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Kreis Segeberg

Neue Verträge in der Schulden- und Wohnungsnotlagenberatung

Kreis Segeberg. Der Kreis Segeberg hat zum 1. Januar 2026 neue Träger mit der Schuldenberatung sowie der Wohnungsnotlagenberatung beauftragt.  Die DRK Betreuungsdienste Segeberg gGmbH übernimmt künftig die Schuldenberatung. In der Wohnungsnotlagenberatung werden ab Januar weiterhin die Diakonisches Werk Altholstein GmbH und ebenfalls die DRK Betreuungsdienste Segeberg gGmbH für das Kreisgebiet tätig. Eine Ausnahme ist der Bereich der Stadt Norderstedt, die sich selbst um die Wohnungsnotlagenberatung kümmert.  Neu ist, dass nun mehr Menschen von den Beratungen profitieren können, da der berechtige Personenkreis erweitert wurde. Zukünftig ist jede*r Einwohner*in des Kreises Segeberg berechtigt, die Beratungsstellen in Anspruch zu nehmen. Eine Kostenübernahme durch den Kreis Segeberg erfolgt dabei neben Personen, die zu Beginn der Beratung Leistungen nach dem Zweiten oder Zwölften Sozialgesetzbuch erhalten, auch für Personen mit niedrigerem Einkommen. Hier helfen
10.12.2025
Finanzbehörde

Hamburg mit niedrigstem Schuldenstand seit 2009

Hamburg - Die Freie und Hansestadt Hamburg hat im vergangenen Jahr wieder eine hohe Tilgung in Höhe von 647,5 Mio. Euro geleistet und damit den Pfad der Schuldenreduzierung der vergangenen Jahre erfolgreich fortgesetzt. Der Schuldenstand des Kernhaushaltes der Freien und Hansestadt Hamburg sinkt auf 22,027 Mrd. Euro und erreicht ein Niveau, welches in den letzten 15 Jahren nicht erreicht worden war. In 2009 betrug die Verschuldung im Kernhaushalt 22,879 Mrd. Euro. Finanzsenator Dr. Andreas Dressel: „Wir haben in den letzten Jahren kraftvoll investiert, aber eben auch verantwortungsvoll konsolidiert. Dass wir im vergangenen Jahr die Schulden der Freien und Hansestadt nochmals um fast 650 Mio. Euro reduzieren konnten, nachdem in 2023 bereits ein Rekordtilgung in Höhe von fast 2,5 Milliarden Euro realisiert worden war, verdeutlicht die finanzpolitische Konsolidierung der letzten Jahre - trotz der massiven Herausforderung wie z. B. der Corona-Pandemie, denen wir uns zu ste
15.01.2025
Ole-Christopher Plambeck

"Die Schuldenbremse muss bleiben!"

Henstedt-Ulzburg (em) Ole-Christopher  Plambeck, Stv. Fraktionsvorsitzender der CDU im schleswig-Holsteinischen Landtag zu den Folgen einer Lockerung der Verschuldungsregel: "Am 15. November 2023 hatte das Bundesverfassungsgericht ein weitreichendes Urteil gefällt und den zweiten Nachtragshaushalt des Jahres 2021 des Bundes für verfassungswidrig erklärt. Begründung: Die Bundesregierung hat gegen die im Grundgesetz verankerte Schuldenbremse verstoßen und klar Verfassungsbruch begangen. Direkt danach kam wieder die Debatte hoch: Was macht man mit der Schuldenbremse? Abschaffung, Lockerung oder Beibehaltung? Die heute vorliegenden Anträge der Opposition haben vor allem zwei Dinge gemeinsam. Alle drei Anträge wollen die jetzige Verschuldungsregel verändern und lockern! Aber was mich wirklich irritiert: Kein einziger Antrag geht auf das ein, was eine unmittelbare Folge einer lockeren Verschuldungsregel nach sich zieht. Nämlich die weitere Belastung mit Zinsen. Der Begri
22.02.2024
Ole-Christopher Plambeck

Positive Einnahmeentwicklung und weniger Schulden

Henstedt-Ulzburg (em) Zur der vorgestellten Mai-Steuerschätzung 2022 erklärt der finanzpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Ole Plambeck: „Die Mai-Steuerschätzung 2022 ist eine in unsicheren Zeiten. Der Ukraine-Krieg, die Inflation und auch die Corona-Pandemie haben Einfluss auf die Zahlenentwicklung. Daher kann erst im Laufe des Jahres festgestellt, wie belastbar diese Zahlen überhaupt sind. Trotz dieser Faktoren lässt die Steuerschätzung vorsichtig optimistisch in die Zukunft blicken. Gegenüber dem Haushalt 2022 steigen die Einnahmen um 631 Millionen Euro für das Land. Noch nicht berücksichtigt ist das Entlastungpaket des Bundes, das die schleswig-holsteinischen Einnahmen um rund 190 Millionen Euro reduzieren wird. Zudem müssen ungefähr 128 Millionen Euro für den Kommunalen Finanzausgleich abgezogen werden. Das bedeutet, dass nur rund 300 statt 503 Millionen Euro aus den Notkrediten in Anspruch genommen werden müssen. Schleswig-Holstein macht also we
25.05.2022
Diakonisches Werk Altholstein

„Schulden sind doof und machen krank“

Neumünster (em) Teure Handyverträge und Dispozinsen für manche beginnt das Erwachsenenleben schon mit Schulden. Für einen bewussten Umgang mit Geld sensibilisiert zum vierten Mal die Ausstellung „Schulden sind doof und machen krank“, eine Wanderausstellung des H-Teams e.V., einem gemeinnützigen Verein aus München. Präsentiert und begleitet wird diese für Schulklassen durch die Schuldnerberatung der Diakonie Altholstein. Für Besucher ist sie noch bis zum 25. März im Neumünsteraner Rathaus geöffnet. Dieser Ausstellung, mit witzigen und auch nachdenklichen Comics, statteten nun Carsten Hillgruber, Stadtrat Neumünster und Heinrich Deicke, Geschäftsführer der Diakonie Altholstein, einen Besuch ab. Im Foyer des Rathauses führte Sibylle Schwenk, Fachbereichsleitung Schuldnerberatung, durch die Thematik: „Anhand von Quizfragen zu Konsum und Schulden können die Klassen ihre Ausgaben reflektieren. Alltagsnah werden auch komplexe Themen wie Haushaltsführung
22.03.2019
Diakonisches Werk Altholstein

Schuldnerberatung: Wenn Schulden krank machen

Neumünster (em) Nach den neuesten Zahlen aus dem Schuldneratlas der Wirtschaftsauskunftei Creditreform liegt Neumünster mit einer Schuldnerquote von 17,54 Prozent bundesweit unter den negativen Top 10 auf Platz 7. Die Ursachen dafür sind vielfältig, jedoch spielen Krankheiten eine immer größere Rolle. Durch eine erstmalige Erhebung in der Jahresbilanz konnte die Schuldner- und Insolvenzberatung der Diakonie Altholstein dies auch bei den eigenen Klienten feststellen: 2/3 von ihnen leiden an einer oder mehreren Krankheiten. Dabei sind diese nicht bloß Folge, sondern in vielen Fällen auch ein Auslöser, der zu einem wachsenden Schuldenberg beiträgt. Erkrankung, Sucht oder Unfall sind als Hauptauslöser in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen und haben laut Schuldenreport der Koordinierungsstelle Schuldnerberatung in Schleswig-Holstein 2015 mit 13,9% einen neuen Höchststand erreicht. Gerade vor diesem Hintergrund geht die Arbeit der Beratungsstelle in N
25.04.2017
Stadt Neumünster

„Schulden sind doof und machen krank“

Neumünster (em) Teure Handyverträge und Dispozinsen für manche beginnt das Erwachsenenleben schon mit Schulden. Für einen bewussten Umgang mit Geld sensibilisiert zum zweiten Mal die Ausstellung „Schulden sind doof und machen krank“, die die Schuldnerberatung der Diakonie Altholstein vom 10. bis 14. Oktober im Foyer des Neumünsteraner Rathauses, Großflecken 59, zeigt. Quizfragen führen Schüler durch die Ausstellung zu Konsum und Schulden. Comiczeichnungen zeigen, wie Werbung uns beeinflusst oder wie teuer Kredite sind. Die Mitarbeiterinnen der Schuldnerberatung sind vor Ort und beantworten Fragen. Die Ausstellung ist jeweils von 8 Uhr bis 14 Uhr geöffnet. Der Besuch ist kostenlos, Spenden für die unterstützende Arbeit der Ämterlotsen sind willkommen. Eine Anmeldung ist nicht nötig. „Schulden sind doof und machen krank“ ist eine Wanderausstellung des H-Teams e.V., einem gemeinnützigen Verein aus München, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, Jugendli
04.10.2016
Veranstaltungstipp

Theaterabend: Schulden von David Graeber

Neumünster (em) David Graeber beschreibt den Zusammenhang von Schulden und Schuld, von Geld und Moral. Ein Theaterabend zwischen Empörung und Vernunft. Donnerstag| 3. Dezember | 20 Uhr Neumünster - Theater in der Stadthalle
18.11.2015