Neumünster. „Wie saisonal üblich nehmen im Vergleich zum Januar die Zugänge aus Erwerbstätigkeit ab und Abgänge in Erwerbstätigkeit zu. Auch infolge dessen steigt die Arbeitslosigkeit im Februar 2026 nicht weiter an,“ kommentiert Thorben Sauck, Leiter der Agentur für Arbeit Neumünster, die aktuellen Zahlen und ergänzt: „In diesem Zusammenhang ist mir wichtig, immer wieder zu betonen, dass berufliche Qualifikation einer der wichtigsten Schlüssel für eine tragfähige und zukunftsweisende berufliche Tätigkeit ist. Die Chancen, aus der Arbeitslosigkeit wieder in den Beruf einzusteigen, erhöhen sich mit dem Grad der beruflichen Qualifikation.“ Das beginnt bereits früh mit einer fundierten beruflichen Ausbildung nach dem Schulabschluss. Sauck weist deshalb auf ein besonderes Angebot hin: „Im Rahmen der Woche der Ausbildung vom 16. bis 20. März informieren wir Schülerinnen und Schüler über ihre Möglichkeiten und laden sie ein, sich unser Angebot zur beruflichen Orientierung anzuschauen und zum Austausch über ihre Fragen zusammenzukommen. Wir arbeiten hier eng mit den Schulen zusammen.“
Alle Angebote im Rahmen der Woche der Ausbildung sind hier zu finden: https://www.arbeitsagentur.de/vor-ort/neumuenster/woche-der-ausbildung-2026-der-agen-tur-fuer-arbeit-neumuenster-und-der-jobcenter-neumuenster-und-rendsburg-eckernfoerde Junge Menschen, die Anhaltspunkte dafür suchen, welchen beruflichen Weg sie nach dem Besuch der Schule einschlagen wollen, können sich unabhängig von der Woche der Ausbildung beraten lassen. Erste Orientierung zum Thema bietet die folgende Seite https://www.ar-beitsagentur.de/ mit den Informationen zu Schule, Studium und Ausbildung. Individuelle Beratungstermine können online vereinbart werden.
Arbeitgebenden steht für ihre Suche nach Nachwuchskräften der Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit und der Jobcenter Neumünster und Kreis Rendsburg-Eckernförde (gAG-S) zur Seite. Die Experten und Expertinnen des gAG-S informieren gerne über Möglichkeiten und Abläufe. Sie sind erreichbar unter der kostenfreien Rufnummer 0800 4 5555 20.
Arbeitslosigkeit Im Bezirk der Agentur für Arbeit Neumünster sind im Februar 11.171 Menschen von Arbeitslosigkeit betroffen. Das sind 85 weniger als im Januar (minus 0,8 Prozent) und 180 mehr als ein Jahr zuvor (plus 1,6 Prozent). Die Arbeitslosenquote beträgt wie im Vormonat 5,8 Prozent. Vor einem Jahr lag sie bei 5,7 Prozent.
Arbeitslosigkeit ist kein fester Block, vielmehr gibt es auf dem Arbeitsmarkt viel Bewegung. So meldeten sich im Februar 787 Personen aus einer Erwerbstätigkeit neu arbeitslos, 303 weniger als im Januar und sieben mehr als vor einem Jahr. Ihnen gegenüber stehen 681 Personen, die ihre Arbeitslosigkeit durch die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit beenden konnten, 122 mehr als im Januar und zwölf mehr als vor einem Jahr.
Arbeitsagentur und Jobcenter Bei der Agentur für Arbeit sind im Februar 4.244 Menschen arbeitslos gemeldet (Arbeitslo-sengeld) – elf mehr als im Januar (plus 0,3 Prozent) und 343 mehr als vor einem Jahr (plus 8,8 Prozent). Bei den Jobcentern (Bürgergeld) sind im Februar 6.927 Menschen arbeitslos gemeldet. Das sind 96 weniger als im Januar (minus 1,4 Prozent) und 163 weniger als ein Jahr zuvor (minus 2,3 Prozent).
Stellenangebot Dem gemeinsamen Arbeitgeber-Service (gAG-S) der Agentur für Arbeit und der Jobcenter wurden im Februar 657 sozialversicherungspflichtige Arbeitsstellen gemeldet – 202 mehr als im Januar (plus 44,4 Prozent) und 83 mehr als vor einem Jahr (plus 14,5 Prozent).
Die meisten Stellenangebote kamen im Februar aus dem Bereich der freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen, der Zeitarbeit, der öffentlichen Verwaltung und dem Handel.
Der regionale Arbeitsmarkt In der Stadt Neumünster
• sind im Februar 3.909 Menschen arbeitslos gemeldet – 61 weniger als im Januar (minus 1,5 Prozent) und 48 mehr als vor einem Jahr (plus 1,2 Prozent), • beträgt die Arbeitslosenquote im Februar wie im Vorjahr 8,8 Prozent. Im Januar lag sie bei 8,9 Prozent. • wurden dem gAG-S im Februar 189 sozialversicherungspflichtige Arbeitsstellen gemeldet – 54 mehr als im Januar (plus 40,0 Prozent) und 23 mehr als vor einem Jahr (plus 13,9 Prozent).
