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China-Geschäft deutscher Autobauer schwächelt


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Der chinesische Automobilmarkt ist 2021 erstmals seit 2017 wieder gewachsen. Die Verkäufe der deutschen Hersteller sind entgegen der Marktentwicklung insgesamt jedoch rückläufig: Der Absatz von Volkswagen, BMW und der Mercedes-Benz-Group ist gegenüber 2020 um 9 Prozent gesunken. Auch 2020 haben die deutschen Hersteller weniger Autos in China verkauft als im Jahr zuvor. Der China-Anteil am Gesamtabsatz der drei deutschen Hersteller ist 2021 auf 37,4 Prozent gesunken (2020: 39,4 Prozent). Bei Volkswagen ist der China-Anteil am Gesamtabsatz mit 40 Prozent am höchsten. Datenbasis ist eine EY-Studiezu den größten Automobilherstellern der Welt. 

China
nimmt heute den größten Anteil an der weltweiten Pkw-Produktion ein. Fast 30 Prozent der weltweit produzierten Pkw wurden dort zuletzt hergestellt. Die Produktionszahlen in China sind nicht zuletzt deswegen so rasant gestiegen, weil die gesamte Automobilbranche einer starken Internationalisierung unterworfen ist und deutsche Hersteller wie die Volkswagen AG ihre Produktion in China immer mehr ausweiten.

Auch die Daimler AG und die BMW Group haben sich in den letzten Jahren immer mehr China zugewendet. Die elektrisch angetriebenen nächsten Versionen ihrer Kleinwagenserien Mini und Smart etwa bauen sie mit Partnern in China. Von dort exportieren sie sie in die ganze Welt. Werke in Europa haben das Nachsehen und mit der Produktion wandert auch Know-how ab. Deutsche Hersteller gehen mit chinesischen Unternehmen so genannte Joint Ventures ein, bei denen in der Regel ein Technologietransfer inkludiert ist.

Diese Statista-Grafik
zeigt auf Basis von Daten der internationalen Automobilherstellervereinigung OICA, wie sich die Reihenfolge im Ranking der Länder mit der höchsten Anzahl an produzierten Pkw über die Jahre verändert hat.








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