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Hamburg

Deutlich mehr Photovoltaik auf öffentlichen Dächern

Hamburg kommt beim Photovoltaik-Ausbau voran. Die Gesamtanzahl der Photovoltaikanlagen und die installierte Gesamtleistung auf öffentlichen Gebäuden steigen deutlich an. Mit insgesamt nun 286 Anlagen und einer Gesamtleistung von 11.153 kWp wurde im Jahr 2025 ein neuer Höchststand erreicht. Diese Zahlen verdeutlichen, dass die Stadt den Ausbau der Solarenergie konsequent und wirkungsvoll vorantreibt. Katharina Fegebank, Senatorin für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft: „Als Stadt legen wir beim Ausbau der Solarenergie endlich den Turbo ein. Dass wir die Gesamtleistung der PV-Anlagen auf öffentlichen Dächern im letzten Jahr um fast 50 Prozent steigern konnten, verdeutlicht, dass wir bei den Immobilien der Stadt jetzt richtig loslegen. Solarstrom ist nicht nur klimafreundlich, sondern trägt zu unserer Versorgungssicherheit und Unabhängigkeit bei und ist wirtschaftlich langfristig ein absoluter Gewinn. Sinkende Investitionskosten und geringe Betriebskosten mach
30.07.2026
Behörde für Finanzen und Bezirke

Hamburg beschließt Photovoltaikstrategie

Hamburg. Für eine sichere, bezahlbare und klimaneutrale Energieversorgung: Der Senat hat in dieser Woche die neue Photovoltaikstrategie verabschiedet – damit geht die Freie und Hansestadt Hamburg einen entscheidenden Schritt in Richtung Energiesouveränität. Ziel der Strategie ist es, die Umsetzung von Photovoltaikprojekten in Hamburg deutlich zu erleichtern. Hamburg verfolgt ambitionierte Ausbauziele: Bis 2030 soll eine installierte Photovoltaikleistung von 500 bis 800 Megawatt Peak (MWp) erreicht werden, bis 2035 sogar 1 bis 1,5 Gigawatt Peak (GWp). Dafür ist eine deutliche Steigerung des jährlichen Zubaus erforderlich. Die Beschleunigung des Ausbaus stärkt Hamburgs Energiesouveränität und erhöht die Versorgungssicherheit – gerade in Zeiten globaler Krisen und Unsicherheiten. Zum Vergleich: Aktuell entspricht die PV-Leistung in Hamburg 234 MWp. Hamburg will PV-Leistung auf öffentlichen Dächern ausbauen Nach einem Monitoringbericht der Umweltbehörde wur
16.10.2025
Stadt Elmshorn

Elmshorn auf dem Weg zur klimaneutralen Stadt

Die Stadt Elmshorn will bis 2035 klimaneutral werden. Entscheidende Bausteine dafür sind unter anderem die Energieeffizienz und der Ausbau erneuerbarer Energien bei städtischen Gebäuden. Den aktuellen Stand beleuchtet der Energiebericht, den das Gebäudemanagement jetzt für die Jahre 2023 und 2024 vorgelegt hat. „Die Daten belegen: Wir sind auf dem richtigen Weg“, sagt Baudezernent Marius Munk.  Bereits seit 2020 bezieht die Stadt Ökostrom und Ökogas über die Stadtwerke Elmshorn. Ihren Stromverbrauch konnte sie bis 2024 auf rund zwei Gigawattstunden reduzieren. Gegenüber dem Vergleichsjahr 2005 entspricht das zirka 17 Prozent weniger – trotz deutlich mehr bewirtschafteter Fläche. „Noch eindrucksvoller ist die Leistung daher bezogen auf den Energiebedarf pro Quadratmeter“, so Munk. Der lag zuletzt bei 13,5 Kilowattstunden pro Jahr – zirka 44 Prozent weniger im Vergleich zu 2005.  „Auch beim Wärmebedarf erzielte die Stadt 2023 und 2024 jeweils absolute
11.06.2025
Dachser

Bei Dachser kommt der 100. vollelektrische LKW zum Einsatz

Hamburg – Der weltweit tätige Logistikdienstleister Dachser bringt seinen 100. Elektro-Lkw mit einem Gesamtgewicht größer als 3,5 Tonnen in den Praxiseinsatz. Der 16-Tonner vom Typ Volvo FL Electric mit Kühlaufbau wird ab sofort Hamburg und Umland mit frischen Lebensmitteln beliefern.  Das Modell entstammt einer neuen Fahrzeuggeneration und ist mit einem Akku von 375 kWh Ladekapazität ausstattet. Dieser versorgt zuverlässig das Kühlaggregat und erlaubt dennoch eine Reichweite von rund 300 Kilometern. „Mit dem E-Lkw können wir eine komplette Tagestour der Food Logistics-Verteilung fahren und ein Diesel-Fahrzeug mit Kühlaggregat ersetzen“, sagt Christoph Kellermann, Operations Manager European Logistics im Dachser Logistikzentrum Hamburg. „Das Fahrzeug zeigt, dass die E-Mobilität in der Logistik erwachsen wird und nun auch vollkommen praxistaugliche Lösungen für die Lebensmittellogistik oder den Stückgut-Fernverkehr verfügbar sind. Gleichzeitig erhöht sich
17.01.2025
Logistik-Initiative Hamburg Management GmbH

Neuer Leitfaden für Photovoltaikanlagen auf Gewerbeflächen im Bestand vorgestellt

Hamburg (em) Im Rahmen der Veranstaltung „Eyes on Innovation: Potenziale von Solar auf Gewerbeflächen“ wurde gestern ein neuer, umfassender Leitfaden für die Installation von Photovoltaikanlagen auf Gewerbeimmobilien vorgestellt. Die Veranstaltung, organisiert von Erneuerbare Energien Hamburg und der Logistik-Initiative Hamburg, zog über 70 Interessierte und Fachleute aus der Branche Energie- und Logistikwirtschaft an. Der Leitfaden, der allen Interessierten zur Verfügung steht, soll Unternehmen dabei unterstützen, ihre Photovoltaikprojekte effizient und erfolgreich umzusetzen. Das Forum Solar der Erneuerbare Energien Hamburg und der Fachkreis Logistikimmobilien der Logistik-Initiative Hamburg entwickelten gemeinsam den Leitfaden, der wertvolle Informationen zu baulichen Voraussetzungen, Finanzierungsmöglichkeiten und verschiedenen Betreibermodellen bietet. Jan Rispens, Geschäftsführer Erneuerbare Energien Hamburg Clusteragentur, und Johanna Gouveia, Proje
05.07.2024
Stadt Neumünster

50-MW-Projekt für grünen Wasserstoff in Neumünster

Neumünster (em) In Neumünster entsteht ein Leuchtturmprojekt für die Produktion von grünem Wasserstoff. Heute gaben INFENER CEO Joel Vogl und Oberbürgermeister Tobias Bergmann auf einer Pressekonferenz den Startschuss für die Umsetzung des Hubs von INFENER. Der geplante Hub soll ab 2026 mit einer installierten Elektrolysekapazität von 50 Megawatt (MW) jährlich bis zu 5.000 Tonnen grünen Wasserstoff produzieren. Andere Anlagen produzieren bisher durchschnittlich um die 1.500 Tonnen. Einzigartig ist auch der ganzheitliche Ansatz, der den Hub zu einem Vorzeigeprojekt der dezentralen Wasserstoff-Kreislaufwirtschaft macht. Das Design wurde vom Hamburger Architektur- und Design-Büro Hadi Teherani entworfen. Der Baustart für die Anlage auf einer 29.000 Quadratmeter großen Fläche ist noch für dieses Jahr geplant. Die Kosten belaufen sich voraussichtlich auf 133 Millionen Euro. „Wir festigen mit dem Projekt unseren Ruf als ein Wasserstoff-Zentrum in Schleswig-Holstein. Ar
22.03.2024