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IHK Nord e.V.

Sicherheit braucht belastbare Infrastruktur

Angesichts wachsender Sicherheitsbedrohungen fordert die norddeutsche Wirtschaft klare Prioritäten und schnellere Verfahren beim Ausbau strategisch wichtiger Netze und Verkehrswege. Im Mittelpunkt steht dabei die Rolle Norddeutschlands als logistisches und energetisches Rückgrat der deutschen und europäischen Sicherheitsarchitektur. Diese Position wurde auf der Norddeutschen Sicherheitskonferenz der IHK Nord in der Handelskammer Bremen deutlich. Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Politik, Verwaltung, Bundeswehr, Wissenschaft und Verbänden aus allen fünf norddeutschen Bundesländern diskutierten Norddeutschlands Rolle als strategischen Raum der deutschen und europäischen Sicherheitsarchitektur – und die steigende Verwundbarkeit zentraler Infrastrukturen. Konkrete Vorfälle wie Drohnenüberflüge, Sabotage an Kommunikationsleitungen in der Ostsee und Cyberangriffe auf Energieunternehmen zeigen deutlich die veränderte Sicherheitslage auf. Besonders im Fokus is
15.04.2026
CDU-Landesgruppe Schleswig-Holstein

"Ausbau der Infrastruktur Schleswig-Holsteins nicht verhandelbar.“

Wenn Schleswig-Holstein ein Stillstand bei Aus- und Neubauten im Verkehrssektor droht, wird deutlich, wie sehr die norddeutschen Abgeordneten mit dem Landesverkehrsminister Claus Ruhe Madsen an einem Strang ziehen. Denn die Zahlen zu den geplanten Investitionen haben beide Ebenen aufhorchen  lassen. Um es deutlich zu sagen: Für Projekte wie die A20, A21, A25 und der B5 mit der Ortsumgehung Geesthacht fehlen rund 3,8 Milliarden Euro für besagte Straßenprojekte. Ursache des Problems ist die finanzielle Ausstattung des Verkehrsetats und die Verteilung des Sondervermögens Infrastruktur.  Finanzminister Lars Klingbeil (SPD), der beide Aufgaben verantwortet, ist daher Adressat des Appells der Acht. "Wer versucht, sich als Investitionsminister darzustellen, muss auch für Investitionen in die Straße sorgen. Herr Klingbeil hat deshalb im Bundeshaushalt nachzubessern. Investitionen in die Straße sind für die Wirtschaft, insbesondere für den Mittelstand, aber auch für di
18.09.2025
Wirtschaftsrat der CDU e.V.

Wirtschaftsstandort durch verfehlte Infrastrukturpolitik in Gefahr

Kiel (em) Die Bundesregierung storniert und verschiebt längst beschlossene Reparaturen und Ausbaumaßnahmen am Autobahnnetz, weil Geld für Investitionen fehlt, das stattdessen für parteipolitische Prestigeprojekte verwandt werden soll. Nun brechen wegen der flauen Konjunktur 2024 auch noch die Mauteinnahmen ein. Bereits Ende 2023 konnte der Bund daher offene Rechnungen für bereits geleistete Arbeiten der Straßenbauunternehmen nicht bezahlen. Der Wirtschaftsrat Schleswig-Holstein warnt in diesem Zusammenhang vor den Folgen abgesagter Aufträge und ausbleibender Ausschreibungen der Autobahn GmbH auch für das Land Schleswig-Holstein und verweist darauf, dass die Haushaltsmittel für eigentlich geplante Reparaturen und Ausbaumaßnahmen am zunehmend maroden Autobahn- und Bundestraßennetz nicht ausreichen.  Martin Henze, Vorsitzender der Landesfachkommission Transport und Mobilität, gibt einen düsteren Ausblick: „Wir gehen davon aus, dass der Autobahn GmbH ab Mitte
03.05.2024
IHK Nord

Wirtschaft begrüßt Gesetzes­entwurf zur Beschleunigung von Infrastrukturmaßnahmen

Die IHK Nord, der Zusammenschluss von 13 norddeutschen Industrie- und Handelskammern, begrüßt den Gesetzentwurf von Bundesverkehrsminister Volker Wissing zur Beschleunigung von wichtigen Infrastrukturprojekten in Deutschland. Der Entwurf sieht rechtliche Anpassungen vor, um bei allen Verkehrsträgern die Genehmigungsverfahren deutlich schneller voranzutreiben. Er greift auf wesentliche Regelungen aus dem LNG-Beschleunigungsgesetz zurück und macht sie für den Verkehrsbereich anwendbar. Klaus-Jürgen Strupp, Vorsitzender der IHK Nord, lobt den Gesetzentwurf: „In Deutschland dauern die Verfahren zur Planung und Genehmigung von Verkehrsprojekten viel zu lange. Der Koalitionsvertrag der Ampel in Berlin gibt eine deutliche Verkürzung der Verfahrensdauer vor, um Neu- und Ausbaumaßnahmen schneller umzusetzen.“ Für den Außenwirtschafts- und Logistikstandort Norddeutschland seien zuverlässige und leistungsfähige Verkehrsnetze und -systeme und eine gute Erreichbarkeit unabdin
15.02.2023
Ole-Christopher Plambeck

Die Infrastruktur zukunftsfest machen

Henstedt-Ulzburg (em) Ole-Christopher Plambeck, Mitglied des Schleswig-Holsteinischen Landtages zur Situation der Infrastruktur in Schleswig-Holstein: „Der „Die Jamaika-Koalition investiert so viel in die Zukunft Schleswig-Holsteins wie keine andere Landesregierung vorher; wir sind die Investitionskoalition.“ Wir setzen klar auf die Modernisierung unseres Landes. Das belegt der heute von unserer Finanzministerin vorgestellte Infrastrukturbericht für die Jahre 2020 und 2021. Im Berichtszeitraum wurden mehr als 1,05 Mrd. Euro in die Infrastruktur des Landes umgesetzt. Damit bleiben die Investitionen auf einem hohen Niveau. Das ist besonders beeindruckend, weil auch hier die Corona-Pandemie so manche Pläne durcheinandergeworfen hat. Die Investitionen erstrecken sich auf eine breite Palette von Themenfeldern. So wurden 229 Mio. Euro und damit nochmals 24 Mio. Euro mehr in die Sanierung der Landesstraßen einschließlich der anliegenden Radwege investiert. Im Bericht
28.04.2022
Statista

Top Infrastruktur? So rott sind Deutschlands Brücken!

Deutschlands Brücken sind noch maroder als befürchtet, titelt Spiegel Online und beruft sich dabei auf einen Bericht der Autobahngesellschaft des Bundes. Darin heißt es: "Sollten die notwendigen Erhaltungsmaßnahmen an den Tausenden Bauwerken nicht im erforderlichen Umfang und zeitnah umgesetzt werden, wird es in den kommenden Jahren zu erheblichen Verkehrseinschränkungen bis hin zu Sperrungen von Brückenbauwerken kommen." Wie wenige Brücken über Autobahnen und Bundesstraßen in gutem oder sehr gutem Zustand sind, zeigt die Brückenstatistik der Bundesanstalt für Straßenwesen. Ihr zufolge ist das Gros der Bauwerke in befriedigendem (47,4 Prozent) oder ausreichendem (22,6 Prozent) Zustand.
25.01.2022
Wirtschaftsredaktion

Infrastrukturplanung muss beschleunigt werden

Stade (em) Bundesregierung beschließt wichtigen Schritt voran ‎‎‎ Am 6. November hat das Bundeskabinett das Maßnahmengesetzvorbereitungsgesetz verabschiedet. Damit wird die Grundlage dafür geschaffen, an 12 ausgesuchten Pilotprojekten auszutesten, wie Infrastrukturmaßnahmen schneller zur Genehmigung gebracht werden können. Integraler Bestandteil des Gesetzes ist, die Projekte nicht als Verwaltungsbeschluss, sondern als Gesetz zu verabschieden. Dadurch soll sich die Anzahl der Klageinstanzen reduzieren und Vorhaben so beschleunigt realisiert werden können. "Der Bund greift‎ hier einen zentralen Vorschlag auf, den wir bereits vor mehr als einem Jahr über die IHK Nord in die politische Diskussion eingebracht haben", begrüßt Maike Bielfeldt, Hauptgeschäftsführerin der IHK Stade, den Beschluss. Die Reduzierung der möglichen Klageinstanzen - bei gleichzeitigem Erhalt der Rechtssicherheit für alle Betroffenen - wird dazu führen, dass fertig geplante Projekte de
03.12.2019
Sven Boysen

Infrastruktur spielt für die Landesregierung keine Rolle

Bad Segeberg (em/so) Mit Kopfschütteln und Entsetzen hat die Öffentlichkeit die erneute erhebliche Verzögerung beim Bau der A20 durch einen nicht bewohnten Adlerhorst und das Versagen von Umwelt- und Wirtschaftsministerium zur Kenntnis genommen. sein. Im Koalitionsvertrag von SPD, Grünen und SSW heißt es, dass die A20 nur abschnittsweise von Ost nach West gebaut werden solle. Denn nach dieser politischen Vorgabe, wurden einige umsetzbare Bauabschnitte, durch die Segeberger Fledermäuse, auf Eis gelegt. Richtig wäre es und die CDU fordert das seit Jahren stattdessen überall dort Bauabschnitte zu verwirklichen, wo Planungsrecht besteht. Die Finanzierung des Bundes ist zugesagt und jedes Jahr gehen Millionen in andere Bundesländer, die bei uns verbaut werden könnten. In dem berühmten Abschnitt bei Hohenfelde drohte nicht so sehr einem längst umgezogenen Adler Ungemach, sondern der Kieler Regierungskoalition. Ein baureifer Abschnitt im westlichen Bereich der A20, der
31.03.2016