B2B Wirtschaft

Artikel

AGV Nord

Hitzige Debatte um Verkehrspolitik und Bürokratieabbau beim Hamburger Industriegipfel

Hamburg (em) Welchen Kurs sollte die Hamburger Wirtschaftspolitik in den kommenden fünf Jahren nehmen? Diese Frage diskutierten wir mit den führenden Spitzenpolitikerinnen und -politikern von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, CDU und SPD im Vorfeld der Bürgerschaftswahl. „Wir haben genug Bürokratie in Hamburg“, sagte Dipl.-Ing. Andreas Pfannenberg, Vorstandsvorsitzender des Industrieverbands Hamburg (IVH), in seinem Eingangsstatement zum ersten Hamburger Industriegipfel. „Was wir brauchen, ist unter anderem eine Genehmigungsfiktion, um Vorhaben auch dann vorantreiben zu können, wenn die eigentliche Genehmigung noch nicht vorliegt. Da sind wir noch lange nicht angekommen, wo wir in Hamburg hinmüssen.“ Schnellere Genehmigungsverfahren und Bürokratieabbau waren zentrale Themen in der 90-minütigen Debatte, der sich Spitzenpolitikerinnen und -politiker von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, CDU und SPD knapp drei Wochen vor der Hamburgischen Bürgerschaftswahl am Donnerstagabend
19.02.2025
Ole-Christopher Plambeck

Wirtschaft stärken durch wirksamen Bürokratieabbau!

Henstedt-Ulzburg (em) Ole-Christopher Plambeck, Mitglied des schleswig-holsteinischen Landtages zum Wachstumschancengesetzes und Abbau von Bürokratiehürden für die Wirtschaft: "Meint die FDP das wirklich ernst? Anstatt dem Gesetzentwurf für einen dauerhaften ermäßigten Umsatzsteuersatz in der Gastronomie zuzustimmen, wird dieser Gesetzentwurf, dort wo das Thema zu entscheiden ist, nämlich im Bundestag, einfach abgelehnt. Und einen Tag zuvor werden hier noch große Töne gespuckt. Und nun kommt die FDP mit einem Gesetzentwurf aus Berlin, wo sie im Landtag Hilfe sucht, um es in der Ampel durch zu bekommen. Obwohl die Beratungen im Bund noch gar nicht abgeschlossen sind. Diesmal mit dem Wachstumschancengesetz. Wobei, wie der Name schon sagt, es sich hier um eine Chance, aber nicht um eine Zusage für Wachstum handelt. Aber Unterstützung für Wachstum braucht die Wirtschaft auf jeden Fall. Denn die multiplen Krisen, wie die Corona-Pandemie, die Folgen des russischen Angri
25.09.2023
HHLA

HHLA und ABB beschließen Kooperation zur Weiterentwicklung automatischer Lagerkransysteme

Hamburg - Das europäische Logistikunternehmen Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) und ABB, Technologieführer in der Elektrifizierung und Automatisierung, haben eine Partnerschaft vereinbart, um die Effizienz beim langfristigen Betrieb automatischer Lagerkransysteme zu stärken. Als der HHLA Container Terminal Altenwerder (CTA) im Jahr 2002 in Betrieb genommen wurde, war dieser einer der ersten Containerterminals der Welt, auf dem automatische Lager­kran­systeme für den Container­umschlag eingesetzt wurden. Nach der erfolgreichen Implementierung am CTA wurden die automatischen Lager­kran­systeme auch am Container Terminal Burchardkai (CTB) eingeführt. An den beiden Terminals betreibt die HHLA heute mehr als 100 Lager­kran­systeme mit der Automatisierungs­technik von ABB. Die Partnerschaft zwischen der HHLA und ABB hat das Ziel, Potenziale für die Weiter­entwicklung von Lager­kran­systemen sowie deren Einsatz, Wartung und Instand­haltung zu
13.06.2023
Stiftung Marktwirtschaft

Ehrbarer Staat? Deutschland weisst nur ein Fünftel seiner Schulden aus!

Die Lage der deutschen Staatsschulden hat sich vordergründig leicht verbessert, sie bewegen sich aber immer noch nahe ihres letztjährigen Rekordhochs. Die durch die Nachhaltigkeitslücke gemessene Gesamtverschuldung beläuft sich im aktuellen Update der Stiftung Marktwirtschaft auf 398,4 Prozent des BIP, was in erster Linie daran liegt, dass die Bundesregierung von deutlich steigenden Steuereinnahmen in den nächsten Jahren ausgeht. Ein echter Konsolidierungskurs auf der Ausgabenseite fehlt hingegen. Exemplarisch zeigt sich das an der Rentenerhöhung 2022, die durch diskretionäre Entscheidungen intransparent verstärkt wurde. Die fiskalische Nachhaltigkeit der öffentlichen Haushalte hat sich im zurückliegenden Jahr geringfügig verbessert. Die Nachhaltigkeitslücke aus expliziten und impliziten Staatsschulden beläuft sich aktuell auf 398,4 Prozent des BIP. Umgerechnet in Euro beträgt der Gesamtschuldenstand des Staa
04.07.2022
WEP

Kreis Pinneberg glänzt bundesweit als Gründerland

Institut für Mittelstandsforschung legt neueste Zahlen zu Unternehmensgründungen vor Der Kreis Pinneberg hat seinen guten Ruf als Gründerland mit einem glänzenden Ergebnis für das Jahr 2019 erneut verbessert. Diesen Erfolg belegt das aktuelle NUI Ranking des Bonner Instituts für Mittelstandsforschung (IFM), dessen Ergebnisse auf statistischen Länder- und Bundesdaten beruhen. Demnach steht der Kreis Pinneberg bei den Firmengründungen im bundesweiten Vergleich aller 401 Landkreise und kreisfreien Städte mit 170,6 Punkten auf Rang 22. Gegenüber dem Vorjahr ist der Kreis damit um 5 Plätze nach oben geklettert und belegt mit einem knappen Rückstand von nur 0,1 Zählern hinter der Stadt Hamburg Platz 2 in der nördlichsten Metropolregion Deutschlands. Bei den Gründungen innerhalb Schleswig-Holsteins konnte der Kreis Pinneberg ebenfalls seinen 2. Platz aus 2018 verteidigen. Stormarn hingegen, bundesweit von Platz 25 auf 32 abgefallen, musste seine Führungsrolle unter den schlesw
03.02.2021
Hans-Peter Küchenmeister

Bürokratieabbau und Verwaltungseffizienz

Bad Segeberg (MIT/sv) Die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung Segeberg (MIT) der CDU regt an, eine unabhängige und überparteiliche Anlaufstelle für Bürokratieabbau und Verwaltungseffizienz zu schaffen. Sie richtet diese Aufforderung an Landesregierung und Landtag Schleswig-Holsteins gleichermaßen. Diese Anlaufstelle soll Bürokratie-Vorwürfe und Vorschläge zur Steigerung der Verwaltungseffizienz von Bürgern, Unternehmen und Verwaltungsmitarbeitern aufnehmen, so Kreispressesprecher Hans-Peter Küchenmeister, die Landesregierung und den Landtag unterrichten und in Hinsicht auf mögliche Verwaltungsvereinfachung und Verbesserung von Arbeitsabläufen beraten. Über Parteigrenzen hinweg wird bereits seit vielen Jahren der Abbau von zu umfänglicher Bürokratie gefordert. Es ist allgemeiner Konsens, dass überreguliertes, behördliches Handeln nicht nur einen erheblichen Kosten- und Zeitfaktor für Bürger und Unternehmen darstellt, es führt zu hohen Arbeitsbelastungen
29.09.2015
Kettler Design

First Sign - die Visitenkarte eines Gebäudes

Hamburg (em) Ein Interview mit Hans-Joachim Kettler, Geschäftführer und Inhaber von 1st Sign Kettler Design. Wie ist der Name 1st Sign Kettler Design entstanden? Das erste Schild am Markt oder auch das erste, was ein Kunde vor dem Gebäude oder vor dem Parken wahrnimmt, ist die Visitenkarte des Gebäudes. Was bieten Sie an? Beschilderung rund ums Gebäude. Angefangen mit der Logistik, der Wegeführung im oder außerhalb vom Gebäude bis hin zum Schilderentwurf, deren Fertigung und Installation. Das sind Türschilder, Piktogramme, Wegweiser, Fluchtwegschilder, Gebäudeübersichten beziehungsweise Werbepylone, Fahnensysteme und Leuchtschriftzüge im Außenbereich. Wer sind Ihre Kunden? Unsere Kunden sind Banken wie die Deutsche Bank, Versicherungen wie der Ergo Konzern, Ladengeschäfte, aber auch Hotels wie das Swizzotel oder Budersand auf Sylt und Konzerne mit Verwaltungsgebäuden oder ganzen Geländekomplexen wie Siemens, ABB oder Airbus.
23.09.2015
Hans-Peter Küchenmeister

Abbau von Langzeitarbeitslosigkeit geht uns alle an!

Bad Segeberg (MIT) Der Abbau der Langzeitarbeitslosigkeit beschäftigte den Bundestagsausschuss für Arbeit und Soziales in einer öffentlichen Anhörung im Mai. „Mehr als jeder dritte Erwerbslose sei ein Jahr oder länger als arbeitslos registriert. Langzeitarbeitslose profitierten kaum vom Aufschwung am Arbeitsmarkt“, wurde formuliert. Darüber hinaus solle die Qualifizierung und Weiterbildung in der Arbeitsförderung ausgebaut werden. Bereits bei der Rentendebatte hatte die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung (MIT) auf die Fachkräftelücken hingewiesen. „Die latenten menschlichen, sozialen und volkswirtschaftlichen Auswirkungen müssen besser gelöst werden als bisher“, fast MIT-Pressesprecher Hans-Peter Küchenmeister zusammen und verweist auf die Aufgaben der Jobcenter. Das ESF-/Bundesprogramm zum Abbau von Langzeitarbeitslosigkeit hat sich zum Ziel gesetzt, aus den heute rund eine Million Betroffenen mithilfe einer auf fünf Jahre verteilten Fördersumme vo
27.05.2015