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Handelskammer Hamburg
Neuer Krisenvorsorgeplan stärkt Resilienz der Hamburger Wirtschaft
Hamburg. Lieferketten, Energieversorgung oder IT-Systeme: Drei Beispiele wirtschaftlicher Strukturen, die zunehmend unter Druck geraten. Der Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine hat die geopolitische Lage in Europa dauerhaft verändert. Außenpolitische Spannungen und sicherheitspolitische Risiken nehmen in Europa rasant zu. Nach Jahren der Vernachlässigung rückt Krisenvorsorge als strategische Notwendigkeit für Staat, Wirtschaft und Gesellschaft wieder stärker in den Fokus. Ohne widerstandsfähig Unternehmen gerät auch die gesamtgesellschaftliche Stabilität ins Wanken.
Vor diesem Hintergrund findet das Dialogforum Sicherheit & Resilienz der Handelskammer Hamburg statt, bei dem insbesondere die Rolle der Unternehmen im Mittelpunkt steht.
"Ohne Sicherheit gibt es keine Freiheit - und ohne Freiheit keinen Wohlstand. Zu lange wurde das Thema in der öffentlichen Diskussion verdrängt, umso größer muss jetzt die Priorität sein, mit der wir in die Resilienz des Stand
22.01.2026
Logistik-Initiative Hamburg
HANSE GLOBE 2024 geht an die HOYER Group
Die Hoyer Group gewinnt den HANSE GLOBE 2024 für ihr ganzheitliches Nachhaltigkeitsmanagement entlang der globalen Lieferketten der chemischen Industrie. Wirtschaftssenatorin und Schirmherrin des HANSE GLOBE Dr. Melanie Leonhard, Kerstin Wendt-Heinrich, Vorsitzende der Logistik-Initiative Hamburg, und der Juryvorsitzende Stefan Hohm überreichten den Preis im Rahmen des Logistik Dinners des Hamburger Senats, im Großen Festsaal des Hamburger Rathauses in Anwesenheit von Hamburgs Erstem Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher und rund 320 geladenen Gästen.
Unter die drei Finalisten schafften es in diesem Jahr die GARBE Industrial Real Estate GmbH mit dem Projekt „Logistikimmobilie Straubing“, das Projekt „Intelligente Verbrauchssteuerung im Bereich Kühllogistik“ der Peter Bade GmbH zusammen mit der encentive GmbH sowie die Hoyer Group mit ihrem Projekt zum „Ganzheitlichen Nachhaltigkeitsmanagement entlang von globalen Lieferketten der chemischen Industrie“. Die Bewer
27.11.2024
IHK Kiel
Norddeutsche Wirtschaft befürwortet Aussetzung des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes
Kiel (em) Die IHK Nord unterstützt ausdrücklich den Vorstoß des Bundeswirtschaftsministeriums, das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG) bis zur Umsetzung der Europäischen Lieferkettenrichtlinie (CSDDD) auszusetzen.
„Eine Aussetzung des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes wäre der richtige Schritt und ein notwendiges Zeichen für den norddeutschen Mittelstand. Wie befürchtet, hat die aktuelle Rechtslage zu einer erheblichen bürokratischen Belastung des Mittelstands geführt. Direkt von dem Gesetz betroffene Unternehmen geben die Einhaltung der Sorgfaltspflichten vertraglich entlang der Lieferkette weiter. Häufig müssen so von kleineren Zulieferern unterschiedliche Anforderungen von zahlreichen Kunden erfüllt werden. Diese Mehrbelastung ist für Mittelständler kaum zu leisten. Der Gesetzgeber muss jetzt handeln und das nationale Lieferkettengesetz aussetzen, bis die europäische Richtlinie in nationales Recht umgesetzt und aus den Fehlern der nationalen G
24.06.2024
HHLA
Konjunkturschwäche und Störungen der Lieferketten beeinflussen Ergebnis der HHLA
Die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) verzeichnete in den ersten drei Monaten des Jahres 2024 eine rückläufige Umsatz- und Ergebnisentwicklung. Das von andauernden Krisen und zunehmenden geopolitischen Spannungen geprägte Umfeld belastete die weltwirtschaftliche Entwicklung weiter. Zudem führte der militärische Konflikt im Roten Meer zu Jahresbeginn zu deutlichen Schiffsverspätungen und -ausfällen in den europäischen Häfen, was sich auch auf die Hinterlandverkehre auswirkte.
Vor diesem Hintergrund reduzierte sich der Konzernumsatz im ersten Quartal geringfügig um 0,3 Prozent auf 363,6 Mio. Euro (im Vorjahr: 364,7 Mio. Euro). Das Konzern-Betriebsergebnis (EBIT) verringerte sich infolge inflationsbedingter Kostensteigerungen und letztjähriger Sondereffekte um 23,9 Prozent auf 17,4 Mio. Euro (im Vorjahr: 22,9 Mio. Euro). Die EBIT-Marge betrug 4,8 Prozent nach 6,3 Prozent im Vorjahr. Das Konzernergebnis nach Anteilen anderer Gesellschafter belief sich auf - 1,1
15.05.2024
IHK Schleswig-Holstein
EU-Lieferkettengesetz beschlossen: Unternehmen in Sorge vor noch mehr Bürokratie
Kiel (em) Die am 24. April vom Europäischen Parlament beschlossene EU-Lieferkettenrichtlinie erscheint der Wirtschaft im Norden weder praktikabel noch unbürokratisch. Bei der Umsetzung der Richtlinie in nationales Recht plädiert die Wirtschaft im Norden daher, auf Zweckmäßigkeit zu achten.
„Die EU-Lieferkettenrichtlinie wird zu einer vermehrten bürokratischen Belastung der Unternehmen führen. In der späteren Umsetzung in nationales Recht kommt es darauf an, die wenigen verbleibenden Umsetzungsspielräume zu nutzen. Die Prozesse, die bereits durch die Umsetzung der nationalen Gesetzgebung in den Unternehmen aufgesetzt werden mussten und implementiert wurden, müssen dabei berücksichtigt werden. Vor allem darf es nicht zu einer deutschen Übererfüllung der Vorgaben der Richtlinie im EU-Vergleich kommen, beispielsweise in Haftungsfragen“, appelliert Dr. Bernhard Brons, Vorsitzender der IHK Nord, an die deutsche Politik.
Viele Unternehmen in den außenhandelsge
25.04.2024
AGV NORD
"Lieferketten-Regelungen grundsätzlich überdenken"
Hamburg (em) „Die Unternehmerinnen und Unternehmer in Norddeutschland hatten auf ein klares Signal aus Brüssel gehofft. Jetzt heißt es wieder einmal abwarten. Gerade wegen der sich deutlich abzeichnenden Ablehnung der EU-Lieferkettenrichtlinie ist das enttäuschend“, erklärt Dr. Nico Fickinger, Hauptgeschäftsführer der Arbeitgeberverbände NORDMETALL und AGV NORD.
„Der Koalitionspartner FDP hat mit seinem Veto und der daraus resultierenden Enthaltung Deutschlands im Europäischen Rat richtig gehandelt. Die hiesige Wirtschaft muss vor unnötiger Bürokratie bewahrt werden.“
Das Einhalten und Haften für sämtliche Sorgfaltspflichten und Umweltstandards entlang der gesamten Wertschöpfungskette würde gerade die kleinen und mittelständischen Unternehmen in Deutschland komplett überfordern, so der Arbeitgebervertreter weiter. Ohne Ausnahmen bei der Haftung für Unternehmen („safe harbour“) und Negativlisten, die es den Unternehmen erleichtern, rechtssicheren H
13.02.2024
IHK Schleswig-Holstein
Lieferketten, Gaskrise, Antriebs- und Energiewende: Die Zukunftsperspektiven der Häfen in Schleswig-Holstein
Die Systemrelevanz der Häfen war nie so sichtbar wie heute. Sie sind Schnittstelle zwischen Wasser, Schiene und Straße, für den Tourismus unverzichtbar und nehmen bei Umwelt- und Klimaschutz eine Vorreiterrolle ein. Gemeinsam mit Politik, Verwaltung und Wirtschaft betonte die IHK Schleswig-Holstein bei ihrem 4. Maritimen Parlamentarischen Abend, wie wichtig es ist, die Häfen für die gesamtgesellschaftlichen Herausforderungen fit zu machen.
„Unser Wirtschaftsstandort ist ohne die Häfen von Flensburg bis Helgoland, von List bis Lübeck nicht denkbar. Die Corona-Pandemie, aber auch eine Schiffshavarie im Suezkanal haben den Blick für die internationalen Lieferketten geschärft und verdeutlicht, wie sehr wir vom Verkehrsträger Wasser abhängig sind. Der russische Überfall auf die Ukraine hat dieses Problem noch verstärkt, und spätestens die drohende Energiekrise hat jedem gezeigt, wie wichtig unsere Häfen sind“, sagte Knud Hansen, Vizepräsident der IHK Schleswig-
11.09.2022
Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR)
Hohe Kosten, Lieferkettenprobleme, weniger Investitionen: Erholung im Mittelstand auf Eis gelegt
Berlin, 27.06.2022 - Die wirtschaftliche Erholung des Mittelstands nach der Pandemie bleibt vorerst aus. Das zeigt eine repräsentative Umfrage von DZ BANK und dem Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) unter mehr als 1.000 mittelständischen Unternehmen. Die Unternehmen haben die Coronakrise zwar mittlerweile mehrheitlich abgeschüttelt. Sie blicken allerdings mit Sorge auf die nächsten Monate. Denn der Krieg in der Ukraine hinterlässt auch im Mittelstand deutliche Spuren.
So sind die Geschäftserwartungen für die nächsten sechs Monate seit Beginn des Kriegs erneut eingebrochen. Der Saldo aus optimistischen und pessimistischen Einschätzungen der Geschäftserwartungen liegt in diesem Frühjahr bei -4. Damit ist die Stimmung deutlich schlechter als noch vor rund sechs Monaten. Derart pessimistisch waren die Mittelständler nur zu Zeiten der Finanzkrise 2008/09.
Fachkräftemangel, hohe Kosten und Lieferketten belasten den Mittelstand
27.06.2022