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AGA-Wirtschaftstest:
Wirtschaftliche Lage bleibt trotz überwiegend positivem Ausblick durchwachsen
Die norddeutschen Händler und unternehmensnahen Dienstleister werden weiterhin von hohen Kosten und einer sinkenden Nachfrage belastet: Ein Drittel der befragten Unternehmen verzeichnete einen Umsatzrückgang. Dabei sank der Umsatz im 3. Quartal 2025 real um 2,4 Prozent (nominal: -0,8 Prozent). Daneben erwartet eine deutliche Mehrheit eine Stabilisierung oder Verbesserung ihrer Umsätze und Gewinne in den kommenden sechs Monaten. Im Ausbildungsbereich bleibt es für die Unternehmen herausfordernd, die Ausbildungsplätze passgenau zu besetzen.
AGA-Präsident Dr. Hans Fabian Kruse ordnet die Ergebnisse ein: "Die Unternehmen bewegen sich zwischen Belastung und Hoffnung. Hohe Kosten und schwache Nachfrage drücken auf die Ergebnisse, doch der Anstieg des AGA-Indikators zeigt: Der Groß- und Außenhandel arbeitet sich Schritt für Schritt aus der Talsohle heraus. Das ist ein wichtiges Signal – gerade in Zeiten geopolitischer Unsicherheit, überbordender Bürokratie und tiefgre
14.10.2025
AGA-Wirtschaftstest
Groß- und Außenhändler unter Druck aber Personal wichtiger Erfolgsfaktor
Hamburg, 14. Oktober 2024. Zu Beginn der zweiten Jahreshälfte verschlechtert sich die wirtschaftliche Lage bei den norddeutschen Händlern deutlich, während die unternehmensnahen Dienstleister von einer Stabilisierung profitieren. Insgesamt verzeichnete etwa die Hälfte der Befragten (49 Prozent) einen Umsatzrückgang im 3. Quartal und 42 Prozent eine schlechtere Gewinnsituation. Der reale Umsatzrückgang lag dabei bei 5,4 Prozent (nominal: - 4.6 Prozent). Der AGA-Indikator ist weiter abgesackt. Trotz der weiterhin angespannten Lage setzen die Unternehmen auf ihr Personal: 61 Prozent der Befragten gaben an, die Beschäftigungslage stabil zu halten, 20 Prozent haben im Vergleich zum Vorjahr sogar mehr Beschäftigte eingestellt. In den kommenden sechs Monaten planen lediglich 8 Prozent der befragten Unternehmen, ihre Belegschaft zu reduzieren.
AGA-Präsident Dr. Hans Fabian Kruse: „Der Groß- und Außenhandel steckt in einer sehr schwierigen Phase. Der erneute Rückgang
14.10.2024
AGA Unternehmensverband
AGA-Wirtschaftstest: Händler und Dienstleister zwischen Stabilisierung und Unsicherheit
Hamburg (em) Hohe Kosten belasten weiterhin die Umsatz- und Gewinnlage der norddeutschen Händler und unternehmensnahen Dienstleister. Ihr Umsatz ging im 4. Quartal 2022 erneut real zurück, und zwar um 3,4 Prozent (nominal: +4,0 Prozent). Die Mehrheit der befragten Unternehmen rechnet nicht damit, dass sich die Gesamtkostensituation in den nächsten sechs Monaten deutlich entspannen wird. Dies schlägt sich auf die Umsatz- und Gewinnerwartung, aber auch auf die Investitionsfreudigkeit – obwohl sich im 4. Quartal 2022 eine Stabilisierung einstellt. Die Umfrage für den AGA-Wirtschaftstest wurde zwischen dem 9. Dezember 2022 und 6. Januar 2023 durchgeführt.
AGA-Präsident Dr. Hans Fabian Kruse erklärt: „Die Ergebnisse zeigen ein gemischtes Bild. Die Delle in der Seitentür ist noch nicht so groß wie befürchtet. Die norddeutschen Händler und Dienstleister beweisen einmal mehr Resilienz und Robustheit unter widrigen Umständen. Aber ein Schaden ist da – und der
18.01.2023
AGA
Wirtschaftstest: Steigende Kosten und Inflation belasten norddeutsche Händler und Dienstleister
Hamburg (em) Die steigende Inflation sowie zunehmende Personal- und Sachkosten wirken sich negativ auf die Umsatz- sowie Gewinnsituation der norddeutschen Händler und unternehmensnahen Dienstleister aus. Insgesamt war im 3. Quartal 2022 ein realer Umsatzrückgang von 3,4 Prozent (nominal: +6,3 Prozent) zu verzeichnen. Der Ukraine-Krieg, Rekordpreise für Strom, Gas und Sprit, anhaltend gestörte Lieferketten sowie Versorgungsengpässe bei Rohstoffen und Vorprodukten verstärken die Sorgen der Unternehmen. Der Anteil der Firmen, die mit gleichbleibenden oder gar sinkenden Umsätzen und Gewinnen in den nächsten sechs Monaten rechnen, ist weiter gestiegen. Das sind die zentralen Ergebnisse des AGA-Wirtschaftstests. Die Umfrage wurde zwischen dem 5. September und 7. Oktober 2022 durchgeführt.
Trotz steigender Verkaufspreise rechnen für die kommenden sechs Monate lediglich 15 Prozent der Händler und Dienstleister mit steigenden Brutto-Umsätzen (Vorquartal: 28 Prozent). Meh
18.10.2022