Artikel
IHK Schleswig-Holstein
Azubiwerk: Wirtschaft fordert wirksame Mobilitäts- und Wohnraumlösungen statt teurer Bürokratie
KIEL. Die Industrie- und Handelskammern sowie die Handwerkskammern in Schleswig-Holstein sprechen sich gegen die geplante Errichtung eines Azubiwerks in der gegenwärtig diskutierten Form aus. Der vorliegende Referentenentwurf zur Schaffung einer neuen Anstalt des öffentlichen Rechts gehe an der Lebenswirklichkeit der Jugendlichen im Flächenland vorbei und binde knappe Haushaltsmittel in kostspieligen Verwaltungsstrukturen. Zu diesem Urteil gelangen die Spitzen beider Organisationen anlässlich der Vorstellung aktueller Umfrageergebnisse, an denen sich knapp 4.000 Auszubildende (rund 2.842 aus IHK-Berufen und 1.085 aus dem Handwerk) beteiligt haben.
Die Kammern bekennen sich ausdrücklich zu mehr Unterstützung für den beruflichen Nachwuchs. Gleichwertigkeit zwischen beruflicher und akademischer Bildung entstehe jedoch nicht dadurch, dass Strukturen von Hochschulen oder Stadtstaaten blind kopiert werden. Stattdessen fordern IHK und HWK, die veranschlagten Landesmittel
31.08.2026
Wirtschaftsagentur Neumünster GmbH
Grundlagen der Cybersicherheit - Sicher im (digitalen) Alltag
Neumünster. Ein Klick zu viel. Ein Passwort zu wenig. Eine E-Mail, die verdächtig echt aussieht. Und plötzlich kann aus einer kleinen Unachtsamkeit ein ziemlich großes Problem werden.
Cybersicherheit klingt oft nach Firewalls, Fachbegriffen und Dingen, um die sich „die IT“ kümmert. Tatsächlich beginnt sie viel früher – bei uns selbst, bei unseren Gewohnheiten und bei der Frage, ob wir eigentlich wissen, was sicher ist und was nur so aussieht. Genau hier setzt die Veranstaltung des Digital Learning Campus Neumünster an:
„Sicher im (digitalen) Alltag – Grundlagen der Cybersicherheit“
Prof. Dr. Klaas Ole Kürtz von der HAW Kiel nimmt verbreitete Cyber-Mythen unter die Lupe und zeigt, wo die wirklichen Stolperfallen liegen – und vor allem, was sich ohne IT-Studium und ohne großen Aufwand dagegen tun lässt.
Ist Apple wirklich sicherer? Reicht ein Backup? Woran erkenne ich eine gefälschte E-Mail? Und was verändert Künstliche Intelligenz gerade
31.08.2026
Klimaneutralität im Gebäudesektor
„Effiziente Gebäude 2026“ bringt Praxis, Politik und Planung in Hamburg zusammen
Hamburg. Hamburg will fünf Jahre früher als der Bund klimaneutral werden – ein ehrgeiziges Ziel, das die Stadt vor enorme Herausforderungen stellt. Der Gebäudesektor, die Quartiersentwicklung und die kommunale Wärmeplanung stehen dabei im Zentrum einer Transformation, die Mut, Tempo und neue Formen der Zusammenarbeit erfordert. Gleichzeitig wächst die Skepsis: Ist Hamburgs 2040-Ziel realistisch erreichbar, oder überschätzt die Stadt ihre Möglichkeiten? Die „Effiziente Gebäude “ diskutiert 2026 diese Fragen am 01. September 2026 von 10:00–17:00 Uhr in der Freien Akademie der Künste in Hamburg. Die Veranstaltung richtet sich an Fachleute aus Planung, Baupraxis und Verwaltung und ist als Fortbildung anerkannt.
„Hamburg ist mit seinem Klimaziel "2040" ein Vorreiter für große Städte, die den Weg zum klimaneutralen Gebäudesektor deutlich beschleunigen wollen“, sagt Peter-M. Friemert, Geschäftsführer der ZEBAU GmbH. „Entscheidend wird sein, wie es gelingt,
28.08.2026
Rackowlaw - Rechtsanwaltskanzlei Alexander-Georg Rackow
Falsche Xing-Nachricht im Bewerbungsprozess: DSGVO-Schadensersatz ist auch bei einem Versehen möglich
17.08.2026
Schleswig-Holstein | Dänemark
Zwei starke Digitalregionen rücken enger zusammen
Flensburg. Schleswig-Holstein und Dänemark wollen ihre Zusammenarbeit in digitalen Zukunftsthemen weiter ausbauen. Die Staatskanzlei und die Dänische Botschaft hatten in dieser Woche zum deutsch-dänischen "GovTech Dialogue" nach Flensburg eingeladen. Dort kamen deutsche und dänische Vertreterinnen und Vertreter aus Verwaltung, Wirtschaft, Technologie und Innovationsökosystemen zusammen, um konkrete Ansätze für eine engere Zusammenarbeit in der öffentlichen Digitalisierung zu diskutieren.
Die Veranstaltung knüpft an bestehende Gespräche und gegenseitige Besuche zwischen Schleswig-Holstein und Dänemark an und richtet den Blick nach vorn: Zwei starke Partner in Europa bringen komplementäre Erfahrungen ein. Dänemark gilt als Maßstab für eine fortschrittliche, nutzerzentrierte digitale Verwaltung, während Schleswig-Holstein große Erfahrungen bei den Themen digitale Souveränität, Open Source und offene Standards besitzt.
"Dänemark und Schleswig-Holstein verbinde
13.08.2026
NORDMETALL
Hohe Ausbildungserfolge, aber Anstrengungen nicht mehr lange durchhaltbar
Aktuelle Arbeitsmarktzahlen zur Ausbildung: Anders als in vielen anderen Branchen, in denen es an Bewerbern mangelt, wird die norddeutsche Metall- und Elektroindustrie vermutlich 9 von 10 ihrer Ausbildungsplätze besetzen können.
Dieses gute Ergebnis nötigt den Betrieben allerdings hohe Anstrengungen und einen immer größeren Aufwand ab, den sie perspektivisch nicht mehr leisten können. Weil sich die Ausbildungsreife der Jugendlichen seit Jahren verschlechtert, appellieren die Verbände eindringlich an die Politik, die Ausbildungsreife der Jugendlichen deutlich zu verbessern.
„Unternehmen leisten bereits enorm viel, um jungen Menschen den Einstieg ins Berufsleben zu ermöglichen. Aber sie können nicht dauerhaft auffangen, was in Schule und an Berufsorientierung versäumt wird“, sagt Loraine Awizus, Arbeitsmarktexpertin der Arbeitgeberverbände NORDMETALL und AGV NORD. „Die Unternehmen bieten trotz der schwierigen wirtschaftlichen Lage viele Ausbildungsplät
07.08.2026
IHK zu Lübeck
„Hauptgewinn mit Expertise“: Bildungsministerin Dorit Stenke startet Ausbildungsjahr im Hansebelt
05.08.2026
Handelskammer Hamburg
Mehr Gründerinnen, mehr Nebenerwerbsgründungen, weniger Gewerbeaufgaben
Das Gründungsgeschehen in Hamburg ist auch 2025 auf einem hohen Niveau geblieben. Insgesamt haben 20.890 Personen ein Gewerbe angemeldet. Das sind zwar 2,8 Prozent weniger als im Vorjahr, im langfristigen Vergleich bestätigt sich jedoch die anhaltend hohe Gründungsdynamik. Mit 6.897 mehr Gewerbeanmeldungen als -abmeldungen verzeichnet die Hansestadt erneut einen positiven Gründungssaldo.
Besonders erfreulich ist die Entwicklung bei den Gründerinnen. Ihr Anteil an allen Gewerbeanmeldungen stieg von 29,1 Prozent im Jahr 2024 auf 30,6 Prozent im Jahr 2025 und überschritt damit erstmals die Marke von 30 Prozent. Insgesamt gründeten 6.387 Frauen ein Unternehmen – so viele wie nie zuvor.
Auch die Gründungen im Nebenerwerb erreichten einen neuen Höchststand. 8.336 Hamburgerinnen und Hamburger wagten 2025 den Schritt in die Selbstständigkeit neben einer bestehenden Erwerbstätigkeit. Das sind 549 Gründungen beziehungsweise 7,1 Prozent mehr als im Vorjahr. Mittlerweile er
23.07.2026