B2B Wirtschaft

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Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen

Das Bauen in Hamburg wird ab 2026 einfacher

07.01.2026
BFW Landesverband Nord e.V.

Hamburger Mietenspiegel: Nicht die Miethöhen sind das Problem, sondern die Baukosten

Hamburg. Laut dem neuen Hamburger Mietenspiegel liegt die durchschnittliche Miete in der Hansestadt bei 9,94 Euro nettokalt pro Quadratmeter im Monat. Für den Landesverband Nord des Bundesverbands Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen (BFW) zeigt das einmal mehr: Das Hauptproblem des Hamburger Wohnungsmarkts sind nicht die Miethöhen, sondern die Baukosten. Der Verband fordert deshalb eine konsequente Fokussierung auf den Neubau anstatt weiterer Mietregulierungen. Bei der Berechnung des Mietenspiegels werden nur Mieten berücksichtig, die in den letzten sechs Jahren neu vereinbart oder geändert wurden. „Damit genügt der Mietenspiegel zwar den gesetzlichen Anforderungen, aber er bildet den Markt nicht vollständig ab“, erklärt Kay Brahmst, der Vorstandsvorsitzende des BFW Landesverbands Nord. Der Verband repräsentiert die mittelständische private Wohnungswirtschaft und ist Mitglied im AK Mietenspiegel.  Gemeinsam mit dem Grundeigentümer-Verband Hamburg, dem IV
11.12.2025
Hamburg

HHLA trotzt schwierigem Umfeld mit deutlichem Umsatz- und Erlöszuwachs

Hamburg. Trotz eines von konjunkturellen Belastungen, geopolitischen Spannungen und Unsicherheiten in der US-Handelspolitik geprägten Umfelds konnte die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) in den ersten neun Monaten 2025 Umsatz und Ergebnis deutlich steigern. Die Umsatzerlöse des Konzerns erhöhten sich um 12,5 Prozent auf 1.331,4 Mio. Euro (im Vorjahr: 1.182,9 Mio. Euro). Das Betriebsergebnis (EBIT) legte um 25,7 Prozent auf 117, Mio. Euro zu (im Vorjahr: 93,2 Mio. Euro). Die EBIT-Marge verbesserte sich auf 8,8 Prozent nach 7,9 Prozent im Vorjahr. Das Ergebnis nach Steuern und nach Anteilen anderer Gesellschafter stieg auf 34,9 Mio. Euro (im Vorjahr: 23,1 Mio. Euro). Jeroen Eijsink, HHLA-Vorstands­vorsitzender: „Die HHLA hat sich in den vergangenen Monaten unter herausfordernden Bedingungen positiv entwickelt. Die Umschlag- und Transportmenge konnten wir steigern, was sich auch in der Umsatz- und Ergebnisentwicklung widerspiegelt. In den kommenden Monaten werd
13.11.2025
Handwerkskammer Hamburg

„Betrieben droht Substanzverlust“

Hamburg, 24. Oktober 2025 – Das Hamburger Handwerk wartet weiter auf einen Aufschwung. Wenngleich sich die Lage ganz leicht verbessert hat, sind die im Herbst-Konjunkturbericht der Handwerkskammer ermittelten Erwartungen verhalten. Die Entwicklung des Geschäftsklimas, dargestellt am Hamburger Handwerksindex HHX, sinkt. Die Hamburger Handwerkerinnen und Handwerker antworten auf die Frage nach ihrer aktuellen Geschäftslage fast unverändert zum Frühjahr. Lag der Anteil der Betriebe, die eine gute Geschäftslage melden, seinerzeit bei 42 Prozent, sind es aktuell 44 Prozent. In einer schlechten Situation befinden sich derzeit circa 17 Prozent der Befragten (gegenüber 18 Prozent im Frühjahr). Etwas verschlechtert hat sich die Situation im Vergleich zum vergangenen Herbst. Seinerzeit sahen sich noch 48 Prozent in einer guten Verfassung. Mit Blick auf die nächsten Monate erwartet die überwiegende Mehrheit der Betriebe (65 Prozent) keine Veränderung der Lage. Während 1
27.10.2025
EXPO REAL 2025

Quickborn setzt starkes Signal für die Vereinbarkeit von Wirtschaftskraft und Klimaschutz

Norderstedt. Im Rahmen der führenden europäischen Immobilien- und Investitionsmesse EXPO REAL vom 6. bis zum 8. Oktober 2025 in München präsentierte sich die Wirtschaftsregion Norddeutschland im Verbund mit der Initiative NORDGATE. Quickborns Bürgermeister Thomas Beckmann nutzte die Gelegenheit, um wertvolle Kontakte zu Gewerbetreibenden, Projektentwicklern und Investoren zu knüpfen, den Standort Quickborn als leistungsstarken und nachhaltigen Wirtschaftsstandort zu präsentieren und bestehende Netzwerke weiter auszubauen. Darüber hinaus nahm Bürgermeister Thomas Beckmann als Gesprächspartner an einer hochkarätig besetzten Podiumsdiskussion mit dem Titel „Kurze Wege. Große Chancen“ teil, die am 6. Oktober auf dem Schleswig-Holstein-Stand stattfand. Organisiert wurde das Gespräch durch den Marketingverband NORDGATE, einem Zusammenschluss der Wirtschaftsstandorte entlang der A7, dem auch die Stadt Quickborn angehört. In seinem Statement verwies Bürgermeister Beck
21.10.2025
AGA-Wirtschaftstest:

Wirtschaftliche Lage bleibt trotz überwiegend positivem Ausblick durchwachsen

Die norddeutschen Händler und unternehmensnahen Dienstleister werden weiterhin von hohen Kosten und einer sinkenden Nachfrage belastet: Ein Drittel der befragten Unternehmen verzeichnete einen Umsatzrückgang. Dabei sank der Umsatz im 3. Quartal 2025 real um 2,4 Prozent (nominal: -0,8 Prozent). Daneben erwartet eine deutliche Mehrheit eine Stabilisierung oder Verbesserung ihrer Umsätze und Gewinne in den kommenden sechs Monaten. Im Ausbildungsbereich bleibt es für die Unternehmen herausfordernd, die Ausbildungsplätze passgenau zu besetzen. AGA-Präsident Dr. Hans Fabian Kruse ordnet die Ergebnisse ein: "Die Unternehmen bewegen sich zwischen Belastung und Hoffnung. Hohe Kosten und schwache Nachfrage drücken auf die Ergebnisse, doch der Anstieg des AGA-Indikators zeigt: Der Groß- und Außenhandel arbeitet sich Schritt für Schritt aus der Talsohle heraus. Das ist ein wichtiges Signal – gerade in Zeiten geopolitischer Unsicherheit, überbordender Bürokratie und tiefgre
14.10.2025
IHK Kiel

Bettensteuer: Falsches Signal für Gastgeberinnen und Gastgeber!

Am 16. Oktober steht in der Kieler Ratsversammlung die Entscheidung über die Einführung einer Bettensteuer ab dem 1. Oktober 2026 an. Trotz intensiver Gespräche mit Politik und Verwaltung, die sich nach einer Anhörung gegen eine solche Steuer ausgesprochen hatte, soll die Abgabe am Donnerstag im Rat beschlossen werden. Malte Gertenbach, Hotelier und Vorsitzender des Wirtschaftsbeirats Kiel, zeigt sich enttäuscht: „Die Einführung der Bettensteuer ist ein falsches Signal zum falschen Zeitpunkt. Wir müssen die Kieler Gastgeber stärken, statt sie zu schröpfen. Per Gewerbesteuer beteiligt sich die Branche am Haushalt; die Sonderbelastung für Beherbergungsbetriebe ist nicht fair. Wir ächzen unter den gestiegenen Kosten, die wir nicht 1:1 an die Kundinnen und Kunden weitergeben können. Somit bleibt ohnehin weniger Ertrag vom Umsatz, und die Stadt setzt nun noch einen drauf: Laut Berechnungen der IHK bedeutet die Bettensteuer für ein mittelgroßes Hotel mit 100 Zi
14.10.2025