B2B Wirtschaft

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Behörde für Finanzen und Bezirke

Hamburg beschließt Photovoltaikstrategie

Hamburg. Für eine sichere, bezahlbare und klimaneutrale Energieversorgung: Der Senat hat in dieser Woche die neue Photovoltaikstrategie verabschiedet – damit geht die Freie und Hansestadt Hamburg einen entscheidenden Schritt in Richtung Energiesouveränität. Ziel der Strategie ist es, die Umsetzung von Photovoltaikprojekten in Hamburg deutlich zu erleichtern. Hamburg verfolgt ambitionierte Ausbauziele: Bis 2030 soll eine installierte Photovoltaikleistung von 500 bis 800 Megawatt Peak (MWp) erreicht werden, bis 2035 sogar 1 bis 1,5 Gigawatt Peak (GWp). Dafür ist eine deutliche Steigerung des jährlichen Zubaus erforderlich. Die Beschleunigung des Ausbaus stärkt Hamburgs Energiesouveränität und erhöht die Versorgungssicherheit – gerade in Zeiten globaler Krisen und Unsicherheiten. Zum Vergleich: Aktuell entspricht die PV-Leistung in Hamburg 234 MWp. Hamburg will PV-Leistung auf öffentlichen Dächern ausbauen Nach einem Monitoringbericht der Umweltbehörde wur
16.10.2025
IHK Nord

Für mehr Wettbewerbsfähigkeit: Energiepreise müssen sinken

IHK Nord. Knapp 40 Prozent der Unternehmen in Norddeutschland sehen durch die hohen Energiepreise ihre Wettbewerbsfähigkeit akut gefährdet – das zeigt das Energiewendebarometer 2025. Die IHK Nord fordert daher eine schnelle Senkung der Stromsteuer sowie einen entschlossenen Bürokratieabbau. „Die im Koalitionsvertrag zugesagte generelle Absenkung der Stromsteuer auf den europäischen Mindestsatz muss umgesetzt werden. Unternehmen aller Branchen leiden unter den hohen Strompreisen, nicht nur das produzierende Gewerbe. Auch Dienstleister und mittelständische Betriebe stehen unmittelbar oder mittelbar im internationalen Wettbewerb und benötigen dringend eine spürbare Entlastung“, sagt Thomas Buhck, Vorsitzender der IHK Nord. Im Vergleich zu den Ergebnissen der Befragung im Jahr 2024 ist der Wert bei der Gefährdung der Wettbewerbsfähigkeit um fast sechs Prozentpunkte gestiegen. Auch die Zustimmung zu einer Senkung von Steuern und Abgaben auf den Strompreis nahm weite
19.08.2025
IHK Schleswig-Holstein

Energiewende: Unternehmen in Schleswig-Holstein zuversichtlicher als bundesweit

Die Betriebe in Schleswig-Holstein bewerten die Auswirkungen der Energiewende auf ihre Wettbewerbsfähigkeit positiver als der Bundesdurchschnitt – das zeigt die regionale Auswertung des aktuellen Energiewende-Barometers der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK). Auf die zentrale Frage „Wie beurteilen Sie die Auswirkungen der Energiewende auf die Wettbewerbsfähigkeit Ihres Unternehmens?“ ergibt sich für die Unternehmen aus Schleswig-Holstein über alle Branchen hinweg ein Wert von -1,7 auf einer Skala von -100 („sehr negativ“) bis +100 („sehr positiv“). Im Vergleich dazu liegt der bundesweite Durchschnitt bei -8,3. Die Umfrage macht auch deutlich: Hohe Energiepreise stellen nach wie vor eine erhebliche Belastung für die Unternehmen dar, sodass viele Betriebe sich gezwungen sehen, die gestiegenen Kosten an ihre Kunden weiterzugeben. Zudem ist die Mehrzahl der schleswig-holsteinischen Unternehmen unzufrieden mit der Energiepolitik auf Bundesebene: 69 Pr
01.08.2025
IHK Schleswig-Holstein

IHK Schleswig-Holstein fordert vor Bundestagswahl 2025 eine zukunftsorientierte Wirtschaftspolitik

Kiel (em) In ihrem Forderungspapier zur Bundestagswahl setzt sich die IHK Schleswig-Holstein für eine wirtschaftspolitische Neuausrichtung ein, die Unternehmen stärkt, Wachstumshemmnisse abbaut und Investitionen erleichtert. Gemeinsam appellieren die drei IHKs an die Politik, die Wettbewerbsfähigkeit des Standortes Deutschland wieder in den Fokus zu rücken und mutige Reformen anzugehen.   Deutschland steht vor großen Herausforderungen: Hohe Energie- und Arbeitskosten, langwierige Genehmigungsprozesse und eine komplexe Regulierungslandschaft belasten Unternehmen und verhindern notwendige Investitionen in Zukunftsprojekte. Im dritten Krisenjahr in Folge mit einer schrumpfenden Wirtschaft brauchen die Betriebe Verlässlichkeit und Planbarkeit, betonen die IHKs. Wirtschaftspolitik muss langfristige Perspektiven schaffen, damit Investitionen getätigt und Innovationen gefördert werden können.  Das Positionspapier zur Bundestagswahl formuliert klare Erwartungen an die ne
18.02.2025
Hafen Hamburg

Norddeutsche Länder fordern die Stärkung der Seehäfen

Hamburg (em) Die Regierungschefin und Regierungschefs der fünf norddeutschen Länder – die "Konferenz Norddeutschland" (KND) – setzen sich bei der Bundesregierung für die Stärkung der norddeutschen Seehäfen ein. Einen entsprechenden Beschluss hat die KND heute in ihrer Sitzung in Hamburg gefasst. Die deutschen Häfen sind von nationaler Bedeutung. Sie verbinden die deutsche Wirtschaft und Industrie mit den internationalen Märkten und stellen die Versorgung für die Bürgerinnen und Bürger sicher. Politische und ökologische Vorgaben wirken sich jedoch in besonderem Maß auf die maritime Infrastruktur aus. Dabei sind Häfen auch Teil der Lösung vieler Probleme: Bei der Energieerzeugung, der Digitalisierung neuer Technologien, dem Klimaschutz und der Transformation der Wirtschaft nehmen sie eine zentrale Rolle ein. Von der Bundesregierung erwarten die norddeutschen Länder – flankierend zur Nationalen Hafenstrategie – eine deutlich stärkere finanzielle Beteiligung
17.09.2024
IHK Nord

Energiewendebarometer: Norddeutsche Wirtschaft fordert Entlastungen und besser Planbarkeit

Ein Drittel der Unternehmen in Norddeutschland sehen aufgrund der hohen Energiepreise ihre eigene Wettbewerbsfähigkeit am Standort Deutschland in Gefahr. Auch auf die Investitionspläne der Betriebe wirken sich die Kosten für Energie negativ aus: 29 Prozent investieren weniger in betriebliche Kernprozesse, während 20 Prozent angeben, dass sie Investitionen in Klimaschutzmaßnahmen zurückstellen. 13 Prozent sparen bei Mitteln für Forschung und Innovationen. Das sind die Ergebnisse des DIHK-Energiewendebarometers 2024 für 13 Industrie- und Handelskammern in Norddeutschland. Die Umfrage unter 503 norddeutschen Betrieben ergab zudem, dass 23 Prozent die Auswirkungen der Energiewende auf ihre Wettbewerbsfähigkeit als sehr positiv oder positiv bewerten. Etwa 38 Prozent betrachten die Auswirkungen als negativ oder sehr negativ. „Gerade Norddeutschland kann mit seiner hohen Produktionskapazität für erneuerbare Energien, wie Windenergie, Photovoltaik, Geothermie und Biomasse,
27.08.2024
Wirtschaftsrat der CDU e.V.

Wirtschaftsstandort durch verfehlte Infrastrukturpolitik in Gefahr

Kiel (em) Die Bundesregierung storniert und verschiebt längst beschlossene Reparaturen und Ausbaumaßnahmen am Autobahnnetz, weil Geld für Investitionen fehlt, das stattdessen für parteipolitische Prestigeprojekte verwandt werden soll. Nun brechen wegen der flauen Konjunktur 2024 auch noch die Mauteinnahmen ein. Bereits Ende 2023 konnte der Bund daher offene Rechnungen für bereits geleistete Arbeiten der Straßenbauunternehmen nicht bezahlen. Der Wirtschaftsrat Schleswig-Holstein warnt in diesem Zusammenhang vor den Folgen abgesagter Aufträge und ausbleibender Ausschreibungen der Autobahn GmbH auch für das Land Schleswig-Holstein und verweist darauf, dass die Haushaltsmittel für eigentlich geplante Reparaturen und Ausbaumaßnahmen am zunehmend maroden Autobahn- und Bundestraßennetz nicht ausreichen.  Martin Henze, Vorsitzender der Landesfachkommission Transport und Mobilität, gibt einen düsteren Ausblick: „Wir gehen davon aus, dass der Autobahn GmbH ab Mitte
03.05.2024
Unternehmensverband Unterelbe-Westküste e.V.

Stimmung der Arbeitgeber auf einem historischen Tief

Kreis Pinneberg (em) Der Unternehmensverband Unterelbe-Westküste e. V. (UVUW) hat seine rund 400 Mitgliedsunternehmen um ihre konjunkturelle Einschätzung gebeten. Die Umfrage zur Konjunkturlage wurde an alle Mitglieder des UVUW verschickt. Teilgenommen haben 159 Unternehmen unterschiedlicher Branchen und Größen. Die Ergebnisse liefern daher einen guten Blick auf die gesamtunternehmerische Situation des Westens Schleswig-Holsteins. Das einzig positive Ergebnis dieser aktuellen Umfrage ist, dass die Unternehmen immer weniger Schwierigkeiten bei der Materialbeschaffung haben. Vor zwei Jahren waren 69% der Unternehmen von Material- und Rohstoffknappheit oder Lieferengpässen betroffen, vor einem Jahr waren es dann noch 50%. Inzwischen haben nur noch 24% der Unternehmen mit derartigen Problemen zu kämpfen. Erstmals seit langer Zeit haben mehr Unternehmen den Personalbestand verkleinert (24%) und ihn nicht erhöht (21%). Der Anteil an Unternehmen, der davon ausgeht, dass de
20.12.2023