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Rackowlaw - Rechtsanwaltskanzlei Alexander-Georg Rackow
Zwangsversteigerung: Mehr Akteneinsicht für Bietinteressenten — aber klare Grenzen beim Datenschutz
Bad Segeberg. Wer eine Immobilie in der Zwangsversteigerung erwerben möchte, entscheidet häufig unter Zeitdruck und mit begrenzten Informationen. Anders als beim normalen Immobilienkauf gibt es meist keine ausführlichen Verkäufergespräche, keine freie Objektbesichtigung und keine klassische Due Diligence. Gerade deshalb ist die Frage wichtig, welche Informationen Bietinteressenten vor dem Termin überhaupt erhalten dürfen.
Der Bundesgerichtshof hat hierzu mit Beschluss vom 21. Mai 2026 eine für Immobilieninvestoren, Gläubiger und Bietinteressenten wichtige Entscheidung getroffen. Danach erlaubt § 42 ZVG in bestimmten Teilen der Zwangsversteigerungsakte Einsicht, ohne dass personenbezogene Daten vorher geschwärzt werden müssen. Zugleich stellt der BGH klar: Wer Einsicht erhält, darf die Informationen nicht beliebig weitergeben oder veröffentlichen.
Die Entscheidung stärkt damit einerseits die Informationsmöglichkeiten vor einer Gebotsabgabe. Andererseits erinner
17.06.2026
Haus & Grund
Zwangsversteigerungen von Immobilien weiter rückläufig
Norderstedt (em) Die Zahl der Anträge auf Zwangsversteigerungen von Immobilien ist in Schleswig-Holstein auch im Jahr 2020 weiter rückläufig gewesen. Das haben die Landgerichtsbezirke gestern gemeldet. Während 2019 landesweit noch 714 Anträge bei den Amtsgerichten gestellt worden sind, Immobilien zwangszuversteigern, sank diese Zahl 2020 auf 595 Anträge. Das stellt einen Rückgang in Höhe von 16,6 Prozent dar. Das ist die niedrigste Zahl seit Beginn dieser Datenerfassung im Jahre 1999. Die höchste Zahl wurde 2005 mit 3.800 Anträgen auf Zwangsversteigerung registriert (Siehe Anlage). Verteilt auf die Landgerichtsbezirke ergibt sich folgendes Bild: • Bad Segeberg, Eckernförde, Neumünster, Norderstedt, Plön, Rendsburg (gehören zum Landgerichtsbezirk Kiel): 150 Anträge (Vorjahr: 203) • Kiel: 51 Anträge (Vorjahr: 46) • Flensburg: 40 Anträge (Vorjahr: 66) • Itzehoe: 137 Anträge (Vorjahr: 195) • Lübeck: 217 Anträge (Vorjahr: 204) • Gesamt: 595 Anträge (Vorjahr:
23.06.2021
Wirtschaftsredaktion
Jahrespressekonferenz des Landesgerichtes Itzehoe
Itzehoe (em) Das Landgericht Itzehoe und die zum Bezirk gehörenden vier Amtsgerichte in Meldorf, Itzehoe, Elmshorn und Pinneberg bieten Rechtsschutz in der ordentlichen Gerichtsbarkeit für etwa 572.000 Menschen in den Kreisen Steinburg, Dithmarschen und Pinneberg. Insgesamt über 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind damit beschäftigt, die vielfältigen Aufgaben im Bereich der Rechtspflege zu bewältigen. Hierzu gehören 97 Richterinnen und Richter, 92 Rechtspflegerinnen und Rechtspfleger und rund 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in der Bewährungshilfe, als Gerichtvollzieherinnen und Gerichtsvollzieher, in den Serviceeinheiten und den Wachtmeistereien tätig sind. Nach den Richterstellenanteilen betrachtet ist das größte Amtsgericht im Bezirk das AG Pinneberg (19 Stellen), gefolgt von den AG Itzehoe (15 Stellen), dem AG Meldorf (13 Stellen) und dem AG Elmshorn (11 Stellen). Am Landgericht sind 30 Richterplanstellen vorhanden. 1) Aktuelle Geschäftslage im Landgericht
09.12.2019