Artikel
Kreishandwerkerschaft Mittelholstein
Krisen, Katastrophen und Konflikte. Was Unternehmen in der Region Neumünster jetzt tun sollten
20.07.2026
Handelskammer Hamburg
Red Storm Business: Handelskammer Hamburg initiiert hamburgweiten Aktionstag zur Krisenvorsorge
Cyberangriffe, Stromausfälle, Störungen kritischer Infrastruktur: Krisenszenarien, die lange als Ausnahme galten, gehören inzwischen zum Risikoumfeld vieler Unternehmen. Im Geschäftsalltag fehlt aber häufig die Zeit, die eigene Krisenfähigkeit zu überprüfen.
Mit Red Storm Business initiiert die Handelskammer mit ihren Partnern erstmals einen hamburgweiten Aktionstag zur Krisenvorsorge. Am 24. September 2026 sind Unternehmen aller Größen und Branchen eingeladen, ein Krisenszenario im eigenen Betrieb durchzuspielen und ihre Handlungsfähigkeit auf den Prüfstand zu stellen. Ziel ist es, Unternehmen dabei zu unterstützen, vom abstrakten Bewusstsein für Risiken ins konkrete Handeln zu kommen. Die Aktion findet im Kontext der zivilmilitärischen Übung Red Storm Charlie (24. bis 26. September) statt, bei der das Hamburger Landeskommando der Bundeswehr die gemeinsame Reaktion von Mili
18.06.2026
AGA-Wirtschaftstest
Hohe Kosten belasten Händler und Dienstleister
Der AGA-Wirtschaftstest für das erste Quartal 2026 zeigt, dass hohe Gesamtkosten die norddeutschen Händler und unternehmensnahen Dienstleister weiterhin stark belasten. Die Gewinnlage ist entsprechend angespannt. Für die kommenden sechs Monate rechnet zwar eine Mehrheit mit gleichbleibenden Umsätzen und Gewinnen, zugleich erwarten jedoch mehr als zwei Drittel der Unternehmen steigende Gesamtkosten.
AGA-Präsident Dr. Hans Fabian Kruse: "Unsere Konjunkturumfrage zeigt eine Wirtschaft im Wartestand: Von Aufbruch kann keine Rede sein, dafür sind die Umsätze und vor allem die Erträge weiterhin zu stark durch Kostensteigerungen belastet. Wer jetzt über weitere Belastungen spricht, muss sich bewusst sein, wie dünn das Fundament aktuell ist. Das gilt auch für die gerade angelaufenen Tarifverhandlungen im norddeutschen Groß- und Außenhandel. Viele Unternehmen halten sich stabil, aber sie tun das mit erheblichem Kraftaufwand und ohne echten finanziellen Spielraum. In dies
23.04.2026
UVUW
Wirtschaft und Politik diskutieren Energie-Standort Schleswig-Holstein
Itzehoe. Der Unternehmensverband Unterelbe-Westküste e.V. (UVUW) hat am Mittwochabend, 28. Januar 2026, zum Parlamentarischen Abend 2026 in das Landeshaus Schleswig-Holstein eingeladen. Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft und Politik – darunter auch Claus Ruhe Madsen als Minister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus sowie Staatssekretärin Julia Carstens – kamen zusammen, um sich über zentrale Zukunftsfragen des Landes auszutauschen.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand eine Podiumsdiskussion zum Thema „Die Standortvorteile Schleswig-Holsteins im Energie-Sektor praxisnah nutzen“.
Diskutiert wurden insbesondere die Chancen und Herausforderungen für den Energie- und Wirtschaftsstandort Schleswig-Holstein sowie konkrete Ansatzpunkte für eine stärkere Verzahnung von politischem Rahmen und unternehmerischer Praxis.
Auf dem Podium diskutierten Andreas Hein, Landtagsabgeordneter (CDU) aus Dithmarschen, Malte Krüger, Landt
05.02.2026
AGA
AGA-Wirtschaftstest: Wirtschaftliche Lage bleibt für Händler und Dienstleister herausfordernd
Hamburg. Wie der AGA-Wirtschaftstest für das 4. Quartal 2025 zeigt, haben hohe Gesamtkosten den norddeutschen Händlern und unternehmensnahen Dienstleistern zu schaffen gemacht. Die Gewinnlage war entsprechend verhalten. Für die kommenden sechs Monate rechnet eine deutliche Mehrheit zumindest mit gleichbleibenden Umsätzen und Gewinnen. Trotz der herausfordernden Lage haben 77 Prozent der Unternehmen in 2025 die Gehälter erhöht, davon 60 Prozent übertariflich.
AGA-Präsident Dr. Hans Fabian Kruse: „Die Unternehmen halten Kurs, auch wenn die See rau bleibt. Viele Betriebe kämpfen mit hohen Kosten, Regulierung und einer spürbaren Exportflaute. Für den norddeutschen Außenhandel sind die schwache Auslandsnachfrage und der zunehmende Wettbewerbsdruck spürbar. Der leichte Anstieg des AGA-Indikators ist daher ein Zeichen für eine erste Stabilisierung, nicht für Entwarnung. Für die kommenden Monate brauchen wir Augenmaß bei allen Entscheidungen, die die Kosten
16.01.2026