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NORDMETALL Verband der Metall- und Elektroindustrie e.V.

Repräsentative Untersuchung offenbart kritische Lücken in der Berufsorientierung

Der Arbeitgeberverband NORDMETALL hat in Zusammenarbeit mit der NORDAKADEMIE und deren Stiftung sowie dem ifaa – Institut für angewandte Arbeitswissenschaft e. V. – die Ergebnisse der NORDMETALL-Jugendstudien 2022 bis 2024 veröffentlicht. Befragt wurden mehr als 2.700 Abiturientinnen und Abiturienten sowie 200 Geschäftsführungen und Personalleitungen aus Schleswig-Holstein, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern. Die Ergebnisse beleuchten das kritische Ungleichgewicht zwischen den Erwartungen der Generation Z und dem dringenden Bedarf der Industrie an qualifiziertem Nachwuchs.  Die vollständigen Ergebnisse der Studien stehen online zur Verfügung unter: Broschüre Jugendstudien 2022 - 2024 | Jugendumfrage  Drei kritische Mismatches erfordern dringenden Handlungsbedarf  Die Studienergebnisse decken mehrere eklatante Unterschiede und ungenutzte Potenziale auf, die den Übergang vo
30.01.2026
Wirtschaftsrat der CDU e.V.

„Die Stärkung des Unternehmertums ist entscheidend“

Brunsbüttel. Auf ihrer Jahresmitgliederversammlung haben die Mitglieder der Wirtschaftsrat-Sektion Dithmarschen Sven Voß einstimmig zum neuen Sektionssprecher gewählt. Er folgt damit Knut Frisch, der altersbedingt nicht erneut kandidiert hatte. Sven Voß, der qua Amt auch Mitglied im erweiterten Landesvorstand des Wirtschaftsrates in Schleswig-Holstein wird, ist neben seiner Tätigkeit für die Schleswig-Holstein Netz GmbH Aufsichtsratsvorsitzender der Westküstenkliniken Brunsbüttel und Heide gGmbH sowie Fraktionsvorsitzender der CDU in Albersdorf.  Nach seiner Wahl sagte Sven Voß: „Wir stehen wirtschaftlich an einem Wendepunkt. Jetzt braucht es Klarheit, Zusammenarbeit und Entschlossenheit in der Umsetzung. Für mich ist dabei eine Stärkung des Unternehmertums entscheidend. Für dessen Interessen will ich mich im Rahmen des Wirtschaftsrates als Vermittler zwischen Wirtschaft und Politik in der Sektion Dithmarschen einsetzen. Meine langjährige ehrenamtliche politi
22.01.2026
Ministerium für Allgemeine und Berufliche Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur

Schleswig-Holstein plant 15-Millionen-Investition für neues Forschungszentrum zur Energiewende

KIEL. Schleswig-Holstein setzt bei der Energiewendeforschung weiter auf Ausbau und Profilierung: Mit dem Haushaltsbeschluss des Landtags vom 10. Dezember 2025 ist die Finanzierung für das geplante „Leistungselektronische Anwendungszentrum Schleswig-Holstein“ (LEA.SH) am Campus der HAW (Hochschule für Angewandte Wissenschaften) Kiel gesichert. Bis zu 15,28 Millionen Euro sollen in den kommenden Jahren in den Aufbau des Gebäudes fließen. Es ist geplant, hierfür 13,28 Millionen Euro aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung im Bereich der kritischen Technologien im Sinne der EU-Initiative „Strategische Technologien für Europa“ (STEP) sowie zwei Millionen Euro Landesmittel einzusetzen. Wissenschaftsministerin Dr. Dorit Stenke betont: „Mit LEA.SH investieren wir gezielt in eine Schlüsseltechnologie der Energiewende und stärken gleichzeitig die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit Schleswig-Holsteins. Das Zentrum verbindet Spitzenforschung
19.12.2025
Handwerkskammer Hamburg

Ausgezeichnete Zukunft: drei Innovationen für Klima, Gesundheit und Stadtleben

Hamburg, 3. Dezember 2025 – Volles Haus in der Handwerkskammer Hamburg: Im Großen Saal wurde am Dienstagabend zum 22. Mal der Signal Iduna Umwelt- und Gesundheitspreis verliehen. Vor rund 100 Gästen aus Handwerk, Politik, Wirtschaft und Wissenschaft schafften es drei innovative Projekte für ihre herausragenden Lösungen aufs Siegertreppchen. Überreicht wurden die Auszeichnungen von Umweltsenatorin Katharina Fegebank, dem Vorsitzenden der Vorstände der Signal Iduna Gruppe, Torsten Uhlig und Handwerkskammerpräsident Hjalmar Stemmann. Die Preisträger 2025: Der Umweltpreis ging an die COLIPI GmbH aus Hamburg. Sie überzeugte die Jury mit ihrer Technologie zur biologischen CO₂-Umwandlung. Dabei wandeln Mikroorganismen CO₂ in Biomasse um – ein Verfahren, das künftig auch zur Produktion von Ölen eingesetzt werden kann. Ziel ist es, fossile Ressourcen zu ersetzen und Nettoemissionen zu senken. Die Laudatio hielt Katharina Fegeb
03.12.2025
Fusionsallianz

Hamburg und Schleswig-Holstein stellen nächste Schritte in der Fusionsforschung vor

Als Schlüsseltechnologie der Zukunft bietet die Fusionsforschung neben den erneuerbaren Energien ein großes Potenzial für eine nachhaltige und bezahlbare Energieversorgung durch grundlastfähige Energie. Hamburg hat sich gemeinsam mit weiteren Bundesländern zusammengeschlossen, um die Forschung in diesem Gebiet voranzubringen. Maryam Blumenthal, Senatorin für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung in Hamburg und Dr. Dorit Stenke, Ministerin für Allgemeine und Berufliche Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Schleswig-Holstein stellten im Rahmen der heutigen Landespressekonferenz die Fusionsallianz der Länder Hamburg, Schleswig-Holstein, Bayern, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen sowie die Bestrebungen zum Thema Fusionsforschung aus norddeutscher Perspektive vor. Als Vertreterinnen und Vertreter der Wissenschaft gaben Prof. Dr. Thomas Feurer, Vorsitzender der Geschäftsführung des European XFEL und Prof. Dr. Beate Heinemann, Vorsitzende des DE
03.12.2025
SWN Stadtwerke Neumünster Beteiligungen GmbH

SWN geht wegweisenden Schritt in der Wärmegewinnung

Neumünster Mit der Inbetriebnahme einer neuen Wärmepumpenanlage geht SWN einen wegweisenden Schritt in der Wärmegewinnung. Das Projekt verbindet erstmals die Trinkwasserversorgung mit nachhaltiger Wärmegewinnung und ist damit deutschlandweit nahezu einzigartig. „Im Jahr 2022 musste die bestehende Fernwärmeleitung getrennt werden, um die Rohwasserleitung des Wasserwerks zu sanieren. Eine erneute Anbindung an das Fernwärmenetz erwies sich als wirtschaftlich nicht sinnvoll. Daher suchte das Wasserwerk nach alternativen Konzepten zur Wärmeversorgung“, erklärt Michael Frahm, Projektleiter Technischer Service Wasserwerk bei SWN. Ein entscheidender Impuls kam im Februar 2023 mit der gesetzlichen Anpassung der Trinkwasserverordnung (§ 13 Absatz 6 TVO). Seitdem ist es – mit Zustimmung der Gesundheitsbehörden – möglich, physikalischen Einfluss auf Trinkwasser zu nehmen, um Wasserwerksanlagen mit Wärmeenergie zu versorgen. „Bereits im Juni 2023 stellte das Wasserw
27.11.2025