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Alexander-Georg Rackow | FDP
Segeberger FDP-Revoluzzer fordern: „FDP raus aus der Bundesregierung"
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IHK zu Lübeck
Leistung statt pauschaler Lohnprämie: IHK unterstützt Madsens Vorstoß für steuerfreien Überstunden-Bonus
Ein Vorschlag aus dem hohen Norden kommt zur rechten Zeit: Die IHK Schleswig-Holstein unterstützt den Vorstoß von Schleswig-Holsteins Wirtschaftsminister Claus Ruhe Madsen, Arbeitnehmern statt einer pauschalen 1.000-Euro-Prämie bis zu 2.000 Euro steuerfreien Bonus für Überstunden zu zahlen. "Dies würde großen Druck von Unternehmern nehmen, gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten", sagt IHK-Präsident Thomas Buhck.
Der Vorschlag der Bundesregierung, nach dem Unternehmen ihren Beschäftigten bis zu 1.000 Euro Prämie steuerfrei zu zahlen, ist in der Wirtschaft auf große Kritik gestoßen. Vor allem kleine und mittlere Unternehmen stoßen an ihre Grenzen, weil ihnen das Kapital ausgeht und die Kosten durch gestiegene Energie- und Rohstoffpreise kaum Luft zum Atmen ließen.
Steuerfreie Prämien für Überstunden dagegen begrüßt die IHK, so Buhck. "Das ist eine faire Lösung für alle Beteiligten: Arbeitnehmer können durch mehr Leistung mehr Geld verdie
20.04.2026
IHK Schleswig-Holstein
IHK-Konjunkturumfrage: Rückschlag für die Wirtschaft im Norden
Die konjunkturelle Lage in Schleswig-Holstein verschlechtert sich zu Jahresbeginn 2026 deutlich. Der Konjunkturklimaindex fällt spürbar von 95,4 auf 83,9 Punkte und liegt damit klar unter dem langjährigen Durchschnitt von 106 Punkten. Die aktuelle Geschäftslage und vor allem die Erwartungen der Unternehmen geben nach: Nur noch 22 Prozent der Betriebe bewerten ihre Lage als gut, während der Anteil mit negativer Einschätzung auf 26 Prozent steigt. „Gerade auch die derzeitigen geopolitischen Entwicklungen ergeben in vielen Branchen für die Unternehmerinnen und Unternehmer unkalkulierbare Risiken“, sagt Thomas Buhck, Präsident der IHK Schleswig-Holstein.
Lediglich zwölf Prozent der Unternehmen rechneten in den kommenden zwölf Monaten mit einer Verbesserung ihrer Geschäftslage, dagegen erwarteten 38 Prozent eine Verschlechterung. „Die Unternehmen brauchen jetzt endlich verlässliche Rahmenbedingungen und spürbare Entlastungen, um den Wirtschaftsstandort a
17.04.2026
Kiel
Windbranchentag 2026: Gute Bilanz für Schleswig-Holstein und sorgenvoller Blick nach Berlin
KIEL/HUSUM. Energiewendeminister Tobias Goldschmidt besuchte am Mittwoch, 15.4. den Windbranchentag, um sich mit Akteuren der Windenergie aus Land und Bund auszutauschen und gemeinsam über die nächsten Schritte zu diskutieren. Es kamen auch in diesem Jahr rund 800 Teilnehmer aus Politik und Branche in Husum zusammen.
Für Schleswig-Holstein zog Energiewendeminister Tobias Goldschmidt eine ungebrochen positive Bilanz: „Die Energiewende in Schleswig-Holstein geht mit Sieben-Meilen-Stiefeln voran und die Windkraft ist dabei das Herzstück unseres Weges zum Klimaneutralen Industrieland. Die an Land erzeugte Strommenge erreichte auch im letzten Jahr wieder ein Allzeithoch und die Abregelungen sinken weiter. Dass wir heute so gut dastehen, ist kein Zufall, sondern das Ergebnis von zukunftsorientierter, bürgernaher Energiepolitik. Indem alle Akteure, wie heute, regelmäßig an einen Tisch kommen, wurde die Energiewende zum echten Schleswig-Holstein-Projekt. Auch in Berlin
16.04.2026
Praxisorientierte Übersicht im Online-Seminar
Vom GEG zum Gebäudemodernisierungsgesetz
Hamburg. Am 05. Mai 2026 laden Lars Beckmannshagen (ZEBAU GmbH) und Jan Karwatzki (Ökozentrum NRW) zum Online-Seminar "Vom GEG zum Gebäudemodernisierungsgesetz" ein. Von 10:00 bis 12:30 Uhr erwartet Teilnehmende eine kompakte und praxisorientierte Übersicht über die derzeit geltenden gesetzlichen Anforderungen sowie einen fundierten Ausblick auf die zu erwartenden Änderungen. Das Programm richtet sich an Fachleute und Expert:innen.
Die Bundesregierung hat angekündigt, das Gebäudeenergiegesetz (GEG) noch in diesem Jahr durch ein neues Gebäudemodernisierungsgesetz (GMG) abzulösen. Geplant sind unter anderem die Abschaffung der 65 %-EE-Pflicht für neue Heizungen sowie die Einführung neuer Anforderungen zur Nutzung erneuerbarer oder klimaneutraler Brennstoffe. "Entscheidend ist jetzt, eine saubere Trennung von geltendem Recht sowie angekündigten Änderungen – und eine realistische Einordnung ihrer praktischen Auswirkungen", erläutert *Lars Beckmannshagen, ZEBAU GmbH
09.04.2026
Schleswig-Holstein/Hamburg
IHK Nord fordert Investitionen in sicherheitsrelevante Infrastruktur
In München diskutieren auf der Sicherheitskonferenz Experten die strategischen Linien internationaler Sicherheitspolitik, im Norden richtet die Wirtschaft den Blick auf die Voraussetzungen, die in den Küstenländern über Versorgungssicherheit und Verteidigungsfähigkeit entscheiden:
Drohnen über Norddeutschland, Beschädigungen von Kommunikationsleitungen in der Ostsee und Cyberangriffe auf Energieunternehmen sind keine zufälligen Einzelereignisse. Sie markieren eine neue sicherheitspolitische Realität – der Norden steht im Zentrum geopolitischer Spannungen und hybrider Bedrohungen, die gezielt kritische Infrastrukturen ins Visier nehmen.
Norddeutschland ist mehr als ein Wirtschaftsraum – es ist das sicherheitspolitische Rückgrat Deutschlands und Europas bei einer Bedrohung an der östlichen Grenze des Bündnisgebietes. Im Norden konzentrieren sich wichtige Verkehrsknotenpunkte, maritime Handelswege, systemrelevante Energieversorgung, militärische Logistik und ent
16.02.2026
IHK-Konjunkturumfrage
Zaghafte Stabilisierung zum Jahresende – Wirtschaft bleibt unter Druck
Die wirtschaftliche Stimmung in Schleswig-Holstein hat sich zum Jahresende leicht aufgehellt. Der Konjunkturklimaindex der IHK Schleswig-Holstein steigt im vierten Quartal 2025 von 86,4 auf 95,4 Punkte und legt damit um rund neun Punkte zu. Trotzdem bleibt der Index deutlich unter dem langjährigen Mittelwert von 106,4 Punkten und signalisiert weiterhin eine fragile konjunkturelle Lage.
Im Vergleich zum Herbst verbessern sich die Geschäftslage und auch die Geschäftserwartungen. Die Unternehmen blicken etwas optimistischer in die Zukunft, aber von einer breiten Trendwende kann keine Rede sein: Das konjunkturelle Auf und Ab auf niedrigem Niveau bleibt bestehen. Deutlich positiv fällt jedoch die Entwicklung im Export auf: 36 Prozent der Betriebe erwarten steigende Ausfuhren. 20 Prozent gehen dagegen von einem Rückgang aus. Im Vorquartal waren die Unternehmen noch deutlich zurückhaltender. Die Exportstimmung hellt sich somit spürbar auf.
Eine leichte Aufhellung im vie
12.02.2026
IHK Nord
KI im Fokus - Norddeutsche Tourismusbranche setzt auf Zukunftsfähigkeit
Der Tourismus ist ein zentraler Wirtschaftsfaktor für den Norden. Küsten, Inseln, Städte und ländliche Räume prägen das Profil Norddeutschlands als Reiseziel – und stehen zugleich vor tiefgreifenden strukturellen Herausforderungen. Vor diesem Hintergrund hat die IHK Nord heute zur Norddeutschen Tourismuskonferenz 2026 nach Bremerhaven eingeladen. Rund 120 Fachleute aus dem gesamten Norden kamen zusammen, um über die Zukunftsfähigkeit der Branche zu beraten.
Im Mittelpunkt der Konferenz standen der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) im Tourismus und die neue Nationale Tourismusstrategie der Bundesregierung, die am 28. Januar 2026 vom Kabinett beschlossen wurde. Die Strategie setzt ihren Kurs auf Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit und greift zentrale Forderungen der IHK Nord auf: Unternehmensentlastung, Bürokratieabbau, bessere Rahmenbedingungen für Investitionen sowie mehr Flexibilität am Arbeitsmarkt.
Den Konferenzauftakt gestaltete Dr. Christoph Ploß MdB
03.02.2026