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IHK Schleswig-Holstein

IHK Schleswig-Holstein fordert vor Bundestagswahl 2025 eine zukunftsorientierte Wirtschaftspolitik

Kiel (em) In ihrem Forderungspapier zur Bundestagswahl setzt sich die IHK Schleswig-Holstein für eine wirtschaftspolitische Neuausrichtung ein, die Unternehmen stärkt, Wachstumshemmnisse abbaut und Investitionen erleichtert. Gemeinsam appellieren die drei IHKs an die Politik, die Wettbewerbsfähigkeit des Standortes Deutschland wieder in den Fokus zu rücken und mutige Reformen anzugehen.   Deutschland steht vor großen Herausforderungen: Hohe Energie- und Arbeitskosten, langwierige Genehmigungsprozesse und eine komplexe Regulierungslandschaft belasten Unternehmen und verhindern notwendige Investitionen in Zukunftsprojekte. Im dritten Krisenjahr in Folge mit einer schrumpfenden Wirtschaft brauchen die Betriebe Verlässlichkeit und Planbarkeit, betonen die IHKs. Wirtschaftspolitik muss langfristige Perspektiven schaffen, damit Investitionen getätigt und Innovationen gefördert werden können.  Das Positionspapier zur Bundestagswahl formuliert klare Erwartungen an die neue Bundesregi
18.02.2025
IHK Schleswig-Holstein

Elbe-Lübeck-Kanal bietet große Chancen: Wirtschaft fordert Ausbau der Schleusen

Lübeck (em) Die Logistik- und Hafenbetriebe im Hansebelt sind gegenüber der Politik zu entgegenkommend beim Thema „Ausbau des Elbe-Lübeck-Kanals“! Diese These stellte Dr. Thomas Rössler, Geschäftsführer des Hamburger Beratungsunternehmens HTC – Hanseatic Transport Consultancy auf dem Tag der Binnenschifffahrt der IHK Schleswig-Holstein in Lübeck auf.  „Wir leben mit zu vielen Kompromissen, die nicht zu Ende gedacht sind“, sagte er vor mehr als 60 Teilnehmern aus Unternehmen, Politik und Verwaltung in den Räumen der Unternehmensgruppe Lehmann. „Der Kanal steht stellvertretend für ein Branchenproblem: Die Binnenschifffahrt bietet freie Kapazitäten, und es gibt dennoch keine Anzeichen für eine Verkehrsverlagerung.“ Es erscheine so, als nehme die Politik das Thema nicht ernst. Dabei sei das Binnenschiff ein Teil der Lösung für die Verkehrswende. Rössler zufolge sei aber die Wettbewerbsfähigkeit die Grundlage für die Verkehrsverlagerung von der Straße auf die Schiene und das Schif
25.06.2024
Port of Hamburg

Erfolg der Nationalen Hafenstrategie wird an Wettbewerbsfähigkeit gemessen

Hamburg (em) Frank Dreeke, DVF-Präsidiumsmitglied und Vorsitzender des Vorstands BLG LOGISTICS GROUP AG & Co. KG, hat auf der DVF-Veranstaltung konsequente Investitionen in die Wettbewerbsfähigkeit des Hafen- und Schifffahrtsstandortes Deutschland angemahnt: "Die Häfen werden zu Knotenpunkten globaler Transportketten für grüne Energie. Damit das funktioniert, müssen strategische Investitionen über einen langen Zeitraum konsequent durchgehalten werden - von der Schifffahrt, den Terminalbetreibern, den Häfen und auch vom Bund. Darum ist die Anhebung des Hafenlastenausgleichs zwingend erforderlich. Im Übrigen bleibt der Wettbewerb im Umschlagsgeschäft, der Wettbewerb zwischen den Häfen und Transportketten zu einhundert Prozent relevant. Umschlagsentwicklung, Infrastruktur, seewärtige Zufahrten und Leistung der Hinterlandanbindungen - das sind Kernpunkte, an denen wir den Erfolg der Nationalen Hafenstrategie messen werden." Das Engagement globaler Logistikkonzerne und Containerlinie
18.10.2023
Kreishandwerkerschaft Mittelholstein

Holz schlägt Pharma – Mit über 30 zum Traumberuf!

18 Tischler der Innung Kreis Segeberg sind jetzt freigesprochen worden. Gleich mehrere Gesellen haben ihren ersten Beruf zugunsten des Handwerks an den Nagel gehängt. „Ich bin stets der Meinung gewesen, dass Beruf von Berufung kommt.“ Was Obermeister Thomas Jenning in seiner Rede anlässlich der Freisprechungsfeier der Tischler-Innung Kreis Segeberg im Restaurant am Ihlsee in Bad Segeberg am Donnerstag, 6. Juli, betonte, spiegelte sich gleich bei mehreren der Gesellen wieder: Einige von ihnen sind nicht mehr ganz jung und haben bereits eine Ausbildung hinter sich, zum Beispiel Jan Wichmann. Er steht mit seinen 37 Jahren mitten im Leben und hat sich spät dafür entschieden, seiner Berufung zu folgen und Tischler zu werden. In seinem ersten beruflichen Leben hat der Bargteheider als Betriebswirt im Außenhandel für ein Pharmaunternehmen gearbeitet. „Ich habe gemerkt, dass Geld nicht alles ist und ich meiner wahren Leidenschaft folgen muss. Die Vielseitigkeit mit der Möglichkeit, schöne Di
12.07.2023
Hafen Hamburg

Hoffnungsträger Binnenschiff mehr fördern

Hamburg (em) Laut der jüngsten Verkehrsprognose des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr (BMDV) soll der Marktanteil des Binnenschiffs am Transportaufkommen stagnieren. Das Volumen hingegen wird steigen, da ist sich die Prognose, die vom Ministerium beauftragt wurde, sicher. Dass das Potential der Binnenschifffahrt in dieser Studie unterschätzt wird, zeigte die Informationsveranstaltung „Nachhaltige Binnenschifffahrt im Spannungsfeld zwischen Markt und Politik“ der IHK Braunschweig und Hafen Hamburg Marketing e.V. (HHM). So stellte Markus Heinen, Repräsentant West bei HHM, fest, dass es die Verkehrspolitik möglich machen sollte, die Vorteile der einzelnen Verkehrsträger zusammenzuführen und Synergien zu nutzen. Hier gelte es die Rahmenbedingungen zu schaffen. Auch Stefan Heidler, Leiter Transport & Zoll bei New Yorker zeigte auf, dass Binnenschiffe nicht nur für den Transport von Massengütern geeignet seien. Mit ihnen lassen sich auch sehr gut Container transpor
20.03.2023
IHK Schleswig-Holstein

Lieferketten, Gaskrise, Antriebs- und Energiewende: Die Zukunftsperspektiven der Häfen in Schleswig-Holstein

Die Systemrelevanz der Häfen war nie so sichtbar wie heute. Sie sind Schnittstelle zwischen Wasser, Schiene und Straße, für den Tourismus unverzichtbar und nehmen bei Umwelt- und Klimaschutz eine Vorreiterrolle ein. Gemeinsam mit Politik, Verwaltung und Wirtschaft betonte die IHK Schleswig-Holstein bei ihrem 4. Maritimen Parlamentarischen Abend, wie wichtig es ist, die Häfen für die gesamtgesellschaftlichen Herausforderungen fit zu machen. „Unser Wirtschaftsstandort ist ohne die Häfen von Flensburg bis Helgoland, von List bis Lübeck nicht denkbar. Die Corona-Pandemie, aber auch eine Schiffshavarie im Suezkanal haben den Blick für die internationalen Lieferketten geschärft und verdeutlicht, wie sehr wir vom Verkehrsträger Wasser abhängig sind. Der russische Überfall auf die Ukraine hat dieses Problem noch verstärkt, und spätestens die drohende Energiekrise hat jedem gezeigt, wie wichtig unsere Häfen sind“, sagte Knud Hansen, Vizepräsident der IHK Schleswig-Holstein, beim Parla
11.09.2022
IHK

Drei Industrie- und Handelskammern fordern dringenden Ausbau der Verkehrsinfrastruktur in der Region und zusätzliche Elbquerungen

Verkehrswege dürfen von Bundesregierung nicht auf Sparkurs gesetzt werden. Die IHK zu Lübeck, die IHK Lüneburg-Wolfsburg und die Handelskammer Hamburg kritisieren anlässlich der am Montag, den 4. Juli 2022 startenden Vollsperrung der B 404 Elbquerung bei Geesthacht den Zustand der Verkehrsinfrastruktur in der Region. Ab Montag bricht die wichtigste Elbquerung außerhalb von Hamburg für fast acht Wochen weg. Unternehmen, Pendlerinnen und Pendler und Touristen sind von kilometerlangen Umwegen und Fahrtzeitverlängerungen gleichermaßen betroffen. Zudem finden zeitgleich Bauarbeiten auf der Bahnstrecke Hamburg – Uelzen statt, sodass die Bahn nur eingeschränkt als Alternative zur Verfügung steht. Daran sieht man: Die Verkehrsinfrastruktur in unserer hochfrequentierten Region ist nicht ausreichend leistungsfähig, wir brauchen schlichtweg mehr Kapazität! Angesichts unserer gewaltigen Herausforderungen ist es dringend notwendig, die Planungen für die A 21 über die Elbe endlich voranzutreib
13.07.2022