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Stadt Neumünster

Stadtwerke München unterzeichnen Letter of Intent zur Beteiligung am H2-Hub Neumünster

Neumünster/München. Die Stadtwerke München (SWM) und die Schweizer Infener AG haben einen Letter of Intent zur Beteiligung der SWM am geplanten Wasserstoff-Hub in Neumünster unterzeichnet. Das gaben die Partner bei einer gemeinsamen Pressekonferenz in Neumünster gestern bekannt: Mit dem Einstieg eines der größten kommunalen Energieversorger Deutschlands erhält das Leuchtturmprojekt für dezentrale grüne Wasserstoffproduktion in Schleswig-Holstein einen strategisch wichtigen Partner aus dem öffentlichen Sektor. Die Partnerschaft geht über eine reine Finanzbeteiligung hinaus: Die Stadtwerke München bringen auch ihre eigene kommunale Expertise im Energiebereich ein. Für die SWM wiederum bietet der Hub Neumünster ein aussichtsreiches Pilotprojekt, um sich für den erwarteten Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft strategisch zu positionieren. Tobias Bergmann, Oberbürgermeister der Stadt Neumünster: „Mit der unterzeichneten Vereinbarung und der strategischen Partners
21.04.2026
IHK Schleswig-Holstein

IHK-Konjunkturumfrage: Rückschlag für die Wirtschaft im Norden

Die konjunkturelle Lage in Schleswig-Holstein verschlechtert sich zu Jahresbeginn 2026 deutlich. Der Konjunkturklimaindex fällt spürbar von 95,4 auf 83,9 Punkte und liegt damit klar unter dem langjährigen Durchschnitt von 106 Punkten. Die aktuelle Geschäftslage und vor allem die Erwartungen der Unternehmen geben nach: Nur noch 22 Prozent der Betriebe bewerten ihre Lage als gut, während der Anteil mit negativer Einschätzung auf 26 Prozent steigt. „Gerade auch die derzeitigen geopolitischen Entwicklungen ergeben in vielen Branchen für die Unternehmerinnen und Unternehmer unkalkulierbare Risiken“, sagt Thomas Buhck, Präsident der IHK Schleswig-Holstein.  Lediglich zwölf Prozent der Unternehmen rechneten in den kommenden zwölf Monaten mit einer Verbesserung ihrer Geschäftslage, dagegen erwarteten 38 Prozent eine Verschlechterung. „Die Unternehmen brauchen jetzt endlich verlässliche Rahmenbedingungen und spürbare Entlastungen, um den Wirtschaftsstandort a
17.04.2026
Kiel

Windbranchentag 2026: Gute Bilanz für Schleswig-Holstein und sorgenvoller Blick nach Berlin

KIEL/HUSUM. Energiewendeminister Tobias Goldschmidt besuchte am Mittwoch, 15.4. den Windbranchentag, um sich mit Akteuren der Windenergie aus Land und Bund auszutauschen und gemeinsam über die nächsten Schritte zu diskutieren. Es kamen auch in diesem Jahr rund 800 Teilnehmer aus Politik und Branche in Husum zusammen.  Für Schleswig-Holstein zog Energiewendeminister Tobias Goldschmidt eine ungebrochen positive Bilanz: „Die Energiewende in Schleswig-Holstein geht mit Sieben-Meilen-Stiefeln voran und die Windkraft ist dabei das Herzstück unseres Weges zum Klimaneutralen Industrieland. Die an Land erzeugte Strommenge erreichte auch im letzten Jahr wieder ein Allzeithoch und die Abregelungen sinken weiter. Dass wir heute so gut dastehen, ist kein Zufall, sondern das Ergebnis von zukunftsorientierter, bürgernaher Energiepolitik. Indem alle Akteure, wie heute, regelmäßig an einen Tisch kommen, wurde die Energiewende zum echten Schleswig-Holstein-Projekt. Auch in Berlin
16.04.2026
Wirtschaftsagentur Neumünster GmbH

Krisen, Katastrophen und Konflikte. Was Unternehmen jetzt tun sollten

15.04.2026
NORDMETALL-Umfrage

US-Handelspolitik: Norddeutsche Unternehmen versuchen Abhängigkeit zu verringern.

Die aktuelle US-Handelspolitik mit ihrem wiederkehrenden Muster angedrohter oder tatsächlich angewandter Zollerhöhungen stufen 86 Prozent der norddeutschen Industrieunternehmen als „eher schlecht“ oder „schlecht, schädlich“ ein. Vor zehn Jahren sahen das nur 42 Prozent der Betriebe so. Für den Fall eines handfesten Handelskonflikts erwarten 27 Prozent der Firmen einen Exportrückgang in den USA, die betroffenen Unternehmen fürchten im Durchschnitt um 30 Prozent ihres gesamten US-Exports. Auf die veränderte Lage reagieren 28 Prozent der Unternehmen damit, ihre Abhängigkeit von den Vereinigten Staaten von Amerika in Sachen digitaler Infrastruktur zu verringern, und 24 Prozent verlagern ihre Exportanstrengungen auf andere Märkte. 17 Prozent versuchen, ihre Lieferketten unabhängiger von den USA zu machen. Das ist eines der Ergebnisse einer Blitzumfrage von NORDMETALL und AGV NORD unter ihren rund 700 Mitgliedsunternehmen mit mehr als 180.000 Beschäftigten in Hambu
05.03.2026