Harksheide, ihre Großcousine macht bei der Jugendfeuerwehr mit.

Von Beruf ist die Norderstedterin Master-Data-Administratorin bei der Rudolf Dankwardt GmbH, einem Kosmetikproduzenten im Gutenbergring. Dort kümmert sie sich mit ihren Kolleg:innen um die Stammdatenverwaltung. Für Einsätze während der Arbeitszeit wird sie von ihrem Arbeitgeber freigestellt.

Ihre Freizeit stellt Lara Sager in den Dienst der Allgemeinheit. Bei Einsätzen rückt sie mit aus und packt an, wo immer sie benötigt wird. Sie hat bei der Freiwilligen Feuerwehr unter anderem Ausbildungen als Atemschutzgeräteträgerin, Maschinistin, Sprechfunkerin, Trupp- und Gruppenführerin gemacht, den Führerschein Klasse C hat sie ebenfalls. Seit 2013 ist sie außerdem Ausbilderin bei der Jugendfeuerwehr Norderstedt. „Ich fand die Feuerwehr schon als Kind toll“, sagt die 30-Jährige. Bei Instagram (@lara_359) postet sie regelmäßig Neues aus dem Feuerwehrleben – auch in der Hoffnung, mehr Frauen für die Tätigkeit zu begeistern.

„Die Frauenquote in den Norderstedter Feuerwehren liegt bei zehn Prozent“, berichtet Sager.„Bei der FF Harksheide sind wir insgesamt acht Kameradinnen. Viele Frauen trauen sich möglicherweise nicht zur Feuerwehr, weil es oftmals noch als Männerhobby wahrgenommen wird oder sie ihre eigenen Fähigkeiten unterschätzen. Aber die Feuerwehr ist eine Gemeinschaft, die jeden mit offenen Armen empfängt.“ Die Atmosphäre sei auch für Frauen super, Diskriminierung sei kein Problem.

Um vom Berufs- und Feuerwehralltag abzuschalten, treibt Lara Sager gern Sport, wandert oder geht auf Reisen – besonders Skandinavien hat es ihr angetan. „Aber es zieht mich immer wieder nach Norderstedt zurück, denn dies ist eine Stadt mit vielen Möglichkeiten –auch dank der Nähe zu Hamburg.“

Kontakt: Instagram @lara_359

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Text und Foto: Oliver Jahr
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Norderstedt (em) Wenn man im letzten Jahr Anfang März, also noch vor Corona, durch Norderstedt ging und Geschäfte besuchte, dann konnte man Rainer Wiening und seinen Mitstreiter:innen kaum entgehen. Die „Löw:innen“ vom Norderstedter Lions Club Norderstedt NEO verkauften mit ihrem Präsidenten Wiening – diesmal schon zum sechsten Mal – Ostereier für einen richtig guten Zweck.

„Die Aktion hat nicht nur Spaß gemacht, sie hat auch vielen Menschen oftmals in Not, Hilfe gebracht“, erläutert Rainer Wiening, drehte sich um und verkaufte dem nächsten Kunden ein Osterei für den guten Zweck. „Ein richtig dickes Dankeschön an die vielen Unterstützer:innen und besonders an die Wochenmärkte, auf denen wir auch verkaufen durften!“
„Man kann schon sagen, ich bin Ur-Glashütter. Hier, unweit der Segeberger Chaussee, bin ich auf-gewachsen, hier steht mein Elternhaus. Der Stadtteil ist liebens- und sehr wohnenswert und wir fühlen uns hier richtig wohl“, so Wiening. Auch beruflich hat sich der gelernte Elektromeister den Stadtteil ausgesucht. „Ich war erst in einem Ingenieurbüro in Hamburg angestellt. Doch die Aufgaben machten mit der Zeit keinen Spaß mehr. Ich wollte gefordert werden, meine Entscheidungen fällen und dafür auch die Verantwortung tragen“, erinnert er sich. Und so wagte er 1994 den Sprung in die Selbstständigkeit und eröffnete in der eigenen Garage seine kleine Firma. „Werkstatt und Lager waren dort untergebracht. Es war richtig eng – doch wir fühlten uns wohl!“

Aus dem kleinen Lager in der Garage wurde dann später angemietete Räume auf dem Hof von Werner Pein – natürlich auch ein Ur-Glashütter. Wiening setzt schon immer auf eine eigene Ausbildung seines Teams: „Ich habe mehreren Mitarbeitern vorgeschlagen, dass sie ihren Meister-Lehr-gang absolvieren. Einer nach dem anderen, ich zahle das Gehalt weiter und er zahlt die Schule. Schafft er die Meisterprüfung, kommt er zurück, arbeitet so ausgebildet seine Minusstunden ab und dann sprechen wir über Geld“, erinnert sich Rainer Wiening. Der Erfolg gab ihm recht. Dann kam der Sommer im letzten Jahr: Rainer Wiening hatte seine Mannschaft zum Grillen eingeladen und gab bekannt: „Ich gehe am 22. Dezember in den wohlverdienten Ruhestand“. „Damit war alles gesagt, meine Nachfolger sind fit und ich ge-nieße jetzt hier die Zeit im heimischen Garten, die Arbeit im Lions Club Norderstedt Neo und mit meinen Enkelkindern“, freut sich der Ur-Glashütter.

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Foto und Text: Volker Puchalla
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Norderstedt (em) Juliane Möcklinghoff hat ihren Job von der Pike auf gelernt: Sie arbeitete schon als Schülerin bei einer Tageszeitung und ging nach dem Studium der Sport-, Politik- und Kommunikationswissenschaften an der Uni Münster zum Westdeutschen Rundfunk. Dann zog es sie in den Norden und sie startete ihre Arbeit für den NDR.

Als Moderatorin für die TV-Sendungen NDR Info sowie für die ARD als Sportreporterin und Filmemacherin. Im Ehrenamt ist sie tätig: z. B. als Patin für die Spendenaktion „you4kids“. In Norderstedt lebt sie mittlerweile seit fünf Jahren. „Als mein Mann von einem Haus hier schwärmte, war ich zunächst nicht so begeistert, doch innerhalb kürzester Zeit wurde ich zu einem großen Fan. Im Arriba-Freibad ziehe ich oft meine Bahnen, in die Wälder zieht es mich zum Radfahren oder Inlineskaten, außerdem gibt es hier so viele tolle Märkte, Hofläden und viele spannende Menschen aus Wirtschaft, Kultur und Politik.

Auch meine Eltern sind mittlerweile hierher gezogen. Sie unterstützen uns sehr und haben so einen näheren Kontakt zu ihren Enkelkindern.“ Kommunikation, Menschen kennenlernen, ihre Geschichten hören, sich austauschen liegt ihr im Blut. In ihrem Haus gingen schon viele Nationen ein- und aus. „Auch das ist das Schöne an Norderstedt: wir sind in Flughafennähe und so können Freunde aus der ganzen Welt uns mal eben beim Zwischenstopp besuchen. Nicht selten werden daraus aber auch einige Tage bis Wochen, wenn nicht gerade eine Pandemie alles lahm legt.“ Für jeden Gast wird die passende Landesflagge im Hof gehisst - Brasilien, Uruguay, Australien, Ös-terreich, Spanien oder Türkei sind nur eine kleine Auswahl.

Viele Freundschaften weltweit sind aus ihrer Zeit als Leistungssportlerin entstanden. Im Ruder-Vierer gewann Möcklinghoff Silber bei den Weltmeisterschaften der Studierenden. Als Sportreporterin hat sie sich auch auf die Arbeit mit paralympischen Sportler:innen spezialisiert. „Mich fasziniert, was Menschen mit Handicap im Sport leisten.“ Ihre Filme über einen blinden Bergsteiger, den sie zum Mount Everest begleitete und ihre Dokumentation über kriegsversehrte deutsche Soldaten erhielten hohe Auszeichnungen. Ihr nächstes, berufliches Großprojekt sind die Olympischen und Paralympischen Spiele in Tokio. Dort wird sie für die ARD berichten. „Einerseits freue ich mich auf diese wunderbare Aufgabe, es werden meine achten Spiele - andererseits habe ich großen Respekt vor den Auswirkungen der Pandemie.“ Nach den Spielen in Japan wird sie ganz sicher ihr liebgewonnenes Norderstedt wieder genießen.

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Norderstedt (em) Für Andreas Münster, Elektromeister mit eigenem, traditionellem Familienunter-nehmen an der Ulzburger Straße in Norderstedt, war schon sehr früh klar, dass er sich ehrenamtlich in der Verbandsarbeit engagieren wollte – und musste. „Wenn Du die Interessen Deines Berufsstandes, Deines Handwerks, im größeren Rahmen, also in der Landes- oder sogar Bundespolitik vertreten willst, dann musst Du das gemeinsam machen“, steht für Münster fest.

Seit jetzt zehn Jahren ist er Obermeister der Elektroinnung im Kreis. „Auch wenn dieses Amt anfangs die berühmten ‚großen Fußstapfen‘ waren, denn mein Vater hat es zuvor über zwei Jahrzehnte aus-geübt.“ Bei Helmut Münster, seinem Vater, hatte Andreas das Elektrohandwerk nicht gelernt. „Das ist bis heute nicht üblich, dass man dies im Familienbetrieb absolviert. Das gibt für beide Seiten oft Problemchen und Probleme“, schmunzelt Münster. „Für mich war immer persönlich klar, dass ich noch meinen Meisterschein absolviere. Dazu kam die Betriebswirtschaft im Handwerk. Damit konnte ich später den Betrieb von meinem Vater übernehmen“, so Münster.

Heute sind die Probleme im Handwerk, auch in Norderstedt, vielseitig. „Die Suche nach den Auszubildenden hat immer mehr an Bedeutung gewonnen. Viele Jugendliche haben Abitur und wollen erst einmal nicht ins Handwerk. Dazu kommt, dass Großbetriebe und Unternehmen, wie zum Beispiel Airbus, gemerkt haben, wie wichtig es ist, auszubilden. Jetzt holen sie viele Jugendliche von der Schule weg.“ Zudem hat die Verbandsarbeit in der Kreishandwerkerschaft etwas mit dem allgemeinen Berufsbild des Elektrikers zu tun. „Heute sind es Mechatronikerinnen und Mechatroniker. Die Lern- und Arbeitsbereiche haben sich verändert.

Zum Glück halten wir am bewährten dualen Ausbildungssystem fest. Doch wir Handwerker wollen unser Berufsbild selber mit prägen. Das geht eben nur über die Verbandsarbeit“, musste Andreas Münster feststellen. Seine Ehefrau Brigitte hat Münster übrigens beim Geher-Training in Bayern kennengelernt. „Das hat richtig zwischen uns gefunkt. Und so konnte ich Brigitte überreden, mit mir nach Norddeutschland zu kommen und hier im Familienunternehmen an meiner Seite zu stehen“, lacht Andreas Münster.

Kontakt: elektroMünster e.K., Ulzburger Straße 404 • 22844 Norderstedt Telefon: 040 / 522 55 55, E-Mail: info@elektro-muenster.de

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Lukas Harder: Mit Menschen zusammen arbeiten – Ihnen helfen


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Norderstedt (em) Eines war für den heute 26jährigen Lukas Harder schon sehr früh klar: „Ich will etwas für und mit den Menschen tun.“ Und so trat er folgerichtig schon mit zehn Lebensjahren in die Jugendabteilung des Technischen Hilfswerks (THW) ein. Der nächste, logische Schritt war der Gang in die Feuerwehr, genauer in die Norder-stedter Ortswehr in Friedrichsgabe.

Es folgte dann die Ausbildung zum Rettungssanitäter beim Deutschen Roten Kreuz (DRK).
Vor zwei Jahren dann der Sprung in die Selbstständigkeit. Er gründete seine Firma „Feuerpunkt“ – im Angebot Brandschutz und Erste-Hilfe-Lehrgänge. Dann kam Corona: Geplante Schulungen fielen aus, Brandschutz in den Firmen war eher zweitrangig. Doch auch hier fand Lukas Harder den Weg zu den Menschen. Mit viel Engagement und noch mehr Wissen um die Sache baute er in Norderstedt zusammen mit dem DRK und der DLRG Norderstedt mehrere Corona-Teststationen auf und hilft damit wieder Menschen.

„Ziel dieser Aktion mit dem Deutschen Roten Kreuz war es, den Norderstedterinnen und Nor-derstedtern flächendeckend Testmöglichkeiten anzubieten. Heute kommen die Menschen zu uns nach Friedrichsgabe in die Bahnhofstraße, nach Norderstedt-Mitte ins Rathaus oder in den Kielortring, um den Test zu machen und mit der Bescheinigung ein Restaurant besuchen zu können, wie-der einzukaufen oder eine Reise zu starten. Vieles haben wir über Nacht aus dem Boden gestampft, aber immer mit Blick auf eine Verbesserung der Situation“, so Harder.
Neben dem Aufbau der Teststationen ist Harder auch für die organisatorische Planung und die Einteilung des Personals mit zuständig. Materialbeschaffung für die Tests sowie eigener Einsatz in den Stationen gehören in dieser Corona-Zeit zu seinen Aufgaben.

Beruflich informiert Lukas Harder Norderstedter Unternehmen in Fragen der Arbeitssicherheit, er gibt Erste-Hilfe-Kurse - auch mit der Ausbildung am Defibrillator - und im Brandschutz. „Ich bin froh, Menschen in Erste-Hilfe-Kursen auf Gefahren aufmerksam zu machen, präventiv für Brandschutz in Unternehmen vorzusorgen und generell Menschen in Krisensituationen zu helfen. Gleich-zeitig ergänzen sich diese Aufgaben mit meiner beruflichen Selbstständigkeit“, sagt Lukas Harder.

„Feuerpunkt“ – Brandschutz mit Schulung und Wartung, Erste Hilfe und Arbeitssicherheit. Erlengang 18 in Norderstedt, Telefon 040/33385621 und unter www.feuerpunkt.de

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© Oliver Jahr

Norderstedt (em) Marit Paulsen ist eine Norderstedterin mit ganz viel Mut – beruflich wie privat. Die 39-Jährige ist in Glashütte aufgewachsen und entdeckte schon in der Schule ihre Leidenschaft für die Fotografie.

Später kaufte sie sich für einen Kanada- Urlaub ihre erste Spiegelreflexkamera, um damit tolle Bilder zu machen. Ihr Lebensweg führte sie zunächst für ein BWL-Studium nach Mainz, anschließend arbeitete sie über mehrere Jahre für Mediaagenturen in Hamburg. Vor zwei Jahren fasste Marit Paulsen dann den Mut, sich als Fotografin selbstständig zu machen, nachdem sie bereits 2017 nach Norderstedt zurückgezogen war. „Die Stadt ist einfach meine Heimat, hier möchte ich alt werden“, sagt Marit Paulsen. Hier bietet sie seitdem ihre Dienste als Familienfotografin an, schafft für Schwangere und junge Eltern kurz nach der Geburt besondere Erinnerungen und ist auch für Kindergärten und Grundschulen im Einsatz. „Kinder zu fotografieren macht mir am meisten Spaß, weil sie einfach so authentisch sind“, sagt Marit Paulsen. Authentisch zu sein, das ist für sie auch in ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit wichtig. Als Marit Paulsen 2019 in der Zeitung von dem neuen Hospiz las, das in Norderstedt gebaut wurde, wollte sie sich sofort engagieren. „Hospizarbeit hat mich schon immer fasziniert“, so die Fotografin. „Ich habe mich dann genauer informiert und für den Befähigungskurs ehrenamtliche Sterbebegleitung angemeldet.“

Ein weiterer Schritt, der Mut erfordert – denn der Umgang mit sterbenden Menschen fällt nicht leicht. „Ich versuche, das nicht zu nah an mich heranzulassen. Aber man darf auch ruhig mal weinen“, erklärt sie. Ihre Aufgabe ist es eigentlich, Hospizgästen und ihren Angehörigen ein offenes Ohr zu leihen. Das ist wegen Corona derzeit nicht möglich, dennoch hilft sie den Pflegekräften, indem sie Besuchende am Eingang empfängt und darauf achtet, dass sich nicht zu viele Personen gleichzeitig im Haus aufhalten. „Ich bin dank meiner Fotografie am Anfang des Lebens dabei und dank meiner Hospiztätigkeit am Ende des Lebens. Das ist ein ganz besonderes Gefühl“, sagt Marit Paulsen.

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Foto und Text: Oliver Jahr
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Erika Ilschner: Uhrmacherin mit Liebe zur Musik


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Norderstedt (em) Sie singt aus Leidenschaft, im Chor oder auch allein, hat Klavierspielen gelernt und studierte an der Hamburger Musikschule bei Professor Adolf Detel. Von 2004bis 2015 war Erika Ilschner Vorsitzendeim Frauenchor Norderstedt -gegründet im Jahr 1996 -und sang sich mit ihren Chor-Kolleginnen auf vielen Konzerten in die Herzen der Zuhörer:innen. Im „Haus im Park“, im städtischen Alten-und Pflegeheim, erfreut sie mit einigen Mitsängerinnen regelmäßig die vielen älteren Menschen seit über 20 Jahren mit Gesang und Lesungen.
„Singen verbindet die Menschen im Herzen“, ist sich Erika Ilschner sicher. Ihre zweite Seite ist die Geschäftsfrau und selbständige, gelernte Uhrmacherin. Zuerst arbeitete sie in dem Uhrenfachgeschäft ihrer Eltern am Bahnhof Waldstraße.1985 erfolgte dann der Umzug in ihr bekanntes Geschäft an der Ulzburger Straße.
„Wir hatten bis zu fünf Angestellte und besonders die persönliche Beratung und der Service waren hier das Erfolgsgeschäft. Auch sechs Auszubildende starteten hier in meinem Juweliergeschäft ihre berufliche Laufbahn“, erinnert sich Erika Ilschner. „Und in Silke Tams, seit 1982 bei mir als Uhrmacherin tätig, fand ich eine tolle Nachfolgerin, als ich dann in den Ruhestand versetzt wurde“, schmunzelt sie.

Die Friedrichsgaberin ist auch ein gern gesehener Gast bei örtlichen Lesungen oder Musikveranstaltungen. Sie hat auch Beiträge für das 200-Jahre-Friedrichsgabe-Buchgeschrieben. „Der Stadtteil liegt mir sehr am Herzen. Hier bin ich aufgewachsen, habe meinen Beruf gelernt, war beruflich tätig und wohne heute mit meinem Ehemann in unserem Haus in der Nähe des Rathauses.“
Umtriebigkeit hat in der Familie Ilschner schon Tradition: Auch Ehemann Hagen kann es nicht lassen: „Zuerst habe ich 1987 im Juweliergeschäft meiner Ehefrau die EDV vorangebracht und ein Warenwirtschaftssystem eingeführt“, erinnert er sich. Als Mitbegründer der „Steertpogg Lüd“ ,und 20 Jahre deren Vorsitzender, unterstützte er die Werbestrategien der Geschäftsleute an der Ulzburger Straße in Höhe des Nachbarschaftszentrums. Dazu gehörte das Straßenfest, das später auf der gesamten Ulzburger gefeiert wurde. 1994 gründete er den Verein „Norderstedt pro Maromme“, dessen Mitglieder die Freundschaft mit der französischen Partnerstadt bis heute pflegen.

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Norderstedt (em) Mit Schicksalsschlägen kennt Karl Schwanbeck sich aus. Im Alter von 30 Jahren erkrankte er erstmals an Krebs. 2008 schlug die Krankheit erneut zu. Beide Male konnte er sie besiegen und auch von einer Bypass-Operation hat er sich erfolgreich erholt. „Durch solche Erfahrungen lernt man das Leben neu zu schätzen“, sagt Schwanbeck. Er ist seit 2012 Geschäftsführer der G.U.T. Liedelt & Schwanbeck KG, einem Fachgroßhandel für Gebäude- und Umwelttechnik in Norderstedt. Seit 1994 ist Karl Schwan-beck in der Stadttätig, damals noch für das Unternehmen D. F. Liedelt. Mit dessen Gründer Dietrich F. Liedelt verbindet ihn bis heute eine enge Freundschaft, weshalb die beiden 2010 zusammen die jetzige Firma ins Leben gerufen und aufgebaut haben.
Auch die seit 2007 bestehende Dietrich F. Liedelt Stiftung geht auf die Initiative der beiden zurück. Die Stiftung unterstützt gemeinnützige Projekte in Deutschland und der Welt, darunter die jährliche Aktion „Hörer helfen Kindern“ von Radio Hamburg, die „Herzbrücke“ der Albertinen Stiftung, die Kindern aus Afghanistan lebenswichtige Herzoperationen in Deutschland ermöglicht, und Kinderhäuser in Townships in Südafrika. „Als Mitglied des Rotary Clubs Norderstedt treffe ich immer wieder Menschen, die sich ehrenamtlich fürdie Allgemeinheit einsetzen und es macht mir unglaublich viel Freude, diese Menschen zu unterstützen“, berichtet Karl Schwanbeck.
In Norderstedt hat die G.U.T. Liedelt & Schwanbeck KG zuletzt das Berufsbildungszentrum (BBZ) mit dem Einbau von neuen Luftfiltern für die extrageschaffenen Klassenräume unter-stützt, die von den diesjährigen Abiturient:innen genutzt werden. Sie filtern Corona- und andere Viren zu 99,9 Prozentaus der Raumluft heraus. „Die Luftfilter sind eine große Unterstützung für die Abiturient:innen am BBZ, die jetzt in Ruhe ihre Abschlussprüfungen schreiben können“, so Karl Schwanbeck.
Auch wenn er selbst in Hamburg-Lemsahl wohnt, so spürt er eine sehr große Verbundenheit mit Norderstedt. „Hier habe ich ein neues Leben, eine neue Liebe sowie eine große Freundschaft gefunden. Diese drei Dinge fallen mir sofort ein, wenn ich an Norderstedt denke.“
Kontakt: G.U.T. Liedelt & Schwanbeck KG www.liedelt-schwanbeck.de

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Norderstedt (em) Ich bin gern Landwirt hierbei uns. Wir Landwirte erleben zurzeit eine intensive und breit aufgestellte Diskussion über die Ausrichtung der Agrarpolitik, der Ausgleichzahlungen und wie Landwirtschaft4.0 mal aussehen soll. Mit großer Verwunderung stelle ich fest, dass nur eine problemorientierte Diskussion geführt wird, keine lösungsorientierte.

Mit dem derzeitigen System der Vermarktung unserer Lebensmittel über die Handelsstrukturen können wir nicht genug Geld erwirtschaften, um uns für die Zukunft gut aufzustellen. Viele Betriebe in Norderstedt haben sich auf Pensionspferde umgestellt und sind nun Dienstleister.“ Bohnenkamp ist mit 95 Sauen einer der drei letzten Landwirte in der Nahrungsmittelproduktion in Norderstedt.

Bohnenkamp ist seit 2012 Vorsitzender des Kreisbauernverbandes Segeberg und für die ehrenamtliche Vertretung der Berufskolleg:innen zuständig. Dafür muss er sich mit immer neuen Vorschriften, Regeln und Verordnungen befassen. „So verlangt die neue Tierschutzverordnung, dass wir in Schweineställen eine Lichthelligkeit von80Lux am Tag haben müssen. Das ist heller als im Büro“, erläutert er. „Die Tiere brauchen die eher dunkleren Ecken im Stall. Da fühlen sie sich wohl –und sicher!“ Vielen, die sich gerade über solche Verordnungen Gedanken machten, fehle es am Bezug zur Realität.
Die aktuellen Weizenpreise findet der Norderstedter Schweinezüchter Jens-Walter Bohnenkamp jeden Abend im Internet an der Weltbörse in Chicago dotiert. Seit Mitte der 80er Jahre müssen sich alle landwirtschaftlich Tätigen am Welt-markt orientieren. Hier werden Erzeugerpreise gebildet. Dafür werden seit 1992 Ausgleichszahlungen geleistet. Alle paar Jahre werden sie überprüft und mit neuen Auflagen versehen. Die Zahlungen sind an die Fläche gebunden, die bewirtschaftet wird und einige Umweltauflagen. Aktuell werden ca. 2,7Cent/Quadratmeter gezahlt.

Wer durch Norderstedt fährt, kann noch eine abwechslungsreiche Landwirtschaft erleben. Maisanbau für Rinderfutter oder als nachwachsender Rohstoff für regenerative Energie, blühende Wiesen und Getreidefelder, Gemüsebeete zum Mieten, grasende Pferde oder mit dem Fahrrad die Landschaft genießen. „Hoffentlich bleibt das auch noch ein paar Jahrzehnte so erhalten!“

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Dagmar Buschbeck: Norderstedt für den Sport begeistern


Norderstedt (em) EGNO 51 | Menschen
Die spannenden Drachenbootrennen auf dem See im Norderstedter Stadtpark, das Radrennen am Gutenbergring, die „Beach Nights“ und die „Zipfelmützennacht“, dazu die „Norderstedter Sportwoche“ mit dem Langstreckenschwimmen, dem Hamburg Airport Abendlauf und dem TriBühne Triathlon – Dagmar Buschbeck hat mit ihrer Eventagentur „Rattenscharf“ in Kooperation mit verschiedenen Sportvereinen und in enger Zusammenarbeit mit der Norderstedter Wirtschaft und Verwaltung die Stadt noch etwas sportlicher gemacht.

Derzeit arbeitet sie in der Inklusionsagentur Norderstedt, welche vom Lebenshilfe-Werk Norderstedt initiiert wurde. Bereits seit fünf Jahren unterstützt sie die Lebenshilfe Norderstedt e.V. bei der Durchführung des inklusiven Sportfestes im Stadtpark. Auch ihre Schwimmschule will die ausgebildete Schwimmtrainerin nach Corona weiter betreiben und den Jüngsten das Schwimmen beibringen.

„Wir waren immer sehr erfreut über die große Begeisterung, mit der die NorderstedterInnen die Events angenommen haben und mitmachten. Die Teilnahmezahl stieg mit jeder Veranstaltung und wir waren oft schon sehr frühausgebucht. Das motiviert, weiterzumachen und neue Konzepte zu entwickeln“, so die Bilanz der Dipl. Ökotrophologin, für die Sport in ihrem eigenen Leben eine große Bedeutung hat. Die so erfolgreichen Sportveranstaltungen der Agentur „Rattenscharf“ mussten durch Corona im letzten Jahr abgesagt werden. Auch in diesem Jahr wurden schon Termine gestrichen. „Wir sind als Veranstalter sehr betroffen von den Maßnahmen und zum Teil enttäuscht über die Unterstützung von Land und Bund“, zieht Dagmar Buschbeck traurig Bilanz.
Neben dem Sport sind Reisen für sie ein wichtiger Lebensinhalt: In Bangkok und Toronto hat sie lange Zeit mit ihrem Mann gelebt. „Aber schließlich hieß es „Back to the Roots“ und wir sind als Familie mit drei Kindern wieder nach Norderstedt zurückgekehrt“, berichtet sie. Auch Länder wie Uganda, Ruanda, Kongo, Malawi, Nepal, Pakistan, Kambodscha und Vietnam hat sie bereist. Dass es nicht immer so weit gehen muss, bewies sie letztes Jahr bei ihrer Radtour rund um Deutschland.

Kontakt: Agentur „Rattenscharf“
Telefon 0170/5529379
www.norderstedt-events.de

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Foto: privat, Text: Volker Puchalla
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Wolfgang Dellke: Ein Buchhändler mit schwäbischen Wurzeln


Norderstedt (em) EGNO | 51 Menschen
Wenn Wolfgang Dellke, Buchhändler seit 26 Jahren in Norderstedt-Mitte, an seine Anfangszeit im Buchhandel zurückdenkt, dann kann er ins Schwärmen kommen. Gelernt hat der heute 69jährige, der aus Tuttlingen auf der schwäbischen Alb stammt, sein Handwerk in der Hamburger Buchhandlung an der Staatsoper.

Nicht nur das Sortiment, sondern auch das Publikum faszinieren ihn noch heute: „Da standen plötzlich Yehudi Menuhin oder John Neumeier im Laden, Leonie Rysanek und Hermann Prey.“ Auch Hans-Jörg Felmy hat er so persönlich kennengelernt und Loriot.

Seit 26 Jahren ist Wolfgang Dellke Buchhändler am Rathausmarkt. Als solcher ist er Ansprechpartner für Bestseller, Romane und Gedichte, aber auch Krimis, fürs politische Sachbuch und er wagt sich auch an Kochbücher. „Wir haben sehr viele Stammkunden und -kundinnen, die schon seit langer Zeit ihre Bücher bei uns kaufen. Kundenbindung aufzubauen durch ein interessantes Angebot, durch Service und Freundlichkeit, das gehört zu meinem Selbstverständnis“, so Dellke.

An seinem Arbeitsplatz fühlt er sich wohl: „Viele Menschen haben wir immer wieder bei unse-ren Veranstaltungen begrüßen können, und sie auch persönlich kennen- und schätzen ge-lernt.“ Manuel Fritze, der heutige Inhaber, übernahm die Buchhandlung am Rathaus damals von Jutta Clausen, einem „Urgestein in Sachen Bücher“, wie Wolfgang Dellke sie in guter Erin-nerung nennt. „Ich stehe heute noch hinter meiner Entscheidung, nach Norderstedt, ins Schleswig-Holsteinische zu gehen. Das Publikum ist interessiert und immer offen fürs Gespräch“, sagt Dellke. Gut besuchte Autor:innenlesungen, die er organisierte, Veranstaltungen mit Leseprogrammen, die er zusammenstellte und für die er Vorleserinnen und Vorleser aus Norderstedt und Umgebung fand, die Zusammenarbeit mit Norderstedter Vereinen und Institutionen, das persönliche Engagement zeichnen seine Arbeit aus. Vor 10 Jahren war Wolfgang Dellke Gründungsmitglied vom Lions Club Norderstedt NEO.„Es ist schön, dass in Zeiten von Corona, mit Schließung oder Teilöffnung, unsere Stammkundschaft uns die Treue hält und durch diese schwierige Zeit hilft.“ Und er schließt: „Buchhändler ist auch heute, nach über 40 Jahren, immer noch mein Traumberuf.“

Kontakt: 040 / 522 72 76 | https://buch-norderstedt.buchkatalog.de

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Foto/Text: © Volker Puchalla
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Michael Grenz: Der Jugend Alternativen zum Studium anbieten


Norderstedt (em) Der Weg zu einer guten Karriere führt nicht zwangsläufig durch einen Hörsaal, wie Michael Grenz weiß. Auch mit einer Fachausbildung oder einem dualen Studium lassen sich tolle Jobs finden.

Er spricht da aus Erfahrung: Der 47-Jährige machte zu Beginn seines Berufslebens eine Ausbildung zum Steuerfachangestellten, heute ist er als Prokurist zuständig für das Finanz- und Personalwesen bei der Hanseatic Power Solutions GmbH in der Norderstedter Oststraße. Das mittelständische Unternehmen mit 83 Mitarbeitenden, darunter elf Auszubildende, baut Schaltanlagen und Steuersysteme für Kund:innen auf der ganzen Welt. Doch der Nachwuchs wird vor Ort gewonnen.

„Uns ist es wichtig, jungen Menschen eine gute Ausbildung zu ermöglichen – und diese gibt es nicht nur im akademischen Bereich, sondern auch im Handwerk“, sagt Michael Grenz. Deshalb engagiert er sich sehr dafür, den Norderstedter Schülerinnen und Schülern Perspektiven aufzuzeigen. Grenz ist 1. Vorsitzender des 2020 gegründeten „Kompetenzzentrum Karriere dual Norderstedt e.V.“. Der Verein bietet zusammen mit 20 Unternehmen aus der Region und in Kooperation mit drei Norderstedter Schulen Workshops an, bei denen die Schüler:innen mehr über die Möglichkeiten des dualen Studiums erfahren, Vor- und Nachteile ausarbeiten und sich zielgerichtet über Karrieremöglichkeiten informieren können. Auch ein Online-Bewerbungstraining bietet er an. Dabei kommt ihm seine Erfahrung als Personalchef sehr zu gute.

In seiner Freizeit spielt der Vater von zwei Kindern und bekennender St. Pauli-Fan gern Schlagzeug und Gitarre und kann es kaum abwarten, endlich wieder auf Konzerte, Festivals und in Clubs gehen zu können. In der Corona-Zeit ist er viel mit seiner Vespa durch die Gegend gefahren. Auch wenn er selbst im Kreis Pinneberg wohnt, so schätzt Michael Grenz an Norderstedt die Dynamik: „Es ist eine interessante und schnell wachsende Stadt, viele unserer Mitarbeitenden leben gern hier. Verwaltung und Politik setzen sich sehr für die Bewohner:innen ein und es gibt viele Beschäftigungsmöglichkeiten.“

Bildunterschrift: „Norderstedt ist eine interessante und schnell wachsende Stadt.“

Foto und Text: Oliver Jahr

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Franco Femia: Italien zum Wohlfühlen nach Norderstedt gebracht


Norderstedt (em) Mit seinem Restaurant Romantica am Schmuggelstieg hat sich Franco Femia einen ganz großen Herzenswunsch erfüllt: „Wir fühlen uns hier in Norderstedt schon seit fast 30 Jahren richtig wohl. Und dieses schöne Gefühl in dieser Stadt geben wir auch unseren Gästen weiter“, schwärmt der in Calabrien geborene Italiener.

Bekannt wurde das „Team Romantica“ übrigens auch im Sport – und zwar auf zwei Rädern. „Mein Freund Bruno setzte mich auf sein Rennrad und fuhr Probe. Seitdem lässt mich dieser Sport nicht mehr los. Wir haben ein tolles Team und schon einige Preise geholt“, lacht Franco. Auch die Pokale sind sein ganzer Stolz im Restaurant. Derzeit hat er auf das Mountainbike umgesattelt. „In der kalten Winterzeit genau richtig!“

Nach der Hotelfachschule im noblen Hotel Atlantic in Hamburg und einem Restaurant in der Osterstraße führte ihn der Weg nach Norden, über die Landesgrenze, nach Norderstedt geführt. Zuerst im Restaurant Firenze im Herold-Center, dann in den eigenen Räumen am Schmuggelstieg, wurden Franco, sein Bruder Paco und das Restaurant Romantica zu einer Institution. „Italien zum Wohlfühlen“ könnte man über die Speisekarte schreiben – und so fühlen sich hier die Gäste im mediterranen Ambiente, mit persönlichen Erinnerungen und einer Speisekarte, die großen Appetit macht.

Corona ist natürlich auch für den Gastronomen m Franco und sein Team ein großer Rückschlag. „Wir haben unseren Gästen sofort das Essen-Außer-Haus angeboten. Bis Dezember letzten Jahres lief es einigermaßen. Doch jetzt mögen die Kundinnen und Kunden keine italienischen Spezialitäten mehr aus dem Karton. Sie möchten hier gemütlich mit Familie oder Freund:innen sitzen und genießen“, so Franco. An der Unterstützung durch den Staat mit Überbrückungshilfen bemängelt er die späte Auszahlung: „Die Hilfen für November kamen dann im Februar“, so der Italiener.

Er und sein Team setzen auf Zuversicht und Zukunft: „Wir werden bald wieder Italien zum Wohlfühlen in Norderstedt anbieten“, ist er sich sicher.
 
Bildunterschrift: Mit unserem Restaurant „Romantica“ habe ich mir in Norderstedt meinen großen Traum erfüllt.

Foto und Text: Volker Puchalla
 
„51 Jahre - 51 Menschen“ ist eine Serie der EGNO - Entwicklungsgesellschaft Norderstedt in Kooperation mit den städtischen Gesellschaften Norderstedts. Alle Artikel unter www.egno.de/51
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Jürgen Schumacher: Stadtwerke, Testzentrum und Schiessstand


Norderstedt (em) Seinen Job bei den Norderstedter Stadtwerken hat er von der Pike auf gelernt: Schon 1978 startete Jürgen Schumacher seine Ausbildung zum Industriekaufmann und übernahm drei Jahre später die Teamleitung der Personalabrechnung im Energieunternehmen und war in der Personalabrechnung und Shared Service Center Personal. „Das echte Highlight war die Organisation der U-Bahn-Einweihung in Norderstedt-Mitte.

Das hat viel Spaß gemacht und Schweiß gekostet. Aber es hat geklappt“, lacht Schumacher im Rückblick. „Wir haben die gesamte Feier für 50.000 Menschen, von der ersten Fahrt bis zum Büffet zu zweit organisiert und sogar Ministerpräsidentin Heide Simonis eingeladen.“ Aber damit ist sein Terminkalender noch lange nicht ausgefüllt: Schon seit 1975 ist er im Deutschen Roten Kreuz aktiv und Mitglied - und jetzt in Corona-Zeiten hat der 59-jährige wichtige und verantwortungsvolle Aufgaben übernommen.

Derzeit ist er als Notfallmanager in der hausinternen Lenkungsgruppe Corona viele Stunden im Monat unterwegs. So baute er an einem Wochenende ein Blutspende- und Testzentrum auch in seinem Ortsverein Kaltenkirchen auf. „In diesen Zeiten sind die Menschen unsicher geworden, sie fragen nach, brauchen Information und Zuspruch. Wir sind mit dem DRK genau dazwischen. Die Politik schreibt die Maßnahmen vor, wir setzen sie vor Ort und mit den Menschen um“, beschreibt Schumacher seine ehrenamtliche Tätigkeit.

Ebenso, wie er sich der Arbeit für das DRK verschrieben hat, engagiert sich Jürgen Schumacher für sein Hobby: Schon 1981 gründete er mit Gleichgesinnten die Sparte Sportschießen bei den Stadtwerken Norderstedt. Als sportlicher Leiter und lizensierter Trainer brachte er das Team zu zahlreichen Landestiteln und Teilnahmen an Deutschen Meisterschaften, sowie an Betriebssport-Europa- und Weltmeisterschaften. So hat sein Team der Steinschlossflintenschützen einen bis heute gültigen Deutschen Rekord aufgestellt.

„Und wenn Hamburg für 2024 die Olympischen Spiele bekommen hätte, wären die Schießsportwettbewerbe in Norderstedt ausgetragen worden“, ist sich Jürgen Schumacher sicher.

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<b>Foto:</b> „Ich bin schon stolz, seit 1978 die Stadtwerke Norderstedt weiter für die Menschen mit aufgebaut und weiterentwickelt zu haben.“ Text und Foto: Volker Puchalla

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Oliver Nagel: ein Unternehmer und die Kita Streifenenten-Club


Norderstedt (em) Für die Realisierung der „Idee Kita“ im Unternehmen erhielt er den „Eine-Ideevoraus-Preis “ von Norderstedt Marketing. „Die Idee mit der eigenen Kita entstand, als einige bei uns beschäftigte Mütter uns auf dieses Projekt ansprachen. Ich war sofort begeistert und wir können jetzt sogar hier im Stadtteil noch weitere freie Plätze anbieten“, so Oliver Nagel.

„Es macht Spaß zu sehen, wie der Nachwuchs unserer Mitarbeitenden hier die Kita-Zeit genießt. Und wir konnten damit auch einige Probleme für die Familien lösen“, so Nagel.
Vier Gruppen mit insgesamt 40 Kindern zählt die Kita „Streifenenten-Club“. Sie war die erste in einem Norderstedter Gewerbegebiet überhaupt. „Über den Preis von Norderstedt Marketing haben wir uns darum umso mehr gefreut“, berichtet der Norderstedter Unternehmer.

Eine gute Idee wurde in den 80er Jahren auch am häuslichen Küchentisch der Familie Nagel entwickelt: Es sollte ein Produkt zur Wasseraufbereitung werden. Und so entstand „Aqua Clean “ – ein flüssiges Produkt zur Trinkwasser-Konservierung, das schnell von Sportboot-Besitzerinnen und –Besitzern genutzt wurde. „Mein Vater hat damals getüftelt und gründete mit meiner Mutter 1982 die Firma. Zehn Jahre später und nach meiner Ausbildung zum Betriebswirt habe ich mein Hobby, das Segeln, zu meinem Beruf gemacht und bin in das elterliche Geschäft eingestiegen“, erinnert sich Oliver Nagel, heute Inhaber und Geschäftsführer von „Yachticon“ im Glashütter Gewerbegebiet in der Bürgermeister-Bombeck-Straße.

„Der Standort Norderstedt, seine Infrastruktur, die vorhandenen Flächen und die innovative Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung und der EGNO waren für unsere unternehmerische Tätigkeit schon immer ideal. Die Stadt hat uns beste Möglichkeiten für die Unternehmensentwicklung geboten. Und so haben wir uns 2015 entschlossen, hier im neuen Gewerbegebiet ein Firmengebäude auf einem gut 11 000 m² Grundstück zu bauen“, sagt Nagel, der nun auch selbst in Norderstedt wohnt.

Wassersportlerinnen und -sportler finden bei „Yachticon“ alles, was sie für ihr Lieblingshobby suchen. Vom Antifouling, der Bootspflege, Holz und Segelbekleidung. „Wir haben Kundschaft rund um die Welt. Und so manche Produkte gehen nach Übersee, wie die Malediven, Australien oder Neuseeland“, erläutert Oliver Nagel.

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<b>Foto:</b> Oliver Nagel: Norderstedt ist der optimale Standort für die wirtschaftliche Entwicklung und damit für die Zukunft meines Unternehmens. Text und Foto: Volker Puchalla
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Stephanie Suhrbier: Norderstedt ist mein Zuhause


Norderstedt (em) Sie stand im Bundeskader der besten deutschen Fechterinnen und lernte in Tauberbischofsheim auch in großen Wettbewerben den Degen „zu führen“. Mit anderen Frauen hilft sie im „Ladies‘ Circle 72 Norderstedt“ Familien oder Einzelpersonen in Not, mit Aktionen für die Norderstedter Tafel oder durch das das Projekt „Waschbüddel für Heimatlose“, das Hilfebedürftige bei ihrer Hygiene unterstützt. Bei den „Ladies“ wird sie die Präsidentschaft für ein Jahr übernehmen.

Beruflich hat sie sich entschieden, die Erlen-Apotheke ihrer Mutter zu übernehmen und studierte dafür Pharmazie in Bonn. „Mir war immer klar, dass ich wieder nach Norderstedt zurückkomme. Dies ist eben mein Zuhause“, so Stephanie Suhrbier. Eine der „51 Menschen“ in 51 Jahren Norderstedt.

„Meine Mutter hatte mich nie gedrängt, ihre Apotheke zu übernehmen. Mein Wunsch nach Selbstständigkeit, eigene Entscheidungen zu fällen und natürlich für Menschen und deren Sorgen da zu sein, hat dazu geführt, dass ich seit Januar die Verantwortung übernommen habe“, so die junge Norderstedter Unternehmerin. „Der Sport hat mir eine Menge gegeben“. Schon 2008 stand sie als Deutsche A-Jugendmeisterin ganz oben auf dem Treppchen und holte in der „Degenhochburg Bad Segeberg“ zahlreiche Titel. „Leider musste ich das professionelle Fechten wegen gesundheitlicher Probleme aufgeben“, erinnert sie sich.

Derzeit fordert Corona eine Menge Engagement und Arbeit als Apothekerin von ihr. Auf Anfrage der Apothekenkammer, wer bei der Testung der Mitarbeitenden von Schulen und Kitas unterstützen könne, hatte sie sich freiwillig gemeldet.

„Dafür, dass sich hierfür nur drei Apotheken in Norderstedt bereiterklärten, stand das Telefon nicht mehr still. Wir haben ein 3-Personenteam ‚ausgerüstet‘, bestehend aus
meinem Vater, einem pensionierten Zahnarzt, einer Krankenschwester und einer ehemaligen Lehrerin. Selbst die Schutzausrüstung für das Team, mussten wir vorfinanzieren. Das Team fährt in die Einrichtungen und testet vor Ort. Auch Dank der tollen Hilfe der Mitarbeitenden haben sich die Abläufe gut eingespielt.“, erläutert
Stephanie Suhrbier.

040 522 26 98
www.erlen-apotheke-norderstedt.de

„51 Menschen“ ist eine Serie der EGNO – Entwicklungsgesellschaft Norderstedt in Kooperation mit den städtischen Gesellschaften der Stadt Norderstedt. Alle Artikel dieser Serie unter www.egno.de/51

Foto:
Engagement und Hilfe für die Menschen in der Stadt, in der ich lebe, gehören für mich dazu.
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Gunnar Löwe: In die Selbstständigkeit „hineingewachsen“


Norderstedt (em) Als Unternehmer gefühlt habe er sich eigentlich schon immer. Aufgewachsen in einem Haushalt mit Selbstständigen, waren die Eigenschaften des Unternehmertums - selbst und ständig - von Kindesbeinen an Normalität.

Gunnar Löwe leitet seit 31 Jahren, gemeinsam mit seiner Schwester Siri Kudelka, das Alten- und Pflegeheim Scheel in „Alt-Garstedt“, das sie von ihren Eltern Ilse und Gerhard Löwe übernommen haben. Gründerin des Haus Scheel war Gunnar Löwes Großmutter Anneliese Scheel – ein echtes Norderstedter Familienunternehmen. In dieser Zeit standen beide immer wieder vor überregionalen Problemen, wie Fachkräftemangel in der Pflege, Bürokratie kontra Pflege für den Menschen oder Entwicklungen in der Infrastruktur sowie
Verkehrsproblemen hier in Norderstedt.

Nicht nur aus diesen Gründen engagiert sich Gunnar Löwe in der Verbands-Politik. So ist er Mitglied im Vorstand des Unternehmensverbandes Unterelbe Westküste, ebenso wirkt er aktiv im Vorstand des Fachverbands bpa, dem Bundesverband Privater Anbieter Sozialer Dienste. „Der massive Mangel an Fachkräften, den ich schon vor 15 Jahren erkannt und benannt habe, die enormen bürokratischen Anforderungen, die mich leider immer wieder sehr von der eigentlichen Arbeit mit den uns anvertrauten Menschen, deren Angehörigen sowie den so unglaublich wertvollen Mitarbeitenden abhalten, beeinflussen die Arbeit enorm.

Ein wesentlicher Beweggrund für ehrenamtliche Vorstandsarbeit für mich ist Einfluss auf die Rahmenbedingungen, also auf die Politik, zu nehmen und die allgemeine Situation zu verbessern. Eine willkommene Nebenwirkung im Unternehmensverband war für mich immer der Blick über den Tellerrand der eigenen Branche hinaus.“

Abschalten kann Gunnar Löwe quasi vor der Haustür. „Ich brauche tatsächlich nur drei Minuten vom Sofa zur Pferdebox hier in Garstedt. Und auf dem Rücken der Pferde liegt bekanntlich das Glück dieser Erde. Besonders beim Ausreiten in dem tollen Ausreitgelände hier in der Garstedter Feldmark.“ Dann spürt er, welche besonderen Freizeitangebote in der Natur seine Heimatstadt Norderstedt ihm bietet und genießt es in vollen Zügen.

Kontakt: 040 523 11 44
www.scheel-aph.de

Foto und Text: Volker Puchalla
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Gerd Meincke: Von Findlingen und Stadtgeschichten


Norderstedt (em) Wenn man Gerd Willi Meincke trifft, dann sollte man ruhig etwas Zeit mitbringen. Denn er ist ein wahres Füllhorn an Geschichten und Döntjes über Personen, Ereignisse, Zeitgeschehen und seine Findlinge. Letztere hat er schon im gesamten Norderstedter Stadtgebiet verteilt, wie den für den ehemaligen Bürgermeister und Bürgervorsteher von Friedrichsgabe, Hermann Klingenberg. Der tonnenschwere Granitbrocken steht ruhig und fest am Spielplatz im Frederikspark, im heutigen Stadtteil Friedrichsgabe.

In Gerd Meincke findet man einen echten Zeitzeugen für die Entwicklung und Geschichte Norderstedts – und das von Anfang an und hautnah. Begeisternd ist auch seine Sammelleidenschaft, mit der er Augenblicke der Stadtentwicklung aufzeigen kann.

„Die Leidenschaft für Geschichten und Geschichtchen ist in mir wohl entstanden, als ich damals nach dem Krieg in Garstedt mit dem Bollerwagen für ein kleines Taschengeld hier und dort etwas abholen musste. Ich lernte Land und Leute kennen und kannte schon als Kind viele Menschen aus Garstedt, später auch Harksheide oder Friedrichsgabe“, erzählt der heute 76-jährige. Dazu war er viele Jahre im väterlichen Unternehmen, dem Verlagshaus Meincke, für den HEIMATSPIEGEL tätig. Als gelernter Buchdrucker („damals noch beim alten Ruschke am Schmuggelstieg“) war er für die Akzidenzen, Drucksachen in geringer Auflage, zuständig. Zudem trug er eine lange Zeit den „blauen Rock“ der Freiwilligen Feuerwehr. Seiner Heimat Hinterpommern, blieb er ebenso treu: Er half und organisierte zahlreiche Hilfsfahrten ins heutige Polen zu den notleidenden Menschen.

1967 heiratete Gerd Willi Meincke seine Antje, mit der er eine Tochter und zwei Söhne hat. Als Sechsjähriger zog Gerd Meincke zum Heidberg, die erste Neubausiedlung in Garstedt nach dem Krieg. „Es war für uns Kinder das ‚Ende der Welt‘. Hier sagten sich wirklich Fuchs und Hase Gute Nacht“, erinnert er sich. „Natürlich treffe ich heute, wenn ich durch Norderstedt gehe, nicht mehr so viele Bekannte wie früher. Die Stadt hat sich eben weiterentwickelt. Aber sehr zum Positiven in den Jahrzehnten. Und vielleicht habe ich ja mit meinen Findlingen ein Stück dazu beigetragen“, schmunzelt er.

„51 Menschen“ ist eine Serie der EGNO – Entwicklungsgesellschaft Norderstedt in Kooperation mit den städtischen Gesellschaften der Stadt Norderstedt. Alle Artikel dieser Serie unter www.egno.de/51

Foto: Gerd Meincke: „Wenn ich Menschen treffe, die auf die Stadtgeschichte Norderstedts blicken und über Geschichten und Erlebtes berichten, dann begeistert mich das und ich höre gerne zu.“ Fotos und Text: Volker Puchalla
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Thomas Will: Vom Musiker zum Eventmanager für Norderstedt-Mitte


Norderstedt (em) Eigentlich ist Thomas Will von Haus aus Musiker, sogar mit eigener Band. 1994 wagte er den Sprung in die Selbstständigkeit, gründete seine Agentur „atw“. Er vermittelte Kolleginnen und Kollegen, Musikerinnen und Musiker, darunter auch Heppo Steel, mit dem er heute befreundet ist. „Viele Kunden wollten plötzlich nicht nur Künstlerinnen und Künstler buchen und fragten auch Technik, Zelte, Mobiliar, Catering und weitere Serviceleistungen an.

So hat sich über die Jahre die Agentur zu einem Full‐Service Dienstleister entwickelt. Nach rund zwei Jahren haben wir mit eigenen Veranstaltungen, z.B. der Norderstedter Hochzeitsmesse (mit einem Kooperationspartner) angefangen und immer neue Event‐Formate entwickelt. In Norderstedt‐Mitte war ich von Anfang an in der PACT Arbeitsgruppe und später in der Lenkungsgruppe aktiv. Im Rahmen des PACT 1.0 haben wir die Musikmeile organisiert, das Open‐Air Kino auf dem Rathausplatz etabliert und mit der Lenkungsgruppe zusammen das kuschelige Wintervergnügen ins Zentrum der noch jungen Stadt geholt. Ich lebe gerne in Norderstedt und möchte mit meiner Agentur für eine lebendige Stadt sorgen“, betont Thomas Will heute.

Das Quartiersmanagement hat er Anfang November 2017 übernommen. Zu seinen Aufgaben gehörte es, die Geschäftsleute im Quartier mit diversen Aktionen und Events zu unterstützen. „Nach der Übernahme habe ich einen PACT Stammtisch ins Leben gerufen, damit ein besserer Austausch zwischen den Mieterinnen und Mietern sowie den Eigentümerinnen und Eigentümern stattfinden konnte. Neben den erfolgreichen Aktionen und Events ist das ein sehr wichtiges Element für den Zusammenhalt der Beteiligten gewesen.“

Norderstedt-Mitte hat sich in den fünf PACT-Jahren entsprechend gut entwickelt: „Das zeigt sich deutlich an dem aktuell geringen Leerstand in der Rathausallee. Durch gezielte Maßnahmen und Aktionen/Events wurde der Bekanntheitsgrad des Stadtteils gesteigert und genau an dem Punkt wird dann der PACT 2.0 ansetzen und mit weiteren Maßnahmen das Quartier für weitere fünf Jahre stärken.

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Foto: Thomas Will: „Ich lebe gerne in Norderstedt und möchte für eine lebendige Stadt sorgen.“ Text und Foto: Volker Puchalla
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Andreas F. M. Herrmann: Reisen begeistern ihn schon immer


Norderstedt (em) Für Reisen konnte sich Andreas F. M. Herrmann immer begeistern. Ferne Länder und Kulturen, bekannte Sehenswürdigkeiten und das Kennenlernen der Menschen. 1980 gründete er mit seinem Vater in Langenhorn ein Reiseunternehmen. Mit der Fertigstellung des Rathauses in Norderstedt‐Mitte eröffneten dort beide 1984 eine Filiale als Einzelhandelsgeschäfts mit Tabakwaren, Zeitschriften und Lotto. 1988 erfolgte der Umzug auf die andere, jetzige Seite der Rathausallee mit Einzelhandel und Reise‐Agentur.

Schon früh erkannte er, dass in der fachlichen Beratung und in der professionellen Arbeit für die Kundschaft die Zukunft dieser Branche lag. „Ich konnte nur Empfehlungen aussprechen, wenn ich wusste, ob das Reiseziel den Wünschen der Reisenden entspricht. Also: selber dort hinreisen oder fundierte Informationen einholen. “ So hat Herrmann besonders bei Schiffsreisen viele Erfahrungen machen können und so manches TUI‐Mein‐Schiff mit „eingefahren“.

Herrmann war Mit-Initiator des PACT1 für Norderstedt-Mitte, einer rechtlich verbindlichen „Partnerschaft zur Attraktivierung von City-, Dienstleistungs- und Tourismusbereichen“. Für die Organisation ist seit 2015 ein Quartiersmanager zuständig. „Wir haben mit PACT1 eine Menge auf die Beine gestellt und erreicht. Viele Veranstaltungen wie das Freiluftkino oder der Weihnachtsmarkt und Initiativen sprechen für sich. Jetzt haben wir PACT2 initiiert und setzen auf weiteren Erfolg für Norderstedt-Mitte“, betont Herrmann für den Vorstand.

Noch vor Kurzem hatte er als Oberstleutnant der Bundeswehr und Leiter des Kreisverbindungskommandos Segeberg – und damit auch in Norderstedt – viel mit der Organisation und dem Aufbau der Impfzentren zu tun. Nun gibt er die Tätigkeit nach fast 16 Jahren in jüngere Hände.

„Meine Aufgabe war es, die Vermittlung der Wünsche der zivilen Ansprechpersonen mit den Möglichkeiten der Bundeswehr abzugleichen und damit der Stadt Norderstedt die beantragte Hilfe zukommen zu lassen. “ Rückblickend betont Andreas F. M. Herrmann: „Es war mir eine Ehre, der Bundesrepublik Deutschland treu zu dienen. “

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<b>Foto: </b>Für den Stadtteil Norderstedt-Mitte ist der „PACT“ wichtig und erfolgreich. Wir erhöhen die Attraktivität des Standortes für die Bürgerinnen und Bürger. Foto und Text: Volker Puchalla
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Norderstedt (em) Henning Schurbohm ist hier in Norderstedt aufgewachsen. Damals waren tatsächlich noch viele Grundstücke unbebaut. Hinter der Albert-Schweitzer-Kirchengemeinde, wo sein Kindergarten war, war zum Beispiel ein großes Maisfeld. Es gab also viel Platz zum Spielen im Freien. Ein Meilenstein war sicher dann die Verlängerung der U1 bis Norderstedt-Mitte. „Für mich war immer klar, dass ich selbstständig sein wollte und die Übernahme des Unternehmens meines Vaters war somit ein großes Geschenk für mich, auf das ich sehr gut aufbauen konnte. Letztlich war die Entscheidung absolut richtig, da sich Norderstedt sehr stark entwickelt hat und durch die Nähe zu Hamburg das Einzugsgebiet noch einmal deutlich vergrößert ist. Somit sind wir auf vielen Bauprojekten in Hamburg im Einsatz.

Schurbohm ist Mitglied im Initiativkreis Ulzburger Straße und Vorsitzender. „Die Idee von Susanne Schneider und Harald Rode, die Stimme der Gewerbetreibenden an der Ulzburger Straße zu vereinen, war für mich von Beginn an sehr sinnvoll. Ich bin nach wie vor überzeugt, dass ein „Gemeinsam“ immer mehr bewirken kann und letztlich auch mehr Freude macht“, ist er sicher. Auch bei Norderstedt Marketing ist Henning Schurbohm als 2. Vorsitzender bereits seit vielen Jahren aktiv.

Die Corona-Pandemie hat bei ihm zu folgender Erkenntnis geführt: „Zwei Dinge haben sich herausgestellt, die kaum einer geahnt hat. Wie wichtig der telefonische Kontakt zwischen der Kundschaft und uns ist, um gut beraten und betreut zu werden. Und wie sich das Bewusstsein der Kund:innen verändert hat, trotz Online-Handel vor Ort zu kaufen und wie wichtig das für unsere gemeinsame Zukunft ist. Niemandem ist geholfen, wenn es keine Geschäfte mehr in der Nähe gibt. Trotzdem ist es unerlässlich für alle Betriebe im Einzelhandel, ihre Produkte auch online anzubieten. Wir können das sehr gut über unsere Einkaufs-Kooperation expert. Das bedeutet, dass wir tatsächlich auf allen Kanälen unsere Kundschaft bedienen können.“

Und wenn sein früherer Leichtathletik-Verein, der SV Friedrichsgabe, anfragt, spendiert Henning immer gern einen Satz Trikots und Preise für das Maisportfest.

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Foto: „Hier bin ich aufgewachsen, zur Schule gegangen, und fühle mich wohl. Heute engagiere ich mich für die positive Zukunft unserer Stadt.“ Foto und Text: Volker Puchalla
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Wolfhard G. Tietgen: Nach Norderstedt der Liebe wegen


EGNO | 51 Menschen

Eigentlich wollte er Lehrer werden, für Deutsch und Geschichte. Dann jedoch folgte er dem Großvater und erlernte die Jurisprudenz, die Rechtswissenschaft, in Hamburg. Norderstedt, korrekterweise die kleine Gemeinde Friedrichsgabe, lernte Wolfhard G. Tietgen (Foto mit Tochter Annkatrin), durch die Liebe kennen. Denn seine Angebetete und spätere Ehefrau Angelika wohnte dort.

„Sie holte mich mit ihrem VW Käfer ab, wir fuhren immer weiter nach Norden, auf der schier endlosen Ohechaussee dachte ich, gleich sind wir in Kiel. Aber es war nur Friedrichsgabe“, erinnert sich Wolfhard G. Tietgen heute lächelnd. Zwei erwachsene Töchter, von denen Annkatrin ihm als Rechtsanwältin und Notarin und Kollegin in der Sozietät folgte und fünf Enkelkinder sind der sichtbare Erfolg dieser glücklichen Ehe. Beruflich fand Tietgen seine Zukunft Anfang der 70er Jahre in Norderstedt.

Als Rechtsanwalt gründete er am 20. Dezember 1975 seine Kanzlei am Harksheider Marktplatz. „Kontakte waren schon alles. Man musste mit den Menschen reden können, ihnen zuhören und ihre Probleme verstehen“, blickt Tietgen zurück. 1978 wurde er zum Notar ernannt. Damals wie heute war es in Schleswig-Holstein möglich, beide Tätigkeiten auszuüben: Rechtsanwalt und Notar. 1985 begründete er mit Jürgen Müller-Schönemann eine Sozietät, kurz darauf auch mit Bernd Rodewoldt am jetzigen Standort der Kanzlei an der Ulzburger Straße.

„Zwar startet er etwas später, denn das gemütliche Frühstück mit Mama dauert heute etwas länger, auf seine 40 Stunden in der Woche kann und will er aber nicht verzichten“, schmunzelt Tochter Annkatrin.

Aber nicht nur der Notar - jetzt offiziell „außer Dienst“ - und Rechtsanwalt Wolfhard G. Tietgen hat einen sehr guten Namen; seine Kompetenz und Integrität stehen außer Frage. Als Mitbegründer der Norderstedter Kulturstiftung und Mitglied im Stiftungsrat hob er mit seinen Freunden vom Rotary Club Norderstedt im Jahre 2000 das Norderstedter Neujahrskonzert aus der Taufe, das in diesem Jahr leider abgesagt werden musste. Aber Tietgen blickt zuversichtlich nach vorn: „Wir haben mit den Einnahmen des Konzerts und großzügigen Spenden die Kulturförderung in Norderstedt mit fast 300.000 Euro unterstützen können - am 14. Januar 2022 beginnt das nächste Konzert!“

„51 Menschen“ ist eine Serie der EGNO – Entwicklungsgesellschaft Norderstedt in Kooperation mit den städtischen Gesellschaften der Stadt Norderstedt. Alle Artikel dieser Serie unter www.egno.de/51

Foto: „Norderstedt war Anfang der 70er Jahre für mich noch Neuland. Heute freue ich mich, hier meine Familie und Freundschaften zu haben und meinen Beruf auszuüben“, sagt Wolfhard G. Tietgen hier mit Tochter Annkatrin Tietgen. Foto/Text: Volker Puchalla
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Fintech-Unternehmen Serrala zieht nach Norderstedt


Hamburg/Norderstedt (em) Um weiter wachsen zu können, zieht das größte Hamburger Fintech-Unternehmen in den SkyCampus. Dafür wurde jetzt ein knapp 10.000 m² großes Grundstück im Norderstedter Büro- und Gewerbestandort Nordport direkt am Hamburg Airport gekauft. In der neuen Unternehmenszentrale werden rund 400 Mitarbeitende Finanzdienstleistungen für mittelständische Unternehmen und internationale Großkonzerne anbieten und betreuen.

Notartermin im Unternehmen
Die Beurkundung des Grundstückskaufs fand bei Serrala in Hamburg-Schnelsen statt. Vertreter der Käufer-Investorengesellschaft Sky Campus GmbH und die Norderstedter Wirtschaftsförderungsgesellschaft EGNO als Verkäuferin trafen sich in den Räumen der zukünftigen Mieterin. Die Sky Campus GmbH kauft in Norderstedt ein 9.800 m² großes Grundstück, auf dem Bürogebäude, Erholungsareale und Gastronomie Platz finden werden.

Fintech-Unternehmen wächst
„Wir wollen am neuen Standort weiter wachsen. Die Nähe zum Flughafen, das inspirierende Umfeld im Nordport mit anderen Marktführern wie Tesa und Casio, die kommerzielle und technologische Infrastruktur sowie die engagierte und zielführende Zusammenarbeit mit der EGNO und der Norderstedter Stadtverwaltung haben uns überzeugt“, sagt Sven Lindemann, CEO und Sprecher der Geschäftsführung der Serrala Group GmbH. „Wir planen, Ende 2022 unsere neue Unternehmenszentrale beziehen zu können und legen damit den Grundstein für einen Technologiecampus, der Talente anzieht und Innovation fördert.“

Mit den Nordport Towers fing es an
Die Erfolgsgeschichte des Nordport begann 2008 mit dem Bau eines gelben Turmes, dem ersten von heute drei Nordport Towers. Und heute sind es abermals Michael Eckwolf und die Projektentwicklungsgesellschaft Gewireal GmbH, die in der Sky Campus GmbH das neue Bürogebäude realisiert. „Die Region bietet enorm viel Potenzial“, sagt Michael Eckwolf, Geschäftsführer der Gewireal GmbH. „Die Fläche direkt am Hamburg Airport ist ideal für eine Büronutzung. Wir werden ein hochmodernes und hocheffizientes Gebäude erstellen, das technisch, ökologisch und architektonisch auf höchstem Niveau platziert ist und modernes Arbeiten ermöglicht“, so Eckwolf. „Mit dem renommierten Architekturbüro Tchoban Voss haben wir kreative Experten an unserer Seite.“

Das Gebäude wird U-förmig erstellt, mit einer Agora, einer marktplatzähnlichen Innenfläche, als zentralem Treffpunkt für Mitarbeiter:innen, Kund:innen und Gäste. Gläserne Brücken verbinden die äußeren Enden des Gebäudes und eine Dachterrasse wird den Blick auf den Flughafen freigeben.

Beste Lage am Airport
Der Nordport entwickelte sich in den vergangenen Jahren zu einer Adresslage. Internationale Unternehmen fanden hier einen Standort. Zu forschenden und produzierenden Unternehmen wie CASIO, Tesa und Condair kommt mit Serrala jetzt ein Technologieunternehmen hinzu. Dieses Projekt zeigt einmal mehr die Attraktivität des Nordport in Norderstedt an der Landesgrenze zur Hansestadt auf. Kurze Wege in alle Richtungen – zu Flughafen, Autobahn ebenso wie in das Umland – garantieren eine erstklassige Anbindung für Mitarbeiter:innnen und Kund:innen.

„Intensiv und kooperativ haben wir gemeinsam mit Serrala die beste Lösung erarbeitet“, sagt Marc-Mario Bertermann, Geschäftsführer der EGNO. Die städtische Wirtschaftsförderungsgesellschaft EGNO entwickelt und vermarktet kommunale Gewerbegrundstücke für die Stadt Norderstedt. „Natürlich freuen wir uns, mit Serrala nun ein weiteres, international tätiges Unternehmen in Norderstedt ansiedeln zu können.“

Weiteres Wachstum vorbereitet
Baubeginn ist voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte 2021. Über den Kaufpreis haben die handelnden Unternehmen Stillschweigen vereinbart. Neben den jetzt gekauften Flächen hat die Sky Campus GmbH ein Ankaufsrecht auf eine weitere knapp 6.000 m² große Fläche erworben. Hier können weitere Büro- und Gewerbeflächen realisiert werden, die den Innovations- und Technologiehub SkyCampus auch für zukünftige Mieterinnen und Mieter im Nordport attraktiv werden lassen.

Foto: Michael Eckwolf (Gewireal), Sven Lindemann (Serrala) und Marc-Mario Bertermann (EGNO), © EGNO
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Birgit Wieczorek: Wenn die Leidenschaft zur Berufung wird


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Norderstedt (em) Jedes Problem und jede Herausforderung bietet uns gleichzeitig die Chance, unser Leben neu zu gestalten und zu verbessern.“ So lautet die Philosophie der Norderstedter Unternehmerin Birgit Wieczorek – und sie weiß, wovon sie spricht. 2008 hat sie in Norderstedt die Master Wellness Akademie gegründet und bietet dort u.a. zertifizierte Ausbildungen für Massage- und Wellnesstherapeuten an. Damit hat Birgit Wieczorek ihr Hobby zum Beruf gemacht: „Schon seit ich 23 Jahre alt war, habe ich mich sehr für den menschlichen Körper und seine gesundheitlichen Aspekte interessiert“, erzählt die gebürtige Gelsenkirchenerin, die seit über 20 Jahre in Norderstedt lebt. „Eigentlich bin ich studierte Diplom-Betriebswirtin und habe viele Jahre in der Geschäftsführung eines deutschlandweiten Modekonzerns gearbeitet. Nach der Geburt meines Sohnes war bei mir aber der Wunsch nach einer freieren Zeiteinteilung sehr groß. Da habe ich den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt.“

Mit Erfolg: An der Master Wellness Akademie bildet Birgit Wieczorek nicht nur Menschen aus ganz Deutschland und Europa zu Massage- und Wellnesstherapeuten aus, sondern hilft ihnen auch dabei, sich weiterzuentwickeln. „Zum einen vermittle ich nebenbei auch betriebswirtschaftliche Kenntnisse, die bei der Existenzgründung helfen, zum anderen spreche ich aber auch mit den Menschen über ihre Glaubenssätze, Werte, Denkmuster, Stärken und Talente und helfe ihnen somit, ihre Berufung und ihr Ziel im Leben zu finden“, sagt die 56-Jährige. „Für mich gibt es nichts schöneres, in die strahlenden Augen der Menschen zu schauen, wenn sie ihre Perspektive erkannt haben.“

Daneben engagiert sich Birgit Wieczorek seit etwa 14 Jahren im Bündnis der Selbstständigen und Führungskräfte e.V. (BDS Nord), davon 13 Jahre als Vorsitzende. Das BDS Nord ist ein Netzwerk mittelständischer Unternehmen in der nördlichen Metropolregion Hamburg mit Sitz in Norderstedt und bietet den über 160 Mitgliedern eine Plattform zum Austausch, zur gegenseitigen Information und bringt Wirtschaft und Politik an einen Tisch. „Gerade in schwierigen Zeiten wie diesen ist der gegenseitige Austausch besonders wichtig. Deshalb rufen wir alle Unternehmen und Führungskräfte auf, beim BDS Nord mitzumachen und die Vernetzung zu fördern“, so Birgit Wieczorek.

Foto: „Für mich gibt es nichts schöneres, als in die strahlenden Augen der Menschen zu schauen, wenn sie ihre Perspektive erkannt haben!“ Foto/Text: Oliver Jahr

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Jobtour Norderstedt - Berufsorientierung wird digitaler


Norderstedt (em) Die Jobtour Norderstedt erweitert ihr Angebot nun ins Digitale. Unternehmen führen Betriebsbesichtigungen online durch, bieten Praktika an und informieren per Konferenztools über Ausbildungsmöglichkeiten. Die Seite www.jobtour-norderstedt.de steht allen Angeboten von Norderstedter Unternehmen offen, der Eintrag ist kostenfrei.

Mit der Veröffentlichung der digitalen Angebote reagiert die EGNO auf die Corona bedingte Absage der Jobtour im November 2020. Das Interesse, Berufe kennenzulernen und jungen Menschen exklusive Einblicke in verschiedenste Unternehmen anzubieten, ist jedoch nach wie vor ungebrochen. Schülerinnen und Schüler haben nun die Möglichkeit, die ursprünglich teilnehmenden Unternehmen digital zu besuchen. Dazu sind Angebote und Kontaktdaten angepasst und aktualisiert worden. So bieten manche Unternehmen den Kontakt per Internetvideo an, andere sogar einen virtuellen und kontaktlosen Live-Rundgang durch den Betrieb.

„Wir hören von Unternehmen und auch den Schulen, dass der Bedarf an Berufsorientierung groß ist, aber durch die Pandemie viele Angebote nicht stattfinden oder unterbrochen wurden. Dabei ist das Kennenlernen von Betrieben und Schülerinnen und Schülern elementar wichtig – für beide Seiten“, sagt EGNO-Geschäftsführer Marc-Mario Bertermann. Mit der digitalen Jobtour bietet die EGNO eine Adresse für den ersten Kontakt und weiterführenden Dialog.

Eine Betriebsbesichtigung durch die digitale Brille kann HPS für Schulklassen anbieten. Damit fühlt sich der Rundgang sehr echt an. Auch individuelle Gespräche mit der Geschäftsführung oder den Auszubildenden bietet das Unternehmen an. Bei Asklepios beispielweise werden die Ausbildungsberufe online vorgestellt. Ob von zuhause oder im Klassenverband können Schülerinnen und Schüler Fragen stellen und weitere Informationen bestellen. Kontakt zu bekommen, ist auch bei der Barmer einfach: sie bietet dafür eine Chatfunktion direkt an Smartphone oder Computer an.

Neben Erstinformationen gibt es auch konkrete Ausbildungs- und Studienplätze. Das digitale Angebot der Betriebe wird kontinuierlich erweitert und steht allen Norderstedter Unternehmen offen - die EGNO nimmt weitere berufliche Qualifizierungsangebote auf der Jobtour-Seite auf www.jobtour-norderstedt.de
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Lars Krückmann: Stolz auf die erschaffenen Werke


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Er ist ein Norderstedter durch und durch. Seit seiner Geburt lebt und wirkt der Gas- und Wasserinstallateursmeister Lars Krückmann in der Stadt. Sein Vater Werner hatte 1968 die heutige Krückmann Sanitär und Heizung GmbH gegründet und schon früh stand für den Nachwuchs fest, ins Unternehmen einzusteigen. „Wenn es die Firma nicht gegeben hätte, dann wäre ich wahrscheinlich ins Marketinggeschäft eingestiegen.

Aber so bin ich in die Richtung geschoben worden – und bereue es nicht“, sagt Lars Krückmann. „Der Beruf macht mir einfach sehr viel Spaß. Vor allem der Umgang mit den Kunden – vom Oberbürgermeister bis zu Oma Meier. Als Handwerker kann man darüber hinaus auch stolz auf die erschaffenen Werke sein, etwa wenn man erfolgreich eine Heizung repariert oder eine neue Anlage einbaut.“ 1993 legte Krückmann die Meisterprüfung ab und hat den Familienbetrieb 2005 von seinem Vater übernommen.

Auch seine eigene Nachfolge hat der 54-Jährige schon geregelt. Seine vier Kinder haben zwar kein Interesse, das Unternehmen fortzuführen, aber das ist für ihn kein Problem: „Mein angestellter Meister steigt gerade als Gesellschafter ein und übernimmt die Anteile meines Vaters. Er hat bereits bei mir ein Praktikum gemacht, hier die Ausbildung absolviert und war lange für mich als Geselle tätig. In ihn habe ich vollstes Vertrauen“, freut sich Lars Krückmann. Auch außerhalb des Heizungs- und Sanitärgewerbes ist der in seiner Freizeit leidenschaftliche Golfspieler und Segler sehr aktiv. Als Obermeister in der Kreishandwerkerschaft Mittelholstein bietet er seinen Handwerkskollegen eine Möglichkeit, sich über Probleme auszutauschen, gegenseitige Hilfe anzubieten und organisiert Fortbildungsmöglichkeiten. In seiner Heimatstadt Norderstedt hat er sich viele Jahre als bürgerliches Mitglied der CDU in der Stadtvertreterversammlung engagiert, ein Jahr als Stadtvertreter und von 2004 bis 2010 als stellvertretender Wehrführer in Friedrichsgabe. „Heute bin ich aber nur noch Löschknecht“, sagt er lachend. Daneben setzt er sich für wohltätige Projekte im Lions Club Norderstedt ein. „Norderstedt ist für mich einfach die Heimat mit großen Zukunftsperspektiven“, erklärt Lars Krückmann. „Hier lebe und betätige ich mich sehr gern.“

„51 Menschen“ ist eine Serie der EGNO – Entwicklungsgesellschaft Norderstedt in Kooperation mit den städtischen Gesellschaften der Stadt Norderstedt. Alle Artikel dieser Serie unter www.egno.de/51

Foto: „Norderstedt ist für mich einfach die Heimat mit großen Zukunftsperspektiven. Hier lebe und betätige ich mich sehr gern.“ Foto/Text: Oliver Jahr


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EGNO startet Online-Umfrage für Norderstedter Unternehmen


Norderstedt (em) Ab sofort können alle Norderstedter Unternehmerinnen und Unternehmer mitteilen, welche Herausforderungen aktuell zu bewältigen sind und welche Unterstützung benötigt wird. Die EGNO, Entwicklungsgesellschaft Norderstedt, hat die Agentur Moduldrei beauftragt, eine Online-Umfrage durchzuführen. Die Fragen wurden lokal auf die Norderstedter Wirtschaft und das Angebot der Wirtschaftsförderung abgestimmt. Die Teilnahme an der Umfrage dauert etwa 10 Minuten und ist bis zum 4. Dezember möglich.

„Machen Sie mit und tragen Sie zu einem möglichst großen Meinungsbild der Norderstedter Geschäftswelt bei“, ruft EGNO-Geschäftsführer Marc-Mario Bertermann die Betriebe in der Stadt auf. „Wir nehmen uns jeder Rückmeldung an, ob individuell oder als Information für alle, und werten die Antworten aus. Ebenso können alle teilnehmenden Unternehmen die Ergebnisse auf unseren Internetangeboten einsehen“. Abgefragt werden die aktuelle wirtschaftliche Situation, die vermeintlichen Auswirkungen der Pandemie auf Personal und Ausbildung ebenso wie die Leistungen der Wirtschaftsförderung.

Seit Beginn der Corona-Pandemie hat die EGNO eine Hotline eingerichtet, um über Fördermöglichkeiten zu informieren oder die richtigen Kontakte zu weiteren Angeboten herzustellen. Auch den Kontakt von Unternehmen untereinander fördern die Mitarbeitenden der Wirtschaftsförderungsgesellschaft. Die Umfrage und Angebote finden Norderstedter Unternehmerinnen und Unternehmer auf dem Informationsportal www.wirtschaft-norderstedt.de oder bei der EGNO unter www.egno.de/umfrage.

Foto: © EGNO/U.Witt
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EGNO startet Baumaßnahmen im Frederikspark


Norderstedt. Im Frederikspark im Norden Norderstedts werden aktuell die beiden Grünzüge nördlich und südlich der Quickborner Straße erstellt. Im Auftrag der Stadt Norderstedt hat die EGNO nach einer Ausschreibung das Unternehmen Rumpf aus Nortorf beauftragt, eine ca. 50.000 m² große Fläche in eine parkähnliche Landschaft umzuwandeln.
Seit Mitte September wird viel bewegt in Friedrichsgabe. Mit schwerem Gerät werden Wegeverbindungen und neue Spielflächen, ebenso wie viel Grün in Form von Bäumen, Sträuchern, Gräsern und Blühstauden geschaffen. „Von Anfang an ist der Frederikspark als grünes Wohnquartier mit viel Platz zum Leben und Arbeiten konzipiert worden“, sagt Marc-Mario Bertermann, Geschäftsführer der Entwicklungsgesellschaft Norderstedt, die das Quartier seit 2008 erfolgreich entwickelt. „Das verbindende Grün zwischen Wohn- und Gewerbebereichen lädt sowohl Bewohnerinnen und Bewohner als auch Mitarbeitende der dort ansässigen Unternehmen ein, Natur und frische Luft zu genießen“, so Bertermann weiter.
Gemeinsam mit dem Planungsbüro Baldauf und Große aus Hamburg und den Mitarbeitenden vom Fachbereich Natur und Landschaft der Stadt Norderstedt wurden die nächsten vier Abschnitte der Grünzüge entwickelt. Grundsätzlich werden die vorhandenen Grünelemente in die neue Umsetzung mit einbezogen, also behutsam und mit Augenmaß umgestaltet. Ein Bestandteil ist die Drachenwiese, die viel Platz bietet, um beispielsweise Drachen steigen zu lassen. Diese entsteht im südwestlichen Bereich.
Die Arbeiten werden voraussichtlich bis April 2021 dauern, bis dahin werden 210 Bäume, 5.600 Stauden, und 11.500 Sträucher gepflanzt und 3.800m² Wege hergestellt. Im Frühling 2021 könnte ein kleines Drachenfest die Grünzüge eröffnen.
Seit 2009 wächst das Stadtquartier Frederikspark im Norden Norderstedts und füllt sich mit Leben. Das Quartier lädt nicht nur zum Arbeiten ein, sondern auch zum Leben. 124 Hektar voller Möglichkeiten für Familie, Arbeit und Freizeit stehen zur Verfügung.
Durch eine strategisch sinnvolle Entwicklung gehen Wohnen und Gewerbe im Frederikspark in Norderstedt eine Symbiose ein. Das Quartier bietet modernes Leben und Lebensqualität, ideal für alle Entdecker und Entwickler, egal ob klein oder groß. Familien, junge Menschen und Junggebliebene erfreuen sich an einer übersichtlichen Infrastruktur, der es an nichts fehlt.
www.frederikspark.de
Fotos: Stadt Norderstedt
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Viel Platz für Gewerbe im Norden


Norderstedt (kk/sh) Der FREDERIKSPARK ist ein wachsendes Quartier für wachsende Unternehmen. Mitten in Norderstedts Stadtteil Friedrichsgabe entsteht seit 2008 ein Nutzungsmix aus Gewerbe, Gastronomie, Nahversorgung, Wohnen und Freizeit.

Der Standort besticht durch seine zentrale Lage in der Metropolregion Hamburg und seine perfekte Verkehrsanbindung – ideal für Unternehmen, die für ihren nächsten Schritt nicht nur maßgeschneiderte Flächen suchen, sondern auch kurze Wege zu ihren Kunden und Lieferanten.

Viel Platz zur Entfaltung
Der FREDERIKSPARK bietet klein- und mittelständischen Unternehmen sowie Handwerkern idealen Freiraum zur Entfaltung. Die durchdachte Quartiersentwicklung sieht zwei Gewerberiegel vor, von denen sich der nördliche bereits in Realisierung befindet. Namhafte Unternehmen und Handwerksbetriebe haben sich hier niedergelassen und nutzen die einmaligen Standortvorteile.

www.frederikspark.de

Foto: Blick von oben auf den nördlichen Frederikspark: an der Durchgangsstraße Richtung Autobahn sind noch Gewerbeflächen verfügbar.
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Exklusive Einblicke für Berufseinsteiger


Norderstedt (kk/sh) Mit einem neuen Konzept geht die Entwicklungsgesellschaft Norderstedt (EGNO) in die vierte Runde der etablierten und erfolgreichen Jobtour. Am 19. September bekommen Schüler sogar unterrichtsfrei, wenn sie an der Tour zur beruflichen Orientierung teilnehmen. Über 20 Unternehmen in Norderstedt begrüßen jetzt tagsüber und bis zu dreimal die Abschlussklassen aller Norderstedter Schulen in ihren Geschäftsräumen, Produktionsstätten und Lagerhallen.

Schüler erleben Arbeitswelten
Die Teilnehmer erleben exklusive Einblicke in verschiedene Berufswelten in Norderstedt. Meist zeigen dort die Auszubildenden, also in etwa Gleichaltrige, das Unternehmen und erläutern die Abläufe und Anforderungen. Ebenso sind sie für Fragen der Schüler offen. „Es ist eine Chance, kleine und große Betriebe von innen zu sehen und aus erster Hand zu erfahren, welche Ausbildungen, Berufe und dualen Studiengänge angeboten werden“, sagt Marc-Mario Bertermann, Geschäftsführer der EGNO.

Neue Unternehmen dabei
Alle Norderstedter Betriebe und Unternehmen, die ausbilden, können an der Jobtour teilnehmen. Neu dabei sind in diesem Jahr schon der Papierhersteller H.O. Persiehl im Gewerbegebiet Stormarnstraße sowie der europäische Zeltmarktführer Toolport GmbH im Gewerbegebiet Nettelkrögen.. „Rufen Sie mich an, wenn Sie am 19. September Ihren Betrieb und Beruf vorstellen wollen“, wirbt Anja Neumüller von der EGNO. Gemeinsam mit der Sparkasse Holstein sowie der IHK zu Lübeck organisiert sie das Drumherum der Jobtour. „Wir freuen uns über Unternehmen, die aktiv auf ihren potentiellen Nachwuchs zugehen und zeigen, wie vielfältig die Möglichkeiten in Norderstedt sind“, sagt Frank Neef, Teamleiter Ausbildungsberatung der IHK zu Lübeck.

Vorstellung in der Schule
Ab August kommen die Unternehmensvertreter in die Norderstedter Schulen und stellen persönlich das Konzept vor. Danach können die Schüler im Internet die teilnehmenden Unternehmen auswählen, die sie am 19. September zwischen 11 Uhr bis maximal 16 Uhr besuchen wollen. Die Route wählen sie selbst, ebenso das Verkehrsmittel. Alle Teilnehmer der Jobtour-Norderstedt bekommen – gratis – ein Tagesticket für den öffentlichen Nahverkehr.

250 Teilnehmer erwartet
An den vorherigen Veranstaltungen „Nachtschwärmer Jobtour“ nahmen durchschnittlich 250 Schüler teil. Diese Zahlen sollen auch mit dem neuen Konzept erreicht werden. „Die neue Jobtour findet nicht nur tagsüber, sondern auch früher im Jahr statt. Der Veranstaltungszeitpunkt im September berücksichtigt nun auch Bewerbungsverfahren, die im November bereits abgeschlossen wären“, so Bertermann abschließend.

Informationen über die neue Jobtour-Norderstedt gibt es bei der EGNO: Anja Neumüller, Tel.: 0 40 / 53 54 06 - 23 sowie per E-Mail unter neumueller@egno.de.

www.jobtour-norderstedt.de
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