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Behörde für Schule, Familie und Berufsbildung
Zahl der Übergänge in Ausbildung steigt
Obwohl das Angebot an Ausbildungsplätzen zurückgegangen ist, haben insgesamt mehr junge Menschen den Weg in die Berufsausbildung gefunden: Die Übergangszahlen in Ausbildung sind zusammengerechnet in allen Bildungsgängen – nach Jahrgang 10, nach der Dualisierten Ausbildungsvorbereitung (AvDual) und nach der Ausbildungsvorbereitung für Migranten (AvM-Dual) – um 185 junge Menschen angestiegen.
Besonders im Bereich Betriebliche Ausbildung ist dieser Anstieg mit einem Plus von 128 deutlich. Durch gezielte Maßnahmen in Jahrgang 11 konnte bei AvDual und AvM-Dual trotz des angespannten Ausbildungsmarktes die Integration junger Menschen in Ausbildung gelingen. Demgegenüber sind die Übergangszahlen jüngerer Schulabgängerinnen und Schulabgänger nach Jahrgang 10 aufgrund der Veränderungen am Ausbildungsmarkt in diesem Jahr prozentual und absolut zurückgegangen.
Bildungssenatorin Ksenija Bekeris: „Mehr Schulabgängerinnen und Schulabgänger nach Klasse 10, weniger A
14.01.2026
Wirtschaftsagentur Neumünster GmbH
Schleswig-Holstein startet zentrale Plattform für Praktikum
Neumünster, Ausbildung, Fortbildung, Fachkraft. Doch Karrieren starten oft mit der Orientierungsphase. Hierbei bietet ein Praktikum den idealen Einstieg um Rollen, Tätigkeiten, Perspektiven und das zukünftige Kollegium kennenzulernen. Schleswig-Holstein startet eine zentrale Plattform, um einen besseren Überblick über freie Plätze im Bundesland zu bieten. Gabriele Rau vom Bildungsministerium Schleswig-Holstein präsentierte auf einem Netzwerktreffen die neue Landesseite PraktikumSH. Die digitale Plattform soll dem aktuellen und künftigen Fachkräftemangel in der Region entgegenwirken.
„Mit PraktikumSH ergänzen wir die bestehenden dezentralen Initiativen im Land“, erklärt Gabriele Rau. Ziel ist es, junge Talente frühzeitig für regionale Unternehmen zu begeistern und Karriereperspektiven in Schleswig-Holstein zu schaffen. Praktika bieten eine Chance, Unternehmen und potenzielle Fachkräfte optimal in den ersten Kontakt zu bringen.
Schülerinnen, Schüler und Stud
05.08.2025
Rackowlaw - Rechtsanwaltskanzlei Alexander-Georg Rackow
Kryptowährungen und Geldwäsche: Wie Bitcoin & Co ins Visier der Strafverfolgung geraten
Bad Segeberg. Geldwäsche ist längst nicht mehr nur ein Thema für große Bargeldsummen oder Briefkastenfirmen im Ausland. Mit dem Aufstieg von Kryptowährungen wie Bitcoin, Ethereum und Monero hat sich ein neues Schlupfloch für Kriminelle aufgetan – und eine neue rechtliche Gefahrenquelle für unbedarfte Nutzer.
Ob Sie privat Kryptowährungen handeln oder als Unternehmer Zahlungen in Bitcoin akzeptieren: Schon ein scheinbar harmloses Geschäft kann den Verdacht der Geldwäsche auslösen. In diesem Beitrag erfahren Sie, wie Kryptowährungen zur Geldwäsche genutzt werden, was Sie rechtlich beachten müssen – und wann Sie einen erfahrenen Anwalt für Strafrecht oder Strafverteidiger benötigen.
1. Wie funktioniert Geldwäsche mit Kryptowährungen?
Kriminelle nutzen Kryptowährungen, um illegal erworbenes Geld zu „waschen“ – also dessen Herkunft zu verschleiern. Dabei kommen mehrere Methoden zum Einsatz:
a) Tausch von Bargeld oder illegalem
24.06.2025
Handwerkskammer Hamburg
Hamburger Ausbildungsbilanz 2022 - Ausbildungsmarkt stabilisiert sich auf niedrigem Niveau
Hamburg Im Frühjahr 2020, mit Beginn der Corona-Pandemie, legte der Hamburger Arbeits- und Ausbildungsmarkt praktisch eine Vollbremsung hin: Zehntausende Betriebe, hunderttausende Beschäftigte gingen in Kurzarbeit, die Arbeitslosigkeit stieg deutlich an.
Aber auch der Ausbildungsmarkt erlitt in den Jahren 2020 und 2021 spürbare Verluste bei der Anzahl der abgeschlossenen Ausbildungsverträge, wie die nachfolgenden Statements und Tabellen zeigen. Dennoch, die diesjährige Gesamtbilanz hält trotz der herausfordern den Themen für Wirtschaft, Gesellschaft und Politik das Ausbildungsniveau des Vorjahres.
Bei den dualen Berufsausbildungen gibt es sogar ein leichtes Plus von 282 oder 2,5 Prozent zu verzeichnen. (siehe Tabelle im Download PDF)
„Kontaktverbote, abgesagte Ausbildungsmessen, gestrichene Schulpraktika, Unterrichtsausfall und fehlende persönliche Berufsberatung konnten durch digitale Formate nur in Teilen kompensiert werden. Daher müssen wir gemeinsam und auf all
08.11.2022
Bdew
„Unseriöse Billig-Anbieter sind das Problem, nicht die Grundversorger, die die Versorgung auch im Notfall sicherstellen.“
„Das Problem sind die unseriösen Billigstrom-Anbieter. Sie lassen die Kundinnen und Kunden einfach im Regen stehen. Sie erfüllen ihre Lieferverpflichtungen nicht und wälzen ihre hausgemachten Probleme auf die Grundversorger ab. Wir als Energiewirtschaft haben das hart kritisiert. Das Geschäftsgebaren solcher unseriösen Anbieter abzustellen – das muss schnellstmöglich geregelt werden. Betroffene Kundinnen und Kunden, die plötzlich keinen Strom oder kein Gas mehr von solchen Unternehmen geliefert bekommen, sollten Schadensersatzklagen prüfen. Der BDEW hat deshalb die Bundesregierung gebeten, hier schnell zu handeln.
Auch für die Grundversorger ist das unseriöse Verhalten einiger Anbieter ein großes Problem: Nachdem Unternehmen wie Stromio oder gas.de einfach die Energie-Belieferung eingestellt haben, mussten die Grundversorger für die betroffenen Kunden von heute auf morgen zusätzliche Strom- oder Gasmengen im Energiehandel einkaufen. Und das in der Phase, in der
10.02.2022
Wirtschaftsredaktion
Corona-Crash: Jetzt einsteigen?
Itzehoe (em) Was nun richtig und falsch ist – Tipps vom Itzehoer Aktien Club Soll ich jetzt günstig einsteigen? Nach dem Börsen-Crash in der Corona-Krise kam beim Itzehoer Aktien Club (IAC) keine Anfrage so häufig wie diese. Die Antworten: „Auf keinen Fall!“ und „Unbedingt!“. Das klingt nach krassem Widerspruch – es sei aber keiner, betont IAC-Geschäftsführer Jörg Wiechmann. Entscheidend sei die persönliche Situation des potenziellen Anlegers. Erstes Beispiel: Ein Kieler, Mitte 30, frisch verheiratet und in der Familienplanung, hatte 50.000 Euro angespart, die im kommenden Jahr bei einem Immobilienkauf als Eigenkapital dienen sollen. Dieses Geld dürfe er auf keinen Fall jetzt an der Börse investieren, riet ihm Wiechmann: „Ein so kurzer Anlagehorizont ist für die Geldanlage in Aktien völlig ungeeignet. Wer weiß schon, wo die Kurse in einem Jahr stehen?“ Das gelte erst recht in der Corona-Krise: Diese könne auch erst begonnen haben und die Kurse noch einmal s
06.05.2020
Wiebke Schattschneider
Die größten Fehler bei der Geldanlage Teil 2
Stockelsdorf (em/sh) Nach wie vor ist es am wichtigsten, sich vor der Geldanlage über die eigenen Kenntnisse, Fähigkeiten und Ziele klar zu werden. Darauf aufbauend sollte man eine klare Strategie erstellen, der man dann folgt.
Ein weiterer Fehler folgt dem Motto: „Hin und her macht Taschen leer“.
Hastiges und unüberlegtes Investieren
Viele verkaufen zu früh und investieren dann oftmals zu hastig und unüberlegt. Angefeuert von den kurzfristigen Erfolgen, wollen viele Anleger dann noch mehr erreichen und verpassen dadurch den optimalen Zeitpunkt zum Ausstieg. Oftmals ignoriert man dann die negativen Resultate und fokussiert sich fast nur auf die positiven. Auch ist es für den einen oder anderen Anleger manchmal schwer, sich seinen eigenen Fehler einzugestehen. Wer an der Börse auf lange Sicht Erfolg haben möchte, kommt also ohne eine gute Portion Disziplin kaum aus.
Diversifizierung für das Portfolio
In letzter Zeit locken vor allem viele
14.06.2018
Wiebke Schattschneider
Die größten Fehler bei der Geldanlage Teil 1
Stockelsdorf (em/la) In der schnellen und hektischen Welt der Börsen und Märkte den Überblick zu behalten, kann oftmals eine schwere Aufgabe sein. Dabei keinen Fehler zu begehen, ist so gut wie unmöglich. Doch wenn sich Anleger an einfache Grundprinzipien halten, können sie den größten Fehlern aus dem Weg gehen.
An erster Stelle steht ein ausreichender Grad an Diversifizierung. Viele Anleger investieren ihr Vermögen zu einseitig und erleiden dadurch erheblich Verluste, wenn die investierte Branche in Schieflage gerät. Zu unterscheiden ist dabei die horizontale und vertikale Streuung.
Die horizontale Diversifikation bedeutet, dass Anleger nicht zu viel Anteil des Depots in eine Assetklasse investieren sollten. Wenn etwa das Portfolio komplett aus Aktien besteht, sind Verluste fast vorprogrammiert. Ein häufigeres Problem: Der größte Teil des Vermögens wird auf einem Tagesgeldkonto geparkt. Gerade in Deutschland wollen Sparer meist zu sicher und liquide anlegen
04.05.2018