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IHK Schleswig-Holstein
Azubiwerk: Wirtschaft fordert wirksame Mobilitäts- und Wohnraumlösungen statt teurer Bürokratie
KIEL. Die Industrie- und Handelskammern sowie die Handwerkskammern in Schleswig-Holstein sprechen sich gegen die geplante Errichtung eines Azubiwerks in der gegenwärtig diskutierten Form aus. Der vorliegende Referentenentwurf zur Schaffung einer neuen Anstalt des öffentlichen Rechts gehe an der Lebenswirklichkeit der Jugendlichen im Flächenland vorbei und binde knappe Haushaltsmittel in kostspieligen Verwaltungsstrukturen. Zu diesem Urteil gelangen die Spitzen beider Organisationen anlässlich der Vorstellung aktueller Umfrageergebnisse, an denen sich knapp 4.000 Auszubildende (rund 2.842 aus IHK-Berufen und 1.085 aus dem Handwerk) beteiligt haben.
Die Kammern bekennen sich ausdrücklich zu mehr Unterstützung für den beruflichen Nachwuchs. Gleichwertigkeit zwischen beruflicher und akademischer Bildung entstehe jedoch nicht dadurch, dass Strukturen von Hochschulen oder Stadtstaaten blind kopiert werden. Stattdessen fordern IHK und HWK, die veranschlagten Landesmittel
31.08.2026
Stadt Neumünster
Rahmenplan Innenstadt – Auftakt zur Bürgerbeteiligung
Neumünster. Wie soll die Neumünsteraner Innenstadt in Zukunft aussehen? Welche Ideen und Wünsche haben die Menschen vor Ort? Mit diesen Fragen beschäftigt sich derzeit die Erarbeitung des Rahmenplans Innenstadt. Die Stadt Neumünster lädt deshalb alle Bürgerinnen und Bürger herzlich ein, sich am Freitag, 19. Juni, an einem öffentlichen Werkstattgespräch im Tagungssaal des Kiek In zu beteiligen.
Der Rahmenplan Innenstadt soll gemeinsam von Verwaltung, Politik, lokalen Akteuren und den Menschen vor Ort entwickelt werden. Ziel ist es, konkrete Perspektiven und Maßnahmen für eine lebendige, nachhaltige und lebenswerte Innenstadt zu erarbeiten. Grundlage dafür sind Analysen, Beteiligungsformate und kreative Zukunftsideen. Die Anregungen und Erfahrungen der Bürgerinnen und Bürger spielen dabei eine wichtige Rolle.
Die Innenstadt ist das Herz unserer Stadt. Deshalb möchten wir möglichst viele Menschen einladen, ihre Ideen, Hinweise und Vorstellungen einzubringen“,
16.06.2026
Rackowlaw - Rechtsanwaltskanzlei Alexander-Georg Rackow
Wie hoch kann eine Abfindung nach einer Kündigung sein?
Bad Segeberg. Viele, die mit einer Kündigung konfrontiert werden – oder darüber nachdenken, eine solche auszusprechen –, stellen sich früher oder später dieselbe Frage: Wie hoch kann eine Abfindung realistischerweise ausfallen? Obwohl es im Alltag häufig so wirkt, als gebe es feste Beträge, existiert in Deutschland kein allgemeiner gesetzlicher Anspruch auf eine Abfindung. Was am Ende gezahlt wird, hängt weit mehr von den Umständen des Einzelfalls ab, die oft komplexer sind, als sie auf den ersten Blick erscheinen.
1. Gibt es überhaupt einen Anspruch auf eine Abfindung?
Die Vorstellung, nach jeder Kündigung stehe automatisch eine Abfindung zu, hält sich hartnäckig. Tatsächlich entstehen Abfindungen meist dann, wenn sich beide Seiten einigen, sei es im Rahmen eines Aufhebungsvertrags oder im Zuge einer vergleichsweisen Einigung vor Gericht. Auch besondere gesetzliche Regelungen – etwa bei größeren Umstrukturierungen oder freiwilligen Abfindungs
08.12.2025
Elmshorn
Dichtes Gedränge bei der Messe „Berufe live“
Elmshorn. „Danke an all die Unternehmen und Betriebe, die mit viel Kreativität die Messe bereichern. Wir hoffen wieder auf viele junge und interessierte Menschen, die in die Ausbildungsberufe und Betriebe gucken wollen“, sagte Volker Hatje, der ein letztes Mal als Elmshorner Oberbürgermeister die Messe „Berufe live“ der Stadt Elmshorn am Freitag, 7. November, eröffnete.
Über 2.000 Jugendliche – vor allem von den weiterführenden Elmshorner Schulen sowie der umliegenden Städte – aber auch Erwachsene, nutzten die Gelegenheit, um sich ausgiebig im Rathaus und im Messezelt umzuschauen und über Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten zu informieren.
„Unser Ziel ist es, junge Menschen für Berufe zu begeistern. Dafür erfindet sich die Messe jedes Jahr ein bisschen neu“, betonte der Oberbürgermeister bei seiner Begrüßung im Kollegiumssaal. Zum 14. Mal hatte die Stadt Elmshorn in Zusammenarbeit mit dem Stadtmarketing Elmshorn die „Berufe live“ organis
13.11.2025
Handelskammer Hamburg
"Brille auf, Zukunft an!" Erste Virtual Reality-Lehrstellenbörse startet in der Handelskammer Hamburg
Hamburg. Als erste Industrie- und Handelskammer in Deutschland eröffnet die Handelskammer Hamburg eine komplett virtuelle Lehrstellenbörse. Mit VR-Brillen tauchen Schülerinnen und Schüler in eine digitale Ausbildungswelt ein, treffen als Avatare auf Unternehmen und erleben Berufe durch 360-Grad-Videos, interaktive Elemente und Gamification. Ziel ist es, Jugendlichen einen niedrigschwelligen und zeitgemäßen Zugang zur dualen Ausbildung zu ermöglichen – und gleichzeitig dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Zu den ersten Unternehmen, die ihre Ausbildungsangebote in der virtuellen Börse präsentieren, gehören Aurubis, die Hamburger Hochbahn und Tesa.
„Die duale Ausbildung ist der zentrale Stützpfeiler gegen den Fachkräftemangel“, sagt Prof. Norbert Aust, Präses der Handelskammer Hamburg. „Wenn wir nicht entschieden gegensteuern, fehlen uns allein in Hamburg bis Anfang der 2040er Jahre rund 200.000 Fachkräfte – die meisten davon im Bereich der dualen
24.09.2025
Stadt Quickborn
"Fördermöglichkeiten für Unternehmen" Quickborner Unternehmensfrühstück mit Tiefgang
Quickborn. Am 11. Juli 2025 fand das vierte Unternehmensfrühstück der Wirtschaftsförderung der Stadt Quickborn statt. Zahlreiche Gäste aus der örtlichen Wirtschaft waren der Einladung ins Veranstaltungszentrum der Stadtwerke Quickborn gefolgt. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen die Themen „Fördermöglichkeiten für Unternehmen“ sowie die Vorstellung des Fachbereichs Tiefbau der Stadtverwaltung.
Zum Auftakt gab Christian Hank, Förderlotse der Investitionsbank Schleswig-Holstein (IB.SH), einen praxisnahen Überblick über die umfangreichen Unterstützungsangebote für Unternehmen – von Beratungsleistungen über Zuschüsse bis hin zu Darlehen und Bürgschaften. Thematisch standen unter anderem Digitalisierung, Klimaschutz, Energieeffizienz sowie betriebliche Weiterbildung im Fokus.
„Die Förderlandschaft ist komplex“, erklärte Hank zu Beginn seines Vortrags, „aber es gibt zahlreiche Möglichkeiten. Man muss nur wissen, was es gibt und wie man es bekommt
17.07.2025
Metropolregion Hamburg
Fachkräftesicherung - Länderübergreifende Koordinierungsstelle nimmt Arbeit auf
Im Rahmen der Umsetzung ihrer Fachkräftestrategie hat die Metropolregion Hamburg eine Koordinierungsstelle zur Fachkräftesicherung eingerichtet. Sie bringt Partnerinnen und Partner aus vier Bundesländern zusammen und koordiniert gemeinsame Maßnahmen gegen den Fachkräftemangel. Ziel ist es, länderübergreifende Projekte zu entwickeln, um die Anwerbung, Ausbildung und Qualifizierung von Fachkräften zu stärken.
Die Fachkräftesicherung ist eines der relevantesten und drängendsten Themen für die Entwicklung unserer Region. Die Metropolregion Hamburg will auf diesem Gebiet stärker zusammenarbeiten und ihre Chancen durch gemeinsame Aktivitäten besser nutzen.
Die neue Koordinierungsstelle stärkt die Zusammenarbeit der Länder Hamburg, Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern mit regionalen Partnerinnen und Partnern aus Wirtschaft, Verwaltung, Wissenschaft und Bildung. Ziel ist es, die Fachkräftesicherung länderübergreifend zu koordinieren und ge
16.05.2025