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BFW Landesverband Nord e.V.

Hamburger Mietenspiegel: Nicht die Miethöhen sind das Problem, sondern die Baukosten

Hamburg. Laut dem neuen Hamburger Mietenspiegel liegt die durchschnittliche Miete in der Hansestadt bei 9,94 Euro nettokalt pro Quadratmeter im Monat. Für den Landesverband Nord des Bundesverbands Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen (BFW) zeigt das einmal mehr: Das Hauptproblem des Hamburger Wohnungsmarkts sind nicht die Miethöhen, sondern die Baukosten. Der Verband fordert deshalb eine konsequente Fokussierung auf den Neubau anstatt weiterer Mietregulierungen. Bei der Berechnung des Mietenspiegels werden nur Mieten berücksichtig, die in den letzten sechs Jahren neu vereinbart oder geändert wurden. „Damit genügt der Mietenspiegel zwar den gesetzlichen Anforderungen, aber er bildet den Markt nicht vollständig ab“, erklärt Kay Brahmst, der Vorstandsvorsitzende des BFW Landesverbands Nord. Der Verband repräsentiert die mittelständische private Wohnungswirtschaft und ist Mitglied im AK Mietenspiegel.  Gemeinsam mit dem Grundeigentümer-Verband Hamburg, dem IV
11.12.2025
BFW Nord

Steigende Mieten spiegeln den Nachfragedruck in Hamburg wider

Hamburg, 12.12.2023 – Die Mieten für frei finanzierte Wohnungen in Hamburg sind seit 2021 im Durchschnitt um 5,8 Prozent gestiegen. Die durchschnittliche Miete pro Quadratmeter beträgt aktuell 9,83 Euro monatlich. Zu diesem Ergebnis kommt die Fortschreibung des Mietenspiegels, die die Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen am 12.12.2023 vorgestellt hat. Der Landesverband Nord des Bundesverbands Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen (BFW) führt das auf die weiterhin steigende Nachfrage zurück. „Der Anstieg wundert uns nicht. Er spiegelt die aktuelle Marktdynamik wider: Wir haben nach wie vor eine starke Nachfrage bei knappem Angebot. Der Druck auf den Mietwohnungsmarkt wurde durch die steigenden Zinsen noch verstärkt, weil sie zu einer Kaufzurückhaltung geführt haben: Viele Haushalte, die früher Wohneigentum hätten kaufen können, entscheiden sich heute angesichts der Finanzierungskosten für eine Mietwohnung“, sagt Kay Brahmst aus dem Vorstand des BFW L
17.01.2024
Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen

Hamburger Mietenspiegel 2023: Preisanstieg bei den Mieten in der Hansestadt flacht ab

Hamburg (em) Die Stadt Hamburg hat heute den neuen Mietenspiegel 2023 für die Hansestadt vorgestellt. Daraus geht unter anderem hervor, dass der Mietenanstieg 2023 bei dem für den Mietenspiegel relevanten Wohnungsbestand Hamburgs deutlich geringer ausfällt als bei der letzten Erhebung 2021. Der qualifizierte Mietenspiegel 2023 weist hier zum Stichtag 1. April 2023 einen Durchschnittswert von 9,83 Euro/qm im relevanten Wohnungsbestand aus. Damit liegt der Anstieg im Zeitraum von April 2021 bis April 2023 mit 5,8 Prozent (54 Cent/qm) unter dem Niveau des vorherigen Mietenspiegels (April 2019 bis April 2021: 7,3 Prozent, 63 Cent/qm). Der Mietenspiegel bietet eine Übersicht über die ortsübliche Vergleichsmiete. Er umfasst gemäß § 558 des Bürgerlichen Gesetzesbuches Wohnungen ohne Preisbindungen, deren Mieten sich innerhalb der vergangenen sechs Jahre verändert haben oder neu vereinbart wurden. Günstige Sozialwohnungen mit Mietpreisbindung sowie Bestandsverträge ohne Mie
13.12.2023
BFW Landesverband Nord

Wohnungswirtschaft: Kompromiss mit den Volksinitiativen ist eine „dramatische Fehlentscheidung“

Der Kompromiss der Stadt mit den Volksinitiativen „Keine Profite mit Boden und Miete“ wird die Probleme auf dem Hamburger Wohnungsmarkt noch weiter verschärfen. Davon sind die wohnungswirtschaftlichen Verbände im Hamburger Bündnis für das Wohnen – der BFW Landesverband Nord, der Grundeigentümer-Verband Hamburg, der IVD Nord sowie der Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW) – überzeugt. „Der Kompromiss mit den Volksinitiativen wird nicht dazu führen, dass mehr bezahlbarer Wohnraum entsteht. Stattdessen gefährdet er den Bau von geförderten und frei finanzierten Wohnungen auf den Grundstücken der Stadt erheblich. Insofern halten wir ihn für eine dramatische Fehlentscheidung“, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung der wohnungswirtschaftlichen Verbände. Finanzierung sichern „Mit 100-jährigen Mietpreisbindungen auf einem Niveau unterhalb des Mittelwertes des Mietenspiegels lassen sich Finanzierungen über den gesamten Zeitraum ohne
09.11.2022
Stadt Norderstedt

Mietenspiegel 2021 - Mietwerte im Vergleich zu 2019 gestiegen

Norderstedt (em) Die Stadt Norderstedt hat den „Mietenspiegel 2021“ veröffentlicht. Es ist der nunmehr 33. Mietenspiegel für den Bereich Norderstedt. Angesichts der großen Zahl berücksichtigter Mietdaten und der Datenprüfung durch das Sozialamt der Stadt Norderstedt, den Vermieterverbänden und dem Mieterverein Norderstedt ist der Norderstedter Mietenspiegel einer der bestfundierten in Deutschland. Auffallend ist: Im Vergleich zum Mietenspiegel 2019 sind die Mietwerte im Mietenspiegel 2021 diesmal insgesamt wieder gestiegen. Die Höhe der Mieten in der Stadt Norderstedt spiegelt die besondere Lage Norderstedts in direkter Nähe zu Hamburg wieder. Für die Erstellung des Mietenspiegels wurden 8.643 Daten von nicht öffentlich geförderten Wohnungen (davon etwa 2.000 Genossenschaftswohnungen) erfasst. Dies ist ein hoher Prozentsatz des in Frage kommenden, nicht preisgebundenen Mietwohnungsbestandes. Der Mietenspiegel gilt für alle freifinanzierten Wohnungen.
25.11.2021
Stadt Norderstedt

Norderstedter „Mietenspiegel 2021“ - Mietwerte sind im Vergleich zum Jahr 2019 gestiegen

Norderstedt. Die Stadt Norderstedt hat den „Mietenspiegel 2021“ veröffentlicht. Es ist der nunmehr 33. Mietenspiegel für den Bereich Norderstedt. Angesichts der großen Zahl berücksichtigter Mietdaten und der Datenprüfung durch das Sozialamt der Stadt Norderstedt, den Vermieterverbänden und dem Mieterverein Norderstedt ist der Norderstedter Mietenspiegel einer der bestfundierten in Deutschland. Auffallend ist: Im Vergleich zum Mietenspiegel 2019 sind die Mietwerte im Mietenspiegel 2021 diesmal insgesamt wieder gestiegen. Die Höhe der Mieten in der Stadt Norderstedt spiegelt die besondere Lage Norderstedts in direkter Nähe zu Hamburg wieder. Für die Erstellung des Mietenspiegels wurden 8.643 Daten von nicht öffentlich geförderten Wohnungen (davon etwa 2.000 Genossenschaftswohnungen) erfasst. Dies ist ein hoher Prozentsatz des in Frage kommenden, nicht preisgebundenen Mietwohnungsbestandes. Der Mietenspiegel gilt für alle freifinanzierten Wohnungen.
25.11.2021
Haus und Grund Norderstedt

Trotz angespannter Wohnlage – faire Mieten in Norderstedt

Norderstedt (em) Aus der Sicht von Haus & Grund Norderstedt sollten die Norderstedter sich weniger mit den Kommunen in Schleswig-Holstein als mit dem großen Nachbarn Hamburg vergleichen. Norderstedt ist nun einmal ein Teil der Metropolregion. Mit allen Vor- und Nachteilen. Das führt folgerichtig leider auch zu einer angespannten Lage auf dem Wohnungsmarkt, meint der Vorsitzende von Haus & Grund Norderstedt, Sven Wojtkowiak. Betrachtet man allerdings die durchschnittliche Entwicklung der Mietpreise in Norderstedt seit 1999, so ergibt sich eine jährliche Steigerung von nur annähernd einem Prozent. Das ist deutlich unter der Inflationsrate! Sven Wojtkowiak stellt fest, dass wir in Norderstedt einen hoch professionellen Mietenspiegel haben, welcher aufgrund der großen Datenmenge der erfassten Wohnungen besser ist, als die meisten qualifizierten Mietenspiegel anderer Städte. Bei der Betrachtung muss man immer berücksichtigen, dass dieser Mietenspiegel immer nu
18.11.2021
SPD

Der Wohnungsmarkt funktioniert nicht richtig

Norderstedt (em) Die Situation am Wohnungsmarkt hat sich weiter zugespitzt. Das kann man aus dem neuen Mietenspiegel für Norderstedt deutlich ablesen. „Der Wohnungsmarkt funktioniert nicht! Indiz dafür sind die steigenden Mieten und der praktisch nichtvorhandene Leerstand“, sagt der Fraktionsvorsitzende Nicolai Steinhau-Kühl. „Wir wollen, dass Norderstedt für alle unabhängig vom Einkommen lebenswert ist. Dafür stehen zurzeit noch Flächen für ca. 4000 Wohneinheiten zur Verfügung“, ergänzt Steinhau-Kühl. „Ein ganz wichtiger Baustein ist für uns die kommunale Wohnungsbaugesellschaft mit der die Stadt den Wohnungsmarkt mitgestalten kann“, so der Stadtvertreter Tobias Schloo. „Wir müssen alle Akteure am Wohnungsmarkt in die Diskussion und die Lösung des Wohnungsmangels einbeziehen. Hierbei ist vor allem zu klären, wie die Kosten für den Neubau von Wohnungen gesenkt werden und wie günstige, nicht geförderte Wohneinheiten entstehen können“, fo
10.04.2018