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Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen
Nordländer verabschieden „Hamburger Erklärung“ zur Bauwende
Hamburg. Die Verantwortlichen der Bauressorts der Norddeutschen Bundesländer haben sich in Hamburg zum „Norddeutschen Wohngipfel“ getroffen. Zentrale Themen waren die jeweiligen Initiativen der Länder zum kostenreduzierten Bauen und zur Digitalisierung sowie ein gemeinsames Vorgehen für eine erfolgreiche Bauwende. In der gemeinsam veröffentlichten „Hamburger Erklärung“ loben die fünf Bundesländer die angekündigten Maßnahmen der Bundesregierung. Gleichzeitig appellieren sie an die dort Verantwortlichen, die Rahmenbedingungen und Rechtssicherheit für die Bauwende zu schaffen, und skizzieren, wie sie sich gemeinsam mit den vielseitigen Instrumenten des kostenreduzierten Bauens den aktuellen Herausforderungen stellen.
Karen Pein, Gastgeberin und Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen in Hamburg: „Mit dem Hamburg-Standard haben wir gezeigt, wie wir die Baukosten auf 3.000€/m² Wohnfläche reduzieren können. Die Baukosten machen aber nicht an Ländergren
26.06.2025
HHLA
HHLA-Vorstandsvorsitzende scheidet spätestens zum Jahresende aus
Hamburg. Nach neun Jahren an der Unternehmensspitze wird die Vorstandsvorsitzende Angela Titzrath die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) spätestens zum 31. Dezember 2025 verlassen und steht bis dahin für den Überleitungsprozess zur Verfügung. Darauf haben sich der Aufsichtsrat und die Vorstandsvorsitzende im gegenseitigen besten Einvernehmen geeinigt.
Der Wechsel an der Unternehmensspitze markiert den Abschluss einer strategischen Phase, in der Angela Titzrath maßgeblich zur erfolgreichen Ausrichtung des Unternehmens beigetragen hat. Die Nachfolgesuche für den Vorstandsvorsitz ist bereits eingeleitet.
Prof. Dr. Rüdiger Grube, Vorsitzender des Aufsichtsrats der HHLA: „Angela Titzrath hat die Entwicklung des Unternehmens zu einem europäischen Netzwerk-Logistiker mit strategischem Weitblick und persönlichem Engagement entscheidend vorangetrieben und führte die HHLA erfolgreich auch in schwierigen Phasen wie der Corona-Pandemie und dem russischen Angriffskrieg auf
24.06.2025
Rackowlaw - Rechtsanwaltskanzlei Alexander-Georg Rackow
Gerichtsstand und Rechtswahl im Geschäftsverkehr: Was Unternehmer wissen sollten
06.05.2025
Behörde für Justiz und Verbraucherschutz
Commercial Court und Commercial Chambers nehmen Arbeit auf
Der Commercial Court beim Hanseatischen Oberlandesgericht und die Commercial Chambers beim Landgericht Hamburg sind heute vor zahlreichen Gästen aus Justiz, Politik und Anwaltschaft feierlich eröffnet worden. Ihre Einführung wurde durch das am 1. April 2025 in Kraft getretene Gesetz zur Stärkung des Justizstandortes Deutschland ermöglicht.
Unternehmen können ab sofort vor dem Commercial Court am Hanseatischen Oberlandesgericht wirtschaftsrechtliche Verfahren ab einem Streitwert von 500.000 Euro in deutscher oder englischer Sprache führen, wenn sie erstinstanzlich dessen Zuständigkeit vereinbaren. Bei der Verhandlung über Geschäftsgeheimnisse kann außerdem die Öffentlichkeit ausgeschlossen und der Verfahrensgegner verstärkt zur Diskretion verpflichtet werden. Gegen die Entscheidungen des Commercial Court wird die Revision zum Bundesgerichtshof eröffnet sein. Auf Wunsch der Parteien kann ein mitlesbares Wortprotokoll geführt werden. Ab einem Streitwert von mehr als
16.04.2025
Verband der Schleswig-Holsteinischen Energie- und Wasserwirtschaft e.V.
Stadtwerke fordern mehr Zeit für 24-Stunden-Lieferantenwechsel
Reinbek - Der Verband der Schleswig-Holsteinischen Energie- und Wasserwirtschaft (VSHEW) fordert mehr Vorlaufzeit, damit Verbraucher innerhalb von 24 Stunden ihren Energieversorger wechseln können. Die Bundesnetzagentur plant diese Regelung ab dem 1. April 2025. Technisch ist das in der kurzen Zeit nicht machbar.
„Der VSHEW begrüßt grundsätzlich den beschleunigten Lieferantenwechsel. Diese Regelung erlaubt es Kunden, schnell auf Preisänderungen zu reagieren und Kosten zu sparen, etwa durch den Wechsel zu günstigen Stadtwerketarifen", sagt Andreas Wulff, Vorstandsvorsitzender des VSHEW und Geschäftsführer der Stadtwerke Brunsbüttel und Steinburg.
Ein solcher Wechsel erfordert jedoch hohen datentechnischen und kommunikativen Aufwand sowie intensive Abstimmung. „Die Stadtwerke brauchen daher mehr Vorbereitungszeit, um diese Wechselmöglichkeit reibungslos und sicher zu ermöglichen", so Wulff weiter. Eine Einführung sei frühestens im Oktober 2025 möglich, ohne
11.10.2024
IHK Nord
Energiewendebarometer: Norddeutsche Wirtschaft fordert Entlastungen und besser Planbarkeit
Ein Drittel der Unternehmen in Norddeutschland sehen aufgrund der hohen Energiepreise ihre eigene Wettbewerbsfähigkeit am Standort Deutschland in Gefahr. Auch auf die Investitionspläne der Betriebe wirken sich die Kosten für Energie negativ aus: 29 Prozent investieren weniger in betriebliche Kernprozesse, während 20 Prozent angeben, dass sie Investitionen in Klimaschutzmaßnahmen zurückstellen. 13 Prozent sparen bei Mitteln für Forschung und Innovationen. Das sind die Ergebnisse des DIHK-Energiewendebarometers 2024 für 13 Industrie- und Handelskammern in Norddeutschland. Die Umfrage unter 503 norddeutschen Betrieben ergab zudem, dass 23 Prozent die Auswirkungen der Energiewende auf ihre Wettbewerbsfähigkeit als sehr positiv oder positiv bewerten. Etwa 38 Prozent betrachten die Auswirkungen als negativ oder sehr negativ.
„Gerade Norddeutschland kann mit seiner hohen Produktionskapazität für erneuerbare Energien, wie Windenergie, Photovoltaik, Geothermie und Biomasse,
27.08.2024
IHK Schleswig-Holstein
Norddeutsche Wirtschaft fordert Entlastungen - IHK Nord veröffentlicht Positionen zur Europawahl
Kiel (em) Entlastungen für Unternehmen schaffen, um die Wettbewerbsfähigkeit zu steigern – das ist die zentrale Botschaft, die die Wirtschaft im Norden einen Monat vor den Wahlen zum EU-Parlament an die Brüsseler Politik richtet. Durch den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine sind die globalen geopolitischen und geoökonomischen Konfliktlinien sichtbarer geworden, welche den für die europäische Wirtschaft zentralen Freihandel bedrohen. Gleichzeitig steht Europa vor der Herausforderung, die Transformation der Wirtschaft zur Klimaneutralität ökonomisch sinnvoll zu gestalten.
„Die Legislaturperiode 2024 bis 2029 wird fundamentale Weichenstellungen für Europa mit sich bringen. Um Norddeutschland mit seinen zahlreichen Standortvorteilen im Herzen Europas zu stärken, müssen Unternehmen deutlich entlastet und vor allem nicht weiter belastet werden. Die Umsetzung der Initiativen aus dem Green Deal verlangt den Unternehmen, gerade den KMU, viel ab. Regulierungen und
08.05.2024