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Kiel

IHK Schleswig-Holstein fordert verlässliche Rahmenbedingungen für die Energiewende

In der aktuellen Debatte um die Zukunft der erneuerbaren Energien spricht sich die IHK Schleswig-Holstein klar dafür aus, die Wettbewerbsfähigkeit des Energielandes Schleswig-Holstein zu stärken und die energiepolitischen Rahmenbedingungen verlässlich weiterzuentwickeln. Damit schlägt sie in die gleiche Kerbe wie Ministerpräsident Daniel Günther mit seinem Brief an Kanzler Merz. „Schleswig-Holstein trägt als führender Standort für erneuerbare Energien eine besondere Verantwortung für die zukünftige Energieversorgung in Deutschland. Damit Unternehmen weiterhin investieren und die Transformation erfolgreich gestalten können, brauchen wir vor allem Planungssicherheit und einen optimierten Netzausbau“, erklärt Björn Meyer von der IHK Schleswig-Holstein.  In ihrer aktuellen Positionierung zum EEG und zum Netzpaket betont die IHK, dass der Ausbau erneuerbarer Energien weiter konsequent vorangetrieben werden müsse. Keinesfalls dürften neue Regelungen zu weitere
15.10.2026
IHK Schleswig-Holstein

Verrentungswelle rollt an: IHK-Fachkräftemonitor berechnet Auswirkungen

Kiel. Die schwache Konjunktur entlastet den Arbeitsmarkt in Schleswig-Holstein derzeit nur scheinbar. Trotz der aktuell gedämpften Arbeitskräftenachfrage verschärft sich der demografisch bedingte Fachkräftemangel weiter und wird die Wirtschaft in den kommenden Jahren vor große Herausforderungen stellen. Die Zahl der offenen Stellen im Land wird nach Berechnungen des IHK-Fachkräftemonitors von aktuell rund 43.000 auf über 100.000 im Jahr 2035 steigen und sich damit mehr als verdoppeln. Das Sommer-Update des Monitors, das aktuelle wirtschaftliche Entwicklungen berücksichtigt, verdeutlicht: Der Personalmangel bleibt eine der größten Herausforderungen für die Wirtschaft in Schleswig-Holstein. Die Situation wird sich auch dadurch verschärfen, dass bis 2035 im nördlichsten Bundesland rund 335.000 Menschen in Rente gehen werden. „Die Verrentungswelle kommt jetzt richtig ins Rollen. Schleswig-Holstein braucht langfristige Fachkräftestrategien. Unternehmen sollten das akt
16.07.2026
IHK zu Lübeck

Leistung statt pauschaler Lohnprämie: IHK unterstützt Madsens Vorstoß für steuerfreien Überstunden-Bonus

Ein Vorschlag aus dem hohen Norden kommt zur rechten Zeit: Die IHK Schleswig-Holstein unterstützt den Vorstoß von Schleswig-Holsteins Wirtschaftsminister Claus Ruhe Madsen, Arbeitnehmern statt einer pauschalen 1.000-Euro-Prämie bis zu 2.000 Euro steuerfreien Bonus für Überstunden zu zahlen. "Dies würde großen Druck von Unternehmern nehmen, gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten", sagt IHK-Präsident Thomas Buhck.  Der Vorschlag der Bundesregierung, nach dem Unternehmen ihren Beschäftigten bis zu 1.000 Euro Prämie steuerfrei zu zahlen, ist in der Wirtschaft auf große Kritik gestoßen. Vor allem kleine und mittlere Unternehmen stoßen an ihre Grenzen, weil ihnen das Kapital ausgeht und die Kosten durch gestiegene Energie- und Rohstoffpreise kaum Luft zum Atmen ließen. Steuerfreie Prämien für Überstunden dagegen begrüßt die IHK, so Buhck. "Das ist eine faire Lösung für alle Beteiligten: Arbeitnehmer können durch mehr Leistung mehr Geld verdie
20.04.2026
IHK Schleswig-Holstein

IHK-Konjunkturumfrage: Rückschlag für die Wirtschaft im Norden

Die konjunkturelle Lage in Schleswig-Holstein verschlechtert sich zu Jahresbeginn 2026 deutlich. Der Konjunkturklimaindex fällt spürbar von 95,4 auf 83,9 Punkte und liegt damit klar unter dem langjährigen Durchschnitt von 106 Punkten. Die aktuelle Geschäftslage und vor allem die Erwartungen der Unternehmen geben nach: Nur noch 22 Prozent der Betriebe bewerten ihre Lage als gut, während der Anteil mit negativer Einschätzung auf 26 Prozent steigt. „Gerade auch die derzeitigen geopolitischen Entwicklungen ergeben in vielen Branchen für die Unternehmerinnen und Unternehmer unkalkulierbare Risiken“, sagt Thomas Buhck, Präsident der IHK Schleswig-Holstein.  Lediglich zwölf Prozent der Unternehmen rechneten in den kommenden zwölf Monaten mit einer Verbesserung ihrer Geschäftslage, dagegen erwarteten 38 Prozent eine Verschlechterung. „Die Unternehmen brauchen jetzt endlich verlässliche Rahmenbedingungen und spürbare Entlastungen, um den Wirtschaftsstandort a
17.04.2026
IHK Schleswig-Holstein

IHK stellt neuen Fachkräftemonitor für Schleswig-Holstein vor

KIEL. Schleswig-Holstein steuert auf eine massive wirtschaftliche Belastungsprobe zu: Bis zum Jahr 2035 droht dem Land ein kumulierter Wertschöpfungsverlust von rund 32 Milliarden Euro, weil schätzungsweise 97.000 Fach- und Arbeitskräfte fehlen werden. Um dieser Entwicklung mit datenbasierten Strategien entgegenzuwirken, hat die IHK Schleswig-Holstein heute im Rahmen der Landespressekonferenz den neuen IHK-Fachkräftemonitor vorgestellt. Das Analyse-Tool macht erstmals im Detail sichtbar, wie massiv der demografische Wandel die Wirtschaft unter Druck setzt. Dieser Mangel ist keine rein statistische Größe, sondern eine unmittelbare Bedrohung für den Wohlstand zwischen Nord- und Ostsee. „Obwohl der Fachkräftemangel die öffentliche Debatte seit Jahren dominiert, blieb die Analyse der tatsächlichen Bedarfe oft an der Oberfläche. Mit dem IHK-Fachkräftemonitor ersetzen wir vage Schätzungen durch datenbasierte Evidenz und beenden damit das Stochern im Nebel“, erklärt
19.02.2026
Schleswig-Holstein/Hamburg

IHK Nord fordert Investitionen in sicherheitsrelevante Infrastruktur

In München diskutieren auf der Sicherheitskonferenz Experten die strategischen Linien internationaler Sicherheitspolitik, im Norden richtet die Wirtschaft den Blick auf die Voraussetzungen, die in den Küstenländern über Versorgungssicherheit und Verteidigungsfähigkeit entscheiden: Drohnen über Norddeutschland, Beschädigungen von Kommunikationsleitungen in der Ostsee und Cyberangriffe auf Energieunternehmen sind keine zufälligen Einzelereignisse. Sie markieren eine neue sicherheitspolitische Realität – der Norden steht im Zentrum geopolitischer Spannungen und hybrider Bedrohungen, die gezielt kritische Infrastrukturen ins Visier nehmen. Norddeutschland ist mehr als ein Wirtschaftsraum – es ist das sicherheitspolitische Rückgrat Deutschlands und Europas bei einer Bedrohung an der östlichen Grenze des Bündnisgebietes. Im Norden konzentrieren sich wichtige Verkehrsknotenpunkte, maritime Handelswege, systemrelevante Energieversorgung, militärische Logistik und ent
16.02.2026