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Handwerkskammer Hamburg
Ausgezeichnete Zukunft: drei Innovationen für Klima, Gesundheit und Stadtleben
Hamburg, 3. Dezember 2025 – Volles Haus in der Handwerkskammer Hamburg: Im Großen Saal wurde am Dienstagabend zum 22. Mal der Signal Iduna Umwelt- und Gesundheitspreis verliehen. Vor rund 100 Gästen aus Handwerk, Politik, Wirtschaft und Wissenschaft schafften es drei innovative Projekte für ihre herausragenden Lösungen aufs Siegertreppchen. Überreicht wurden die Auszeichnungen von Umweltsenatorin Katharina Fegebank, dem Vorsitzenden der Vorstände der Signal Iduna Gruppe, Torsten Uhlig und Handwerkskammerpräsident Hjalmar Stemmann.
Die Preisträger 2025:
Der Umweltpreis ging an die COLIPI GmbH aus Hamburg. Sie überzeugte die Jury mit ihrer Technologie zur biologischen CO₂-Umwandlung. Dabei wandeln Mikroorganismen CO₂ in Biomasse um – ein Verfahren, das künftig auch zur Produktion von Ölen eingesetzt werden kann. Ziel ist es, fossile Ressourcen zu ersetzen und Nettoemissionen zu senken.
Die Laudatio hielt Katharina Fegeb
03.12.2025
8. Infrastrukturforum Energieküste
Neue Impulse für Wasserstoff, Netzanschlüsse und Ansiedlung für energieintensive Industrie
KIEL/HUSUM. Beim 8. Infrastrukturforum Energieküste im NordseeCongressCentrum Husum ging es um die gezielte Flächenvorsorge für die Ansiedlung energiewendeaffiner Unternehmen, den Aufbau eines Wasserstoff-Kernnetzes sowie notwendige gesetzliche Anpassungen für Netzanschlüsse an Umspannwerken. Zu diesen Themen tauschten sich 160 Fachleute aus Wirtschaft, Kommunen, Politik, Verwaltung und Forschung aus.
Staatssekretär Joschka Knuth eröffnete das Forum und zeigte auf, wie Schleswig-Holstein entlang der gesamten grünen Wertschöpfungskette zum Vorreiter der Klimaneutralität werden kann. Eine wichtige Rolle spielt dabei die Nutzung grünen Stroms vor Ort und der Anschluss von energieintensiven Verbrauchern an die entstehende Netzinfrastruktur. Das Innen-, Wirtschafts- und das Umweltministerium arbeiten gemeinsam daran, Flächen strategisch bereitzustellen und die Ansiedlung von nachhaltiger Industrie und Gewerbe in der Nähe von Netzverknüpfungspunkten zu ermöglichen
20.11.2025
Neumünster
Grüner Wasserstoff aus biogenen Reststoffen für die Region Neumünster
Padenstedt/Neumünster: (em) Der nächste große Meilenstein für Grünen Wasserstoff aus der Landwirtschaft wurde angekündigt: Auf dem Rosenhof der Familie Beckmann in Padenstedt sollen künftig rund 120 Tonnen grüner Wasserstoff pro Jahr aus Gülle und Mist gewonnen werden. Dieser wird unter anderem als emissionsfreier Energieträger und Treibstoff für etwa 15 Lkw im Regelbetrieb eingesetzt. Das Projekt wurde am 8. April 2025 im Beisein von Dr. Markus Hirschfeld, stellv. Abteilungsleiter im Ministerium für Energiewende, Klimaschutz, Umwelt und Natur, sowie Vertretern der Lokalpolitik und der Hypion GmbH offiziell vorgestellt. Im Rahmen der Veranstaltung wurde eine Willensbekundung zur Umsetzung unterzeichnet – einschließlich eines Interesses seitens Hypion, den erzeugten Wasserstoff über eine nahegelegene Tankstelle für schwere LKW verfügbar zu machen.
Das Vorhaben zeigt: Grüner Wasserstoff muss nicht zwangsläufig aus der Elektrolyse stammen. Im Gegenteil – du
09.04.2025
IHK Nord
Energiewendebarometer: Norddeutsche Wirtschaft fordert Entlastungen und besser Planbarkeit
Ein Drittel der Unternehmen in Norddeutschland sehen aufgrund der hohen Energiepreise ihre eigene Wettbewerbsfähigkeit am Standort Deutschland in Gefahr. Auch auf die Investitionspläne der Betriebe wirken sich die Kosten für Energie negativ aus: 29 Prozent investieren weniger in betriebliche Kernprozesse, während 20 Prozent angeben, dass sie Investitionen in Klimaschutzmaßnahmen zurückstellen. 13 Prozent sparen bei Mitteln für Forschung und Innovationen. Das sind die Ergebnisse des DIHK-Energiewendebarometers 2024 für 13 Industrie- und Handelskammern in Norddeutschland. Die Umfrage unter 503 norddeutschen Betrieben ergab zudem, dass 23 Prozent die Auswirkungen der Energiewende auf ihre Wettbewerbsfähigkeit als sehr positiv oder positiv bewerten. Etwa 38 Prozent betrachten die Auswirkungen als negativ oder sehr negativ.
„Gerade Norddeutschland kann mit seiner hohen Produktionskapazität für erneuerbare Energien, wie Windenergie, Photovoltaik, Geothermie und Biomasse,
27.08.2024
Stadt Neumünster
Wanderausstellung „Außenstelle Natur – Firmengelände naturnah gestalten“
Neumünster (em) Insekten finden immer weniger Nahrung und Nistmöglichkeiten. In Deutschland allein wurde in einer Langzeitstudie über 27 Jahre ein Rückgang der Fluginsekten-Biomasse um 76 Prozent beobachtet. Grund hierfür sind unter anderem Monokulturen, Pestizide und andere Giftstoffe, Versiegelung der Böden und fehlende Blumenwiesen. Die gute Nachricht ist, dass jeder einen Beitrag zum Erhalt der biologischen Vielfalt und gleichzeitig auch zur Klimaanpassung leisten kann.
Gerade auf Firmengeländen, aber auch auf Flächen von Schulen und Privatpersonen befinden sich oft Bereiche, die kaum bis wenig genutzt werden und somit großes Potenzial für eine ökologische Aufwertung bieten. Wie genau eine ökologische Aufwertung aussehen kann und welche Vorteile diese für Natur und Mensch mit sich bringt, zeigt die Wanderausstellung „Außenstelle Natur – Firmengelände naturnah gestalten“.
Diese Ausstellung des Umweltzentrums Hannover e.V. ist vom 13. bis 24. Nov
09.11.2023
WEP
Heitmann Entsorgung nimmt an Modellprojekt für Energieeffizienz und Klimaschutz teil
Elmshorn (em) Die Firma Heitmann, ein alteingesessener Elmshorner Entsorgungsfachbetrieb, ist Mitglied im Energieeffizienz- und Klimaschutznetzwerk der Regionalen Kooperation (RK) Westküste. Wie es dazu kam und was das bedeutet, erzählt der Technische Leiter des Betriebs, Jan Willhöft, dem Redaktionsteam des WEP Report.
WEP Report: Herr Willhöft, wie sind Sie auf dieses Modellprojekt der RK Westküste aufmerksam geworden und was hat die Firma Heitmann veranlasst, sich dort zu engagieren?
Willhöft: Unser Senior Jan Heitmann hatte Kontakt zu der egw, also der Entwicklungsgesellschaft Westholstein, und so von dem Projekt gehört. Die egw ist Projektträger und hat ihren Sitz in Brunsbüttel, also nicht weit entfernt von unserer Niederlassung in Büttel. Von dem Projekt angetan sind wir, weil Energieeffizienz und Klimaschutz für uns als Entsorgungsbetrieb schon lange einen ganz besonderen Stellenwert haben. Jetzt zu den fünfzehn mittelständischen Betrieben a
12.04.2023
IHK NORD e.V.
Schneller grüne Power aus dem Norden
RÜCKENWIND FÜR die EnergiePläne der EU VON DER NORDDEUTSCHEN WIRTSCHAFT
Um die europäische Abhängigkeit von fossilen Rohstoffimporten aus Russland zu verringen, hat die Europäische Kommission ihren RePowerEU-Plan vorgestellt. Darin werden Maßnahmen zur Diversifizierung der Energieimporte, zum Ausbau der Erneuerbaren Energien und zur Steigerung der Energieeffizienz vorgeschlagen.
„Die norddeutsche Wirtschaft braucht dringend eine verlässliche Energieversorgung zu wettbewerbsfähigen Preisen. Im Durchschnitt dauert es neun Jahre, bis eine neue Offshore-Windanlage ans Netz geht und damit lokal grüne Energie produziert werden kann. Das ist viel zu lang angesichts der aktuellen Energiekrise”, so Präses Prof. Norbert Aust, Vorsitzender der IHK Nord. “Die neue Kommissionsinitiative RePowerEU soll die Verfahren auf eine Dauer von ein bzw. zwei Jahren beschleunigen, was grundsätzlich zu begrüßen ist. Jetzt müssen diese Vorschläge zur Planungsbeschleunigung kon
30.11.2022
Novocarbo
Novocarbo realisiert erste Carbon Removal Parks für dauerhafte CO2-Entnahme in Deutschland
Hamburg (em) Novocarbo realisiert als erstes deutsches Unternehmen großskalige und
dauerhafte Carbon Dioxide Removal Parks. Damit wächst in den nächsten zwei Jahren die Kapazität des Unternehmens für die Entnahme und Speicherung von Kohlenstoff auf 16.000 Tonnen CO2 pro Jahr. Die Pyrolysetechnik für diesen Sprung ist bereits bestellt. Mit einem Investitionsvolumen von 25 Mio. Euro läutet das Unternehmen damit die industrielle Skalierung in Europa ein.
Die Basis für die Skalierung bilden neue hochmoderne Pyrolyseanlagen der Firma PYREG Typ PX1500, von denen Novocarbo zwei im 3. Quartal 2022 in Mecklenburg-Vorpommern in Betrieb nimmt und damit jährlich rund 2.700 zusätzliche Tonnen an Carbon Removal Credits produziert. Bereits im Sommer 2022 nimmt eine weitere Anlage bei einem namhaften deutschen Industriekonzern den Betrieb auf, die rund 1.350 Carbon Removal Credits jährlich generiert. 2023 und 2024 folgen zwei weitere Carbon Removal Parks mit einer zusätzlichen
16.07.2022