B2B Wirtschaft

Artikel

Rackowlaw - Rechtsanwaltskanzlei Alexander-Georg Rackow

Räumungsklage gegen den Mieter – was Vermieter beachten sollten

Ein Mietverhältnis kann sich verändern. Was am Anfang unkompliziert war, entwickelt sich manchmal zu einer echten Belastung. Spätestens dann, wenn der Mieter trotz Kündigung nicht auszieht, stehen viele Vermieter vor der Frage, wie es weitergehen soll. In solchen Situationen fällt häufig ein Begriff: Räumungsklage. Doch der Weg dorthin ist rechtlich anspruchsvoll – und voller Stolperfallen. Wann eine Räumungsklage überhaupt möglich ist Eine Räumungsklage setzt immer voraus, dass das Mietverhältnis rechtlich wirksam beendet wurde. Ohne eine ordnungsgemäße Kündigung gibt es keine Grundlage für ein gerichtliches Vorgehen. Genau hier liegt eines der größten Risiken für Vermieter. Ob wegen ausbleibender Mietzahlungen, schwerer Vertragsverstöße oder Eigenbedarfs – jede Kündigung unterliegt strengen formalen Anforderungen. Schon kleine Fehler bei der Begründung oder bei Fristen können dazu führen, dass die Kündigung unwirksam ist. Die Folge is
12.02.2026
Logistik-Initiative Hamburg

6. Cross-Cluster-Konferenz: „Die Zukunft ist elektrisch!?“

Sechste Cross-Cluster-Konferenz von Erneuerbare Energien Hamburg, Hamburg Aviation, Hamburg Cruise Net, Hafen Hamburg Marketing, Logistik-Initiative Hamburg, Maritimes Cluster Norddeutschland und egw:wirtschaftsförderung erfolgreich ausgerichtet. Die Wirtschafts- und Industriecluster aus der Metropolregion Hamburg haben gestern zum sechsten Mal ein gemeinsames Informations- und Austauschevent mit breiter Resonanz veranstaltet. In diesem Jahr wurde branchenübergreifend über den Status Quo und Entwicklungsperspektiven bei der Nutzung von nachhaltig erzeugtem Strom in der Mobilität und in den Häfen informiert sowie diskutiert. Dabei standen die Möglichkeiten und Grenzen bei den unterschiedlichen Verkehrsträgern zu Lande, zu Wasser und in der Luft im Fokus. Von der Vision zur Realität: Erfolgreiche Elektrifizierung im Hafen und in der Logistik  Bei den Kurzvorstellungen von Best-Practice-Projekten aus der Metropolregion Hamburg und Schleswig-Holstein in den Bereic
06.02.2026
Kreis Pinneberg

"Entwicklungschancen der Region bis 2040 bündeln" SREK Regionalkonferenzen im Februar 2026

Kreis Pinneberg. Wie können wir den Überschuss an grüner Energie nutzen, um unsere Region wirtschaftlich zu stärken und attraktive Arbeitsplätze zu schaffen? Welche Standorte eignen sich dabei besonders für welche Branchen? Wie können wir in Zukunft für ein nachhaltiges Wassermanagement sorgen, das neben den Haushalten und der Landwirtschaft auch die neuen Industrien mitversorgen kann? Wie schützen wir darüber hinaus die Natur- und Kulturlandschaft der Westküste? All diese und weitere wichtige Zukunftsfragen wurden im Zuge des Projekts RegioStrat Energiekompetenzregion Westküste beleuchtet und die Ergebnisse in ein Strategischen Regionalentwicklungskonzept (SREK) gegossen. Auf den Regionalkonferenzen wird erläutert, wie das Strategische Regionalentwicklungskonzept (SREK) die Entwicklungschancen der Region bis 2040 bündelt und welche strategischen Handlungsmöglichkeiten sich daraus für die Kommunen ergeben. Die Regionalkonferenzen bieten den Gemeinde- und Kommunal
05.02.2026
UVUW

Wirtschaft und Politik diskutieren Energie-Standort Schleswig-Holstein

Itzehoe. Der Unternehmensverband Unterelbe-Westküste e.V. (UVUW) hat am Mittwochabend, 28. Januar 2026, zum Parlamentarischen Abend 2026 in das Landeshaus Schleswig-Holstein eingeladen. Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft und Politik – darunter auch Claus Ruhe Madsen als Minister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus sowie Staatssekretärin Julia Carstens – kamen zusammen, um sich über zentrale Zukunftsfragen des Landes auszutauschen. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand eine Podiumsdiskussion zum Thema „Die Standortvorteile Schleswig-Holsteins im Energie-Sektor praxisnah nutzen“. Diskutiert wurden insbesondere die Chancen und Herausforderungen für den Energie- und Wirtschaftsstandort Schleswig-Holstein sowie konkrete Ansatzpunkte für eine stärkere Verzahnung von politischem Rahmen und unternehmerischer Praxis. Auf dem Podium diskutierten Andreas Hein, Landtagsabgeordneter (CDU) aus Dithmarschen, Malte Krüger, Landt
05.02.2026
Unternehmen für Ressourcenschutz

Hamburg fördert Unternehmen für Umstellung auf grünen Wasserstoff

Das seit 2001 erfolgreiche Förderprogramm „Unternehmen für Ressourcenschutz“ (UfR) für die Transformation der Hamburger Wirtschaft hin zur Klimaneutralität wird erweitert. Hamburger Unternehmen können damit ab sofort die Umstellung ihrer Produktionsprozesse auf grünen Wasserstoff sowie die dafür notwendige Infrastruktur fördern lassen. Das kann beispielsweise ein Anschluss an das Hamburger Wasserstoff-Industrienetz (HH-WIN) sein. Katharina Fegebank, Senatorin für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft: „Grüner Wasserstoff ist ein zentraler Baustein für die Transformation zur Klimaneutralität. Mit dem Ausbau des UfR-Programms unterstützen wir die Hamburger Wirtschaft dabei, ihren klimafreundlichen Weg kraftvoll weiterzugehen. Hamburg schafft damit klare Anreize für die Nutzung neuer und zukunftsfähiger Technologien. Gleichzeitig stärken wir genau dort den Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft, wo er jetzt am wichtigsten ist: auf der letzten Meile bis in
11.12.2025
SWN Stadtwerke Neumünster Beteiligungen GmbH

SWN geht wegweisenden Schritt in der Wärmegewinnung

Neumünster Mit der Inbetriebnahme einer neuen Wärmepumpenanlage geht SWN einen wegweisenden Schritt in der Wärmegewinnung. Das Projekt verbindet erstmals die Trinkwasserversorgung mit nachhaltiger Wärmegewinnung und ist damit deutschlandweit nahezu einzigartig. „Im Jahr 2022 musste die bestehende Fernwärmeleitung getrennt werden, um die Rohwasserleitung des Wasserwerks zu sanieren. Eine erneute Anbindung an das Fernwärmenetz erwies sich als wirtschaftlich nicht sinnvoll. Daher suchte das Wasserwerk nach alternativen Konzepten zur Wärmeversorgung“, erklärt Michael Frahm, Projektleiter Technischer Service Wasserwerk bei SWN. Ein entscheidender Impuls kam im Februar 2023 mit der gesetzlichen Anpassung der Trinkwasserverordnung (§ 13 Absatz 6 TVO). Seitdem ist es – mit Zustimmung der Gesundheitsbehörden – möglich, physikalischen Einfluss auf Trinkwasser zu nehmen, um Wasserwerksanlagen mit Wärmeenergie zu versorgen. „Bereits im Juni 2023 stellte das Wasserw
27.11.2025
Konsortialtreffen des Norddeutschen Reallabors

Norddeutschland bleibt Taktgeber der Energiewende

Hamburg, 6. November 2025 – Unter dem Motto „NRL meets NEW 4.0“ kamen heute Vertreter*innen aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Energiewirtschaft in Hamburg zum Konsortialtreffen des Norddeutschen Reallabors (NRL) zusammen. Ziel der Veranstaltung war es, die Erfahrungen aus fast zehn Jahren norddeutscher Energiewendekooperation zusammenzuführen – von NEW 4.0 (2016–2021) bis zum laufenden NRL-Projekt (2021-2027). Diskutiert wurde auch über die Hemmnisse auf dem Weg zu einer resilienten klimaneutralen Energieversorgung für den Norden.  Dass die Energiewende nicht nur ein technologischer Transformationsprozess ist, sondern auch wirtschaftlich gestaltet werden muss, erproben die norddeutschen Bundesländer seit fast einem Jahrzehnt durch gemeinsame Verbundprojekte.  NRL meets NEW 4.0: Fundament für gegenwärtige Herausforderungen Im Norddeutschen Reallabor (NRL), das vor viereinhalb Jahren gestartet ist, steht insbesondere der Markthochla
13.11.2025