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IHK Schleswig-Holstein

Schleswig-Holsteins Wirtschaft stabilisiert sich leicht – Trendwende bleibt aus

Die Stimmung in der schleswig-holsteinischen Wirtschaft hellt sich nach dem deutlichen Rückschlag zu Jahresbeginn wieder etwas auf. Der Konjunkturklimaindex steigt im zweiten Quartal 2026 von 83,9 auf 90,6 Punkte. Damit liegt er jedoch weiterhin deutlich unter seinem langjährigen Durchschnitt von 106 Punkten. Sowohl die aktuelle Geschäftslage als auch die Erwartungen verbessern sich gegenüber dem Vorquartal leicht; insgesamt bleiben die Einschätzung der Unternehmen jedoch verhalten. „Nach dem deutlichen Rückschlag zu Jahresbeginn sendet die Wirtschaft in Schleswig-Holstein erste Signale der Stabilisierung auf niedrigem Niveau“, sagt Thomas Buhck, Präsident der IHK Schleswig-Holstein. „Trotz dieser eigentlich guten Nachricht zeigen die aktuellen Ergebnisse aber auch, dass die Unternehmen äußerst vorsichtig bleiben. Solange Investitionen und Beschäftigungspläne im Minus verharren, kann von einer Trendwende auch keine Rede sein. Jetzt kommt es darauf an, die Rahmen
22.07.2026
Nordmetall

Frühjahrs-Konjunkturumfrage: „Reformen jetzt – sonst kein Ende der Krise in Sicht"

„Die Krise der Industrie in Deutschland geht ins vierte Jahr, und ein Ende der Rezession ist leider immer noch nicht in Sicht", resümiert NORDMETALL-Präsident Folkmar Ukena die Ergebnisse der Frühjahrs-Konjunkturumfrage 2026 der norddeutschen Arbeitgeberverbände. „Weiter gestiegene Energie- und Materialpreise, steigende Arbeitskosten, die unvermindert schwierige Weltlage und die kaum verbesserten nationalen Rahmenbedingungen lassen keine Hoffnung aufkeimen." 152 Mitgliedsbetriebe mit rund 106.400 Beschäftigten haben sich bis Ende April an der Umfrage von NORDMETALL, AGV NORD und den Arbeitgeberverbänden in Bremen, Oldenburg sowie Ostfriesland beteiligt. Die Kapazitätsauslastung von Maschinen und Anlagen der norddeutschen Metall- und Elektroindustrie sinkt danach auf einen Minimalwert von 81,4 Prozent, der nur während der Corona-Krise vor fünf Jahren und der Finanzkrise 2009/2010 noch unterboten wurde. 41 Prozent der befragten Unternehmen sehen sich nicht mehr
18.06.2026
Metropolregion

Konjunkturbarometer: Wirtschaft und Handwerk bleiben vorsichtig

Die Unternehmen in der Metropolregion blicken weiter mit Zurückhaltung auf die wirtschaftliche Entwicklung. Die Mehrheit der befragten Betriebe bewertet ihre aktuelle Lage als zufriedenstellend, jedes fünfte Unternehmen spricht von einer guten Geschäftslage. Etwa ein Viertel sieht die Situation kritisch. Die Erwartungen für die kommenden zwölf Monate bleiben verhalten: Nur jede zehnte Firma rechnet mit einer Verbesserung, während rund ein Drittel eine Verschlechterung erwartet. Damit sind die Aussichten etwas pessimistischer als im Herbst. Die Beschäftigungspläne der Unternehmen bleiben stabil. Zwei von drei Betrieben gehen davon aus, die Zahl der Mitarbeitenden zu halten. Jede zehnte Firma plant, neue Arbeitsplätze zu schaffen, während etwa jede fünfte einen Rückgang erwartet. Bei den Investitionen zeigt sich ein ähnliches Bild: Knapp die Hälfte der Unternehmen plant mit gleichbleibenden Ausgaben, jede fünfte möchte mehr investieren, ein Drittel rechnet mit geri
16.06.2026
NORDMETALL

„Ohne Reformen ist die Zukunft der Industrie in Schleswig-Holstein nicht gesichert“

Hamburg/Schleswig-Holstein. „Die Krise der Industrie in Deutschland und auch in Schleswig-Holstein geht ins vierte Jahr, und ein Ende der Rezession ist leider immer noch nicht in Sicht“, resümiert NORDMETALL-Vize-Präsident Robert Focke die Ergebnisse der Frühjahrs-Konjunkturumfrage 2026 der norddeutschen Arbeitgeberverbände. „Weiter gestiegene Energie- und Materialpreise, steigende Arbeitskosten, die unvermindert schwierige Weltlage und die kaum verbesserten nationalen Rahmenbedingungen lassen wenig Hoffnung aufkeimen.“ 152 Mitgliedsbetriebe mit rund 106.400 Beschäftigten haben sich bis Ende April an der Umfrage von NORDMETALL, AGV NORD und den Arbeitgeberverbänden in Bremen, Oldenburg sowie Ostfriesland beteiligt. Die Kapazitätsauslastung von Maschinen und Anlagen der norddeutschen Metall- und Elektroindustrie sinkt danach auf einen Minimalwert von 81,4 Prozent, der nur während der Corona-Krise vor fünf Jahren und der Finanzkrise 2009/2010 noch unterboten wurde
15.06.2026
IHK Schleswig-Holstein

IHK-Konjunkturumfrage: Rückschlag für die Wirtschaft im Norden

Die konjunkturelle Lage in Schleswig-Holstein verschlechtert sich zu Jahresbeginn 2026 deutlich. Der Konjunkturklimaindex fällt spürbar von 95,4 auf 83,9 Punkte und liegt damit klar unter dem langjährigen Durchschnitt von 106 Punkten. Die aktuelle Geschäftslage und vor allem die Erwartungen der Unternehmen geben nach: Nur noch 22 Prozent der Betriebe bewerten ihre Lage als gut, während der Anteil mit negativer Einschätzung auf 26 Prozent steigt. „Gerade auch die derzeitigen geopolitischen Entwicklungen ergeben in vielen Branchen für die Unternehmerinnen und Unternehmer unkalkulierbare Risiken“, sagt Thomas Buhck, Präsident der IHK Schleswig-Holstein.  Lediglich zwölf Prozent der Unternehmen rechneten in den kommenden zwölf Monaten mit einer Verbesserung ihrer Geschäftslage, dagegen erwarteten 38 Prozent eine Verschlechterung. „Die Unternehmen brauchen jetzt endlich verlässliche Rahmenbedingungen und spürbare Entlastungen, um den Wirtschaftsstandort a
17.04.2026
IHK-Konjunkturumfrage

Zaghafte Stabilisierung zum Jahresende – Wirtschaft bleibt unter Druck

Die wirtschaftliche Stimmung in Schleswig-Holstein hat sich zum Jahresende leicht aufgehellt. Der Konjunkturklimaindex der IHK Schleswig-Holstein steigt im vierten Quartal 2025 von 86,4 auf 95,4 Punkte und legt damit um rund neun Punkte zu. Trotzdem bleibt der Index deutlich unter dem langjährigen Mittelwert von 106,4 Punkten und signalisiert weiterhin eine fragile konjunkturelle Lage.  Im Vergleich zum Herbst verbessern sich die Geschäftslage und auch die Geschäftserwartungen. Die Unternehmen blicken etwas optimistischer in die Zukunft, aber von einer breiten Trendwende kann keine Rede sein: Das konjunkturelle Auf und Ab auf niedrigem Niveau bleibt bestehen. Deutlich positiv fällt jedoch die Entwicklung im Export auf: 36 Prozent der Betriebe erwarten steigende Ausfuhren. 20 Prozent gehen dagegen von einem Rückgang aus. Im Vorquartal waren die Unternehmen noch deutlich zurückhaltender. Die Exportstimmung hellt sich somit spürbar auf. Eine leichte Aufhellung im vie
12.02.2026