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HHLA
Metrans verbindet südwestdeutsche Industrieregion besser mit Hamburg
Hamburg (em) Kornwestheim ist dank eines leistungsfähigen Bahnterminals ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt inmitten von Industrieregionen um Stuttgart, Mannheim oder Frankfurt am Main. Diese exportorientierten Regionen verbindet das europäische Schienenlogistikunternehmen Metrans durch einen neuen Service enger mit Hamburg, Deutschlands größtem Seehafen.
Die Tochtergesellschaft der Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) bietet seit dem 8. Januar eine tägliche Bahnverbindung für Containertransporte zwischen Hamburg und Kornwestheim. Güter können in beide Richtungen transportiert werden, auch ein direkter Anschluss an die Seehäfen Bremerhaven und Wilhelmshaven ist mit Metrans möglich.
Der Schienentransport ist nachgewiesen deutlich klimafreundlicher als der Straßenverkehr. Metrans ermöglicht sogar den zertifiziert CO2-freien Transport mit dem Produkt HHLA Pure. Näheres dazu unter www.hhla-pure.de
10.01.2024
IHK Nord
Bundesfernstraßen im Norden stärken
Kiel (em) Anlässlich der Konferenz der Wirtschafts- und Verkehrsminister der Küstenländer am 16. November in Rostock äußert sich der IHK-Nord-Vorsitzende Klaus-Jürgen Strupp: „Mit Blick auf die anhaltende Diskussion um die Realisierung von Straßeninfrastrukturprojekten und die Bedarfsplanüberprüfung des Bundesverkehrswegeplans (BVWP) des Bundes fordert die IHK Nord von den norddeutschen Landesregierungen, sich auf Bundesebene für eine rasche Umsetzung aller norddeutschen Straßenbauprojekte im Vordringlichen Bedarf des BVWP einzusetzen.
Eine leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur ist für die norddeutsche Wirtschaft unerlässlich. Einen hohen Anteil bei der Bewältigung des stetig wachsenden Personen- und Güterverkehrs wird weiterhin auch die Straße haben. Daher fordert die norddeutsche Wirtschaft einen konsequenten Aus- und Neubau wichtiger Bundesfernstraßen. Norddeutschland hat im bundesdeutschen Vergleich bereits jetzt ein infrastrukturelles Defizit. Eine Herab
17.11.2023
Port of Hamburg
Erfolg der Nationalen Hafenstrategie wird an Wettbewerbsfähigkeit gemessen
Hamburg (em) Frank Dreeke, DVF-Präsidiumsmitglied und Vorsitzender des Vorstands BLG LOGISTICS GROUP AG & Co. KG, hat auf der DVF-Veranstaltung konsequente Investitionen in die Wettbewerbsfähigkeit des Hafen- und Schifffahrtsstandortes Deutschland angemahnt: "Die Häfen werden zu Knotenpunkten globaler Transportketten für grüne Energie. Damit das funktioniert, müssen strategische Investitionen über einen langen Zeitraum konsequent durchgehalten werden - von der Schifffahrt, den Terminalbetreibern, den Häfen und auch vom Bund. Darum ist die Anhebung des Hafenlastenausgleichs zwingend erforderlich. Im Übrigen bleibt der Wettbewerb im Umschlagsgeschäft, der Wettbewerb zwischen den Häfen und Transportketten zu einhundert Prozent relevant. Umschlagsentwicklung, Infrastruktur, seewärtige Zufahrten und Leistung der Hinterlandanbindungen - das sind Kernpunkte, an denen wir den Erfolg der Nationalen Hafenstrategie messen werden."
Das Engagement globaler Logistikkonzerne und Co
18.10.2023
Kreis Pinneberg
Radschnellweg wird Radroute Plus: „Radfahren ist ein wichtiger Baustein der Mobilitätswende"
etzt bekommen die Radschnellwege in der Metropolregion Hamburg einen gemeinsamen Namen:
Alle Wege im Radschnellnetz heißen zukünftig einheitlich Radroute Plus. Das Plus steht für die hohe Qualität der geplanten Infrastruktur, für mehr Sicherheit, Platz und Fahrspaß. Erstmalig vorgestellt wird die neue Beschilderung am Tag der Deutschen Einheit auf dem Stand der Metropolregion Hamburg auf der Reesendammbrücke.
Die Stele zur Beschilderung der Radrouten Plus erinnert mit ihrer Schräge an ein Segel oder eine Fahne und bekommt dadurch einen norddeutschen Bezug. Sie kann von den Kommunen an zentralen Orten wie Haltestellen oder auch Start- und Endpunkten der Radrouten Plus eingesetzt werden und zeigt den Routenverlauf. Die Farbe leitet sich vom grün des offiziellen Radschnellwegschildes sowie der grünen Fahrbahnrandmarkierung ab. Der jetzt gezeigte Prototyp soll in Zukunft auf Veranstaltungen in der Metropolregion Hamburg zum Thema Radroute Plus eingesetzt werden, um
19.09.2023
IHK Schleswig-Holstein
Norddeutsche Wirtschaft fordert: “Bad Segeberg darf nicht das Ende der A 20 bleiben!“
Seit 13 Jahren endet sie vor den Toren von Bad Segeberg und ein Weiterbau ist nicht in Sicht: Bleibt Bad Segeberg das ewige Ende der A 20? Das diskutierten Unternehmerinnen und Unternehmer, Vertreterinnen und Vertreter der Politik sowie Fachplaner der DEGES bei einer aktuellen Veranstaltung der sieben norddeutschen IHKs.
„Bad Segeberg ist das traurigste Beispiel für die Verhinderung von Infrastrukturausbau und lange Planverfahren in Deutschland. Dass eine Autobahn seit so vielen Jahren am Rande einer Stadt endet, ist nicht länger zu vermitteln. Wenn die Umweltverbände in Schleswig-Holstein jetzt ein Moratorium für Planung und Bau der A 20 fordern, muss das für die Wirtschaft wie Hohn klingen. Denn wir haben doch seit vielen Jahren faktisch einen Ausbaustopp”, kritisiert Hagen Goldbeck, Präsident der IHK Schleswig-Holstein. Es gebe Konsens von vielen Seiten, dass die Umfahrung Bad Segebergs dringend gebraucht werde und trotzdem gibt es kaum Fortschritte.
Wen
11.11.2022
VDMA
Das Aus für den Verbrennungsmotor ist nicht vom Tisch
Weiterhin tut sich die EU schwer, das Thema Verbrennungsmotor und eFuels final zu klären. Statt die Zukunft des mit eFuels klimaneutral betriebenen Verbrennungsmotors zu sichern, wurde nun lediglich ein unverbindlicher Erwägungsgrund in die EU-Regulierung integriert. Damit ist der Sache am Ende nicht geholfen.
Der VDMA hatte nachdrücklich gefordert, weiter alle technologischen Lösungen zu nutzen, damit die ehrgeizigen Klimaziele für 2030 und 2050 im Straßenverkehr erreicht werden können.
© shutterstock
Eine historische Chance blieb in den gestrigen Trilog-Verhandlungen zwischen EU-Parlament, Rat und Kommission zur CO2-Flottenregulierung ungenutzt. "Statt die Öffnung für eFuels verbindlich festzuschreiben und so die Zukunft des mit eFuels klimaneutral betriebenen Verbrennungsmotors zu sichern, wurde lediglich der unverbindliche Erwägungs-grund 9a in der Regulierung beibehalten. Ein Verbot des Verbrennungsmotors für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge, die den Indust
03.11.2022
GDV
E-Scooter verursachen hohe Schäden
Gut zweieinhalb Jahre nach der Zulassung von E-Scootern im Straßenverkehr haben die deutschen Versicherer eine erste Schadenbilanz vorgelegt. „2020 wurden mit rund 180.000 versicherten Fahrzeugen 1.150 Unfälle verursacht, bei denen Dritte zu Schaden kamen“, sagte der Hauptgeschäftsführer des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV), Jörg Asmussen. „Die Kfz-Haftpflichtversicherer zahlten für jeden dieser Unfälle im Schnitt rund 3.850 Euro.“ E-Scooter weisen nach dieser Auswertung eine ähnliche Schadenbilanz auf wie Mofas und Mopeds.
Jörg Asmussen
GDV-Hauptgeschäftsführer
„Die hohen Entschädigungen zeigen, wie gut und richtig die Entscheidung des Gesetzgebers war, eine Versicherungspflicht für E-Scooter einzuführen.“
„Die hohen Entschädigungen zeigen, wie gut und richti
14.05.2022
IHK Schleswig-Holstein
Gemeinsamer Appell der norddeutschen Wirtschaft: Weiterer Ausbau der Straßeninfrastruktur zwingend notwendig
Die norddeutsche Wirtschaft zeigt sich unzufrieden mit dem bisherigen Fortgang des Infrastrukturausbaus im Norden. Mit Blick auf die neue Legislaturperiode weisen Kammern und Wirtschaftsverbände in einem gemeinsamen Appell an die Politik auf die Bedeutung von Aus- und
Neubauprojekten im Straßenbau auch in Zukunft hin. Dazu die Präsidentin der IHK Schleswig-Holstein, Friederike C. Kühn: „Der Weiterbau der A 20 inklusive Elbquerung westlich von Hamburg ist seit Jahren ins Stocken geraten. Mit Blick auf die laufenden Koalitionsverhandlungen in
Berlin warnen wir davor, den immer wieder ausgebremsten Weiterbau erneut auf den Prüfstand zu stellen. Ähnlich verhält es sich beim zweiten zentralen Autobahnprojekt: Auch die A 21wird nur nach Salami-Taktik vorangetrieben.“ Die Wirtschaft in Schleswig-Holstein hätte in den letzten zehn Jahren einen entscheidenden Fortschritt bei der Beseitigung des Verkehrsnadelöhrs Hamburg dringend gebraucht. Für den Wirtschaftsstandort sei die r
28.10.2021