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IHK Schleswig-Holstein
Verrentungswelle rollt an: IHK-Fachkräftemonitor berechnet Auswirkungen
Kiel. Die schwache Konjunktur entlastet den Arbeitsmarkt in Schleswig-Holstein derzeit nur scheinbar. Trotz der aktuell gedämpften Arbeitskräftenachfrage verschärft sich der demografisch bedingte Fachkräftemangel weiter und wird die Wirtschaft in den kommenden Jahren vor große Herausforderungen stellen. Die Zahl der offenen Stellen im Land wird nach Berechnungen des IHK-Fachkräftemonitors von aktuell rund 43.000 auf über 100.000 im Jahr 2035 steigen und sich damit mehr als verdoppeln. Das Sommer-Update des Monitors, das aktuelle wirtschaftliche Entwicklungen berücksichtigt, verdeutlicht: Der Personalmangel bleibt eine der größten Herausforderungen für die Wirtschaft in Schleswig-Holstein.
Die Situation wird sich auch dadurch verschärfen, dass bis 2035 im nördlichsten Bundesland rund 335.000 Menschen in Rente gehen werden. „Die Verrentungswelle kommt jetzt richtig ins Rollen. Schleswig-Holstein braucht langfristige Fachkräftestrategien. Unternehmen sollten das akt
16.07.2026
Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft
Geothermie-Forum - Hamburg setzt auf Erdwärme für die Wärmewende
Die Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft (BUKEA) hat heute zum ersten Geothermie-Forum Hamburg eingeladen. Im Mittelpunkt stand der Fachaustausch zur Entwicklung einer Geothermie-Strategie, die einen entscheidenden Beitrag zur klimaneutralen Wärmeversorgung der Hansestadt leisten soll.
Katharina Fegebank, Senatorin für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft, betont: „Geothermie kann ein tragender Pfeiler für Hamburgs nachhaltige und umweltfreundliche Wärmeversorgung werden. Erdwärme ist eine nahezu unerschöpfliche Energiequelle. Sie kann langfristig eine stabile und sozialverträgliche Energieversorgung gewährleisten und die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern und globalen Krisen senken. Ich freue mich, dass das Geothermie-Forum auf diesem Weg den Startschuss für eine Hamburger Geothermie-Strategie bildet.“
Hamburg steht wie alle anderen Städte in Deutschland vor der großen Aufgabe, die Energieversorgung klimaneutral zu gestalt
16.04.2026
Logistik-Initiative Hamburg
Logistik trifft Luftfahrt: Hamburg stärkt Drohnenkompetenzen
Hamburg. Mit dem Start des neuen, durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) geförderten Projekts "LogIsInTheAir" starten die Hamburger Cluster Logistik-Initiative Hamburg und Hamburg Aviation eine branchenübergreifende Initiative zur Erschließung von Drohnenpotenzialen in der Logistik. Ziel ist es, Unternehmen dabei zu unterstützen, Einsatzpotenziale von Drohnen und luftgestützten Transportdienstleistungen zu identifizieren und die Akteure miteinander zu vernetzen.
Die Hamburger Cluster Logistik-Initiative Hamburg und Hamburg Aviation, vertreten durch das Drohnen-Netzwerk Windrove, arbeiten im Rahmen des Projekts bis zum 31. März 2028 intensiv an der Vernetzung Logistik- und Luftfahrtbranche. Dabei sollen langfristig sogenannte Clusterbrücken (Verbindung von Unternehmen zweier Cluster) gebildet und somit die branchenübergreifende Zusammenarbeit gestärkt werden. Ein Vorhaben, das mit einer Fördersumme von rund 1,1 Millionen Euro den Wir
04.03.2026
WEP
Halstenbek mit Best-Practice-Beispiel moderner Gewerbeflächenentwicklung
Kreis Pinneberg.Für Wirtschaftsförderer und verantwortliche Verwaltungsmitarbeiter der Städte und Gemeinden dürfte der 4. Dezember ein interessanter Tag gewesen sein. Die WEP und die IB.SH (Investitionsbank Schleswig-Holstein) hatten von 10 bis 11.30 Uhr in die Räume der WEP zu einer Informationsveranstaltung über eine noch relativ neue und unbekannte Fördermöglichkeit eingeladen: den Gewerbeflächenentwicklungsfonds.SH.
Mit Hilfe der Förderung aus dem Gewerbeflächenentwicklungsfonds.SH können Kommunen, kommunale Zweckverbände sowie insolvenzunfähige Anstalten des öffentlichen Rechts Flächen für gewerbliche oder industrielle Nutzung entwickeln. Die Förderrichtlinie gilt seit 1. November 2024 und bietet Kommunen eine umfassende Unterstützung bei der Planung und Umsetzung solcher Projekte. Im ersten Schritt wird die Erstellung einer Potenzialanalyse bezuschusst. Fällt die Analyse positiv aus, können die Kommunen im zweiten Schritt eine geförderte Darlehensfina
19.12.2025
Meilenstein
Schleswig-Holstein und Hamburg gründen mit vier weiteren Bundesländern Allianz zur Fusionsforschung
Den Traum von einer sauberen und allzeit verfügbaren Energiequelle wahrmachen: Bayern, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Schleswig-Holstein gründen Allianz zur Fusionsforschung Ziel: der erste kommerziell genutzte Fusionsreaktor – gegenseitige Unterstützung und Zusammenarbeit auf vielen Feldern – führende Länder in der Fusionsforschung bündeln Expertise
Die Erschließung der Fusion als sichere, saubere und vom Zugang zu Rohstoffen weitgehend unabhängige Energiequelle ist eine einmalige Chance für eine energiesouveräne und nachhaltige Zukunft Deutschlands. Darin sind sich die Länder Bayern, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Schleswig-Holstein einig. Heute haben die sechs Länder in München die Allianz zur Fusionsforschung – kurz Fusionsallianz – gegründet und damit den entscheidenden Schritt auf dem Weg zum weltweit ersten Funktionskraftwerk in Deutschland und Europa getan. Im Schulterschluss wollen sie diese Technologi
04.11.2025
Stadt Quickborn
EQ Businesspark als Best-Practice-Beispiel: Nachhaltiges Gewerbegebiet stößt auf großes Interesse in der Branche
Die Stadt Quickborn und die WEP Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft des Kreises Pinneberg haben ihr Kooperationsprojekt EQ Businesspark im Rahmen einer Sitzung des Deutschen Städte- und Gemeindetages präsentiert. Die Teilnehmenden aus ganz Deutschland folgten den Ausführungen von Thomas Beckmann, Bürgermeister der Stadt Quickborn, Carl-Eric Pudor, Projektmanager Ansiedlungsberatung und Grundstücksmanagement bei der WEP Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft des Kreises Pinneberg mbH sowie Stadt-Wirtschaftsförderin Linda Vogt-Gröncke.
Im Mittelpunkt des Beitrags stand die Entstehungsgeschichte des Gewerbegebiets sowie die enge und erfolgreiche Zusammenarbeit der beteiligten Partner aus Verwaltung und WEP Wirtschaftsförderung. Gemeinsam wurde ein Gewerbegebiet entwickelt, das ökologische, ökonomische und soziale Aspekte in besonderer Weise miteinander verbindet – von energieeffizienter Infrastruktur über nachhaltige Flächennutzung bis
16.10.2025
WEP
Leuchtturmprojekt: In Rellingen entsteht nachhaltiges Gewerbegebiet
Rellingen. Am 25. März der erste Spatenstich, jetzt der Besuch von Staatssekretärin Julia Carstens aus dem Landeswirtschaftsministerium und Anfang 2027 die fertiggestellte Erschließung und Übergabefähigkeit an erste Investoren - in Rellingen entsteht nach dem EQ Businesspark in Quickborn das zweite nachhaltige Gewerbegebiet im Kreis Pinneberg und stößt auf großes Interesse.
Rellingens Bürgermeister Marc Trampe stellte der Staatssekretärin, die von Oliver Kühl vom Referat Wirtschafts- und Mittelstandspolitik/Handwerk des Wirtschaftsministeriums begleitet wurde, die Besonderheiten des neuen acht Hektar großen Gewerbegebiets an der Tangstedter Chaussee vor. Eine vergleichsweise niedrige Grundflächenzahl (GRZ) von 0,7 sorgt dafür, dass 30 Prozent der Fläche unversiegelt bleiben. Der Bebauungsplan gibt die Bepflanzung mit heimischen Laubbäumen sowie eine gärtnerische Gestaltung der nicht überbaubaren Flächen vor. Auf eine Gasleitung wird bewusst verzichtet. Zudem
31.07.2025
SWN Stadtwerke Neumünster Beteiligungen GmbH
Deponieerweiterung schafft stabile Grundlage für die regionale Bauwirtschaft
Neumünster - SWN plant die Erweiterung der bestehenden Deponie im Wittorferfeld. Der Standort hat sich seit Jahren als verlässliche Säule der kommunalen Entsorgungsinfrastruktur bewährt. Mit Blick auf die aktuelle Entwicklung im Abfallwirtschaftsplan des Landes Schleswig-Holstein, wonach die verfügbaren Kapazitäten für nicht gefährliche, meist mineralische Materialien wie Böden aus Baumaßnahmen oder Bauschutt (Kategorie DK1) bereits bis Ende 2028 erschöpft sein könnten, gewinnt das Vorhaben nun an Bedeutung – nicht nur für Neumünster, sondern für die gesamte Region.
Statt einen komplett neuen Deponiestandort zu erschließen, setzt das Projekt bewusst auf die Erweiterung eines bereits genehmigten und technisch ausgereiften Areals. „Der Standort im Wittorfer Feld bietet durch seine direkte Nähe zur A7 eine logistisch günstige Lage, die Transportwege verkürzt und zusätzliche Belastungen für das innerstädtische Straßennetz vermeidet“, berichtet Saskia U
20.05.2025