Kreis Pinneberg (em) Der Kreis Pinneberg ist ein attraktiver Wirtschaftsstandort - und das darf auch jeder erfahren: Vor 150 geladenen Gästen aus Wirtschaft, Gesellschaft und Politik ist am Mittwoch, 12. Juni, in der Nordakademie in Elmshorn der Startschuss für die Standortkampagne des Kreises gefallen.

Mit der neuen Standortkommunikation wird sich der Kreis Pinneberg künftig selbstbewusster als bislang nach außen präsentieren. Als eine der wirtschaftlich stärksten Regionen Norddeutschlands punktet der Kreis in vielerlei Hinsicht.

 Aber: „Der Kreis verkauft sich bislang unter Wert“, sagte Dr. Harald Schroers, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft des Kreises Pinneberg (WEP) in seiner Begrüßung. Das soll sich künftig ändern. Vor allem werden die Akteure vor Ort in die Standortkommunikation eingebunden und sie mit Leben füllen. Auf dieser Basis wurde bereits die Vorarbeit geleistet. Die Kampagne sei von Kreis und Kommunen zusammen entwickelt worden. „Die Gemeinschaft unter den Verantwortlichen ist klasse“, lobte Schroers.

In der Elmshorner Nordakademie hatte die WEP zur Auftaktveranstaltung zur Standortkampagne eingeladen. Durch den kurzweiligen Nachmittag führte NDR-Moderator Christopher Scheffelmeier.  

Standortkommunikation lebt vom Mitmachen   

 Die Kampagne ist dabei kein statisches Projekt, sondern lebt vom aktiven Mitmachen. Die neue Webseite kreis-pinneberg-wirtschaft.de vereint in sich zum einen alle relevanten Informationen rund um Standort, Infrastruktur, Beruf, Bildung sowie Wohnen, Freizeit und Leben.

Zum anderen ist sie mit dem eigenen Bereich Content Hub ein digitaler Baukasten, mit dessen Hilfe Unternehmen zielgruppenspezifisch und passgenau kommunizieren können: Hier können Bilder, Videos und Textbausteine nach einmaliger Anmeldung heruntergeladen und verwendet werden: Für Stellenanzeigen, für Postings in den sozialen Medien, für Newsletter oder Mailings - zielgruppenkonform aufbereitet.

Damit lebt die Kampagne vom Vernetzen und Teilen - kurzum: „Es sind Mitmacher gefragt“, sagte Carolin Deberling, geschäftsführende Gesellschafterin der Gruppe Drei GmbH, bei der Vorstellung des neuen Internetauftritts. Die Agentur aus Baden-Württemberg hat die komplette Standortkommunikation, die neue Webseite und dessen Content konzipiert.    

Ein Baukasten, viele Möglichkeiten   

Der Content Hub und die Verwendung der dort zur Verfügung gestellten Inhalte bringe gleich mehrere Vorteile mit sich, erläuterte sie: „Wir vereinfachen Ihre Kommunikation, wodurch Sie wiederum Zeit und Geld sparen.“ Durch Netzwerk- und Branchenveranstaltungen verstärke sich zugleich der Dialog mit Business-Partnern, Fachkräften und weiteren Akteuren.

Wie wichtig eine starke Standortkommunikation für wirtschaftlichen Erfolg ist, erläuterte Peter Pirck von der Brandmeyer Markenberatung aus Hamburg, die im Vorfeld der Kampagne eine Standortstudie erstellt hatte. „Städte und Landkreise stehen im Wettbewerb um Unternehmen und Fachkräfte“, betonte er. Ein positives Image, eine „starke Marke“, könne Regionen in diesem Wettbewerb einen Vorteil verschaffen.

 Erste Mitmacher gibt es mit den Firmen Tews Technologies GmbH, Tempelmann Feinwerktechnik GmbH, Witt & Sohn AG, Jung & Co Gerätebau GmbH, der SW Industrielle Sensorsysteme Wichmann GmbH und moin robotics GmbH bereits. Sie haben die Vorteile der Standortkampagne bereits kennengelernt. „Es ist klasse, dass einem Bausteine an die Hand gegeben werden, die eigenständig genutzt werden können“, sagten Hardy Tempelmann (Tempelmann Feinwerktechnik) und Dr. Hans-Georg Mundhenke (Witt & Sohn AG), die an der abschließenden Podiumsdiskussion teilnahmen. Bei den Dreharbeiten für den Content-Hub beispielsweise sei einem erst wieder bewusst geworden, in welch einer schönen Gegend man lebe und arbeite.     

Foto: Christopher Scheffelmeier, Peter Pirck, Susanne Heyn, Carolin Deberling und Dr. Harald Schroers