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IHK Schleswig-Holstein

Azubiwerk: Wirtschaft fordert wirksame Mobilitäts- und Wohnraumlösungen statt teurer Bürokratie

KIEL. Die Industrie- und Handelskammern sowie die Handwerkskammern in Schleswig-Holstein sprechen sich gegen die geplante Errichtung eines Azubiwerks in der gegenwärtig diskutierten Form aus. Der vorliegende Referentenentwurf zur Schaffung einer neuen Anstalt des öffentlichen Rechts gehe an der Lebenswirklichkeit der Jugendlichen im Flächenland vorbei und binde knappe Haushaltsmittel in kostspieligen Verwaltungsstrukturen. Zu diesem Urteil gelangen die Spitzen beider Organisationen anlässlich der Vorstellung aktueller Umfrageergebnisse, an denen sich knapp 4.000 Auszubildende (rund 2.842 aus IHK-Berufen und 1.085 aus dem Handwerk) beteiligt haben.  Die Kammern bekennen sich ausdrücklich zu mehr Unterstützung für den beruflichen Nachwuchs. Gleichwertigkeit zwischen beruflicher und akademischer Bildung entstehe jedoch nicht dadurch, dass Strukturen von Hochschulen oder Stadtstaaten blind kopiert werden. Stattdessen fordern IHK und HWK, die veranschlagten Landesmittel
31.08.2026
IHK Schleswig-Holstein

Schleswig-Holsteins Wirtschaft stabilisiert sich leicht – Trendwende bleibt aus

Die Stimmung in der schleswig-holsteinischen Wirtschaft hellt sich nach dem deutlichen Rückschlag zu Jahresbeginn wieder etwas auf. Der Konjunkturklimaindex steigt im zweiten Quartal 2026 von 83,9 auf 90,6 Punkte. Damit liegt er jedoch weiterhin deutlich unter seinem langjährigen Durchschnitt von 106 Punkten. Sowohl die aktuelle Geschäftslage als auch die Erwartungen verbessern sich gegenüber dem Vorquartal leicht; insgesamt bleiben die Einschätzung der Unternehmen jedoch verhalten. „Nach dem deutlichen Rückschlag zu Jahresbeginn sendet die Wirtschaft in Schleswig-Holstein erste Signale der Stabilisierung auf niedrigem Niveau“, sagt Thomas Buhck, Präsident der IHK Schleswig-Holstein. „Trotz dieser eigentlich guten Nachricht zeigen die aktuellen Ergebnisse aber auch, dass die Unternehmen äußerst vorsichtig bleiben. Solange Investitionen und Beschäftigungspläne im Minus verharren, kann von einer Trendwende auch keine Rede sein. Jetzt kommt es darauf an, die Rahmen
22.07.2026
Nordmetall

Frühjahrs-Konjunkturumfrage: „Reformen jetzt – sonst kein Ende der Krise in Sicht"

„Die Krise der Industrie in Deutschland geht ins vierte Jahr, und ein Ende der Rezession ist leider immer noch nicht in Sicht", resümiert NORDMETALL-Präsident Folkmar Ukena die Ergebnisse der Frühjahrs-Konjunkturumfrage 2026 der norddeutschen Arbeitgeberverbände. „Weiter gestiegene Energie- und Materialpreise, steigende Arbeitskosten, die unvermindert schwierige Weltlage und die kaum verbesserten nationalen Rahmenbedingungen lassen keine Hoffnung aufkeimen." 152 Mitgliedsbetriebe mit rund 106.400 Beschäftigten haben sich bis Ende April an der Umfrage von NORDMETALL, AGV NORD und den Arbeitgeberverbänden in Bremen, Oldenburg sowie Ostfriesland beteiligt. Die Kapazitätsauslastung von Maschinen und Anlagen der norddeutschen Metall- und Elektroindustrie sinkt danach auf einen Minimalwert von 81,4 Prozent, der nur während der Corona-Krise vor fünf Jahren und der Finanzkrise 2009/2010 noch unterboten wurde. 41 Prozent der befragten Unternehmen sehen sich nicht mehr
18.06.2026
NORDMETALL

„Ohne Reformen ist die Zukunft der Industrie in Schleswig-Holstein nicht gesichert“

Hamburg/Schleswig-Holstein. „Die Krise der Industrie in Deutschland und auch in Schleswig-Holstein geht ins vierte Jahr, und ein Ende der Rezession ist leider immer noch nicht in Sicht“, resümiert NORDMETALL-Vize-Präsident Robert Focke die Ergebnisse der Frühjahrs-Konjunkturumfrage 2026 der norddeutschen Arbeitgeberverbände. „Weiter gestiegene Energie- und Materialpreise, steigende Arbeitskosten, die unvermindert schwierige Weltlage und die kaum verbesserten nationalen Rahmenbedingungen lassen wenig Hoffnung aufkeimen.“ 152 Mitgliedsbetriebe mit rund 106.400 Beschäftigten haben sich bis Ende April an der Umfrage von NORDMETALL, AGV NORD und den Arbeitgeberverbänden in Bremen, Oldenburg sowie Ostfriesland beteiligt. Die Kapazitätsauslastung von Maschinen und Anlagen der norddeutschen Metall- und Elektroindustrie sinkt danach auf einen Minimalwert von 81,4 Prozent, der nur während der Corona-Krise vor fünf Jahren und der Finanzkrise 2009/2010 noch unterboten wurde
15.06.2026
IHK Schleswig-Holstein

IHK-Konjunkturumfrage: Rückschlag für die Wirtschaft im Norden

Die konjunkturelle Lage in Schleswig-Holstein verschlechtert sich zu Jahresbeginn 2026 deutlich. Der Konjunkturklimaindex fällt spürbar von 95,4 auf 83,9 Punkte und liegt damit klar unter dem langjährigen Durchschnitt von 106 Punkten. Die aktuelle Geschäftslage und vor allem die Erwartungen der Unternehmen geben nach: Nur noch 22 Prozent der Betriebe bewerten ihre Lage als gut, während der Anteil mit negativer Einschätzung auf 26 Prozent steigt. „Gerade auch die derzeitigen geopolitischen Entwicklungen ergeben in vielen Branchen für die Unternehmerinnen und Unternehmer unkalkulierbare Risiken“, sagt Thomas Buhck, Präsident der IHK Schleswig-Holstein.  Lediglich zwölf Prozent der Unternehmen rechneten in den kommenden zwölf Monaten mit einer Verbesserung ihrer Geschäftslage, dagegen erwarteten 38 Prozent eine Verschlechterung. „Die Unternehmen brauchen jetzt endlich verlässliche Rahmenbedingungen und spürbare Entlastungen, um den Wirtschaftsstandort a
17.04.2026