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Smartphone-Markt: Chinesische Hersteller verlieren an Boden


© pixabaxy
Die chinesischen Smartphone-Hersteller hatten es zuletzt nicht leicht auf dem weltweiten Markt. Sowohl Xiaomi als auch Oppo und Vivo mussten im ersten Quartal 2022 gegenüber der Vorjahresperiode einen Verkaufsrückgang von 18 bis 28 Prozent hinnehmen. Ein starker Dämpfer vor allem für Xiaomi, dessen Wachstum im vergangenen Jahr noch alle anderen Smartphone-Produzenten in den Schatten gestellt hatte. Der Marktanteil des Unternehmens aus Peking liegt laut IDC momentan bei 13 Prozent hinter den Platzhirschen Apple (18 Prozent) und Samsung (23 Prozent). Apple war dabei das einzige Unternehmen der Top 5, das die Lieferungen gegenüber dem Vorjahresquartal steigern konnte.

Apple ist derweil zukünftig gezwungen sich auf dem europäischen Markt anzupassen. EU-Parlament und Kommission haben sich darauf geeinigt, dass es ab Mitte 2024 für neu verkaufte tragbare Elektronikgeräte einheitliche Ladeanschlüsse und -Kabel geben soll. Den Schätzungen der EU-Kommission zufolge könnten dadurch etwa 1.000 Tonnen Elektroschrott jährlich eingespart werden. Die Wahl des neuen Standards fiel auf die USB-C-Lösung, die bereits in den meisten Android-Handys genutzt wird. 

Apple
hingegen vertraute in den letzten Jahren auf den hauseigenen Lightning-Anschluss. Einerseits wird eine Anpassung für den europäischen Markt deutliche Mehrkosten für Apple bedeuten, andererseits war der Lightning-Anschluss für viele Smartphone-Kunden ein Grund von Apple-Produkten abzusehen, diese Käuferschaft könnte nun erschlossen werden.

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