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NORDMETALL

30.000 MINT-Fachkräfte fehlen im Norden – gezielte Maßnahmen nötig

In der Metall- und Elektroindustrie der fünf norddeutschen Bundesländer fehlen immer noch rund 30.000 MINT-Fachkräfte. Bundesweit sind es fast 134.000. Das zeigt der neue MINT-Report des Instituts der deutschen Wirtschaft. „Die Metall- und Elektroindustrie ist zentral für die Technologie-, Innovations- und Verteidigungsfähigkeit unseres Landes. Deshalb müssen wir jetzt Rahmenbedingungen schaffen, die unsere Unternehmen dabei unterstützen, international wettbewerbsfähig zu bleiben. Schlanke Prozesse und eine strategisch angelegte MINT-Fachkräftesicherung haben in diesem Zusammenhang oberste Priorität“, erklärt Thomas Küll, Mitglied der Geschäftsleitung der Arbeitgeberverbände NORDMETALL und AGV NORD. Seine Forderung: „Politik und Verwaltung müssen die ‚Gießkannendenke‘ un
05.05.2026
Kiezkante

Startschuss für 100 Prozent bezahlbaren Wohnraum, Kreativflächen und ein Hotel

Hamburg. In enger Abstimmung mit der Stadtentwicklungs-, Finanz- und Kulturbehörde sowie dem Bezirksamt Hamburg-Mitte realisieren SAGA und Quantum das Bauvorhaben mit einem klaren Fokus auf soziale Nachhaltigkeit sowie kulturelle Nutzung. 100 Prozent der entstehenden Wohnungen werden als öffentlich geförderter Wohnraum umgesetzt. Ergänzend entstehen Flächen für die Kreativwirtschaft sowie ein Hotel. Insgesamt werden 169 Wohnungen in drei Förderwegen errichtet. Die Wohngebäude entstehen mit sechs beziehungsweise acht Geschossen. Darüber hinaus sind eine Kita sowie sieben Gewerbeeinheiten mit rund 1.300 Quadratmetern Nutzfläche vorgesehen. Zum Spielbudenplatz hin realisiert Quantum ein Hotelgebäude sowie eine Immobilie für kulturelle Nutzungen. In dem Kreativgebäude entstehen auf sieben Etagen Flächen für die Kreativwirtschaft; zusätzlich wird im Erd- und Untergeschoss Raum für einen Livemusik-Club geschaffen. Die Flächen für stadtteilspezifische Club- und Kultu
30.04.2026
Kreishandwerkerschaft Mittelholstein

Obermeister Lars Krückmann wiedergewählt

21.04.2026
IHK zu Lübeck

Leistung statt pauschaler Lohnprämie: IHK unterstützt Madsens Vorstoß für steuerfreien Überstunden-Bonus

Ein Vorschlag aus dem hohen Norden kommt zur rechten Zeit: Die IHK Schleswig-Holstein unterstützt den Vorstoß von Schleswig-Holsteins Wirtschaftsminister Claus Ruhe Madsen, Arbeitnehmern statt einer pauschalen 1.000-Euro-Prämie bis zu 2.000 Euro steuerfreien Bonus für Überstunden zu zahlen. "Dies würde großen Druck von Unternehmern nehmen, gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten", sagt IHK-Präsident Thomas Buhck.  Der Vorschlag der Bundesregierung, nach dem Unternehmen ihren Beschäftigten bis zu 1.000 Euro Prämie steuerfrei zu zahlen, ist in der Wirtschaft auf große Kritik gestoßen. Vor allem kleine und mittlere Unternehmen stoßen an ihre Grenzen, weil ihnen das Kapital ausgeht und die Kosten durch gestiegene Energie- und Rohstoffpreise kaum Luft zum Atmen ließen. Steuerfreie Prämien für Überstunden dagegen begrüßt die IHK, so Buhck. "Das ist eine faire Lösung für alle Beteiligten: Arbeitnehmer können durch mehr Leistung mehr Geld verdie
20.04.2026
IHK Schleswig-Holstein

IHK-Konjunkturumfrage: Rückschlag für die Wirtschaft im Norden

Die konjunkturelle Lage in Schleswig-Holstein verschlechtert sich zu Jahresbeginn 2026 deutlich. Der Konjunkturklimaindex fällt spürbar von 95,4 auf 83,9 Punkte und liegt damit klar unter dem langjährigen Durchschnitt von 106 Punkten. Die aktuelle Geschäftslage und vor allem die Erwartungen der Unternehmen geben nach: Nur noch 22 Prozent der Betriebe bewerten ihre Lage als gut, während der Anteil mit negativer Einschätzung auf 26 Prozent steigt. „Gerade auch die derzeitigen geopolitischen Entwicklungen ergeben in vielen Branchen für die Unternehmerinnen und Unternehmer unkalkulierbare Risiken“, sagt Thomas Buhck, Präsident der IHK Schleswig-Holstein.  Lediglich zwölf Prozent der Unternehmen rechneten in den kommenden zwölf Monaten mit einer Verbesserung ihrer Geschäftslage, dagegen erwarteten 38 Prozent eine Verschlechterung. „Die Unternehmen brauchen jetzt endlich verlässliche Rahmenbedingungen und spürbare Entlastungen, um den Wirtschaftsstandort a
17.04.2026