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ifo institut
Nach wie vor viele Stornierungen im Wohnungsbau
Im Wohnungsbau werden immer noch viele Projekte gestrichen. Der Anteil der betroffenen Unternehmen lag im Juli bei 11,5 Prozent, nach 12,3 Prozent im Vormonat. Im Mai hatte der Anteil sogar 15,8 Prozent betragen. Das geht aus den Umfragen des ifo Instituts hervor. „Noch sind die Auftragsbücher prall gefüllt. Aber die explodierenden Baukosten, höheren Zinsen und schlechteren Fördermöglichkeiten stellen mehr und mehr Projekte in Frage. Wir beobachten seit April eine Stornierungswelle. Die ehrgeizigen Neubauziele der Bundesregierung rücken damit in weite Ferne“, sagt ifo-Forscher Felix Leiss.
Die Materialengpässe – die sich mit dem russischen Einmarsch in die Ukraine drastisch verschärft hatten – entspannen sich nur langsam. Im Juli meldeten noch 45,6 Prozent der Betriebe im Wohnungsbau Lieferprobleme. Im Vormonat hatte der Anteil bei 47,6 Prozent gelegen. „Infolge der Knappheit und der hohen Energiekosten haben sich viele Baustoffe erheblich verteuert. Die Bauunternehm
17.08.2022
Wirtschaftsredaktion
FSG bestätigt einvernehmliche Annullierung von zwei Schiffbauaufträgen
Flensburg (em) Flensburger Schiffbau-Gesellschaft mbH & Co. KG, (FSG), die deutsche Werft, hat heute die Stornierung von zwei Schiffbauverträgen mit der australischen Reederei TT-Line bestätigt. Die Stornierung der Baunummern 778 und 779 für TT-Line erfolgt im gegenseitigen Einvernehmen nach konstruktiven und objektiven Gesprächen zwischen der Geschäftsführung und den Eigentümern der FSG und der Geschäftsführung von TT-Line. Alex Gregg-Smith, Geschäftsführer von FSG, sagte: „Diese Entscheidung wurde im gegenseitigen Einvernehmen aller betroffenen Parteien getroffen und ist Teil unserer Neuausrichtung der FSG, da wir uns auf die zeit- und budgetgerechte Herstellung qualitativ hochwertiger Produkte konzentrieren wollen. Quelle: http://www.fsg-ship.de/wordpress/de/fsg-bestaetigt-die-einvernehmliche-annullierung-von-zwei-schiffbauauftraegen-mit-tt-line/
30.04.2020
Wirtschaftsredaktion
Blitzumfrage der IHK Schleswig-Holstein: Vier von zehn Unternehmen spüren C
Kiel (em) Das neuartige Coronavirus belastet die Wirtschaft in Schleswig-Holstein spürbar. Vier von zehn Unternehmen (39 Prozent) bekommen schon jetzt Auswirkungen des Coronavirus auf ihre Geschäfte zu spüren. Das geht aus einer Blitzumfrage hervor, die die IHK Schleswig-Holstein unter ihren Mitgliedsbetrieben durchgeführt hat. Besonders trifft es die Reisebranche: Hier melden vier von fünf Unternehmen Beeinträchtigung ihrer Geschäftslage. Unsicherheiten über künftige Geschäfte und Investitionen (18 Prozent) sowie geringere Nachfrage an Produkten und Dienstleistungen (27 Prozent) belasten die unternehmerischen Tätigkeiten. „Das Coronavirus und seine Folgen sind endgültig auch in der Wirtschaft in Schleswig-Holstein angekommen. Zunächst waren wegen der Ansteckungswelle in China vor allem die exportorientierten Unternehmen betroffen. Das hat sich grundlegend geändert: Jetzt trifft es auch Messebetriebe, die Reisewirtschaft und das Gastgewerbe – und damit unser touristis
11.03.2020