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Behörde für Wirtschaft, Arbeit und Innovation

Tourismus in Hamburg auf gutem Kurs

Hamburg.16,5 Millionen Übernachtungen konnte Hamburg verzeichnen – das ist ein Zuwachs von 2,1 Prozent (+335.690) im Vergleich zum Vorjahr. Im Vergleich mit anderen deutschen Städten zeigt Hamburg eine hohe Wachstumsdynamik und die höchste Auslastung der Hotels. Für 2026 sorgen große Jubiläen, neue Reiseanlässe und viel Kultur für Zuversicht. Wirtschaftssenatorin Dr. Melanie Leonhard: „Hamburg kann für das Tourismusjahr 2025 eine positive Bilanz ziehen. Die Tourismusbranche setzt damit ein starkes Signal für den Wirtschaftsstandort, für sichere Arbeitsplätze und für die Attraktivität unserer Stadt. Entscheidend ist: Diese Entwicklung ist das Ergebnis eines funktionierenden Zusammenspiels aus kluger Stadtentwicklung, leistungsfähiger Infrastruktur, starken Unternehmen und einer Tourismusbranche, die in Hamburg partnerschaftlich an einem Strang zieht.“ Michael Otremba, Geschäftsführer der Hamburg Tourismus GmbH: „Die Übernachtungszahlen stehen
26.02.2026
IHK-Konjunkturumfrage

Zaghafte Stabilisierung zum Jahresende – Wirtschaft bleibt unter Druck

Die wirtschaftliche Stimmung in Schleswig-Holstein hat sich zum Jahresende leicht aufgehellt. Der Konjunkturklimaindex der IHK Schleswig-Holstein steigt im vierten Quartal 2025 von 86,4 auf 95,4 Punkte und legt damit um rund neun Punkte zu. Trotzdem bleibt der Index deutlich unter dem langjährigen Mittelwert von 106,4 Punkten und signalisiert weiterhin eine fragile konjunkturelle Lage.  Im Vergleich zum Herbst verbessern sich die Geschäftslage und auch die Geschäftserwartungen. Die Unternehmen blicken etwas optimistischer in die Zukunft, aber von einer breiten Trendwende kann keine Rede sein: Das konjunkturelle Auf und Ab auf niedrigem Niveau bleibt bestehen. Deutlich positiv fällt jedoch die Entwicklung im Export auf: 36 Prozent der Betriebe erwarten steigende Ausfuhren. 20 Prozent gehen dagegen von einem Rückgang aus. Im Vorquartal waren die Unternehmen noch deutlich zurückhaltender. Die Exportstimmung hellt sich somit spürbar auf. Eine leichte Aufhellung im vie
12.02.2026
Agentur für Arbeit

Winter lässt die Arbeitslosenzahl steigen - Ausbildungsbetriebe wünschen sich jetzt Bewerbungen

Frost und Schnee bestimmten im Januar nicht nur das Wetter – die Wintersaison hat auch den Arbeitsmarkt fest im Griff. Die Arbeitslosenzahl ist im Januar saisonal deutlich gestiegen.  Im Kreis Pinneberg meldeten sich 1.093 Menschen aus einer Beschäftigung arbeitslos. Das waren 332 mehr als im Dezember und 54 mehr als in dem weitestgehend frostfreiem Januar 2025. Üblicherweise ist der Januar im Jahresverlauf der Monat, in dem sich die meisten Menschen aus einer Beschäftigung arbeitslos melden.  „Viele witterungsabhängige Gewerke haben ihre Belegschaften wie jedes Jahr über die Wintermonate reduziert. Im kaufmännischen Bereich enden Beschäftigungsverhältnisse häufig zum Jahresende und auch Saisonbeschäftigungen und befristete Arbeitsverträge laufen dann aus“, erläutert Michaela Bagger, Leiterin der Agentur für Arbeit Elmshorn und ergänzt:  „Durch das strenge Winterwetter schlägt der Saisoneffekt dieses Jahr voll durch. Eine Umkehr des Trends er
02.02.2026
Agentur für Arbeit

Ausbildungsbetriebe wünschen sich jetzt Bewerbungen

Kreis Segeberg. Frost und Schnee bestimmten im Januar nicht nur das Wetter – die Wintersaison hat auch den Arbeitsmarkt fest im Griff. Die Arbeitslosenzahl ist im Januar saisonal deutlich gestiegen. Im Kreis Segeberg meldeten sich 861 Menschen aus einer Beschäftigung arbeitslos. Das waren 242 mehr als im Dezember und 114 mehr als in dem weitestgehend frostfreiem Januar 2025. Üblicherweise ist der Januar im Jahresverlauf der Monat, in dem sich die meisten Menschen aus einer Beschäftigung arbeitslos melden. „Viele witterungsabhängige Gewerke haben ihre Belegschaften wie jedes Jahr über die Wintermonate reduziert. Im kaufmännischen Bereich enden Beschäftigungsverhältnisse häufig zum Jahresende und auch Saisonbeschäftigungen und befristete Arbeitsverträge laufen dann aus“, erläutert Michaela Bagger, Leiterin der Agentur für Arbeit Elmshorn und ergänzt: „Durch das strenge Winterwetter schlägt der Saisoneffekt dieses Jahr voll durch. Eine Umkehr des Trends e
30.01.2026
IHK Kiel

Tourismusbilanz: Gastgewerbe erholt sich – Reisewirtschaft kämpft mit Gegenwind

Kiel. Das Gastgewerbe in Norddeutschland blickt positiv auf die vergangene Saison zurück. Der Konjunkturklimaindex stieg im Vergleich zum Herbst 2024 deutlich um 16 Punkte auf 99. In der Reisewirtschaft hat sich die Stimmung gegenüber dem Vorjahr hingegen verschlechtert. Der Index fiel um sechs Punkte auf 102. Diese Ergebnisse stammen aus der Tourismuskonjunkturumfrage der norddeutschen IHKs, an der sich mehr als 500 Betriebe aus Tourismus- und Reisewirtschaft beteiligt haben. Der Konjunkturklimaindex bildet die aktuelle Lage und die Zukunftserwartungen der Branche in einem Wert zwischen 0 und 200 Punkten ab. Im Gastgewerbe bewerten 39 Prozent der Betriebe ihre aktuelle Lage als gut, 18 Prozent als schlecht. Für die kommenden Monate erwarten jedoch nur 13 Prozent eine Verbesserung, während 33 Prozent mit einer Verschlechterung rechnen. Als größte Risiken nennen die Betriebe erneut die Energie-, Lebensmittel- und Rohstoffpreise (74 Prozent), gefolgt von den Arbeitskosten (7
06.01.2026
IHK Lübeck

IHK zu Lübeck sendet Weckruf an die Politik: „Wir brauchen Reformen!“

Die Stimmung in der Wirtschaft trübt sich ein. Waren im Hansebelt bis zum Sommer noch Optimismus und Vertrauen in den politischen Kurs vorherrschend, fehlt es den Unternehmen zunehmend an Zuversicht. „Diese Erkenntnis ergibt sich aus persönlichen Gesprächen mit unseren Mitgliedern und aus unseren Konjunkturumfragen“, sagt Thomas Buhck, Präses der IHK zu Lübeck. Nach fast sechs Jahren Dauerkrisen fehlt es an wirksamen Impulsen für nachhaltiges Wachstum. „Unsere Wirtschaft benötigt dringend echte Reformen zum Abbau bürokratischer Pflichten und Hemmnisse, vor allem der hohen Abgaben und Steuern“, so Buhck. Ebenso wichtig seien Verlässlichkeit in den politischen Entscheidungen und im Verwaltungshandeln, damit die Unternehmen wieder für die Zukunft planen können. Sein Appell richtig sich vor allem an die Bundesregierung und die Europäische Union, deren Entscheidungen große Auswirkungen auf die Wirtschaft haben. Und es sei auch nicht einsehbar, dass in diesem Span
17.12.2025
Konjunkturumfrage Herbst 2025

Schiffbau und Schifffahrt legen zu – Hafenwirtschaft unter Druck

Die Stimmung in der maritimen Wirtschaft Norddeutschlands ist im Herbst 2025 uneinheitlich. Während Schiffbau und Schifffahrt spürbar zulegen, trübt sich die Lage in der Hafenwirtschaft leicht ein. Das zeigt die aktuelle Konjunkturumfrage der IHK Nord, dem Zusammenschluss von 13 norddeutschen Industrie- und Handelskammern. Sorge bereiten den Unternehmen vor allem die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, die Energie- und Rohstoffpreise, die Entwicklungen der Arbeitskosten sowie die Auslandsnachfrage. Hafenwirtschaft unter Druck Der Geschäftsklimaindex der Hafenwirtschaft sinkt um 0,5 Punkte auf 97,1. Rund ein Fünftel der Unternehmen erwartet eine Verschlechterung der Geschäftslage. Knapp drei Viertel der Betriebe sehen Risiken bei der Entwicklung der Arbeitskosten. Knapp 57 Prozent der Unternehmen klagt über den Fachkräftemangel und mehr als 78 Prozent über die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Die Auslandsnachfrage sehen über 70 Prozent der Betriebe als wirtsch
16.12.2025
Agentur für Arbeit

Herbstbelebung am Arbeitsmarkt fällt in diesem Jahr schwächer aus

Kreis Pinneberg. Die Herbstbelebung am Arbeitsmarkt fiel in diesem Jahr schwächer aus, dafür dauert sie länger an. Im November der Vorjahre stagnierte die Arbeitslosenzahl meist saisonal oder es gab bereits einen Anstieg. In diesem Jahr ging die Zahl im Kreis Pinneberg nochmals um 130 auf 9.700 Personen zurück. Die Arbeitslosenquote sank um 0,1 Prozentpunkte auf 5,3 Prozent. Vor einem Jahr hatte sie 5,4 Prozent betragen.  „Nach den Herbstferien hielt die positive Arbeitsmarktentwicklung erfreulicherweise an. Viele Unternehmen sind bei Personaleinstellungen derzeit zurückhaltender, der Bedarf bei Fachkräften bleibt dennoch hoch. Die Beschäftigtenzahl im Kreis ist im letzten Jahr noch weiter gewachsen. Der Arbeitsmarkt in unserer Region startet von einem guten Niveau in die kommenden Wintermonate“, erklärt Michaela Bagger, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Elmshorn.  Jobchancen gab es auch im November. Im Kreis Pinneberg meldeten sich 654
01.12.2025