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Rackowlaw - Rechtsanwaltskanzlei Alexander-Georg Rackow

Zwangsversteigerung: Mehr Akteneinsicht für Bietinteressenten — aber klare Grenzen beim Datenschutz

Bad Segeberg. Wer eine Immobilie in der Zwangsversteigerung erwerben möchte, entscheidet häufig unter Zeitdruck und mit begrenzten Informationen. Anders als beim normalen Immobilienkauf gibt es meist keine ausführlichen Verkäufergespräche, keine freie Objektbesichtigung und keine klassische Due Diligence. Gerade deshalb ist die Frage wichtig, welche Informationen Bietinteressenten vor dem Termin überhaupt erhalten dürfen. Der Bundesgerichtshof hat hierzu mit Beschluss vom 21. Mai 2026 eine für Immobilieninvestoren, Gläubiger und Bietinteressenten wichtige Entscheidung getroffen. Danach erlaubt § 42 ZVG in bestimmten Teilen der Zwangsversteigerungsakte Einsicht, ohne dass personenbezogene Daten vorher geschwärzt werden müssen. Zugleich stellt der BGH klar: Wer Einsicht erhält, darf die Informationen nicht beliebig weitergeben oder veröffentlichen. Die Entscheidung stärkt damit einerseits die Informationsmöglichkeiten vor einer Gebotsabgabe. Andererseits erinner
17.06.2026
Kiezkante

Startschuss für 100 Prozent bezahlbaren Wohnraum, Kreativflächen und ein Hotel

Hamburg. In enger Abstimmung mit der Stadtentwicklungs-, Finanz- und Kulturbehörde sowie dem Bezirksamt Hamburg-Mitte realisieren SAGA und Quantum das Bauvorhaben mit einem klaren Fokus auf soziale Nachhaltigkeit sowie kulturelle Nutzung. 100 Prozent der entstehenden Wohnungen werden als öffentlich geförderter Wohnraum umgesetzt. Ergänzend entstehen Flächen für die Kreativwirtschaft sowie ein Hotel. Insgesamt werden 169 Wohnungen in drei Förderwegen errichtet. Die Wohngebäude entstehen mit sechs beziehungsweise acht Geschossen. Darüber hinaus sind eine Kita sowie sieben Gewerbeeinheiten mit rund 1.300 Quadratmetern Nutzfläche vorgesehen. Zum Spielbudenplatz hin realisiert Quantum ein Hotelgebäude sowie eine Immobilie für kulturelle Nutzungen. In dem Kreativgebäude entstehen auf sieben Etagen Flächen für die Kreativwirtschaft; zusätzlich wird im Erd- und Untergeschoss Raum für einen Livemusik-Club geschaffen. Die Flächen für stadtteilspezifische Club- und Kultu
30.04.2026
IHK Schleswig-Holstein

IHK stellt neuen Fachkräftemonitor für Schleswig-Holstein vor

KIEL. Schleswig-Holstein steuert auf eine massive wirtschaftliche Belastungsprobe zu: Bis zum Jahr 2035 droht dem Land ein kumulierter Wertschöpfungsverlust von rund 32 Milliarden Euro, weil schätzungsweise 97.000 Fach- und Arbeitskräfte fehlen werden. Um dieser Entwicklung mit datenbasierten Strategien entgegenzuwirken, hat die IHK Schleswig-Holstein heute im Rahmen der Landespressekonferenz den neuen IHK-Fachkräftemonitor vorgestellt. Das Analyse-Tool macht erstmals im Detail sichtbar, wie massiv der demografische Wandel die Wirtschaft unter Druck setzt. Dieser Mangel ist keine rein statistische Größe, sondern eine unmittelbare Bedrohung für den Wohlstand zwischen Nord- und Ostsee. „Obwohl der Fachkräftemangel die öffentliche Debatte seit Jahren dominiert, blieb die Analyse der tatsächlichen Bedarfe oft an der Oberfläche. Mit dem IHK-Fachkräftemonitor ersetzen wir vage Schätzungen durch datenbasierte Evidenz und beenden damit das Stochern im Nebel“, erklärt
19.02.2026