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IHK Schleswig-Holstein
Schleswig-Holstein will als Bahn-Land Anschluss halten
Kiel - Die Bahnstrecken Lübeck-Hamburg und Kiel-Hamburg sind schon jetzt mehr als ausgelastet und sanierungsbedürftig. Spätestens mit der Fertigstellung des Fehmarnbelt-Tunnels 2029 droht die Überlastung. Bund und Deutsche Bahn investieren in das Schienennetz, die geplanten monatelangen Vollsperrungen der Hauptverbindungen könnten aber die Unternehmen hart treffen. Auf der ersten Bahnkonferenz Schleswig-Holstein in Lübeck suchten Wirtschaft, Politik, Verwaltung und Deutsche Bahn Alternativen und Perspektiven für das Bahn-Land Schleswig-Holstein. Rund 100 Vertreter von Unternehmen, Politik und Verwaltung waren der Einladung von IHK Schleswig-Holstein, Gesamtverband Schleswig-Holsteinischer Häfen e.V. (GvSH) und Logistik-Initiative Schleswig-Holstein gefolgt. Hagen Goldbeck, Präsident der Landesarbeitsgemeinschaft IHK Schleswig-Holstein, wertete das große Interesse als Erfolg.
„Wenn wir nicht handeln, sind die Häfen vom Schienenverkehr abgeschnitten und droht uns de
05.03.2025
Metropolregion Hamburg
Eisenbahnknoten Hamburg - Verbesserung der Schienenanbindung in der Metropolregion
Planungen und Ideen, die den Eisenbahnknoten Hamburg zukunftsfähig machen sollen, standen im Zentrum einer Konferenz der Metropolregion Hamburg. Im Rahmen des Zukunftsagenda-Projekts „Eisenbahnknoten Hamburg“ diskutierten rund 80 Akteure über die Zukunft des Schienennetzes. Ziel ist die Intensivierung des Austausches zwischen der Metropolregion und der Deutschen Bahn für einen bedarfsgerechten Ausbau des erweiterten Eisenbahnknotens Hamburg.
Der Eisenbahnknoten Hamburg spielt für die überregionale Erreichbarkeit der Metropolregion im Personen- und Güterverkehr sowie für leistungsfähige Regionalverkehrsangebote in der Metropolregion eine zentrale Rolle. Die Menschen und Unternehmen in der Region profitieren von einer guten Schienenanbindung.
Dazu sagte Dr. Anjes Tjarks, Senator der Behörde für Verkehr und Mobilitätswende der Freien und Hansestadt Hamburg in seiner Keynote: „Der Ausbau und die Instandhaltung unserer Infrastruktur ist von entscheidender Be
27.11.2024
Kreis Pinneberg
Verkehrsforum Westküste: Zwischen Enthusiasmus und Ernüchterung
Beim 10. Verkehrsforum der Regionalen Kooperation Westküste am 11.11.2024 im Fraunhofer-Institut für Siliziumtechnologie in Itzehoe diskutierten Akteure aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft über eine Sicherung und den Ausbau von Mobilitätsangeboten und der zugehörigen Verkehrsinfrastruktur an der Westküste.
Das Verkehrsforum Westküste feierte in diesem Jahr sein 10. Jubiläum. Unter dem Motto „Zwischen Enthusiasmus und Ernüchterung: Wie steht es um die Mobilitätsprojekte an der Westküste?“ wurden in kurzen Rückblicken die Themen bilanziert, die die vergangenen Verkehrsforen prägten. Ein „Zukunftstalk Mobilität“ richtete darüber hinaus den Blick nach vorne: Sedef Atasoy von der IHK Flensburg, Holger Matzen aus dem Vorstand der Logistikinitiative Schleswig-Holstein und Jochen Schulz vom Nahverkehrsverbund Schleswig-Holstein (NAH.SH) diskutierten gemeinsam mit Staatssekretär Tobias von der Heide aus dem Ministerium für Wirtschaft, Verkehr,
13.11.2024
DB
Historischer Baustart auf Fehmarn
Die Deutsche Bahn hat mit dem Bau der Schienenanbindung der „Festen Fehmarnbeltquerung“ begonnen. Bereits ab Ende 2029 sollen Züge in nur zweieinhalb Stunden von Kopenhagen durch den Fehmarnbelttunnel über Lübeck bis nach Hamburg rollen. Die entstehende Schienenanbindung ist das entscheidende Verbindungsstück zwischen dem Belt-Tunnel, der Lolland in Dänemark mit der Insel Fehmarn verbindet, und dem Festland in Schleswig-Holstein. Für die Güterverkehre zwischen Nordeuropa und Italien ist diese Verbindung elementar, um die notwendige Verkehrsverlagerung auf die Schiene zu sichern. Insgesamt entstehen auf deutscher Seite 88 Kilometer Schienenweg zwischen Puttgarden (auf Fehmarn) und Lübeck neu. Die gemeinsame Inbetriebnahme ist für Ende 2029 geplant.
Ein Länder verbindendes Projekt
Den offiziellen Startschuss gaben Berthold Huber, Vorstand Infrastruktur bei der Deutschen Bahn, Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther sowie Staatssekretärin Susann
10.01.2024
IHK Kiel
Große Herausforderungen bei Schifffahrt und Schiffbau an der Unterelbe
Kreis Pinneberg (em) Pinnau und Stör, zwei Nebenflüsse der Elbe, bilden gleichzeitig zwei maritime Zentren in Schleswig-Holstein. Binnenschifffahrt, Hafenwirtschaft, Schiffbau, maritime Zulieferindustrie und maritimer Tourismus haben eine lange Tradition und sehen sich zunehmend großen Herausforderungen gegenüber. Eine der größten: die wasserseitige Erreichbarkeit. Die IHK Schleswig-Holstein hat nach Wewelsfleth eingeladen, um Chancen aber auch Probleme an der Unterelbe zu diskutieren.
Eine erfolgreiche Mobilitätswende im Güterverkehr erfordert einen größeren Fokus auf die Bundeswasserstraßen. Aktuelle Verkehrsprognosen zeigen aber, dass der Anteil der Binnenschifffahrt mit aktuell knapp sieben Prozent auch in Zukunft nicht steigen wird. Ein Grund ist der schlechte Zustand der Bundeswasserstraßen. Stör, Pinnau und Elbe-Lübeck-Kanal sind Beispiele für Investitionsstau oder steigende Verschlickung. „Hier braucht es nicht nur ein Umdenken bei den Haushaltsplanungen
14.12.2023
Logistik
Hellmann schließt zukunftsweisende Partnerschaft mit shipzero
Hamburg (em) Mit dem Ziel, den Straßentransport nachhaltiger zu gestalten, geht Hellmann Worldwide Logistics eine zukunftsweisende Partnerschaft mit shipzero ein. Das Hamburger Unternehmen hat sich auf die Messung und Reduzierung von CO2-Emissionen im weltweiten Güterverkehr spezialisiert. Die Zusammenarbeit baut auf einem seit April dieses Jahres erfolgreich laufenden Pilotprojekt auf. Im Rahmen der Kooperation unterstützt shipzero den gesamten Datenmanagement-Prozess und ermittelt die CO2-Emissionen für das globale Road-Geschäft von Hellmann. Dabei bezieht shipzero auch Primärdaten von externen Logistikpartnern in die Kalkulation mit ein, so dass die CO2-Messungen nicht – wie bisher marktüblich – auf Hochrechnungen und Durchschnittswerten basieren, sondern auf den tatsächlichen Verbrauchsdaten.
Um präzise Emissionswerte zu ermitteln, erfolgt über die Plattform von shipzero ein Datenaustausch zwischen Hellmann und seinen Transportpartnern, sodass präzise Scope-3-
29.11.2023
Agentur für Arbeit Neumünster
Appell an Unternehmen: Melden Sie Ihre freien Stellen!
Neumünster (em) „Die Sommerferien sind beendet. Die Unternehmen starten nach der Sommerpause wieder durch. Die Arbeitslosigkeit startet mit mehr Betroffenen in den Spätsommer. Ich sehe hier Chancen für die Unternehmen, die Fachkräfte suchen. Melden Sie uns Ihre Bedarfe. Wir be-raten und unterstützen Sie gern bei Personalfragen. Mögliche fachliche Defizite und auch Potentiale werden wir dann im Gespräch mit Ihnen identifizieren und Angebote zum Ausgleich machen“, kommentiert Thomas Steiger, Leiter der Agentur für Arbeit Neumünster, die aktuel-len Zahlen und ergänzt: „Weiterbildung und das Erlernen neuer oder angepasster Fähigkeiten am Arbeitsplatz sind wichtig. Dies gilt während des Erwerbslebens und gerade auch nach einer Unterbrechung. Das Thema Lernen wird uns stetig begleiten.“
Arbeitslosigkeit
Im Bezirk der Agentur für Arbeit Neumünster sind im August 10.337 Menschen von Arbeitslosigkeit betroffen. Das sind 287 mehr als im Juli (plus 2,9 Prozent)
02.09.2023
Agentur für Arbeit Neumünster
Zahl der Arbeitslosen steigt saisonbedingt leicht
Neumünster (em) „Gegenüber dem Vormonat ist die Arbeitslosigkeit saisonüblich leicht gestiegen. Dies zeigt sich im deutlichen Anstieg im Vergleich zum Juni bei der Gruppe der unter 25-Jährigen. Mit Beginn der Sommerferien und dem Abschluss des Schulbesuchs oder der Ausbildung melden sich üblicherweise mehr junge Menschen vorübergehend arbeitslos. Auch viele Unter-nehmen halten sich aufgrund von Betriebsferien in ihrem Einstellungsverhalten zurück“, kommentiert Thomas Steiger, Leiter der Agentur für Arbeit Neumünster, die aktuellen Zahlen.
Arbeitslosigkeit
Im Bezirk der Agentur für Arbeit Neumünster sind im Juli 10.050 Menschen von Arbeitslosigkeit betroffen. Das sind 164 mehr als im Juni (plus 1,7 Prozent) und 716 mehr als ein Jahr zuvor (plus 7,7 Prozent).
Die Arbeitslosenquote beträgt im Juli 5,3 Prozent. Im Juni lag sie bei 5,2 Prozent und vor einem Jahr bei 5,0 Prozent.
Arbeitslosigkeit ist kein fester Block, vielmehr gibt es auf dem Arbeit
01.08.2023