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AGA

AGA-Wirtschaftstest: Wirtschaftliche Lage bleibt für Händler und Dienstleister herausfordernd

Hamburg. Wie der AGA-Wirtschaftstest für das 4. Quartal 2025 zeigt, haben hohe Gesamtkosten den norddeutschen Händlern und unternehmensnahen Dienstleistern zu schaffen gemacht. Die Gewinnlage war entsprechend verhalten. Für die kommenden sechs Monate rechnet eine deutliche Mehrheit zumindest mit gleichbleibenden Umsätzen und Gewinnen. Trotz der herausfordernden Lage haben 77 Prozent der Unternehmen in 2025 die Gehälter erhöht, davon 60 Prozent übertariflich.  AGA-Präsident Dr. Hans Fabian Kruse: „Die Unternehmen halten Kurs, auch wenn die See rau bleibt. Viele Betriebe kämpfen mit hohen Kosten, Regulierung und einer spürbaren Exportflaute. Für den norddeutschen Außenhandel sind die schwache Auslandsnachfrage und der zunehmende Wettbewerbsdruck spürbar. Der leichte Anstieg des AGA-Indikators ist daher ein Zeichen für eine erste Stabilisierung, nicht für Entwarnung. Für die kommenden Monate brauchen wir Augenmaß bei allen Entscheidungen, die die Kosten
16.01.2026
Hamburg Invest

Wirtschaftsförderung sichert 8900 Arbeitsplätze

Hamburg (em) Die städtische Wirtschaftsförderungsgesellschaft Hamburg Invest hat im vergangenen Jahr rund 8900 Arbeitsplätze neu angesiedelt und gesichert. 45 Unternehmen wurden 2023 neu angesiedelt. Die Mehrheit der neu geschaffenen Arbeitsplätze entfällt auf die Bereiche erneuerbare Energien, Logistik sowie IT & Medien. Mehr als die Hälfte der Ansiedlungen im vergangenen Jahr kam aus dem Ausland – mit starken Impulsen aus Skandinavien. Hamburgs Wirtschaftssenatorin Dr. Melanie Leonhard: "In 2023 stellte insbesondere die Sicherung von Arbeitsplätzen einen insgesamt guten Erfolg dar: Damit binden wir Fachkräfte langfristig in Hamburg. Vor dem Hintergrund der geopolitischen Lage gewinnen Allianzen mit angrenzenden Staaten immer mehr an Bedeutung. Hamburg als südlichste Metropole Skandinaviens ist dabei für unsere Nachbarn im Norden ein attraktiver Standort für den Zugang zum deutschen und europäischen Markt. Uns verbindet nicht nur die geographische Nähe, auch
10.06.2024
IHK Schleswig-Holstein

Norddeutsche Wirtschaft fordert Entlastungen - IHK Nord veröffentlicht Positionen zur Europawahl

Kiel (em) Entlastungen für Unternehmen schaffen, um die Wettbewerbsfähigkeit zu steigern – das ist die zentrale Botschaft, die die Wirtschaft im Norden einen Monat vor den Wahlen zum EU-Parlament an die Brüsseler Politik richtet. Durch den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine sind die globalen geopolitischen und geoökonomischen Konfliktlinien sichtbarer geworden, welche den für die europäische Wirtschaft zentralen Freihandel bedrohen. Gleichzeitig steht Europa vor der Herausforderung, die Transformation der Wirtschaft zur Klimaneutralität ökonomisch sinnvoll zu gestalten. „Die Legislaturperiode 2024 bis 2029 wird fundamentale Weichenstellungen für Europa mit sich bringen. Um Norddeutschland mit seinen zahlreichen Standortvorteilen im Herzen Europas zu stärken, müssen Unternehmen deutlich entlastet und vor allem nicht weiter belastet werden. Die Umsetzung der Initiativen aus dem Green Deal verlangt den Unternehmen, gerade den KMU, viel ab. Regulierungen und
08.05.2024
Behörde für Wirtschaft und Innovation

Handelsstandort Hamburg: Senat legt Außenwirtschaftskonzept vor

Hamburg (em) In seiner Sitzung am 2. Mai hat der Senat ein aktualisiertes Außenwirtschaftskonzept beschlossen. Neben einer Bestandsaufnahme zum Handelsstandort Hamburg legt der Senat damit eine Analyse der aktuellen Rahmenbedingungen vor und definiert Leitlinien für die künftige Entwicklung und Unterstützung des Außenhandels. Die Rahmenbedingungen, unter denen globaler Handel stattfindet, haben sich im Verlauf der letzten Jahrzehnte erheblich verändert. Die jüngsten Entwicklungen verstärkten diesen Trend nochmal; sowohl die Covid-19-Pandemie als auch der Überfall Russlands auf die Ukraine haben die wirtschaftliche Entwicklung zuletzt negativ beeinflusst. Unfairer Wettbewerb und Protektionismus stellen eine Herausforderung für den freien, regelbasierten Welthandel dar. Klimawandel und Digitalisierung führen zu Verschiebungen in der globalen Wirtschaft, aus denen sich zugleich jedoch Chancen für die Hamburger Außenwirtschaft ergeben können. Angesichts dieser
03.05.2023
ifo Institut

Abkehr von globalen Lieferketten würde BIP um 10 Prozent verringern

Eine Rückverlagerung internationaler Produktion nach Deutschland würde die deutsche Wirtschaftsleistung fast 10 Prozent schmälern. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie im ifo Schnelldienst. „Wenn wir ausgelagerte Teile der Wertschöpfung nach Deutschland zurückholen, führt das dazu, dass weniger wettbewerbsstarke Tätigkeiten plötzlich große Anteile im Mix der deutschen Wertschöpfung gewinnen. Die damit verbundene geringere Produktivität würde die Wirtschaftskraft schwächen,“ sagt Lisandra Flach, Leiterin des ifo Zentrums für Außenwirtschaft und Mitautorin der Studie.
12.04.2022
Ifo Institut

Brexit war ungünstig für den Handel über den Kanal

Der Brexit hat sich ungünstig auf den Handel zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich ausgewirkt. Das geht aus neuesten Zahlen des ifo Instituts hervor. So ging der britische Anteil an den EU-27-Warenexporten von 6,2 Prozent im Jahr 2019* auf 5,2 Prozent im Jahr 2021* zurück. Der Anteil an den EU 27-Warenimporten sank gleichzeitig* von 3,9 auf 2,6 Prozent im Jahr 2021.* „Ein weiterer Teil der negativen Auswirkungen auf die Wirtschaftsleistung und den Handel fand bereits vor dem Austritt 2020 statt“, sagt Lisandra Flach, die Leiterin des ifo Zentrums für Außenwirtschaft. „Ursachen waren, dass die Unsicherheit für die Firmen zunahm und die Unternehmen sich bereits nach der Volksabstimmung im Jahre 2016 an das neue Umfeld anpassten.“ Der Anteil des Vereinigten Königreichs an den EU 27-Warenexporten sank von 7,1 Prozent im Jahr 2015* auf 6,2 Prozent im Jahr 2019*. Der britische Anteil an den EU 27-Importen ging gleichzeitig* ebenfalls zurück, von 4,4 auf 3,9
15.03.2022
Wirtschaftsredaktion

RÜCKENWIND FÜR NORDDEUTSCHLANDS ENERGIEWIRTSCHAFT

Hamburg (em) IHK Nord begrüßt Vereinbarung zur Offshore-Windenergie Bund, Küstenländer und Übertragungsnetzbetreiber haben eine Vereinbarung zum schnelleren Offshore-Ausbau beschlossen. Das darin enthaltene Ziel ist es, die Voraussetzungen zu schaffen, dass im Jahr 2030 Windkraftanlagen mit einer installierten Gesamtleistung von 20 Gigawatt in Nord- und Ostsee an das Stromnetz angeschlossen sind. Das bisherige Ziel lag bei 15 Gigawatt. "Dieser zielstrebige Schritt ist ein weiterer entscheidender Baustein, um die Klimaziele zu erreichen. Gleiches gilt für die dringend erwartete Nationale Wasserstoffstrategie.", so Janina Marahrens-Hashagen, Vorsitzende der IHK Nord. Mit der Vereinbarung wurden detaillierte Zeitpläne vorgelegt und Meilensteine gesetzt, um die herausfordernde Planung, Genehmigung, Installation und Integration in das Stromnetz aufeinander abzustimmen. Der bereits 2019 von der Bundesnetzagentur bestätige Netzentwicklungsplan sieht vor, in den Jahren von 20
14.05.2020
Wirtschaftsredaktion

Corona-Krise trifft 92 Prozent aller Unternehmen im Norden hart

Die norddeutschen IHKs haben ihre Mitgliedsunternehmen zu den Auswirkungen der Corona-Krise befragt. Von rund 4500 Unternehmen in Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein liegen Rückmeldungen vor. Rund drei Viertel der befragten Unternehmen gaben dabei an, dass sie Umsatzrückgänge von mehr als zehn Prozent für das Geschäftsjahr 2020 erwarten. Mit Einbußen von mehr als 50 Prozent für den Umsatz rechnen über alle Branchen hinweg sogar rund ein Viertel der Unternehmen. Fast die Hälfte der Unternehmen erwartet einen teilweisen bis kompletten Stillstand der geschäftlichen Tätigkeit. 40 Prozent der befragten Unternehmen berichten aktuell über Liquiditätsengpässe – dies gefährdet die Existenz zahlreicher Betriebe: Beinahe jedes fünfte der befragten Unternehmen sieht sich akut von der Insolvenz bedroht. Damit liegt der Norden genau im ähnlich gravierenden Bundestrend. 92 Prozent der befragten Unternehmen in Norddeutschland spüren negativ
31.03.2020