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Handelskammer-Fachkräftestrategie
Automatisierung als Hebel: Wie Hamburg den Fachkräftemangel erheblich reduzieren kann
Hamburg steuert weiter auf einen deutlichen Fachkräftemangel zu: bis 2040 könnten rund 173.000* am Standort fehlen, wie ein Update zur Fachkräftestrategie der Handelskammer Hamburg verdeutlicht. Das belastet bereits heute die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt: Nicht besetzte Arbeitsplätze verringern Produktivität, hemmen Investitionen und sorgen für ein langsameres wirtschaftliches Wachstum.
Nach einer Analyse des Hamburgischen WeltWirtschaftsinstituts (HWWI) im Auftrag der Handelskammer kann Automatisierung einen großen Teil der Fachkräftelücke schließen und Unternehmen produktiver machen – vor allem dort, wo Prozesse standardisiert sind. Zum Beispiel im Verkehrsbereich, der Logistik, in Produktionsabläufen, sowie administrativen Tätigkeiten oder Buchhaltung.
„Technologischer Fortschritt ist ein entscheidender Heb
07.01.2026
WEP
WEP Unternehmensbefragung - Die Ergebnisse liegen vor
Tornesch. Im Juli hat die WEP mehr als 6000 Unternehmen aller Branchen, mit Betriebsstätte im Kreis Pinneberg, zur Teilnahme an einer Befragung eingeladen, um den Service der Wirtschaftsförderung auf den Bedarf der Unternehmen auszurichten. Zur Gewährung der Neutralität hat die WEP hierzu mit der CIMA Beratung + Management GmbH zusammengearbeitet, die Ergebnisse liegen nun vor.
„Es handelte sich um eine zufällige Stichprobe mit einer Rücklaufquote unter 1000. Uns liegt somit kein repräsentatives Ergebnis vor. Dennoch hat die Befragung nach Aussage der CIMA belastbare Hinweise auf Strukturen, Herausforderungen und Entwicklungspotentiale der Wirtschaft im Kreis Pinneberg geliefert, mit denen wir arbeiten können“, fasst WEP Geschäftsführerin Dr. Jennifer Schweiger zusammen.
Situationsanalyse und Pläne der Unternehmen
Zunächst wurde die Ausgangslage der Unternehmen erfasst. Dabei ging es um die Beschreibung des Unternehmens, um betriebliche Entwicklungschan
25.11.2025
Industrieverband Hamburg e.V.
Hamburger Zukunftsentscheid darf nicht zum Dolchstoß für Industrie und Arbeitsplätze in Hamburg werden!
Hamburg. Die Jahresveranstaltung „Konjunkturperspektiven 2026“ von UVNord und IVH sowie der Hauptverwaltung der Deutschen Bundesbank in Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein zur konjunkturellen Entwicklung der norddeutschen Wirtschaft im kommenden Jahr fand heute bei der Deutschen Bundesbank in Hamburg statt. Vorträge hielten Dr. Johannes Hoffmann, Leiter der Abteilung Internationale und europäische Wirtschaft der Deutschen Bundesbank und Prof. Dr. Stefan Kooths, Direktor des Forschungszentrums Konjunktur und Wachstum am Kiel Institut für Weltwirtschaft (IfW). Im Rahmen der Veranstaltung sprachen ebenfalls die Spitzen von UVNord und IVH sowie der Bundesbank Hauptverwaltung Hamburg.
Andreas Pfannenberg, Vorsitzender des Industrieverbands Hamburg (IVH):
„Ihr Versprechen, die notwendigen Voraussetzungen für eine wettbewerbsfähige und wachsende Volkswirtschaft zu schaffen, hat die Koalition bislang nicht ausreichend eingelöst. We
21.11.2025
Agentur für Arbeit
Herbstbelebung schwächt sich ab am Arbeitsmarkt
Kreis Pinneberg. Nach einem starken Zwischenspurt im Vormonat schwächte sich die Herbstbelebung wieder etwas ab. Die Arbeitslosenzahl ging im Oktober dennoch um 96 auf 9.830 Personen zurück. Die Arbeitslosenquote im Kreis Pinneberg blieb unverändert bei 5,4 Prozent.
„Die Herbstferien bremsen die Arbeitsmarktentwicklung ab. Es laufen weniger Bewerbungsverfahren, Einstellungen finden häufig erst danach statt. Witterungsabhängige Branchen stellen sich hingegen bereits auf die auftragsschwächere Winterzeit ein. Die konjunkturelle Unterstützung fehlt weiterhin. Der leichte Rückgang im Oktober stabilisiert den Arbeitsmarkt zumindest vor den kommenden Wintermonaten“, erläutert Alexandra Nütten, Geschäftsführerin Operativ der Agentur für Arbeit Elmshorn.
Viele Menschen konnten im Oktober ihre Arbeitslosigkeit beenden, allerdings nicht ganz so viele wie im Vormonat. Im Kreis Pinneberg meldeten sich 688 Menschen (September: 820) aus der Arbeitslosigkeit in eine Bes
01.11.2025
Agentur für Arbeit
Trotz Ferienzeit leichte Belebung am Arbeitsmarkt
Kreis Segeberg. Nach einem starken Zwischenspurt im Vormonat schwächte sich die Herbstbelebung wieder etwas ab. Die Arbeitslosenzahl ging im Oktober dennoch um 87 auf 7.956 Personen zurück. Die Arbeitslosenquote im Kreis Segeberg sank von 5,0 Prozent im Vormonat auf 4,9 Prozent.
„Die Herbstferien bremsen die Arbeitsmarktentwicklung ab. Es laufen weniger Bewerbungsverfahren, Einstellungen finden häufig erst danach statt. Witterungsabhängige Branchen stellen sich hingegen bereits auf die auftragsschwächere Winterzeit ein. Die konjunkturelle Unterstützung fehlt weiterhin. Der leichte Rückgang im Oktober stabilisiert den Arbeitsmarkt zumindest vor den kommenden Wintermonaten“, erläutert Alexandra Nütten, Geschäftsführerin Operativ der Agentur für Arbeit Elmshorn.
Viele Menschen konnten im Oktober ihre Arbeitslosigkeit beenden, allerdings nicht ganz so viele wie im Vormonat. Im Kreis Segeberg meldeten sich 520 Menschen (September: 595) aus der Arbeit
31.10.2025
Handwerkskammer Hamburg
„Kein klarer Fahrplan für mehr Wirtschaftskraft im Mittelstand“
Hamburg Der Präsident der Handwerkskammer Hamburg, Hjalmar Stemmann, nimmt eine erste Bewertung des am 24. April vorgestellten rot-grünen Koalitionsvertrags für Hamburg vor: ein bisschen Licht, aber auch viel Schatten.
Der Koalitionsvertrag für eine Neuauflage des rot-grünen Bündnisses im Hamburger Rathaus liegt vor. Der Präsident der Handwerkskammer, Hjalmar Stemmann, gibt dazu eine erste Einschätzung ab:
„Es ist gut, dass sich SPD und Grüne rasch und nach Plan auf einen Koalitionsvertrag geeinigt haben – dazu gratulieren wir unserem neuen Senat. Wir sind mitten in der handwerkspolitischen Bewertung und werden uns in den nächsten Tagen weiter intensiv mit der Vereinbarung auseinandersetzen.
Was bereits auf den ersten Blick deutlich wird: Große neue Entwürfe und innovative Wege für mehr Wettbewerbsfähigkeit, gerade mit Blick auf den handwerklichen Mittelstand, stehen nicht im Zentrum der Vereinbarungen. Hier finden wir eher Bekanntes – und da, wo Dinge
30.04.2025
Handelskammer Hamburg
Die Stimmung trübt sich weiter ein - Wirtschaftspolitischer Mut nötig!
Die Stimmung in der Hamburger Wirtschaft hat sich im Frühjahr 2025 weiter verschlechtert. Das ergibt die aktuelle Konjunkturumfrage der Handelskammer Hamburg. Die Unternehmen beurteilten ihre aktuelle Geschäftslage schlechter und auch die Aussichten für die kommenden Monate pessimistischer als vor drei Monaten. Das wirkt sich auch negativ auf Personalplanungen und Investitionen aus. Ein Grund für diese Entwicklungen sind weiterhin die schlechten wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen. Für zwei von drei Unternehmen sind sie eines der größten Geschäftsrisiken. Auch eine sinkende Inlandsnachfrage, steigende Arbeitskosten und der Fachkräftemangel belasten die Unternehmen. Besonders angespannt ist die Lage der Unternehmen im Groß- und Außenhandel.
“Natürlich sorgen die weltpolitischen Entwicklungen − gerade an unserem stark vom Außenhandel geprägten Standort – für weitere Verunsicherung bei den Hamburger Unternehmen. Das darf aber nicht darüber hinwegtäuschen
16.04.2025
Agentur für Arbeit
Frühling? Arbeitsmarkt blüht noch nicht auf!
Kreis Segeberg (em) Mit dem Frühlingsbeginn belebt sich üblicherweise auch der Arbeitsmarkt. Der positive Frühjahrstrend bleibt in diesem März noch aus. Die Arbeitslosenzahl ist aktuell im Kreis Segeberg sogar leicht gestiegen und bleibt über dem Niveau des Vorjahresmonats.
Die Arbeitslosigkeit ist im Kreis Segeberg im März 2025 gestiegen. 8.559 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 22 Personen mehr (0,3 Prozent) als im Februar und 430 Personen bzw. 5 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 5,3 Prozent und war identisch zum Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 5,2 Prozent.
„Die gedämpfte Konjunktur lässt den Arbeitsmarkt saisonal noch nicht so recht in Schwung kommen. Besonders den industriellen und exportabhängigen Branchen fehlen positive Wirtschaftsimpulse. In anderen Bereichen wie im Handwerk oder der Pflege ist der Fachkräftebedarf dagegen weiterhin riesig“, schätzt Ronald Geist, Vorsitzender der Geschäftsführung d
30.03.2025