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Familienunternehmer

Die Famolienunternhemer kritisieren die Basta-Mentalität beim geplanten Teilverkauf im Hamburger Hafen


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DIE FAMILIENUNTERNEHMER fordern beim geplanten Teilverkauf im Hamburger Hafen eine offene Diskussion in der Regierung. Der Kanzler muss erklären, warum er eine chinesische Beteiligung unbedingt durchsetzen möchte. 

„Für den deutschen Mittelstand sind sowohl sichere Lieferketten und offene Handelswege als auch Investitionen in eine moderne Infrastruktur überlebenswichtig. Sollte durch den Verkauf von Anteilen der Wettbewerb und der freie Zugang zum Hafen auch nur ansatzweise gefährdet sein, muss dieser unbedingt gestoppt werden. Auch eine politische Einflussnahme auf den Geschäftsbetrieb des Hafens darf es nicht geben. 
 
Wenn alle beteiligten Ministerien parteiübergreifend vor dem Verkauf warnen, dann muss der Kanzler offen erklären, warum er eine chinesische Beteiligung am Hafen dennoch für so wichtig erachtet. Eine Basta-Politik ist gerade bei so heiklen Themen nicht angebracht. Die Familienunternehmer erwarten hier eine fundierte Begründung wie unsere kritische Infrastruktur gesichert wird, ohne in wachstumsfeindlichen Protektionismus zu verfallen. In jedem Fall muss eine enge Abstimmung mit der EU erfolgen, da sonst der chinesischen Strategie der europäischen Zersplitterung Vorschub geleistet würde.“ 
 

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