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IHK Schleswig-Holstein

IHK-Konjunkturumfrage: Rückschlag für die Wirtschaft im Norden

Die konjunkturelle Lage in Schleswig-Holstein verschlechtert sich zu Jahresbeginn 2026 deutlich. Der Konjunkturklimaindex fällt spürbar von 95,4 auf 83,9 Punkte und liegt damit klar unter dem langjährigen Durchschnitt von 106 Punkten. Die aktuelle Geschäftslage und vor allem die Erwartungen der Unternehmen geben nach: Nur noch 22 Prozent der Betriebe bewerten ihre Lage als gut, während der Anteil mit negativer Einschätzung auf 26 Prozent steigt. „Gerade auch die derzeitigen geopolitischen Entwicklungen ergeben in vielen Branchen für die Unternehmerinnen und Unternehmer unkalkulierbare Risiken“, sagt Thomas Buhck, Präsident der IHK Schleswig-Holstein.  Lediglich zwölf Prozent der Unternehmen rechneten in den kommenden zwölf Monaten mit einer Verbesserung ihrer Geschäftslage, dagegen erwarteten 38 Prozent eine Verschlechterung. „Die Unternehmen brauchen jetzt endlich verlässliche Rahmenbedingungen und spürbare Entlastungen, um den Wirtschaftsstandort a
17.04.2026
Metropolregion Hamburg

Gewerbeflächen-Bilanz 2025 - Wo der Norden wachsen kann

Die Nachfrage nach Gewerbeflächen in der Metropolregion Hamburg konzentriert sich besonders stark in Hamburg und entlang der Hauptverkehrsachsen rund um Hamburg. Trotz des Flächendrucks bestehen in allen Regionen Potenziale: Insgesamt bietet die Metropolregion rund 1.750 Hektar sofort bis mittelfristig verfügbare Gewerbe- und Industrieflächen. Das ist ein Ergebnis der dritten länderübergreifenden Gewerbeflächen-Bilanz. Das Gesamtangebot ist demnach gegenüber der zweiten Bilanz um rund drei Prozent gestiegen. 873 Hektar der Flächen sind sofort verfügbar. Das Industrieflächenangebot stieg leicht auf 622 Hektar.  Mehr als 70 Prozent des untersuchten Bestands befinden sich in öffentlicher Hand. Das umfangreichste Portfolio an Bauland bieten Ludwigslust-Parchim, Schwerin, Hamburg und Steinburg. Diese Standorte stellen fast zwei Drittel des gesamten Flächenangebots. Das meiste Potenzial liegt dabei in größerer Entfernung zu Hamburg. Besonders zeigt sich dies entlan
03.12.2025
Handwerkskammer Hamburg

HHX Herbstumfrage: Hamburger Handwerk in solider Verfassung

Hamburg (em) Das Hamburger Handwerk bleibt weiterhin in einer insgesamt soliden wirtschaftlichen Verfassung. Allerdings zeigt sich eine anhaltende Seitwärtsbewegung ohne Dynamik. Impulse für eine wirtschaftliche Belebung scheinen zu fehlen: Das ist das Ergebnis des Konjunkturberichts für das Hamburger Handwerk im Herbst 2024 – neuerdings in Form des exklusiven Hamburger Handwerksindex der Handwerkskammer, kurz: HHX.  Der neue Geschäftsklimaindikator betrachtet und bewertet die konjunkturelle Entwicklung über einen längeren Zeitraum. Die Handwerkskammer Hamburg ermittelt den Index zweimal im Jahr im Rahmen ihrer Frühjahrs- sowie Herbstkonjunkturumfrage.  Der aktuelle HHX skizziert die Entwicklung des Geschäftsklimas im Hamburger Handwerk für den Zeitraum vom 3. Quartal 2020 bis zum 3. Quartal 2024: Die zurückliegenden vier Jahre waren von einem insgesamt positiven Geschäftsklima geprägt. Nur im Herbst 2022 sank der Indexwert einmalig unter den Medianwer
16.10.2024
Rackowlaw - Rechtsanwaltskanzlei Alexander-Georg Rackow

Negative Bewertungen im Internet: Wie Unternehmen rechtlich dagegen vorgehen können

Bad Segeberg - In Zeiten, in denen Kunden ihre Erfahrungen zunehmend online teilen, sind Bewertungen im Internet für viele Unternehmen ein zweischneidiges Schwert. Positive Rezensionen können das Geschäft beflügeln, während negative Bewertungen das Ansehen eines Unternehmens empfindlich schädigen können. Doch was, wenn eine Bewertung ungerechtfertigt oder gar falsch ist? In solchen Fällen haben Unternehmen durchaus rechtliche Mittel, um gegen negative Bewertungen vorzugehen. Schritt 1: Bewertung sorgfältig prüfen Bevor rechtliche Schritte eingeleitet werden, sollten Unternehmen die negative Bewertung genau prüfen. Nicht jede kritische Äußerung ist rechtlich anfechtbar. Grundsätzlich gilt das Recht auf Meinungsfreiheit. Kunden dürfen ihre subjektive Meinung äußern, auch wenn diese für das Unternehmen negativ ausfällt. Allerdings gibt es Grenzen. Wann ist eine Bewertung unzulässig? Falsche Tatsachenbehauptungen: Werden in der Bewertung
11.09.2024
WEP

Business-Park Tornesch verbindet seit 26 Jahren Umweltschutz mit Wirtschaft

Kreis Pinneberg (em) Nicht erst mit dem aktuell in der Vermarktung befindlichen EQ Businesspark der WEP in Quickborn haben die Macher der WEP einen Blick auf die Umwelt. Schon vor 26 Jahren, als die WEP das Gewerbegebiet Tornesch-Oha erschloss, stand der Umweltschutz ganz oben auf der Agenda. Der Business-Park Tornesch, wie das Gewerbegebiet offiziell heißt, liegt direkt an der Bundesautobahn A23 mit nur 15 Kilometern Entfernung zur A7, 22 Kilometern zum Flughafen Hamburg und 27 Kilometern zum Hamburger Hafen. Die äußerst verkehrsgünstige Lage hat fast 30 Unternehmen aus den Bereichen Logistik, Handel, Recycling, Dienstleistung, Umwelttechnik, Automatisation und Medizinforschung angezogen. Bis auf einen Bereich von 1,4 Hektar, auf dem einst der Rasthof Tornesch-Oha stand, ist der 30,4 Hektar (Nettobauland) große Business-Park Tornesch vollständig besiedelt. Das Firmenspektrum reicht von national und international agierenden Unternehmen bis hin zu Klein- und mittelständ
05.02.2024
IHK Kiel

Nach gutem Sommer bleiben Sorgen im norddeutschen Tourismus

Kiel (em) Die Stimmungslage in der norddeutschen Tourismuswirtschaft hat sich nach einer guten Sommersaison verschlechtert. Vor allem die Erwartungen für die Geschäftslage in der nächsten Saison werden von Gastgewerbe und Reisewirtschaft deutlich negativer eingeschätzt als im Frühjahr 2023. Neben den Dauerthemen der Kostensteigerung und des Personalmangels, bereiten die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen den Betrieben Sorgen. So lautet die erste Einordnung der Tourismuskonjunkturumfrage der norddeutschen IHKs, an der knapp 850 Betriebe aus Tourismus- und Reisewirtschaft teilgenommen haben. Konkret sank der Geschäftsklimaindex im Gastgewerbe von zuletzt 112 auf aktuell 99 Punkte, in der Reisewirtschaft von 133 auf 117 Punkte. Der aus der Umfrage ermittelte Konjunkturklimaindex bildet die aktuelle Stimmung der Branchen zwischen 0 und 200 Punkten ab. „Die Übernachtungszahlen nähern sich in vielen, aber noch nicht allen Bereichen, an die vor-Corona-Daten aus 2019 an
03.01.2024
Handwerkskammer Hamburg

Handwerkskammerpräsident fordert: „Alles tun, was geht!“

Hamburg, 18. Dezember 2023 – Einmal jährlich zum Jahresende treffen sich Hamburgs Spitzen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zur traditionellen Jahresschlussversammlung der Handwerkskammer Hamburg im Großen Saal des Gewerbehauses am Holstenwall. In diesem Jahr legte Handwerkskammerpräsident Hjalmar Stemmann den Fokus seiner Rede auf die Notwendigkeit einer mittelstandsorientierten Realpolitik. Ohne einen stabilen Mittelstand werde die Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft nicht gelingen. Gerade in herausfordernden, strukturell wie finanziell instabilen Krisenzeiten dürfe man sich nicht wegducken, sondern müsse sich tagtäglich aufs Neue dem tatsächlich Machbaren stellen, um dieses dann noch beherzter als je zuvor umzusetzen: „Alles tun, was geht!“, forderte Stemmann die Politik vor den rund 220 geladenen Gästen auf. Was Hamburg brauche, sei „Mut, Resilienz und harte Arbeit“ – Eigenschaften, die insbesondere im Handwerk sehr ausgeprägt seien. M
20.12.2023