Quickborn. Bürgermeister Thomas Beckmann und Wirtschaftsförderin Linda Vogt-Gröncke waren erneut bei drei Quickborner Unternehmen zu Gast, um sich vor Ort über Geschäftsmodelle, aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen auszutauschen. Besucht wurden das Start-up neqon, die Jasper GmbH sowie Oppermann & Fuss. Die Unternehmensbesuche sind Teil der aktiven Wirtschaftsförderung der Stadt: Ziel ist es, Betriebe persönlich kennenzulernen, Einblicke in Produkte und Dienstleistungen zu gewinnen und frühzeitig zu erfahren, wo Unterstützung gefragt ist – damit Quickborn auch künftig ein attraktiver Standort für Unternehmen und Arbeitsplätze bleibt.

„Diese Gespräche liefern uns wertvolle Impulse für unsere Arbeit“, sagt Wirtschaftsförderin Linda Vogt-Gröncke. „Je besser wir die Unternehmen kennen, desto gezielter können wir unterstützen und miteinander vernetzen.“

Neqon: Ein junges Unternehmen mit Fokus auf nachhaltige Projekte

Das Start-up neqon wurde Anfang 2025 in Quickborn gegründet. Mit aktuell vier Mitarbeitenden hat sich neqon bereits als Dienstleister für Nachhaltigkeitsberatung und professionelles Projektmanagement etabliert und plant, im kommenden Jahr auf zehn Beschäftigte zu wachsen. Besonders erfreulich: Erste konkrete Geschäftsbeziehungen innerhalb Quickborns sind bereits entstanden. So wird der Büroumbau von einem ebenfalls ortsansässigen Unternehmen umgesetzt - ein gelungenes Beispiel für lokale Vernetzung und Wertschöpfung.

Industrieofenbau aus Quickborn: Jasper GmbH

Bei der Jasper GmbH erhielten Bürgermeister und Wirtschaftsförderung spannende Einblicke in hoch spezialisierte Lösungen für die Aluminium- und Stahlindustrie. Das inhabergeführte Unternehmen ist internationaler Technologieführer im Industrieofenbau und in der Feuerungstechnik. Seit 2019 produziert Jasper wieder bewusst in Deutschland, insbesondere aus Qualitätsgründen. Das Unternehmen verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz und begleitet seine Kunden von der Planung bis zur Umsetzung individueller Anlagenlösungen – mit Fokus auf Energieeffizienz, Wirtschaftlichkeit und Umweltverträglichkeit.

Kreislaufwirtschaft in der Praxis bei Oppermann & Fuss

Beim Besuch von Oppermann & Fuss stand das Thema Recycling im Mittelpunkt. Das seit über 25 Jahren in Quickborn ansässige Unternehmen ist auf mobile Sieb- und Brechanlagen spezialisiert, rund 80 Prozent der Einsätze erfolgen im Recyclingbereich. Damit leistet Oppermann & Fuss einen wichtigen Beitrag zur Wiederverwertung von Baustoffen und zur Schonung natürlicher Ressourcen. Die Führung über das Betriebsgelände bot anschauliche Einblicke in moderne Aufbereitungstechnik – von Backenbrecher bis Prallbrechanlage.

Zufriedenheit mit dem Standort Quickborn

Bürgermeister Thomas Beckmann zieht ein positives Fazit: „Unsere Unternehmen sind hoch spezialisiert, innovativ und engagiert. Diese Vielfalt macht unseren Wirtschaftsstandort stark. Die persönlichen Gespräche helfen uns, Bedarfe frühzeitig zu erkennen und gemeinsam pragmatische Lösungen zu entwickeln.“

Die von der Stadt immer wieder hervorgehobene Nähe zur A7, zum Hafen und zum Flughafen wurde auch von den Unternehmen als klarer Standortvorteil bestätigt – nicht nur für Mitarbeitende und Logistik, sondern auch für Kunden, die sich so effizient einen Eindruck von einer potenziell zu kaufenden Maschine verschaffen können. 

Unternehmen, die Interesse an einem Besuch oder ein besonderes Anliegen haben, können sich gern direkt per E-Mail unter wirtschaftsfoerderung@quickborn.de an Linda Vogt-Gröncke oder Anke Fischer von Mollard von der Quickborner Wirtschaftsförderung wenden.

Foto: Janne Evers, Geschäftsführung neqon, Wirtschaftsförderin Linda Vogt-Gröncke, Bürgermeister Thomas Beckmann, Julia Poetzsch, Prokuristin neqon, Henk Hiller, Geschäftsführung neqon